Rezensionen zu
INSEL

Ragnar Jónasson

Die HULDA Trilogie (2)

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Was ist wirklich vor zehn Jahren geschehen?

Von: Alexa K. aus Bad Oeynhausen

16.02.2021

Zum Buch: Vier Freunde treffen sich nach fast zehn Jahren das erste Mal wieder und wollen ein Wochenende auf einer völlig abgeschiedenen Insel verbringen. Aber es kommen nur drei Freunde zurück… Mehr durch Zufall übernimmt die Kommissarin Hulda Hermannsdóttir die Ermittlungen und stößt dabei auf einen Todesfall von vor zehn Jahren, der irgendwie mit dem aktuellen Fall zusammenzuhängen scheint… Meine Meinung: Ich hätte nicht gedacht, dass mich der zweite Teil noch begeisterter zurücklässt als der erste Teil! Von Anfang an ist das Buch mega-spannend! Die kurzen Kapitel schwenken immer hin- und her aus der Sicht der Freunde, dann wieder zurück in die Vergangenheit und Huldas Geschichte kreuzt immer mal wieder. Da alle drei Stränge für sich sehr einnehmend sind, möchte der Leser natürlich schnell wissen, wie alles zusammenhängt! Der Schreibstil von Ragnar Jónasson ist richtig gut zu lesen und ich finde, er versteht es prächtig, uns die Schönheit, aber auch die Einsamkeit von Islands Natur rüberzubringen! Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, so dass man später genau weiß, wer wie tickt. Besonders Hulda, unsere Hauptprotagonistin, hat einen Charakter, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob ich sie mag oder bewundere. Ihre Hartnäckigkeit, mit der sie oft aneckt, bringt sie aber auch immer zum Ziel. Und ihre persönliche Geschichte hat mich in diesem Teil auch wieder sehr berührt. Man sollte aber trotzdem den ersten Teil gelesen haben, sonst entgehen einem wirklich viel Informationen und auch Emotionen von Hulda. Ich freue mich nun auf den dritten und letzten Teil und frage mich, ob die Geschichte noch zu toppen ist… Mein Fazit: Von mir gibt es volle Punktzahl und eine ganz klare Leseempfehlung! Das Leben von Hulda Hermannsdóttir und das auch noch rückwärts gelesen sollte man sich nicht entgehen lassen! Ein sehr spannendes Buch, welches ich fast in einem Rutsch durchgelesen habe!

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Atmosphärische Fortsetzung

Von: Annabell95_

04.12.2020

"Insel" ist der zweite Teil der außergewönlichen Island-Trilogie von Ragnar Jonasson. Die Handlung spielt einige Jahre vor "Dunkel". Die Kommissarin Hulda Hermannsdottir ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und wird an ihrem Wochenenddienst zu einer abgelegenen Insel gerufen. Dort haben sich vier Freunde zu einem besonderen Jahrestag getroffen, doch es kehren nur drei zurück. Was ist dort auf der Insel in dem von der isländischen Bevölkerung bezeichneten isolierteste Haus von Island geschehen? Nachdem ich "Dunkel" richtig klasse fand, war für mich klar, dass ich die komplette Trilogie lesen muss und war schon ganz gespannt auf "Insel". "Insel" fand ich jetzt nicht ganz so packend wie "Dunkel", dem ersten Teil und er wäre vielleicht eher ein Krimi statt einem Thriller, aber das hat mich überhaupt nicht gestört. Es war trotzdem durchweg interessant, spannend und bis zum Schluss undurchsichtig. Immer wieder gab es unerwartete Wendungen und das Ende hat mich nochmal überrascht. Ich finde es immer toll nicht zu wissen in welche Richtung der nächste Ermittlungsschritt führt. Wie bereits auch im ersten Band hat der Autor die private Geschicht um Hulda wieder klasse eingebunden. Es hat immer genau in die Story gepasst. Die ganzen Landschafts- und Ortsbeschreibungen waren auch echt toll. Dadurch konnte ich mir alles richtig gut bildlich vorstellen. Damit hat Jonasson dem Buch eine besondere Atmosphäre verliehen. Jonasson hat auch einige isländische Besonderheiten wie z.B. die Nachnamen in seinem Buch gut und passend eingebunden. Dadurch wurde das Land Island und seine Sitten / Besonderheiten dem Leser näher gebracht. Ich fand es toll nebenher noch etwas über das Land zu erfahren. Es war somit abwechslungsreich. Mein Fazit: Eine super atmosphärische, spannende und undurchsichtige Fortsetzung der Island-Trilogie, die es sich auf jeden Fall zu lesen lohnt wenn man "Dunkel" bereits gelesen hat.

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Wieder ein grandioser Thriller von Jónasson, der mich absolut in den Bann gezogen hat. Ich war wirklich gespannt, wie der Autor wohl dieses Buch schreiben würde, da sich diese Buchreihe ja rückwärts abspielt und man das Ende ja eigentlich schon kennt. Umso spannender war es dann, als man gleich am Anfang den Mord schon fast mitbekam. Der Verdächtige wurde geschnappt, verhört, verurteilt und brachte sich dann aber doch selbst um - was seine Schuld nur noch bestätigte. Doch so leicht war es nicht, wie Hulda schließlich rausfand. Dagurs Familie wurde durch diese Tat komplett zerstört. Er hat dabei nicht nur seine Schwester verloren, sondern auch seine Eltern. Umso erstaunter war er dann auch, als Benedikt ihn 10 Jahre später zu einem Ausflug mit der alten Clique einlud. Doch auch dieser endet als Horror für drei der Mitglieder - denn einer von ihnen verunglückt. Zumindest dem ersten Anschein nach. Hulda klärt dabei nicht nur ein, sondern sogar zwei Verbrechen auf. Sie alle erscheinen schuldig, was es dem Leser schwer macht, eine einzelne Person zu verdächtigen. Nach und nach kommen mehr Geheimnisse ans Licht und immer mehr wird deutlich wie nah sich beide Morde liegen. Währenddessen geht Hulda allerdings auch noch einer privateren Spur nach: sie versucht in Amerika ihren Vater zu finden. Nachdem ihre Tochter und ihr Mann verstorben sind, versucht sie zumindest mehr über ihre Vergangenheit herauszufinden. Ein Buch voller Tiefgang, Grausamkeit und vor allem Familie, das unheimlich und mitfühlend zugleich ist. Ich bin gespannt wie weit uns der letzte Teil in Huldas Vergangenheit wirft!

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David, Ben, Katja und Alexandra,vier Freunde die sich nach zehn Jahren auf einer abgelegenen Insel treffen um ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Als eine Person der Gruppe bei diesem Tripp ums Leben kommt reist Kommissarin Hulda auf die Insel um den Fall zu übernehmen, eigentlich ein Fall der schnell zu lösen sein sollte den die Anzahl der übrigen Personen ist überschaubar, doch schon bald stößt Hulda auf Ungereimtheiten die eventuell mit einem zehnjahre zurückliegenden Fall zusammenhängen könnten und nun wird aus dem so einfach wirkenden Fall die Frage, Unfall oder Mord? Bei diesem Buch handelt es sich um eine dreiteilige Reihe die als Besonderheit hat das diese rückwärts erzählt wird . Während der erste Roman „Dunkel“ in der Gegenwart spielt, erzählt dieser zweite Band Ereignisse, die rund 15 Jahre vor dem Auftakt der Trilogie spielen. Mit dem dritten Roman wird es dann noch weiter in die Vergangenheit gehen. Ich habe diesen Band gelesen ohne vorher den ersten Teil Dunkel zu lesen und habe mich trotzdem wunderbar zurechtgefunden. Trotzdem werde ich den ersten Teil nachholen den der Schreibstil von Ragnar Jonasson hat mich absolut mitgerissen. Er hat es nicht nur geschafft während des gesamten Buches eine Spannung aufzubauen die es einem unmöglichen macht das Buch wegzulegen auch hat er die Landschaft Islands so bildlich gut beschrieben das man sich gefühlt hat als wäre man mittendrin und nicht zuhause auf der Couch. Ragnar Jonasson nimmt sich viel Zeit und Ruhe um den Fall ins laufen zu bringen jede Seite war spannend und das Ende hat mich richtig beeindruckt und auch Kommissarin Hulda war so einmalig, das ich mich freue das ich nun noch den ersten und dritten Teil lesen kann.

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»Insel« ist der zweite Teil der Hulda-Trilogie. Geschrieben wurde das Buch von Ragnar Jónasson und erschienen ist es im btb Verlag. Im zweiten Teil der Reihe reist der Leser circa 15-25 Jahre zurück im Vergleich zum ersten Teil. In den 70er Jahren ist eine junge Frau auf mysteriöse Weise in einer einsamen Hütte umgebracht wurden und die Ermittler haben geglaubt den richtigen Mörder gefasst zu haben. Ungefähr 10 Jahre später treffen sich vier Freunde wieder, welche damals auch mit dem Mordopfer befreundet waren und fahren zusammen hinaus auf eine einsame Insel um dort ein Wochenende zu verbringen. Währenddessen kommt jedoch einer dieser 4 Freunde um und Kommissarin Hulda wird zum Tatort gerufen um zu ermitteln. Mir hat es sehr gut gefallen, wieder in die Welt von Hulda einzutauchen, auch wenn diesmal der Anteil in dem sie ermittelt am Anfang weniger präsent ist. Dafür hat man es jedoch ab der Mitte des Buches mit einer sehr spannenden Ermittlung zu tun, bei der immer weitere Erkenntnisse zu Tage kommen und die unmöglichsten Behauptungen bewiesen werden. Genau wie beim ersten Teil muss ich jedoch anmerken, dass mich die Kategorie Thriller etwas verwirrt und ich das Buch eher dem Genre Krimi zuordnen würde! Ich bin absolut begeistern vom zweiten Teil und freue mich sehr darauf, wenn am 21. September der dritte und letzte Teil der Reihe erscheint!

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Sie erzählt gerne Geschichten. Sie schmückt sie aus und füllt die Lücken, bis sie sicher ist, sie auf die spannendste Weise erzählen zu können. Immer wenn sie das abgelegene Sommerhaus ihrer Familie besucht, erzählt sie eine bestimmte Geschichte. Einst soll einer ihrer Vorfahren in der Nähe gelebt haben, der vor vielen Jahren als Hexer au dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Und manchmal, wenn man nachts wachliegt und nicht schlafen kann, soll man ihn noch hören können. Niemals würde sie eine Nacht allein im Sommerhaus verbringen. Auch dieses Mal ist sie nicht allein dorthin gefahren. Niemand weiß, dass sie dort sind. Es soll ihr Geheimnis sein; doch dieses Geheimnis fordert seinen Preis. »Sie durchquerten die Hochmoore, eine baumlose Landschaft, die sich karg und unheilvoll leer in der Dämmerung vor ihnen erstreckte, und fuhren entlang des größten Fjords, des Ísafjarðardjúp, zur Küste hinunter.« Dagur muss mit ansehen, wie sein Vater noch im Schlafanzug aus dem Haus geführt und verhaftet wird. Er will es verhindert, wehrt sich, doch er kann es nicht verhindern. Er weiß, dass in diesem Moment seine Familie kaputtgeht. »Der Frieden war gestört worden, in der Nachbarschaft und in seiner Familie. Niemand, der es mit angesehen hatte, würde jemals den Anblick vergessen, wie Veturliði in der Dämmerung nur mit einem Schlafanzug bekleidet, von der Polizei aus seinem Haus gezerrt worden war, während sein Sohn Zeter und Mordio geschrien hatte.« Dem zweiten Teil der ›Hulda‹-Trilogie gelingt es mühelos, an die Qualität des ersten Bandes, ›Dunkel‹, anzuknüpfen. Zwar baut er nicht auf den Geschehnissen des ersten Bandes auf, da die Bände achronologisch angeordnet sind, doch zeigt er für manches darin einen Teil der Vorgeschichte. Im zweiten Band ist Hulda jünger, der Ruhestand noch in der Ferne und ihr Wunsch nach einem Karrieresprung groß. Ragnar Jónasson ist ein Meister der leisen und unaufdringlichen Spannung. Die Atmosphäre ist dicht, die Stimmung düster und geheimnisumwoben. ›Insel‹ braucht keinen möglichst bestialischen oder blutigen Mord – vielmehr leben die Fälle von Geheimnissen, menschlichen Bindungen und Nöten. Viele scheinen etwas zu verheimlichen zu haben, alte Probleme schwelen noch unter der Oberfläche. Nachdem ›Dunkel‹ und ›Insel‹ bereits überzeugen konnten, bleibt nur noch, auf den dritten Band der Trilogie – ›Nebel‹ – zu warten. Eins ist auch hier sicher: Es wird spannend werden.

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Hulda wurde vor 10 Jahren bei einer Beförderung übergangen. Zehn Jahre später ist sie eine angesehene Kommissarin bei der Polizei in Reykjavík und wird zu einer abgelegenen Insel geschickt. Dieser Fall erinnert stark an den damaligen, da es kaum Mordfälle in Island gibt. Zudem ist es wieder genau dieselbe Freundesgruppe wie damals. Daher muss Hulda die Ermittlungen in der Vergangenheit noch einmal hinterfragen und die jetzigen Indizien, wer der Mörder sein kann und ob sie vor 10 Jahren nicht falsch lagen mit dem Mörder... Eigene Meinung Dieses Buch war in letzter Zeit quasi überall und jeder hat gut über dieses Buch gesprochen. Daher wollte ich mir ein eigenes Urteil machen, was denn so besonders hierbei ist, dass jeder begeistert ist. Die Einführung in das Buch verhilft auch Lesern, die den ersten Band "DUNKEL" nicht kennen und gibt einen groben Einblick über den Schreibstil des Autors. Man lernt nach und nach die vier Freunde Klara, Benni, Dagur und Alexandra kennen, die sich über die Jahre aus den Augen verloren haben. Das Buch wird in verschiedenen Perspektiven erzählt, was eine größere Spannung aufbaut, wer der Mörder im Jetzt ist. Die Spannung bleibt die ganze Zeit aufrecht, weshalb man ständig nachdenkt, wer auf der verlassenen Insel jemanden unbemerkt umbringen kann und es muss quasi einer der vier Freunde sein. Da sich die üblichen drei schützen, ist man gespannt, wer der Täter war. Nun freue ich mich darauf die anderen beiden Bücher zu erkunden.

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Handlung: Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und wird zu einer abgelegenen Insel geschickt, auf der eine junge Frau tragischerweise durch einen Unfall ums Leben gekommen ist. Oder war es gar kein Unfall? Was ist dort in diesem Haus geschehen, das von der Bevölkerung als das isolierteste Haus Islands bezeichnet wird? Huldas Ermittlungen kreuzen Vergangenheit und Gegenwart - und plötzlich ist sie einem Mörder auf der Spur, der möglicherweise nicht nur ein Leben auf dem Gewissen hat...   Meine Meinung: Das Cover passt sehr gut zum ersten Band. Ich mag vor allem die schlichte Gestaltung. Das Buch hat kurze Kapitel und einen angenehmen, spannenden Schreibstil. Ich wollte beim Lesen immer wissen wie es weitergeht. Hulda mochte ich auch sehr gerne, mehr sogar noch als im ersten Band. In diesem Buch war sie mir sympathischer, eventuell auch weil die Triologie rückwärts spielt und sie somit jünger ist als im ersten Band. Dadurch konnte ich mich besser mit ihr identifizieren. Der Thriller war gut durchdacht und bis zum Ende hin war alles sehr logisch. Die Natur Islands wird total schön beschrieben. Durch die Bücher möchte ich jetzt noch mehr nach Island.    Fazit: Das Buch hat mich wie auch schon der Vorgängerband überzeugt und ich freue mich schon auf den dritten Band. Es ist wirklich sehr spannend, auch aufgrund der teils nüchternen Betrachtungen des Autors. Ich kann es wirklich empfehlen. Es bekommt von mir 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐  

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