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So stirbt man also

Was Sie schon immer über den Tod wissen wollten

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Paperback
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Der Tod ist das Allerletzte

Das Leben ist möglich nur durch den Tod. Lange in unserer Gesellschaft tabuisiert, werden doch Fragen rund um das gute Leben und Sterben immer wichtiger für uns: Wie wollen wir sterben? Was können wir tun, um ohne Bedauern von der Bühne abzugehen? Was geschieht eigentlich in einem Krematorium? Dieses Buch ist eine Huldigung an den Tod. Brillant recherchiert, opulent bebildert und preisgekrönt, widmet es sich dem Thema Sterben in all seinen Facetten. Ob Memento mori in der Kunst, Sterbehilfe oder wie man seinen eigenen Sarg zimmert – Praktisches und Kurioses stehen harmonisch nebeneinander. Dieses Buch meint es ernst und ist durch seine Originalität zugleich überraschend unterhaltsam. Das Einzigartige daran: Jeder findet so seinen individuellen Zugang zu einem Thema, das noch immer verdrängt wird, obwohl es unausweichlich ist.

»Dieses Buch ist eine Huldigung an den Tod.«

Buch-Magazin (05. November 2019)

Originaltitel: Das Allerletzte
Originalverlag: Riemann
Paperback , Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
durchgehend farbig illustriert
ISBN: 978-3-442-15999-4
Erschienen am  21. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

"Es soll und kann nicht trösten, es soll und darf keine Angst machen"

Von: Travel Without Moving

31.10.2020

"Es soll und kann nicht trösten, es soll und darf keine Angst machen, und es kann und will diese nicht nehmen und schon gar nicht aus der Welt schaffen." (Seite 7) Marc Ritter und Tom Ising sprechen in ‚So stirbt man also‘ verschiedene Facetten von Tod und Sterben an, und das Resultat ist ein Sachbuch, das einen sehr detaillierten und breiten Einblick ins Thema Vergänglichkeit bietet. Die Autoren schreiben z.B. über Sterbephasen, Weiterleben nach dem Tod, Suizid, letzte Worte, Autopsie, Lebenserwartung, Todesursachen, Mumifizierung, Kryonik, Viren, Sterbehilfe, Testament, Staatstrauer, Totenschein, Todesstrafe, Transplantation, Grabbeigaben, Bestattungsarten, Taphophilie, Sterbebegleitung und Día de los muertos. ‚So stirbt man also‘ ist ein bisschen anders, als ich erwartet habe, denn ich hatte vermutet, dass es hier ganz explizit um den Sterbeprozess geht und darum, was dabei wann und warum passiert. Tatsächlich geht es aber um ganz unterschiedliche Themen, deren gemeinsamer Nenner der Tod und das Sterben sind. Das Buch liest sich spannend, ist unterhaltsam, manchmal traurig, bisweilen bewegend, teilweise sogar amüsant. Was mir gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Autoren immer pietätvoll bleiben, nie den Respekt vor dem Tod und den Sterbenden verlieren. Das Layout des Buches ist zum Teil recht großzügig; die Autoren präsentieren Auflistungen, Zitate etc., so dass sich das Buch nicht nur inhaltlich und aufgrund des flüssigen Schreibstils, sondern auch wegen des Seitenformats schnell liest. Begleitet werden die Texte von gelungenen Zeichnungen, die die Lektüre zusätzlich auflockern. Schön fand ich auch, dass man hier auf Informationen stößt, die man nicht schon x-mal gelesen hat. Marc Ritter und Tom Ising: So stirbt man also. Was Sie schon immer über den Tod wissen wollten. Goldmann, 2019, 384 Seiten; 10 Euro.

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Was Sie schon immer über den Tod wissen wollten

Von: _bookadventures_

20.01.2020

Das Thema, um das sich das Buch handelt wird normalerweise so gut wie totgeschwiegen und selten angesprochen. Dennoch ist es meiner Meinung ein sehr wichtiges Thema, über das man sich Gedanken machen und sich mit anderen austauschen sollte. Denn früher oder später werden wir alle damit konfrontiert werden. In „So stirbt man also“ erfährt man alles über den Tod. Eine Bandbreite von Themen werden kurz angeschnitten und besprochen, so bietet es jedem einen Zugang zu dem Tod. Wie wollen wir sterben, was passiert nach dem Tod, was ist die häufigste Todesursache und wie kann ich das Leben verlassen, ohne etwas zu bereuen? Und wussten Sie, „Das Ohr ist das erste und letzte funktionierende Sinnesorgan des Menschen“? (Irgendwie gruselig) Das alles erfährt man auf einer erfrischenden und sachlichen weise in diesem Buch. Es wird nichts beschönigt und ausgelassen, des Autor beschreibt den Tod so wie er ist, was sehr unterhaltsam war. Durch die passend gewählte Länge der einzelnen Abschnitte lässt sich das Buch überraschend leicht und gut durchlesen. Ich habe noch lange über einzelne Abschnitte nachdenken können und auch mit anderen darüber diskutiert. Somit hat das Buch genau das erreicht, was es meiner Meinung nach sollte. Und zwar das Thema nicht ignorieren oder tabuisieren, sonder das Gespräch mit anderen darüber suchen.

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Vita

Marc Ritter, geboren 1967 in München, studierte Germanistik, Politikwissenschaften und Werbepsychologie. Ritter arbeitete als Manager für große deutsche und amerikanische Print- und Online-Medien und war mehrere Jahre als Unternehmensberater tätig. Heute ist er ein erfolgreicher Krimi- und Thrillerautor. Er wohnt mit seiner Familie in München.

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Tom Ising arbeitete beim jetzt-Magazin der Süddeutschen Zeitung. Im Anschluss gründete er die Designagentur HERBURG WEILAND. Seitdem arbeitet er als Art Director für Verlage (u.a. Burda, Springer, Suhrkamp, Klett-Cotta, KiWi) und für namhafte Unternehmen aus Kultur und Wirtschaft.

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