Rezensionen zu
MAGIC: The Gathering - Die Kinder des Namenlosen

Brandon Sanderson

MAGIC™: The Gathering - Die Romane (1)

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Insgesamt hat mich Die Kinder des Namenlosen gut unterhalten. Die Charaktere waren sowohl interessant als auch witzig und die Idee der Magie sowie das Setting sehr faszinierend. Vor allem Davriel Cane war mir sehr sympathisch. Der Schreibstil ist – wie bei Sanderson gewohnt – flüssig und spannend. Aufgrund der eher kürzeren Geschichte bleiben einige Aspekte zu oberflächlich, trotzdem hatte ich viel Spaß beim Lesen. Übrigens finde ich das Cover leider nicht ansprechend. Wäre es kein Buch von Brandon Sanderson gewesen, hätte ich es vermutlich nicht in Erwägung gezogen. Zwar ist die Illustration wirklich schön (und passend!), aber das Layout insgesamt sieht auf mich eher „veraltet“ aus – ihr wisst, was ich meine :)

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Klappentext: Von klein auf hat Tacenda die Gabe, einen starken Zauber zu wirken, der sie und ihre Familie vor den Monstern in den Wäldern schützt. Doch diese Macht ist zugleich ihr Fluch, denn Tacenda ist dazu verdammt, ein Leben in ewiger Finsternis zu führen: Sobald die Sonne aufgeht, verliert sie ihr Augenlicht, bis es wieder dunkel wird. Eines Nachts versagt der Schutzzauber, und Tacendas Familie wird von den Ungeheuern getötet. Tacenda glaubt, dass der neue Lord, der vor einiger Zeit den alten Herrscher abgelöst hat, dafür verantwortlich ist. Angeblich steht er mit Dämonen im Bunde. Sie bricht in sein Herrenhaus ein, um Rache zu nehmen. Doch schnell muss sie erkennen, dass der Lord alles andere als von dieser Welt ist, und dass sehr viel dunklere Mächte für den Tod ihrer Familie verantwortlich sind … Meine Meinung/Kritik: Magic: the gathering war ein schöner Einstieg in die Welt dieses damaligen Sammelkartenspiels. Das Buch spielt in einer neuen, uns unbekannten Welt mit Göttern und Kirchen die Dämonen jagen. So ungefähr hatte ich mir das vorgestellt, als ich das Buch angefangen habe zu lesen. Die Story gefiel mir ganz gut. Es war spannend und der ein oder andere Twist war darin, den ich nicht vorahnen konnte. Der Autor entführt uns hier in eine Welt, die manch einem vielleicht durch das Spiel bekannt ist aber mir völlig fremd war. Das macht aber nichts, da er diese neue Welt wirklich gut beschrieben und dargestellt hat. Man lernte nach und nach die verschiedenen Engel, Dämonen und Wesen kennen, die uns bisher unbekannt waren. Das machte das Buch auch spannend. Der Nervenkitzel, mal etwas ganz neues zu erfahren. Der Schreibstil war nicht unbedingt meins. Die Sprache und Ausdrucksweise waren für mich eher schwerfällig zu lesen. Dadurch kam ich nur sehr langsam in das fast 300 Seiten dünne Buch rein. Der Witz und der Charme der Charaktere konnten das aber wieder rausreißen. Das Buch ist eigentlich ein gutes Jugendbuch mit düsteren aber auch humorvollen Szenen. Angefangen mit einem dauernd schlafen wollenden Herrscher und endend mit gruseligen grünen Geisterseelen die einem das Leben nehmen wollen. Es hat eine ausgewogene Mischung aus beidem. Hinzu kommt die bereits genannte Spannung, welche gut aufgebaut wird. Insgesamt gibt es bei der Story allerdings einen Stern Abzug da ich mit dem Schreibstil und der Sprache so überhaupt nicht klar kam. Die Charaktere habe ich lieb gewonnen. Allem voran Tacenda welche mit ihrer Fähigkeit nur ihr Dorf beschützen wollte und nun die Helden eines Buches wird. Sie tat mir irgendwie immer leid. Mit ihren 15 Jahren verliert sie alles, was sie hatte. Ich konnte mich gut in sie rein empfinden. Sie wirkte auf mich manchmal sehr ernst, was gut zu der Story passte und auf der anderen Seite war sie eben immer noch ein Kind welchem man helfen musste. Der Herr des Herrenhauses, was ich übrigens sehr lustig als Titel finde, war mir direkt ans Herz gewachsen. Davriel ist ein sehr lustig zu betrachtender Charakter gewesen. Er hält eigentlich den ganzen Tag über Nickerchen und lässt Dämonen für sich arbeiten. Meiner Meinung nach ist er ein schlauer Mann, der seiner Vergangenheit versucht zu entfliehen und doch immer wieder ins Unheil geführt wird. Seine Geschichte wäre einmal spannend zu lesen weswegen ich auf eine Fortsetzung hoffe. Die Charaktere allgemein waren gut ausgebaut, mit viel Witz und Charme versehen und dadurch schnell liebenswert für die Leser. Die ernsten Szenen ließen allerdings auch die Charaktere sich verändern. Davriel hat, meiner Meinung nach, keine große Veränderung durchlebt. Tacenda dahingegen musste über Nacht, schnell erwachsener werden um ihr Dorf zu retten und ihr altes Leben zurück zu erlangen. Insgesamt kann ich als Fazit sagen, dass es ein sehr unterhaltsames Buch ist, welches ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann. An den Schreibstil muss man sich zunächst gewöhnen aber dann ist es sehr schön zu lesen. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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Tacenda lebt in einer Welt der alltäglichen Gefahren und des tiefen Glaubens. So sind Tacenda und ihre Schwester Willia gesegnet mit der Musik des Schutzes und gleichzeitig verflucht mit geteilter Blindheit. Die eine am Tage, die andere in der Nacht. Tacenda hat sich mit ihrem Schiksal abgefunden, bis sie eines Tages Zeugin davon wird, wie ihre gesamte Familie abgeschlachtet wird. Voller Rachegelüsten und Zorn macht sie sich auf den Weg, um den Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft zu ziehen… Ich bin vollkommen unvoreingenommen in diese Geschichte eingetaucht, da ich von der Magic-the-Gathering-Reihe bislang nichts gehört habe. Auch von Brandon Sanderson habe ich zu meiner Schande bisher noch nie ein Buch gelesen, auch wenn ich schon viel Gutes von diesem Autor gehört habe. Der Einstieg in die Geschichte verlief für mich etwas holprig. Ich bin keine Freundin von Einstigen, die einen abrupt in die Handlung werfen, so habe ich ein paar Seiten gebraucht, bis mich das Buch fesseln konnte. Aber danach, konnte es mich wirklich fesseln. Während unsere Protagonistin eher von trüber Gesinnung ist, ist der sekundäre Protagonist ein Freund von Witz und Lässigkeit und seine Art und Weise Dingen nicht viel Ernst beizumessen ist sowohl amüsant, als auch aufreibend. Ich hatte große Freude daran beide auf ihrer Reise zu begleiten und wurde mit der Zeit immer öfter an Sherlock Holmes und Watson erinnert. Ebenfalls aufgefallen ist mir, welche großartigen Zitate manche Textstellen abgeben, da diese nicht nur für diese High-Fantasy-Welt gelten könnten, sondern auch leicht auf uns anwendbar sind. Nichtsdestotrotz, gab es einen kleinen Kritikpunkt. Das Ende kam mir zu rasch daher und auch die Auflösung des ganzen war meiner Meinung nach zu leicht gelöst. So gebe ich diesem Buch 4,5/5 Sternen.

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INHALT Zwei Schwestern, Tacenda und Willia, die vom Schicksal dazu auserkoren wurden, ihr Dorf vor den Wesen der Nacht zu retten. Dafür müssen sie einen hohen Preis zahlen. Die eine Schwester erhält ihr Augenlicht in dem Moment, in dem es die andere wieder verliert. Willia wird nie das matte Strahlen des Mondes sehen, Tacenda kann die Sonne nur auf ihrer Haut spüren, nicht aber sehen. Tacenda hält Nachts alle Schlechten Wesen durch ihren Gesang vom Dorf ab, tagsüber unterstützt Willia tatkräftig ihr Dorf. Als das Dorf eines Nachts von Geistern überfallen wird, ist Tacenda die einzige Überlebende. Sie will das Rätsel lösen und ihre Macht auf die Probe stellen. Deshalb begibt sie sich auf eine gefährliche Reise. MEINUNG Der Einstieg mit den Erklärungen der zwei Arten von Dunkelheit fand ich sehr fesselnd und interessant. Man hatte direkt ein düsteres Gefühl beim Lesen. Doch dann ging es ein wenig trocken weiter. Den Schreibstil würde ich als kurz und knackig, eher akkurat bezeichnen, was es einem schwer machte eine wirkliche Bindung zu dem Buch aufzubauen. Es konnte einen emotional einfach nicht mit sich ziehen. Die Beschreibungen der Welt und der Charaktere kamen definitiv zu kurz. Ein Fantasybuch darf ruhig ein paar Seiten mehr haben, um die ganzen Gegebenheiten zu erfassen und bildgewaltig darstellen zu können. Teilweise hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass mir Beschreibungen oder Vorwissen fehlt, da man manchmal nur kurze Informationsbrocken bekommen hat. Die vielen kurzen Sätze ließen meinen Lesefluss ein wenig ins stocken geraten. Das wenige, das von den Charakteren preisgegeben wurde, fand ich jedoch sehr spannend. Davriel, der Herr des Herrenhauses, legt eine teils kindische, überhebliche und arrogante Gleichgültigkeit an den Tag, die seinen Charakter nur noch mehr untermalt und ihn letztendlich doch irgendwie sympathisch wirken lässt. Durch diese Gleichgültigkeit geriet man während des Lesens öfters mal ins schmunzeln. Der Arme möchte einfach nur seine Ruhe haben und seine Nickerchen genießen, aber nein , andauernd möchte jemand irgendwas von Ihm. Diesen lustigen Sarkasmus fand ich wirklich sehr erfrischend! Das Ende des Buchs kam sehr überraschend für mich. Ich bin wirklich sehr gespannt wie es weiter gehen wird! FAZIT Herrlich erfrischend, urkomisch und ein wenig düster.

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Tacenda wurde gezeichnet. Dies ist Fluch und Segen zugleich: Tagsüber erblindet sie, erhält nachts allerdings ihr Augenlicht zurück. Zudem bietet ihr Gesang Schutz vor den bösen Kreaturen der Umgebung - bis er es eines Tages eben nicht mehr tut. Dabei verliert sie alles und schwört Rache. Sie verdächtigt den Lord, schließlich erzählt man sich, er stehe mit Dämonen im Bunde. Obwohl Davriel zwar nicht von dieser Welt zu sein scheint, sind für das Verbrechen an ihrem Dorf dennoch dunklere Mächte verantwortlich. Herausragend war für mich in diesem Buch das Zusammenspiel und Miteinander der Charaktere sowie der Sarkasmus und schwarze Humor. Es war unerwartet witzig und hat mich sehr gut unterhalten. Besonders zu erwähnen ist hier Davriel, der einfach ein Original ist. Er will eigentlich nur seine Ruhe und wenn möglich keine Scherereien haben. Eine gute Tasse Tee und seine ausgeprägten Nickerchen sind ihm heilig und wenn er dabei gestört wird, kann er leicht ungehalten werden. Im Prinzip ist er überheblich, egoistisch, stur und teilweise schon fast kindisch. Dementsprechend wahrscheinlich niemand, den man mögen würde. Ich fand ihn aber von der ersten Sekunde an toll. Die Geschichte wird sowohl aus seiner, als auch aus Tacendas Sicht erzählt. Neben ihm verblasst das junge Mädchen schon fast ein wenig, aber dennoch habe ich sie in mein Herz geschlossen. Auch die anderen Charaktere wie Fräulein Hochwasser, Knirschgnar und Brerig sind einfach genial und sehr liebenswert gezeichnet. Der Schreibstil ist locker, leicht und schnell zu lesen. Das Lesen macht einfach Spaß, weil ständig etwas passiert, es nie langweilig wird und herrlich kurzweilig ist. Es kommt zu einigen unerwarteten Wendungen, ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, ab und zu auch ein wenig gruselig. Ich mag die düstere, bedrohliche Welt und damit auch die dichte Atmosphäre, die Brandon Sanderson erschaffen hat. Wer Fantasy lesen möchte, in der Magie, Geister, Dämonen und Engel eine Rolle spielen, der sollte sich "Die Kinder des Namenlosen" nicht entgehen lassen! Es wird bestimmt nicht das letzte Buch des Autoren gewesen sein, das ich gelesen habe.

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Die Kinder des Namenlosen siedeln sich im großen Multiversum an, dass dem Kartenspiel MAGIC entspringt. Dieses gibt es bereits seit 1993 und ist wohl das erste Sammelkartenspiel dieser Art. Ich persönlich hatte bisher keine Berührungspunkte damit, aber wie ich schnell festgestellt habe: Das macht gar nichts! Denn wir bewegen uns in einem Teil dieses Multiversums, ohne wirklich Vorwissen mitbringen zu müssen. Die Bewohner von Verlasen, einem kleinen Dorf in Anfurten sehen sich einer ständigen Bedrohung gegenüber. Dämonen und Geisterwesen durchstreifen die Wälder und holen sich die Seelen der Dorfbewohner. Das Schutzlied, welches Tacenda seit einigen Jahren für sie singt, wiegt sie in Sicherheit, doch die Gefahr ist nicht gebannt. Als die Eltern der beiden Schwestern mit den magischen Gaben getötet werden, will man den Herrn des Herrenhauses, Davriel Cane, gesichtet haben. Doch was treibt ihn an, die Seelen seiner Untertanen zu stehlen? Tacenda wird von ihrer Wut auf den Fürsten getrieben, und stattet ihm einen Besuch ab – mit einem Eispickel bewaffnet. Die ersten zwei, drei Kapitel des Buches hatte ich ein wenig Probleme, das muss ich zugeben. Die Einführung von Tacenda und ihrer Schwester Willia war mir zu allgemein, zu wenig detailliert. Ich hatte keine genaue Vorstellung von ihr, konnte mich nicht in ihr frühes Leid hineinversetzen. Das ändert sich, sobald Fürst Davriel nebst seiner illustren Dämonenhorde erscheint. Dieser Charakter ist herrlich angelegt. Er ist snobistisch, selbstverliebt, ein wenig überheblich und wunderbar sarkastisch. Ein amüsanter Antiheld im besten Sinne! Dass sich die Wege der jungen Tacenda und des Fürsten, der lieber Nickerchen hält als sich um die Belange seiner Untertanen zu kümmern, verstricken, wirkt sich auf beide Seiten in guter sowie schlechter Weise aus. Das Abenteuer ist ein wenig verworren, und hier und da spitzen karge Hintergrundinformationen raus, mit denen ich (noch) nicht viel anzufangen wusste, die aber den Lesefluss nicht behinderten. Da es sich hierbei um eine Reihe handeln soll, bin ich doch sehr gespannt, ob wir näheres in künftigen Büchern erfahren werden, die sich mit dem Fürsten Davriel beschäftigen. Im Herbst geht es jedoch erst einmal mit dem Auftakt einer weiteren MAGIC-Reihe los, das dadurch vermutlich bald wieder in aller Munde sein dürfte. Wer ein wenig Erfahrung in der Welt der Rollenspiele mitbringt, dem fallen auf jeden Fall die typischen Klassen ins Auge, denen die Charaktere angehören. Willia ist die klassische Kriegerin, Tacenda eine Bardin, die mit ihren Liedern unterstützend in das Kampfgeschehen eingreift. Fürst Davriel besitzt eine besonders interessante magische Fähigkeit, mit deren Hilfe er Zauber und Talente aus den Köpfen der Menschen stehlen kann, um sie selbst zu verwenden. Auch ist die Rede immer wieder von Priestern, Helden, Paladinen und was sich noch so in einem Rollenspiel finden lässt. Eine helle Freude also für Spielbegeisterte!

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In diesem Buch geht es um Tacenda, Tacenda muss ihre Familie und das Dorf vor bösen Monstern im Wald retten, dies wäre jedoch einiges einfacher, wenn sie abends ihr Augenlicht hätte, jedoch verliert sie dieses jede Nacht aufs neue.Eines Nachts wird Tacendas größter Albtraum wahr, ihre geliebten Eltern werden von den Monstern getötet. Tacenda glaubt aber nicht das dies rein zufällig passiert ist, denn der neue Herscher soll mit Dämonen in Bunde stehen und ab da beginnt ihr Feldzug der Rache. Als ich das erste mal von dem Kartenspiel The Gardering gehört habe, standen ziemlich viele Fragezeichen über meinen Kopf und um ehrlich zu sein, habe ich es immer noch nicht komplett verstanden. Aber das macht nichts, denn dieses Buch lebt von den unglaublich tollen Schreibstil von Brandon Sanderson. Das war nicht mein erstes Buch von dem Autor (und zugegeben nicht sein stärkstes) ,nichtsdestotrotz ist dies ein unglaublich spannendes und interessantes Buch. . Ich finde dieser Band hätte locker doppelt so lang sein, denn durch die wenigen Seiten, fand ich es manchmal etwas überstürztend. Trotzdem fand ich das Buch gut ausgearbeitet und ich mochte so ziemlich jeden Charakter, vor allem Tacenda. Ich konnte so ziemlich jede Handlung von ihr nachvollziehen und fand sie einfach von der ersten Seite an super sympathisch. . Letztendlich kann ich nur sagen, dass dieses Buch nicht nur für eingeschweißte Brandon Sanderson Fans etwas ist, sondern für jeden Fantasyliebhaber. Aus den vorhin genannten Gründen habe ich dem Buch 4 von 5 Sternen gegeben und kann es einfach nur weiterempfehlen!

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Tacenda hat wirklich viel in ihrem Leben durchmachen müssen und das schon mit 14, fast 15 Jahren. Es reicht ja nicht, dass sie tagsüber ihr Augenlicht verliert und sich deshalb kaum noch an Farben und die Sonne erinnern kann. Sie muss auch noch ihre gesamte Familie und ihr Dorf verlieren und bleibt auch noch als Einzige Überlebende. Aber nicht, weil sie kämpfen kann. Das Einzige, womit sie sich verteidigen konnte bisher, waren Lieder, die sie singen konnte und das Böse vertreiben.Doch plötzlich wirken sie nicht und sie ist sich gezwungen auf eigene Faust hinter das Geheimnis ihres Dorfes zu kommen. Der Einzige, der ihr helfen kann ich Davriel Cane, der Herr des Herrenhauses. Er ist viele Jahre älter und ein Dämonologe. Gemeinsam mit ihm und seinen Dämonen macht sich Tacenda auf die Suche und muss feststellen, dass sie selbst ein großes Geheimnis ist, das sie lüften muss. Das Verhältnis zwischen Tacenda und Davriel ist kein gewöhnliches Liebesverhältnis. Es ist keine verbotene Liebe oder eine Beziehungen unterschiedlichen Alters. Es ist etwas ganz anderes. Davriel ist ein älterer Mann, der weiß was er will, ehrgeizig ist und sich die Dämonen mit Hinterlist zu Eigen gemacht hat. Eigentlich interessiert ihn absolut nichts, als er selbst und sein Erfolg. Das Einzige, was er will ist Ruhe. Ruhe vor seiner Vergangenheit und einer Wesenheit in seinem Verstand, die größere Pläne mit ihm hat. Doch das junge, kleine, unsichere Mädchen weckt in ihm etwas Besonderes, was alles andere als Liebe ist. Er fängt an, an das Licht zu glauben. Außerdem gibt es auch noch viele andere Wesenarten wie Werwölfe, Engel, Geister und viele weitere und es ist in dieser Welt natürlich normal, dass es diese gibt. Allerdings findet Tacenda heraus, dass alles anders ist, als sie bisher vermutet hat. Und durch ihr Abenteuer lernt auch sie sich neu kennen. Sie wird selbstbewusster und ehrgeiziger. Die Handlung hat mir ziemlich gut gefallen, auch wenn ich anfängliche Schwierigkeiten hatte, da ich mich an die Welt erst gewöhnen musste. Dadurch dass Tacenda die ganze Welt nicht erst kennen lernen musste, sondern sie schon kannte, wird der Leser mitten in die Geschichte reingeschubst und so musste ich erst klare Gedanken fassen. Als ich mich dann jedoch in der Welt eingefunden hatte, war es einfach der spannenden Handlung zu folgen. Was mir auch gefällt ist, dass die gesamte Geschichte im Buch an nur einem Tag stattfindet und doch sehr ereignisreich und interessant ist. Der Autor schafft es, den Leser innerhalb diese Geschichte aufzusaugen. Ich bin sehr gespannt, was die weiteren Bücher des Multiversums für uns bereit halten! Der Schreibstil hat mir ziemlich gut gefallen. Es ist mein erstes Buch von Brandon Sanderson und habe schon oft gehört, dass er unglaublich gute Fantasy schreibt und kann es auch nachvollziehen und glauben. Es ist zwar ein Fantasybuch für Jugendliche, dennoch gefällt mir diese Welt, die der Autor aufgebaut hat. Es wird abwechselnd aus Tacendas und Davriels Sicht in der Erzählerperspektive geschrieben.

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