Rezensionen zu
Das Evangelium des Blutes

James Rollins, Rebecca Cantrell

Erin Granger (1)

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Im Namen Christi

Von: Denise

13.02.2021

Dr. Erin Granger ist Archäologin und gerade in der Wüste bei einer Ausgrabung tätig, als sie vom Militär abgeholt wird. Sie wird zu einer Ausgrabungsstätte gebracht, an der sich ein Unglück ereignet hat. Die Archäologin soll feststellen, was es mit der entdeckten Gruft auf sich hat. Und sie stößt dabei auf ein jahrhundertealtes, blutiges Geheimnis... "Das Evangelium des Blutes" ist der Auftakt zur Sanguinarier-Trilogie von James Rollins und Rebecca Cantrell und hat mir gut gefallen. Die Geschichte um kämpfende Vampire im Namen Christus' und ihren bösen, blutrünstigen Zwillingen strotzt vor Action, Verweisen auf das Christentum und ein wenig Liebe. Jedoch habe ich den Humor und die Gewitztheit James Rollins, die er so toll in seiner Sigma-Force-Reihe zeigt, vermisst. Die Story wird ausführlich und langsam aufgebaut. Hierbei fand ich die vielen historischen und religiösen Details klasse und beeindruckend. Die beiden Autoren legen sehr viel Wert darauf, dass ihre Leser verstehen, was ihre Figuren bewegt und woher sie kommen. Klasse!  Die Action kommt dann wie ein Vorschlaghammer. Eine großartige Wendung. Doch nach dem dritten Überlebenskampf dachte auch ich: "Okay, ich möchte gern wieder die Ermittlungen zurück" Nicht, dass die Kämpfe unspannend waren. Aber mir fehlte da ein Gegengewicht. Der Schluss führte die ersten offenen Stränge zusammen und war typisch für Rollins. Ich habe noch eine Menge offene Fragen, die ich hoffentlich mit Band 2 und 3 beantwortet bekomme. Wer mal wieder echte Vampire erleben möchte und sich für Geschichte interessiert, sollte unbedingt zugreifen. 

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Blutdurst

Von: wal.li

04.05.2016

Die Archäologin Dr. Erin Granger leitet eine Ausgrabung bei Caesarea, Israel. Sie und ihr Team haben gerade eine besondere Entdeckung gemacht, die sie genauer untersuchen wollen. Plötzlich werden die Wissenschaftler von einem herannahenden Helikopter aufgeschreckt. Von den israelischen Soldaten wird Dr. Granger gemeinsam mit einem seltsamen Priester und ein paar US-Militärs nach Masada gebracht. Dort hat ein Erdbeben zwar verheerende Verwüstungen angerichtet und etliche Todesopfer gefordert, doch es ist auch eine Gruft freigelegt worden, die die eilig herbeigeschafften Forscher untersuchen sollen. Viel ist zunächst nicht zu finden, vermutlich haben Grabräuber das Versteck schon vor Jahren aufgestöbert. Umso unheimlicher sind die Gestalten, die Dr. Granger gefolgt sind und sich zum Angriff sammeln. Werden Dr. Granger, der Priester und ein Soldat die Suche nach dem Inhalt der Krypta erfolgreich beenden können? Was hat es überhaupt mit dem sogenannten Evangelium des Blutes auf sich? Nach langem Zögern können dem Geistlichen einige Informationen entlockt werden, die jedoch wie ein Mythos klingen, dem Erin nur wenig Glauben schenken mag. Schon nach dem allzu frühen Tod ihrer kleinen Schwester hat sie sich von Religion und Glauben abgewandt. Fakten sind das, was zählt, und Dinge, die man berühren kann. Wer hier einen rasant spannenden Religions-Thriller á la „Illuminati“ erwartet, wird hier nur zum Teil zufrieden gestellt. Was wie ein Thriller mit schnellen Ortswechseln und verschiedenen Erzählperspektiven beginnt, bekommt schon nach kurzer Zeit eine nicht geringe Fantasy-Komponente. Dies tut zwar der Rasanz und der Spannung keinen Abbruch, könnte allerdings, wenn man letzteres Genre nicht mag, zu einer Enttäuschung führen. Fühlt man sich in vielen Romanwelten daheim, wird man hier ein atemberaubendes Abenteuer finden, das mit Religion, Geschichte und Fantasy gespickt ist. Zwar geht es manchmal sehr blutrünstig zu und manchmal fragt man sich, wieso einige handelnde Personen nach einem ausgesprochen langen Leben dann doch recht leicht zu töten sind, aber die sich nur über wenige Tage ausdehnende Story fesselt einen über diese Kleinigkeiten hinweg. Das es sich um den ersten Band einer Trilogie handelt, darf man gespannt sein, wie Dr. Granger weiter in den Lauf der Welt eingreifen wird. 3,5 Sterne

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Eigentlich schätze ich James Rollins sehr. Ich habe bereits das eine oder andere Werk aus seiner Feder genossen, aber irgendwie werden dieses Buch und ich keine wirklichen Freunde…aber erst mal von vorne ;-) Als ich diesen Titel bei skoobe.de entdeckte hat mich im ersten Augenblick das Cover angesprochen. Das ist meins, dachte ich noch ;-) Also flugs den Klappentext aufrufen und danach war die Sache sofort klar. Das muss ich lesen. Aber leider hat das Buch meine Erwartungen nicht wirklich erfüllen können, gut ich gebe zu, ich hatte die Messlatte auch sehr hoch angelegt. Doch da mir die anderen Bücher damals zugesagt haben… Eigentlich dachte ich, dass ich einen spannenden Vatikanthriller in die Hände bekomme, aber hier ging es schlussendlich doch mehr um Vampiere und Werwölfe und sonstige Fantasygestalten. Davon war definitiv im Klappentext nicht die Rede :-( Schade, wenn man diese Szenerie bereits im Kurztext erwähnt hätte wäre ich ganz sicher nicht in die Versuchung gekommen… Grundsätzlich war der Schreibstil flüssig und gängig, da kann ich gar nicht meckern. Auch die Protagonisten wurden eigentlich ausreichend beschrieben und ausgebaut und ich kann mir vorstellen, das es für Fans dieses Genres ein tolles und gutes Buch ist. Leider bezweifle ich, dass diese Fans nun zu diesem Titel greifen. Warum sollten sie auch? Es ist nicht als Fantasy zu erkennen. Klar sind die Geschichten von James Rollins immer ein wenig abgefahren, aber diesmal ist es mir persönlich einfach zu anders…. Leider nur 2 Sterne

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