Sie haben sich erfolgreich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Blutwurst, Bier und Beichtgeheimnis

Ein Dorfkrimi

(4)
Paperback NEU
13,00 [D] inkl. MwSt.
13,40 [A] | CHF 18,90 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Wer Bier verschenkt, wird aufgehängt

Im beschaulichen niederbayerischen Dörfchen Eichenberg hat man beinahe schon wieder vergessen, dass der Hofbauer-Metzger eine Schwester hat. Schließlich hat sich die Claudia vor fünf Jahren aufgemacht, um in Berlin zu studieren. Jetzt steht sie wieder auf der Matte und will mit ihren Freunden aus der Großstadt in einem Food-Truck vegane Würstchen und irgendein hochmodernes Craft-Bier verkaufen. Aber da stellen sich die Eichenberger stur: nicht mit ihrem Bier! Als plötzlich einer der Berliner Gockel mausetot aufgefunden wird, wundert das die Einheimischen nicht. Und stören tut es auch erst mal nur Pfarrer Leopold Meininger und seine Köchin Maria – denn die müssen Dorfpolizist Simeon Hirsch bei seinen Ermittlungen tatkräftig unter die Arme greifen ...

»Fanny König zeichnet menschliche Charaktere, die auf Anhieb sympathisch sind. Der Kriminalfall ist klug gestrickt, wer der Mörder ist, bleibt bis zum Schluss ein Rätsel.«

Passauer Neue Presse über »Himmel, Herrgott, Hirschgeweih«

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-328-10461-2
Erschienen am  08. Februar 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Dorfpfarrer Meininger ermittelt

Rezensionen

Fanny König - Blutwurst, Bier und Beichtgeheimnis: Ein Dorfkrimi

Von: SocMag Society Magazine Book Corner

16.03.2021

Fanny König ist eine niederbayrische Autorin, welche so mancher möglicherweise bereits aufgrund ihres Debüt-Krimi-Romans „Himmel, Herrgott, Hirschgeweih“ bereits kennen könnten, welcher vor rund einem Jahr erstmalig durch den Penguin Verlag in Form eines Taschenbuchs in den Handel gebracht wurde. Aufgrund der lockeren, spannenden, aber auch humorvollen Schreibweise machte sie damit zahlreiche Leser auf sich aufmerksam, welche es kaum erwarten konnten hierzu eine Fortsetzung in den Händen zu halten. So ließ die Autorin schon bald darauf weiterhin ihre Fantasie spielen, um an einem Nachfolgewerk zu schreiben, welches nun am 08. Februar 2021 durch den Penguin Verlag unter dem Titel „Blutwurst, Bier und Beichtgeheimnis“ in Form eines Taschenbuchs, sowie aber auch als E-Book Variante in den Handel beziehungsweise in den Umlauf zu bringen. Dieses setzt die Geschichte des ersten Bucherfolgs fort und umfasst auch hier wieder eine packende Story auf insgesamt vierhundertsechzehn Seiten, die auch wir uns nicht entgehen lassen wollten. Glücklicherweise liegt uns seit einigen Tagen ein Exemplar dieses Buchs vor, sodass wir uns auch hier sehr gerne wieder vorab für euch eingelesen haben, um euch hier einen ersten Einblick in dieses zu gewähren. Die Geschichte knüpft in etwa fünf Jahre nach den zugetragenen Ereignissen im beschaulichen Dörfchen Eichenberg an. Überaschenderweise ist die Metzger-Tochter Claudia wieder nach Hause zurückgekehrt und bringt ihren eigenen Food-Truck sowie köstliche Tofu-Würstchen mit ins Dorf, um den Einwohnern vegane Spezialitäten nahezulegen. Dorfpfarrer Meininger kann mit dem Fleischersatz so gar nichts anfangen, stimmt jedoch zu, dass Claudia sich mit ihrem Food-Truck auf dem nächsten Dorffest platzieren darf, um den Versuch zu wagen die Besucher von ihren Köstlichkeiten zu überzeugen. Ebenso im Gepäck hat sie zudem ein modernes Craft-Beer mit welchem sie dem einheimischen bayrischen Bier doch ein bisschen Konkurrenz machen oder zumindest in gewisser Art und Weise damit Abwechslung bieten möchte. Als schließlich die nächste Veranstaltung vor der Tür steht, treffen auch Claudias Freunde aus Berlin in Eichenberg ein, die insgesamt nicht so ganz in das traditionelle Ortsbild passen. Dies macht sich direkt am ersten Tag des Dorffestes bemerkbar als es zwischen den Berlinern und den Eichenbergern zu einem Handgemenge kommt. Verdächtig ist, dass ausgerechnet am Folgetag eine Leiche eines Berliner Gastes zum Vorschein kommt, sodass die erste Spur der Ermittler zu den Raufbolden des Vorabends führt, die nun ihre Unschuld beweisen müssen. Die Einwohner sind von dem Mordfall aufgrund der Ereignisse des Vortags alles andere als überrascht. Pfarrer Meininger und dessen Köchin Maria hingegen sind wahrlich schockiert von diesem Vorfall und setzen alles daran den Dorfpolizisten Hirsch bei der Aufklärung seines Falles unterstützend unter die Arme zu greifen. All jene die bereits den ersten Buchroman von Fanny König gelesen haben, können hier zu ihrer Freude feststellen, dass es sich hierbei in der Tat um eine Fortsetzung und nicht nur um ein weiteres Buch handelt. Inhaltlich ist man hier bereits mit einigen Charakteren vertraut, und sollte man dies nicht sein, so empfiehlt es sich wirklich vor diesem Buch auch das Erstlingswerk zu lesen, da man sowohl beim Debüt als auch hier im Folgebuch wirklich sehr gut bei Laune gehalten wird, sodass wir uns während des Lesens köstlich amüsiert haben. Die erste Hälfte des Buchs gilt sozusagen als Einleitung, da hier nicht wirklich etwas gravierendes passiert, sondern die Geschichte hiermit lediglich aufgebaut wird. In der zweiten Hälfte hingegen geht es umso mehr zur Sache. Polizist Meininger ist hier deutlich ernster dargestellt als noch im vorherigen Teil, was vermutlich mit den Erlebnissen seines beruflichen Alltags zusammenhängen könnte, denn dessen Humor war hier im Gegensatz zum ersten Teil doch etwas beschränkt. Ab und zu kommt es schon mal vor, dass hier der Fokus sich auch mehr auf private Angelegenheiten der Hauptfiguren bezieht als sich hier mit der Aufklärung des Mordfalls zu beschäftigen, was die Geschichte ein wenig in die Länge zieht und man eventuell bei einem weiteren Folgebuch wieder etwas besser machen könnte. An sich erhält man mit diesem Buch dennoch eine recht gelungene Fortsetzung, die auf jeden Fall Lust auf einen dritten Teil mit dem Dorfpolizisten Meininger macht und so darauf hoffen lässt, dass sich Fanny König dazu hinreißen lässt ihre Erzählungen rund um Eichenberg fortzusetzen. Wir sind uns sicher, dass hier noch längst nicht alles erzählt wurde und könnten uns durchaus auch vorstellen, dass die beiden bereits erschienenen Romane genügend Stoff für etwaige Verfilmungen liefern könnten. Uns hat das Buch „Blutwurst, Bier und Beichtgeheimnis“ inhaltlich als auch vom Schreibstil her ganz gut gefallen, sodass wir mit wenigen Abstrichen hierfür doch gerne siebeneinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte und empfehlen euch dieses sehr gerne weiter.

Lesen Sie weiter

Rezension zu "Blutwurst, Bier und Beichtgeheimnis"

Von: Zsadista

25.02.2021

Claudia, die Schwester vom Hofbauer-Metzger hat nach fünf Jahren wieder nach Hause gefunden. Im Gebäck hat sie Tofu-Würstchen und einen Food-Truck. Sie will vegane Spezialitäten in dem Dörfchen Eichenberg an den Mann bringen. Pfarrer Leopold Meininger ist diese weiße komische Wurst nicht geheuer und die kommt ihm auch nicht auf den Tisch. Trotzdem kann ihn Claudia überzeugen, dass sie auf dem nächsten Dorffest ihren Food-Truck mit aufstellen darf. Kurz darauf kommen auch ihre Freunde aus Berlin in Eichenberg an. Eher kauzige Typen, die nicht in den Ort passen. Eben ganz furchtbar berlinerisch und nicht so beschaulich ruhig wie die Eichenberger. So kommt es auch gleich am ersten Abend des Dorffestes zu einem anständigen Handgemenge. Nur blöd, dass am nächsten Tag auch gleich eine Leiche auftaucht. „Blutwurst, Bier und Beichtgeheimnis“ ist der zweite Teil der Dorfkrimis um Pfarrer Meininger aus der Feder der Autorin Fanny König. Ich hab mich schon tierisch auf den zweiten Teil mit Meininger und seiner Köchin Maria gefreut, hat mir doch der erste Teil so gut gefallen. Hier war ich dann doch etwas enttäuscht. Liest man erst einmal rund 180 Seiten ohne große Spannung. Da hat man fast die Hälfte des Buches und es ist soweit noch nichts passiert, außer dass die Claudia ihre ekligen veganen Würste an den Mann bringt. Der Meininger jetzt einen Computer und Internet bekommt und die Maria ihre alte Liebe wieder gefunden hat. Dorfpolizist Simeon Hirsch war auch nicht mehr so humorvoll, wie noch im ersten Teil. Seine Freundin nervte und er, hätte es sich nicht anders entwickelt, hätte sich als nächste Freundin gleich wieder dieselbe Schiene eingefangen. In diesem Teil war er eher jämmerlich, als liebenswert. So geht es eigentlich auch gleich weiter. Der Krimi besteht meistens aus privatem Geplänkel und recht wenig Schnüffeln und Ermitteln. Meininger geht mir hier sogar etwas auf den Geist, weil er mehr ans Essen denkt, als an seine Maria, die ihm täglich alles macht, serviert und hinterher trägt. Gleich beleidigt sein, wenn sie sein Essen nicht pünktlich auf den Tisch bekommt. Jesses, ein bisschen mehr Nächstenliebe und Rücksicht würde da auch nicht schaden. Wobei ich die Liebesgeschichte im Allgemeinen hier total fehl am Platz finde. Ebenso den seltsamen Ausgang des Buches. Ich kann hier nicht näher darauf eingehen, sonst müsste ich spoilern. Der Humor war mir teilweise auch zu aufgesetzt. Und was Meininger so im Laufe des Buches passierte, war so dermaßen vorauszusehen, dass es eher langweilig, als humorvoll und spannend war. Wobei der Fall diesmal eigentlich fast komplett vorauszusehen war. Für mich zumindest, nicht im kleinsten Teil, aber das Grobe hatte ich schon recht schnell auf dem Schirm. Schade eigentlich, weil ich mich so auf diesen Teil gefreut hatte. Da der Fall an sich aber doch noch ganz gelungen war, vergebe ich hier dann auch gute 3 Sterne.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Fanny König kennt sich als niederbayerisches Madl bestens mit dem Zwist zwischen Dörflern und Städtern aus, denn auch sie hat es nach dem Abitur in die große weite Welt gezogen: Nach dem Studium in München lebte sie einige Zeit im Ausland. Inzwischen ist sie zurück in der bayerischen Hauptstadt, wo sie als Redakteurin viele Buchprojekte betreute, bis die Liebe zum Schreiben sie die Seiten wechseln ließ.

Zur Autor*innenseite

Weitere Bücher der Autorin