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Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen

Roman

Paperback
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Ein elegantes Hotel an der Ostsee, ein verruchtes Varieté in Berlin, eine starke Frau, die ihren Weg geht, und ein Geheimnis, das alles in Gefahr bringt.

Rügen, 1924. Weiß und prächtig steht es an der Uferpromenade von Binz: das imposante Grand Hotel der Familie von Plesow. Vieles hat sich hier abgespielt, und es war nicht immer einfach, trotzdem blickt Bernadette voller Stolz auf ihr erstes Haus am Platz. Hier hat sie ihre Kinder großgezogen: den ruhigen Alexander, der einmal der Erbe des Grand Hotels sein wird; Josephine, die rebellische Künstlerin, die ihren Weg noch sucht; und den umtriebigen Constantin, der bereits sein eigenes Hotel, das Astor, in Berlin führt. Alles scheint in bester Ordnung. Natürlich gibt es hier und da Streitigkeiten mit ihrer Tochter, und irgendetwas stimmt auch nicht mit dem sonst so fröhlichen Zimmermädchen Marie –, aber all das ist nichts gegen das, was der unangekündigte Besuch eines Mannes auslösen könnte, der Bernadette damit droht, ihr dunkelstes Geheimnis aufzudecken …

Der erste Band einer opulenten Familiensaga, Band 2 der Grand-Hotel-Saga wird im März 2021 erscheinen.

»Opulenter Schmöker.«

Für Sie (17. März 2020)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 528 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-7645-0707-7
Erschienen am  02. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Dieses Buch spielt in: Rügen, Deutschland

Die Grand-Hotel-Saga

Rezensionen

Ich wurde auf eine Reise mitgenommen

Von: Leseengel

12.03.2021

Bei diesem Buch brauchte ich ein wenig Zeit, um richtig in die Geschichte reinzufinden. Es ging schon noch recht schnell, brauchte aber mehr Zeit, als bei anderen Büchern. Das mag aber auch daran liegen, das die Geschichte zu einer Zeit spielt, über die ich bisher noch nicht viel gelesen habe. Dank der guten Beschreibungen war es mir aber dennoch recht schnell möglich mich in diese Zeit einzufühlen. Zu verstehen, was damals das Thema war, welchen Stand welche Person hatte etc. Es ist doch ein wenig anders, als heutzutage. Genau das fand ich aber auch interessant. In das Hotel - das Grand - wäre ich wohl auch gern mal gefahren...hätte dort auf der Seebrücke gestanden und aufs Wasser geschaut, dabei der Musik gelauscht. Und meinen Aufenthalt in diesem hochwertigen Hotel vermutlich sehr genossen. Zumindest nachdem, was ich den Beschreibungen entnommen habe. Die Familie von Josie ist sehr manipulativ, man könnte sagen, dass sie ihren gesellschaftlichen Stand ausleben und sich weitestgehend dem "niederen Volk" gegenüber auch so verhalten. Gerade Bernadette ist aber dennoch auch sehr für ihre Zimmermädchen da - das gefiel mir gut, und da konnte sie mich dann doch von sich begeistern. Es ist andererseits erstaunlich wie Bernadette manches nicht sieht, oder besser gesagt nicht sehen will - es interessiert sie nicht so wirklich, sie fragt gar nicht erst richtig nach. Josie ist irgendwie sehr verwöhnt, sie kennt sich selbst noch nicht so gut und muss erst ihren Weg finden, zu sich selbst finden könnte man es auch nennen. Wie ihr dann die Augen geöffnet werden, das gefiel mir gut - vor allem was das mit ihr macht. Die Augen wurden ihr mit einer ziemlichen Brutalität geöffnet, ich glaube das war bei ihr aber auch notwendig - anders hätte sie es vermutlich nicht verstanden. Gegenüber Constantin hab ich ziemlich schnell eine gewisse Abscheu empfunden. Ich habe mich gefragt, wie man so sein kann, so menschenverachtend. Das fand ich schon sehr heftig. Die Geschichte ist super spannend und gut durchdacht. Das Ende ist so gemein, dass ich auf jeden Fall am liebsten jetzt schon den zweiten Teil lesen würde, aber leider muss ich auf den noch eine ganze Zeit warten...dabei möchte ich doch wissen wie es weitergeht.

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Die wilden 20er

Von: Lesefee23.05

27.01.2021

„Es ist unbedingt erforderlich, seinen eigenen Standpunkt durch das Aufzeigen klarer Grenzen deutlich zu machen.“ „Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen“ ist der erste Band der Grand-Hotel-Saga von Caren Benedikt. Er erschien im März 2020 im Blanvalet Verlag. Bernadette von Plesow leitet das Grand Hotel in Binz seit dem Brand vor einigen Jahren alleine. Obwohl sie sich die Geschäftsführung mittlerweile mit ihrem jüngeren Sohn Alexander teilt, laufen alle Fäden bei ihr zusammen und ohne ihre Zustimmung geschieht nichts. Obwohl die Geschäfte gut laufen lebt Bernadette mit der permanenten Angst, dass das größte Geheimnis ihres Mannes entdeckt und alles gefährden könnte… „Die nach den Sternen greifen“ ist der Auftaktband der Grand-Hotel-Saga um die Familie von Plesow. Dementsprechend wird er genutzt, um alle Familienmitglieder sowie weitere wichtige Figuren vorzustellen und ihre Charakterzüge und -eigenschaften darzustellen. Die Geschichte wechselt zwischen verschiedenen Erzählsträngen, -perspektiven und -orten. Erst nach und nach fügt sich alles zu einer Gesamthandlung zusammen. Diese Wechsel sowie der etwas langatmige Beginn des Romans haben es mir zunächst etwas schwer gemacht, mich in den Roman einzufinden. Als ich jedoch die Zusammenhänge verstanden hatte und die erste Einführung der Figuren erfolgt war, flogen die Buchseiten nur noch so dahin und ich konnte vollständig in das Leben der 20er Jahre in Binz und Berlin eintauchen. Die Familiengeschichte der von Plesows steckt dabei voller spannender Geheimnisse, Intrigen, Korruption und organisierter Kriminalität. Jedes der Familienmitglieder ist auf seine Weise interessant dargestellt und charakterisiert. Die personale Erzählperspektive wechselt dabei zwischen verschiedenen Figuren und ermöglicht dadurch intensive Einblicke in Gedanken und Gefühle nahezu aller Charaktere. Gefallen haben mir dabei sehr die Zitate der einzelnen Figuren, die jedem Kapitel als Überschrift und gleichzeitige Erläuterung der jeweiligen Erzählperspektive vorangestellt waren. Die interessanteste und am schwersten zu durchschauende Person ist für mich allerdings die Protagonistin Bernadette von Plesow. Sie ist unangefochten die „Grand Dame“ von Binz und kaum ein Geschäftsmann kann es mit ihr aufnehmen. Sie ist entschlossen, selbstbewusst und geschickt. Sie weiß was sie will und wie sie es bekommt. Hierbei geht sie zwar nicht gerade über Leichen, Intrigen und Klüngeleien sind ihr aber keinesfalls fremd. Zudem weiß sie, wann es besser ist, die Augen zu verschließen und den Dingen ihren Lauf zu lassen sowie wann es Zeit ist, einzugreifen. Für ihre Kinder kämpft sie wie eine Löwin, lehrt sie aber gleichzeitig den Ernst des Lebens, was gerade ihre Tochter Josephine, die ihren Weg im Leben bisher noch nicht gefunden hat, zu spüren bekommt. Was sie jedoch vor allen verbirgt ist ein Geheimnis, das alles, was sie sich mühsam aufgebaut hat, gefährden kann und das ihr regelmäßig Sorgen bereitet… Fasziniert hat mich, dass sich alle Figuren im Lauf der Handlung deutlich entwickeln und jede für sich große Gewissenskonflikte durchstehen und wichtige Entscheidungen treffen muss. Historisch betrachtet bietet der Roman leider keine großen Hintergründe. Sehr anschaulich wird zwar das bunte und sorgenlose Leben der 20er-Jahre geschildert, politische Zusammenhänge werden allerdings lediglich angerissen und nicht genauer beschrieben. Die Geschicke der Familie von Plesow bleiben daher relativ unpolitisch und könnten auch gut in einer anderen Zeit spielen. Dies finde ich persönlich zwar ein bisschen schade, da ich gerade die Einarbeitung historischer Fakten in Romane sehr schätze, es schmälert aber den Spaß an dem Roman an sich nicht. Das Ende des ersten Bandes hat mich dann noch einmal sehr erschreckt und kam für mich völlig überraschend! Ich bin daher unglaublich gespannt auf den zweiten Teil der Familiensaga und freue mich darauf, wie es weitergeht! Mein Fazit: Ich vergebe 4 von 5 Sternen für den interessanten und rasanten Auftaktband der Grand-Hotel-Saga und freue mich auf den nächsten Teil!

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Vita

Caren Benedikt ist das Pseudonym der Autorin Petra Mattfeldt. Sie liebt den Norden, eine steife Brise und das Reisen an die Orte, über die sie schreibt. Nach einer eher nüchternen Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten arbeitete sie als freie Journalistin. Inzwischen ist die Schriftstellerei ihr Hauptberuf, und sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem kleinen Ort in der Nähe von Bremen.

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Pressestimmen

»Imposante Familiensaga.«

Alles für die Frau (13. März 2020)

»Reich, opulent, wow!«

meins (04. März 2020)

»Reisen Sie nach Rügen und freuen Sie sich auf unterhaltsame Lesestunden.«

Neue Rhein Zeitung (08. Mai 2020)

»Aufs Unterhaltsamste vermischt die Autorin ihre Zutaten zu einem fesselnden Zeitbild.«

Neue Westfälische (03. April 2020)

»Mit seiner Mischung aus Familiensaga und Krimi bietet Das grand Hotel spannende Lesestunden.«

Sebastian Geiger / Landshuter Zeitung (26. März 2020)

»Ein mitreißender historischer Roman von Caren Benedikt.«

Dolomiten (16. Oktober 2020)

Weitere Bücher der Autorin