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Katie M. Flynn

Companions – Der letzte Morgen

Roman

(4)
Paperback
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Kalifornien in der nahen Zukunft: Aufgrund einer fatalen Epidemie steht der US-Bundesstaat unter Quarantäne. Niemand darf raus, die sozialen Kontakte beschränken sich auf Social Media und E-Mails. Dann gelingt der Firma Metis Corporation ein genialer Coup – das Bewusstsein Verstorbener wird in Roboter hochgeladen, und diese »Companions« leisten den eingesperrten Menschen völlig risikofrei Gesellschaft. So weit, so gut. Die Realität sieht anders aus: Die meisten Companions erwartet kein sorgenfreies Leben, sondern sie werden wie Sklaven in den Häusern der Reichen gehalten. Eine von ihnen ist Lilac, die als junges Mädchen ermordet und gegen ihren Willen zur Companion wurde. Als Lilac eines Tages die Flucht gelingt, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Mörder. Eine ebenso abenteuerliche wie faszinierende Reise durch das Amerika der Zukunft beginnt ...

»Ein unterhaltsames Gedankenspiel.«

Holger True, Hamburger Abendblatt (06. October 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: The Companions (= The Living Coast)
Originalverlag: Gallery/Scout Press
Paperback , Broschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-32067-3
Erschienen am  14. June 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Konnte mich leider nicht überzeugen

Von: kleine_welle

12.09.2021

Lilac ist eine Companion, da werden die Erinnerungen Verstorbener hochgeladen in einen künstlichen Körper um zu einer Begleiterin zu werden. So wird Lilac an die Menschen ausgeliehen, die durch eine Virusepidemie ihre Häuser und Wohnungen nicht verlassen dürfen. Doch eines Tages bricht Lilac aus und geht ihren eigenen Weg. Meine Meinung Das Cover passt sehr gut zu dem Thema und gefällt mir auch. Aber leider hört es da dann auch schon auf, denn so richtig rein in die Geschichte habe ich nicht gefunden. Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt, indem man entweder während der Quarantäne ist oder nachher. So kann man sich einigermaßen zurecht finden. Sollte man zumindest meinen, denn trotz der vagen Zeitangaben, wusste ich leider nicht so genau wo ich mich gerade befand. Das lag aber auch daran, dass es in jedem neuen Abschnitt wieder neue Charaktere gab, in deren Leben man bruchstückhaft hineinschaut. Das war mir wirklich zu viel. Und bruchstückhaft ist ein guter Hinweis, denn so kam mir die Geschichte im Ganzen vor. Als hätte die Autorin einfach mehrere kürzere Geschichten aneinander gereiht ohne große Verbindung. Der rote Faden fehlte einfach und so erfährt man was über Lilac, die sich im Laufe der Geschichte sehr wandelt, und über Cam, die irgendwann gar nicht mehr erwähnt wird und über Gabe. Und auch noch über viele andere Personen, die manchmal die Story weiterführen und manchmal einfach gefühlt ohne Grund auftauchen und einen kleinen Gastauftritt genießen. Ich fand das wirklich sehr schade, denn die Idee vom Buch konnte mich wirklich faszinieren und ich hatte mir sehr viel mehr versprochen, aber letztendlich habe ich das Buch um ehrlich zu sein nur noch beendet, weil es ein Rezensionsexemplar ist, die Hoffnung das da noch die große, tolle Entwicklung kommt, hatte ich dann auch in der Hälfte des Romans aufgegeben. Und damit möchte ich nicht grundsätzlich sagen, dass die Charaktere schlecht waren, zumindest die nicht, die man etwas näher kennen gelernt hat, weil sie immer mal wieder auftauchen. Im Gegenteil, es war durchaus Potential da für eine interessante Geschichte, aber irgendwie verliert sich die Autorin in Details und Handlungssträngen, die mich als Leserin nur verwirrt haben und leider nicht zur Spannung beigetragen haben. Und um nochmal auf die Zeitsprünge zurück zu kommen, da hatte ich manchmal das Gefühl, als würde sich die Autorin selber etwas verzetteln und die Zeitangaben nicht so ganz stimmen. Aber um ehrlich zu sein, hatte ich keine große Lust das genau nachzuprüfen, deshalb ist das nur so eine Gefühlskritik und keine nachgeprüfte. Und auch das Ende gibt keinen großen Aufschluss über das was genau passiert ist und ließ mich doch eher ratlos als mit einem Aha-Erlebnis zurück. Mein Fazit Das Buch hatte die gute Idee und die (zumindest einige) guten Charaktere, aber für mich wollte die Autorin einfach zu viel in das Buch packen und hat damit alles überladen. Sie springt von einer Zeit und Geschichte in die nächste und ich konnte nirgendwo richtig Fuß fassen, mir fehlte der rote Faden, der alles zusammen hält. Für mich war der Roman eine Aneinanderreihung von kürzeren Geschichten. Vielleicht hätte sie mit dem Oberthema Companions besser eine Anthologie geschrieben. Ich weiß es nicht, mich konnte das Buch leider so gar nicht fesseln.

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Die Idee ist super, aber die Umsetzung schwächelt

Von: nathis_nerdwelt

28.08.2021

Nach einer Virusepidemie steht Kalifornien unter Quarantäne. In dieser Zeit werden die Companions erschaffen. Künstliche Körper, in die das Bewusstsein Verstorbener hochgeladen werden, um den Menschen in der Isolation Gesellschaft zu leisten. Doch die meisten werden eher wie Sklaven benutzt. Lilac ist eine von Ihnen und ihr gelingt die Flucht. Das Cover und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Es ist in verschiedene Abschnitte aufgeteilt, von der Zeit während der Quarantäne bis nach der Quarantäne. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und es hat ein bisschen gedauert bis ich in die Geschichte gefunden habe. Die Idee dahinter finde ich sehr interessant und das Buch beginnt auch spannend, da ich nicht wusste wohin die Geschichte führen wird. Der Klappentext erzählt von einer Companion Namens Lilac, die als junges Mädchen ermordet wurde und nun ihren Mörder sucht. Allerdings weiß sie genau wer ihr Mörder ist und sie findet ihn auch sehr schnell. Danach plätschert die Geschichte einfach vor sich hin, es tauchen einige neue Charaktere auf, aber dadurch verliert die Geschichte den roten Faden und die Spannung lässt nach. Durch den häufigen Orts- und Zeitenwechsel konnte ich auch keine Bindung zu den Charakteren aufbauen. Fazit: Das erschaffene Zukunftszenario und die Idee mit den Companions hat mir sehr gut gefallen, allerdings verläuft sich die Geschichte nach einer Zeit und wurde sehr undurchsichtig, wodurch die Spannung verloren ging.

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Vita

Katie M. Flynn studierte in San Francisco und Los Angeles. Inzwischen arbeitet sie als Autorin, Lektorin und Pädagogin. Sie wurde für ihre Kurzgeschichten bereits mehrfach ausgezeichnet, bevor sie mit »The Companions« ihr Romandebüt vorlegte. Die Autorin lebt und arbeitet in San Francisco.

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Pressestimmen

»Katie M. Flynns Roman gehört zum Faszinierendstem, was im Science-Fiction-Genre zum Thema KI und Pandemie in letzter Zeit geschrieben wurde.«

Landshuter Zeitung (03. July 2021)

»Katie M. Flynn hat den Roman zur Situation geschrieben.«

Unsere Zeit (25. June 2021)

»Der Roman der Stunde!«

FAZ (10. August 2020)