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Rezension zu
Warum Buddhismus wirkt

Ermöglich die buddhistische Meditation eine positive Veränderung unseres heutigen Seins

Von: BSG
01.02.2019

Der Autor will dem Leser durch außergewöhnliche Behauptungen des Buddhismus eine andere Sicht auf die Welt zu eröffnen. Er schildert seine eigenen Erfahrungen mit Meditation und Erleuchtung und verwendet dabei philosophische und wissenschaftliche Erklärungsansätze. Immer wieder berichtet er von seinen Erfahrungen im siebentägigen Retreat, Trainingslager wie er es nennt, bei seiner schweigenden Meditation im ländlichen Massachusetts. Er vergleicht unser bisheriges Leben mit dem des „Neo“ im Film „Matrix“. Das Bisherige wird in Frage gestellt und ersetzt durch die buddhistische Diagnose und deren Sicht auf die Dinge. Doch hier stellt sich die Frage für mich, wenn das Bisherige eine Illusion ist, wie sieht es mit der buddhistischen Betrachtungsweise aus? Ist sie nicht doch auch nur eine Illusion oder einfach nur eine andere Sicht auf die Dinge? Das Ziel der Meditation ist die Erleuchtung nach buddhistischen Traditionen. Einige unserer Verhaltensweisen und Gefühle werden erklärt mit der Evolution. Sie machten zu Zeiten der Jäger und Sammler Sinn, stehen uns heute aber im Wege und sind eher kontraproduktiv und irreführend. Um einfache Sachverhalte darzustellen, verwendet der Autor eine mit Fachbegriffen gespickte Schreibweise und ergießt sich in Wiederholungen, die mein Lesevergnügen etwas schmälerte. Das Buch ist ein Ansatz, die positiven Wirkungen der buddhistischen Meditation dem Leser näher zu bringen. Es zeigt, wie die Meditation das Leben aller aus dem Würgegriff menschlichen Leidens, menschlicher Gier und Grausamkeit befreien könnte und wie sinnvoll es wäre, die Verblendungen, die Entlarvung unserer Illusionen ans Licht zu bringen. Der Autor zitiert den Dalai Lama „man solle den Buddhismus nutzen, um ein besserer „Was auch immer Sie schon sind“ zu werden. Das zumindest hat mich überzeugt, um mich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen.