Rezensionen zu
Kein Freund außer den Bergen

Behrouz Boochani, Omid Tofighian

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Dieses Buch wurde auf einem Handy geschrieben. Nicht, weil es ein cooles innovatives Projekt eines Digital Native war, sondern weil der Autor keine andere Möglichkeit hatte: Als Behrouz Boochani dieses Buch schreibt, ist er Gefangener auf der Insel Manus. Über sechs Jahre lang sitzt er dort in Haft und schmuggelt währenddessen in Tausenden von Textnachrichten seine Berichte aus den Mauern des Lagers. Aber worum geht's eigentlich? Im Jahr 2013 flieht der kurdisch-iranische Journalist Boochani aus dem Iran. Sein Ziel: Australien, ein Land, in dem er nicht mehr fürchten muss, wegen seiner Texte verfolgt zu werden. Seine Flucht dauert Wochen, mehr als einmal entgeht Boochani nur knapp dem Tod. Schließlich greift ein australisches Kriegsschiff das Boot auf, auf dem Boochani mit vielen weiteren Asylsuchenden die Überfahrt nach Australien angetreten hat. Die Behörden bringen Männer, Frauen und Kinder nach Manus Prison, in ein sogenanntes Internierungslager auf der Insel Manus in Papua-Neuguinea, nicht weit vor Australien. Niemand der Geflüchteten bekommt ein Verfahren, niemand von ihnen weiß, was nun passiert; die Zustände im Lager sind mehr als schlecht. Bald beginnt Boochani, alles, was dort vor sich geht, schriftlich festzuhalten und via Nachricht an seine Kontakte außerhalb des Gefängnisses zu schicken – zum einen, weil er Menschenrechtsorganisationen auf die unerträglichen Verhältnisse im Gefängnis aufmerksam machen möchte, zum anderen, weil das Schreiben ihm die Kraft verleiht, die er dort zum Überleben braucht. „Kein Freund außer den Bergen“ ist irgendwie ein Tatsachenbericht, ja, aber es ist noch so viel mehr als das. Boochani hat diese journalistische Beobachtungsgabe, beschreibt nicht nur das Lager, sondern auch die Gefangenen so detailliert, dass man glaubt, das Ganze vor sich zu sehen; und gleichzeitig findet er irgendwo in all der Grausamkeit die Kraft für eine poetische Sprache, die so richtig anʼs Herz geht. Es geht um Gemeinschaft und Einsamkeit, um Menschlichkeit und um das, was bleibt, wenn sie verloren geht. Um es kurz zu machen: In diesem Buch steckt so viel mehr, als in eine Rezension passt. Aber wenn ich euch in diesem Jahr nur ein Buch ans Herz legen dürfte, dann wäre es wohl dieses hier. [Manus Prison wurde 2017 endgültig geschlossen. Behrouz Boochani hat 2019 ein Visum für Neuseeland erhalten und lebt zurzeit dort.]

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Eines der wichtigsten Bücher unserer Zeit

Von: tamysbuecher

17.09.2020

Ich versuche nun schon seit gestern Nachmittag, das in Worte zu fassen, was ich über dieses Buch denke. Ich glaube, dieses Buch ist gerade absolut aktuell, wenn vielleicht auch auf eine andere Art und Weise und JEDER sollte dieses Buch lesen. Vor allem bestimmte Menschen, denen ich hier aber keine Plattform bieten werde. Ja, mein Account ist klein, aber es gibt Menschen auf dieser Welt, die haben nicht mal zwei Follower verdient, um ihnen ihr Gedankengut zu präsentieren. Aber nun zum Buch. Fangen wir vorne an. Dieses Buch wurde hauptsächlich auf einem Handy geschrieben. AUF EINEM HANDY. Mitten in einem Gefängnis auf Manus Island für Flüchtlinge, die nach Australien wollte. Ich kann das gar nicht begreifen. Vierhundert Seiten. Ja, Behrouz Boochani hat dieses Buch nicht alleine verfasst, er hatte Gott sei Dank Helfer von außen, die dieses Buch auch direkt auf Englisch übersetzten, damit so viele Menschen wie möglich dieses Buch lesen können. Dennoch. Dieser Mann sitzt in einem Gefängnis. Für gar nichts. Einfach dafür, dass er aufgrund von politischer Verfolgung aus seinem Heimatland flüchten wollte und sich auf einem Boot nach Australien aufgemacht hat. Er sitzt also da auf einer Insel fest, unter den widrigsten Bedingungen und schreibt ein Buch auf seinem Handy. Und wie er dies auch noch tut. Ihr müsst dieses Buch lesen. Ich musste schon im Vorwort weinen, weil mich dieses schon so berührt hat. Wie oft ich zwischendurch Tränen in den Augen hatte bleibt mein Geheimnis. Die Schreibweise ist einfach so wunderschön und ich werde es auf jeden Fall auch nochmal auf Englisch lesen. Man hat das Gefühl, selbst auf dieser Insel zu sein.Und trotz aller Umstände, gibt es immer wieder liebevolle Beschreibungen von Mitinsassen und Pflanzen. Das Gute wird selbst unter diesen Bedingungen gesehen. Ich möchte jetzt gar nicht weiter über die „Handlung“ reden und ich kann auch nichts zu den Charakteren sagen. Nein, ich kann mich nicht in Herrn Boochani hineinversetzen, weil ich das unfassbare Glück hatte, bisher noch nie in so eine Situation getrieben worden zu sein. Lest bitte einfach das Buch. Er schreibt, dass das sein Wunsch ist, dass so viele Leute wie möglich sein Buch lesen. Und das hat er verdient. Wir sollten seinen Wunsch erfüllen. Und dann wird es uns vielleicht leichter fallen, zu verstehen, was in einigen Teilen dieser Welt passiert. Und auch wenn in Griechenland nicht genau diese Situation herrscht, so ist sie doch ähnlich genug. Wir dürfen darüber nicht schweigen. Niemand hier muss das gut finden, aber die Wahrheit sollte jeder aushalten.

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Heute bin ich endlich mit dem Buch "Kein Freund außer den Bergen - Nachrichten aus dem Niemandsland" fertig geworden. Der kurdisch-iranische Journalist Behrouz ist nach seiner Flucht aus dem Iran über Indonesien auf der berühmten Abschiebeinsel Manus Island als Staatenloser gelandet. Dieses Lager unterliegt australischer Gewalt. Er wird zu einem Sprachrohr der Zustände und vor allem der Missstände vor Ort. Trotzdem hat er nicht aufgegeben und über sechs Jahre hinweg unter menschenunwürdigen Zuständen per Handy dieses Buch an seine Helfer und Übersetzter geschickt, bis er in Neuseeland endlich ein Übergangsvisum erhalten hat. Boochani behandelt ein sehr wichtiges und aktuelles Thema: Der Widerstand gegen ein System der Unterdrückung. Es handelt davon dieses Konstrukt herauszufordern und sich den nötigen Respekt und die Menschlichkeit zurückzuholen. Durch seine Vermischung sprachlicher Stilmittel und Formen aus diversen Genres zeichnet er einen akademischen Diskurs der Kolonialisierung nach. Das Buch ist beispielsweise mit poetischen Beschwörungen in Poesieform durchzogen, welche die persische bildliche Sprache darstellen sollen. Er schwankt zwischen einer bildlichen und traumhaften bis hin zu einer realen Schreibweise. In teilweise traumähnlichen Sphären wagt er die Kritik an dem Gefängnisregime (Kyriarchales System) als zu Unrecht eingesperrter Person. Dabei geht er aber noch viel weiter und prangert die Verantwortlichen an höherer Stelle an. Er behandelt Themen wie Selbstbestimmung, Dekolonialisierung, Heimat, Respekt und Machtverhältnisse zwischen Wächter und Gefangenen. Definitiv eine Leseempfehlung wenn auch keine leichte Kost... Vielen Dank an das #bloggerportal von #randomhouse und den #btbverlag

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diese rezension wird etwas anders als meine rezensionen bisher...denn dieses buch ist außergewöhnlich...ich kann noch nicht mal genau in worte fassen wie sehr mich dieses werk mitgenommen hat...ich saß mit tränen in den augen da und konnte nicht glauben, was der kurdisch-iranische journalist behrouz boochani hier schildert...es ist eine geschichte über hoffnung und trauer, über mut und verlust sowie über die abgründe der menschlichen seele... man sieht im fernseh die menschen auf booten in eine unsichere zukunft aufziehen und fragt sich immer wieder warum tut man das...ich denke, dass wir alle uns kaum vorstellen können, was es heißt fliehen zu müssen...keinen anderen ausweg zu sehen als diese reise auf sich zunehmen... anfang 2013 begibt sich der journalist auf diese reise und strandet in einem auffanglager in australien...auf einer abschiebeinsel...als staatenloser flüchtling...und dort lebt er....führ 6 jahre...in diesem buch erzählt er seine geschichte...geschrieben auf einem telefon, als sms, an einen bekannten...selbst jetzt bekomme ich noch gänsehaut...es ist unglaublich, was ein mensch erleben kann...und auch überleben kann... auch während dieses buch erschien, verbringt boochani sein leben weiterhin auf dieser insel...er hatte das glück menschen kennenzulernen, die ihm helfen seine stimme laut heraus zu schreien...menschen, die ihm helfen all das aufzuzeigen, was falsch läuft... mir ist bewusst, dass dieses buch schwere kost enthält...nicht jeder wird mit diesem buch warm werden...wenn ihr euch allerdings auf diese reise einlasst, werdet ihr es nicht bereuen...

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Fazit: Wenn der in Sidney geborene Historiker Christopher Clark im ZDF oder dessen digitalen Ablegern zur Australien-Saga anstimmt, dann vermittelt er ein Bild von zwar gestählten und Kummer gewöhnten, nichtsdestotrotz aber auch sehr freundlichen Menschen. Und sicherlich stimmt das auch vollumfänglich. Das schließt aber eben nicht aus, dass die australische Regierung wiederum in der Vergangenheit nicht trotzdem die eine oder andere Entscheidung getroffen hat, die man bestenfalls als zweifelhaft bezeichnen konnte. Dazu gehört einerseits die Abschottungspolitik hinsichtlich der Aufnahme von Bootsflüchtlingen und im Zusammenhang dazu eben auch die Eröffnung der Flüchtlings…, ach, sagen wir besser Internierungslager auf Nauru und Manus. Noch im September 2019, als die Auswirkungen dieser Politik und die Zustände in den Lagern allenthalben bekannt waren, war Alice Weidel der Meinung, dass man sich diese Abschottungspolitik zum Vorbild nehmen solle, und untermauerte ihre Argumentation mit unzutreffenden Behauptungen. Ich lasse das mal so stehen. Die Logik, die hinter der Eröffnung der Flüchtlingslager steckt, ist so simpel wie perfide. Wer als Flüchtling australischen Boden betritt, hat damit automatisch das Recht auf eine Asylprüfung erworben. Daher drängt die australische Marine einerseits in großem Stil Flüchtlingsboote mit allen Menschen an Bord wieder auf das offene Meer ab, andererseits werden aber auch immer wieder Flüchtlinge an Bord genommen, die dann nach Nauru und Manus gebracht werden. Denn weder der Inselstaat Nauru noch die zu Papua-Neuguinea gehörende Insel Manus sind eben australisches Hoheitsgebiet, die Flüchtlinge haben somit keinerlei Ansprüche an Australien auf irgendwas und damit hat es sich für die Verantwortlichen dann weitgehend erledigt. Behrouz Boochani legt nun einen Erfahrungsbericht aus erster Hand vor, für dessen Lektüre man, das gebe ich gerne zu, nicht zu zart besaitet sein sollte. Er beginnt, chronologisch sinnvoll, mit der Überfahrt nach Australien. Und bereits hier wird deutlich, dass eben diese Überfahrt etwas ganz anderes ist, als der sogenannte „Shuttleservice“, von dem unser ehemaliger Verfassungsschutzpräsident in entweder nahezu rührender Ahnungslosigkeit oder aber grenzenloser Menschenverachtung seinerzeit salbaderte. Bereits in diesem Teil fällt auf, dass Boochani seinen Text immer wieder durch Verse unterbricht. Oder sagen wir besser, er ergänzt ihn durch besagte Verse. Und die sind mehrheitlich sehr schön zu lesen, so wenig ich auch sonst von Lyik verstehe. Nach den dramatischen Umständen der Überfahrt wendet sich der Autor dem Lager selbst zu. Er beschreibt Abläufe, wie die Essensausgabe, bei der die Internierten gezwungen sind, stundenlang in sengender Sonne anzustehen und dabei Gefahr laufen, nichts mehr zu bekommen, wenn sie das Pech haben, am Ende der Schlange zu stehen. In Ermangelung eines strukturierten Tagesablaufs richten einige Flüchtlinge ihren Tagesablauf vollständig auf die Essensausgabe aus und versuchen, immer vorne in der Schlange zu stehen. Er beschreibt den Umgang der Wärter mit den Internierten. Die Gruppe der Wärter setzt sich einerseits aus den Einheimischen zusammen, die eigentlich geregelten Tätigkeiten, zumeist in der Landwirtschaft und ähnlichem, nachgingen, dann aber von Australien „überzeugt“ wurden, doch lieber im Lager zu arbeiten. Und andererseits aus Australiern. Und während die Erstgenannten zumeist recht fair mit den Flüchtlingen umgehen, schauen die Letztgenannten sowohl auf die einheimischen Wärter und erst recht auf die Flüchtlinge herab und nehmen sich viele Freiheiten heraus, ihnen das Leben so beschwerlich wie nur möglich zu machen. Ich vermute, sie lassen hier ihren Frust heraus, der sich entwickelt, wenn sie so darüber nachdenken, wo in ihrem Berufsleben sie falsch abgebogen sein müssen, um jetzt auf einer kleinen Insel mitten in der Bismarcksee Flüchtlinge zu drangsalieren … Er beschreibt anhand einzelner Schicksale der Männer im Lager die Willkür, der die augenscheinlich völlig rechtlosen Flüchtlinge ausgesetzt sind, die wochenlang auf den versprochenen juristischen Beistand warten. Als dieser Beistand dann kommt, kommt er in Form mehrerer wohlriechender und hübscher Anwältinnen in Businesskleidung, was vor dem Hintergrund, dass die Flüchtlinge zu diesem Zeitpunkt alle bereits seit Wochen keine Frauen mehr zu Gesicht bekommen haben, sicherlich so gewollt ist. Anstatt aber wirklich juristischen Beistand zu leisten, haben diese Anwältinnen lediglich ein Schreiben im Gepäck, das die Internierten unterzeichnen sollen und mit dem sie auf jegliche Anprüche an die australische Regierung verzichten und sich zur Rückreise in ihre Heimatländer verpflichten würden. Und er beschreibt die Gewalt, die im Lager herrscht. Die Gewalt untereinander, aber auch die Selbstverletzungen und die Selbstmordversuche. Manche davon erfolgreich. Bis zum Erscheinen des Buches sind in den Internierungslagern mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Auch das wird Frau Weidel sicherlich wissen … Geblieben ist ein wirklich eindringliches Zeitdokument, das beeindruckend beschreibt, wie man etwas nicht machen und wie man nicht mit Menschen umgehen sollte. Und vielleicht trägt dieses Buch ja auch ein bisschen dazu bei, die Flüchtlingsthematik auch in Zeiten von Corona im Gedächtnis zu behalten. Flüchtlinge sind nämlich nicht plötzlich alle weg, nur weil man nicht mehr darüber berichtet. Um das zu erkennen, muss man auch gar nicht bis nach Australien sehen, das zugegebenermaßen weit weg ist. Man könnte auch nach Jordanien, in den Libanon oder die Türkei blicken. Oder nach Griechenland, wo nach wie vor über 40.000 Menschen in überfüllten Flüchtlingslagern festsitzen. Ganze 47 davon hat die Bundesregierung im April nach Deutschland holen und sich dafür feiern lassen wie für die Entdeckungs des Penicillins. „Dies ist das Ergebnis monatelanger Vorbereitungen und intensiver Gespräche mit unseren europäischen Partnern.“ sagte Horst Seehofer seinerzeit. Ernsthaft, die Aufnahme ganzer 47 Flüchtlinge von über 40.000 ist das Ergebnis „monatelanger Vorbereitungen“? Na dann, das lasse ich auch lieber unkommentiert so stehen ...

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Erschütternde Geschichte

Von: fabulabooks

07.04.2020

Der kurdisch-iranische Journalist und Autor Behrouz Boochani floh 2012 vor den iranischen Sicherheitsbehörden über Indien und den Indischen Ozean nach Australien. Dort wurde er in einem Gefangenenlager der australischen Regierung auf der Insel Manus in Papa-Neuguinea sechs Jahre lang gefangen gehalten. Seine Erlebnisse während der Flucht und später im Gefängnis verfasste er in kurzen Textnachrichten an den iranisch-australischen Philosophen und Übersetzer Omid Tofighian, der ihm half ein Manuskript zu erstellen und dieses in Englisch zu übersetzen. So entstand sein Buch "Kein Freund ausser den Bergen", das "eine Mischung aus literarischer Sprache und journalistischem Bericht, um den strategischen Einsatz von Hunger, Durst, Schlafentzug, Krankheit, emotionalem und psychologischen Druck als Mitteln der Folter zu beschreiben" ist. (Seite 408) Und diese Beschreibungen sind qualvoll zu lesen. Grausame Verhältnisse werden ausführlich und bis ins kleinste Detail von ihm wiedergegeben und haben bei mir viel Wut und Mitgefühl ausgelöst. Im Kontrast dazu stehen die immer wieder eingesetzten Verse, die seinen Bericht eindrucksvoll vervollständigen. "Kristallene Wasserfläche, so weit das Auge reicht / Das Glitzern blendet mich, es ist alles, was ich sehe / Urplötzlich umfängt Stille das ganze Boot / Das Meer ist eine weiße Ebene / Das Wasser ein grelles Licht." (Seite 78) Mich hat dieses Buch sehr erschüttert, da die Verhältnisse und Ungerechtigkeiten gegenüber den Geflüchteten auf der ganzen Welt so treffend beschrieben werden und es kaum auszuhalten ist, wie die Rechte dieser Menschen so stark verletzt werden. Auch die Entstehungsgeschichte, die zum Ende des Buches noch ausführlich von Boochani und Tofighan beschrieben wird, macht dieses Buch zu etwas Besonderen, sodass es viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Deshalb möchte ich es euch unbedingt ans Herz legen, auch wenn es schmerzhaft zu lesen ist. Übersetzt wurde "Kein Freund ausser den Bergen" aus dem Englischen von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié.

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