Rezension zu
MAGIC: The Gathering - Die Kinder des Namenlosen

Ein spannendes Buch für Magic Fans und alle die Fantasyromane lieben

Von: Lesefieber-Buchpost
10.05.2020

Meine Zusammenfassung Die fünfzehnjährige Tacenda hat zusammen mit Ihrer Zwillingsschwester Willia die Gabe die Menschen aus Ihrem Dorf zu beschützen. Eines Nachts versagt ihr aber diese Gabe den Schutz und ihr ganzes Dorf wird ausgelöscht. Dahinter konnte nur der neue Fürst des Landes verantwortlich sein, da es in der Vergangenheit immer die Fürsten waren, wenn so etwas geschah. Ganz allein stellt sie sich dem Kampf, jedoch vergeblich. Der Fürst DavrielCane scheint anders als alle anderen Fürsten zuvor zu sein, z. B. seine scheinbare Unsterblichkeit oder sein Umgang mit Dämonen. Eine Hilfe scheinen da eher die geistlichen Priester, welche zu den Engeln beten. Doch nichts ist wie es scheint. Sind die Priester wirklich die Guten und die Dämonen wirklich die Bösen…? Meine Bewertung Der Autor nimmt uns mit nach Innistrad – eine düstere Welt in der die Menschen, teilweise mit der Hilfe von Engeln, gegen Vampire, Werwölfe Teufel oder Dämonen bestehen müssen. Daher ist es keine Seltenheit, dass es unter den Menschen neben Priestern und Klerikern auch spezialisierte Jäger gegen das jeweilige Böse gibt. Innistrad ist im Multiversum von MagictheGathering eine der beliebtesten Welten. So geht es auch mir. Ich fand es toll, dass der Autor die Fähigkeit von Daviel des Weltenwanderns mit angedeutet hat. Dadurch wurde bestätigt, dass er ein Planeswalker ist. Der Autor hat sehr wahrscheinlich Davriel als Hauptfigur erwählt, da es zu dieser bisher noch keine großen Hintergrund-Infos gab. Die vorkommenden Karten aus MagictheGathering sind für Fans des Spiels leider an einer Hand abzählbar, was mein einziger Punktabzug bei diesem Roman ist. Der Schreibstil ist flüssig und der Spannungsbogen gleichmäßig hoch von vorne bis hinten. Fehlendes Hintergrundwissen zur Magic Welt tut dem Lesespaß keinen Abbruch. Auch unkundige können den Schmöker problemlos genießen.