Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Andy Weir

Der Marsianer

Rettet Mark Watney

Gekürzte Lesung mit Richard Barenberg
Hörbuch MP3-CD (gekürzt)
14,99 [D]* inkl. MwSt.
15,50 [A]* | CHF 21,90 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Das Hörbuch zum Blockbuster des Jahres!

Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Crew. Die spektakulärste Rettungsmission um das Überleben eines einzelnen Menschen beginnt ...

„Richard Barenberg passt zum Hörbuch wie die Faust aufs Auge.“ www.hoerbuecher-blog.de

(2 mp3-CDs, Laufzeit: 10 h 5)


Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: The Martian (Del Rey)
Originalverlag: Heyne
Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 2 CDs, Laufzeit: ca. 10h 5min
ISBN: 978-3-8371-3155-0
Erschienen am  14. September 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein spannendes Hard-Science-Fiction Buch

Von: The Librarian

14.08.2021

Der Marsianer ist wahrlich ein spannendes Hard-Science-Fiction Buch, das seinen Erfolg verdient hat. Welche Elemente mir gefallen haben erkläre ich dir unten im Text. Meine Meinung zur Geschichte: Nachdem mir Andy Weirs Buch „Der Astronaut“ so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt weitere Werke aus seiner Feder kennenlernen. „Der Marsianer“ war sein Debütroman, welcher 2015 sogar verfilmt wurde. Verwundert hat mich anfangs die schnelle Erzählweise. Mark Watney beschrieb in zusammengefasster Form und relativ rasant, wie er in die Situation auf dem Mars geraten war. Dramatisch war dabei der Unfall der für sein Zurücklassen sorgte. Kurz darauf begann auch schon Marks Kampf um sein Überleben. Es war für mich beeindruckend, mit welch kühler Rationalität er sich um die wichtigsten Dinge kümmerte. Schritt für Schritt begann er sein Überleben zu sichern. Gestaltet ist das Ganze als Logbucheinträge, in denen Mark alles berichtete und irgendwie auch den potenziellen Forscher, welcher das vielleicht einmal finden könnte, ansprach. Watney erzählte als was er tat sehr detailliert. Dabei kam sein immenses Wissen zum Einsatz, das sein Leben immer mehr verlängerte. Ich als Hörerin erfuhr sehr viel Wissenschaftliches und Technisches, was das Buch zu einem Hard Science-Fiction Roman machte. Bei all dem konnte ich Mark Watneys Tatendrang bewundern. Er versuchte trotz seiner scheinbar ausweglosen Situation das Positive nicht zu vergessen und arbeite unermüdlich weiter. Logischerweise hatte er auch Tiefs und Rückschläge, doch er gab nicht auf und versuchte neue Dinge. Die Einfälle für sein Überleben waren oft ungewöhnlich und nicht immer „appetitlich“, doch sie hatten den gewünschten Effekt. Er wusste viele Experimente durchführen, die extrem gefährlich waren. Mark wurde zu einem wahren Marsianer und rang dem roten Planeten und sich selbst so einiges ab. Für ihn war das Ganze trotz allem unglaublich schwer. Zwischendurch gab es auch emotionale Momente, doch blieben sie eher rar. Die Geschichte wurde nicht nur aus Watneys Sicht erzählt. Die Handlung sprang immer wieder zu den Menschen auf der Erde, die unseren Marsianer unbedingt zurückholen wollten und dabei alles ihnen Mögliche und noch mehr taten. Diese Abschnitte waren teils spannend, teils etwas anstrengend. Viel lieber verfolgte ich was Watney für sein Überleben tat. Der weitere Verlauf und die Pläne den Mann zu retten, durchliefen eine Wendungen, die oftmals unerwartetes Scheitern auslösten. Dennoch wurden neue Versuche gestartet, bis man schließlich weitere Allianzen einging, die sonst niemals zustande gekommen wären. Ich fieberte ununterbrochen mit, fand beinahe alles spannend, was so passierte und wollte nicht von Marks Seite weichen. Mehrmals dachte ich, dass dies sein Ende wäre, doch es ging weiter. Geschuldet war dies dem unbrechbaren Überlebenswillens Marks und seinem unerschöpflichen Tatendrang. Schlussendlich kam es zu weiteren Wendungen, die ich aufgeregt und ängstlich beobachtete. Alles stand auf Messersschneide und ich fürchtete, dass der letzte Versuch misslingen würde. Doch auch ich wollte nicht aufgeben und hoffte weiter. Jedenfalls fand ich, dass das Buch mit einem starken Ende abgeschlossen wurde. Aus Spoilergründen möchte ich nicht mehr verraten. Meine Meinung zum Sprecher: Richard Barenberg ermöglichte mir mit seinem Vorlesen ein wahrlich starkes Hörerlebnis. Für mich wurde er zu Mark Watney, an dessen ich Seite ich das Geschehen erlebte. Watneys rationales Wesen wurden von ihm gut verkörpert, zudem passt seine Stimme zur Figur. Mein Fazit: Die Geschichte um Mark Watney war spannend, dramatisch und aussagekräftig. Der Sprecher wurde eins mit dem Protagonisten erzählte mir dessen Erlebnisse, die in Form von Logeinträgen vom Autor verfasst wurden. Detailreich und direkt wurde mir Watneys Kampf ums Überleben mit all seinen Rückschlägen geschildert. Vieles ist sehr technisch und die Wissenschaft ist stehts ein Teil des Geschehens. Zusammen mit der guten Handlung und den Wendungen machten die Elemente das Buch zu einem richtig guten Hard Science-Fiction Roman, der sehr eindrücklich geschrieben war. Mark Watney rationales Denken und sein Überlebenswille waren hierbei enorm wichtig. Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Lesen Sie weiter

Viel gelernt und gut unterhalten

Von: Buchina

01.09.2018

Das ist nicht mein erster Andy Weir Roman. Ich habe den Autor mit seinem Roman „Artemis“ kennengelernt. Dabei gefiel mir besonders sein erklärender und beschreibender Erzählstil, der keine Angst wissenschaftliche Aspekte genau zu erklären. Ich habe viel gelernt. Nur seine Protagonistin gefiel mir nicht so richtig. Im Gegensatz zu dem „Marsianer“, sein Protagonist Mark Watney ist mir von der ersten Minute an sympathisch. Trotz seiner fast aussichtslosen Lage allein auf dem Mars, verliert er nie seinen Humor oder seinen Kampfgeist. Für mich wirkt er fast übermenschlich. Trotz, dass der erste Teil des Buches fast nur aus der Sicht Watneys erzählt und das in Form von Logbucheinträgen, wurde mir nicht langweilig. Auch nicht durch die ausführlichen Beschreibungen der technischen, chemischen und biologischen Daten. Im Gegenteil ich fand es sehr interessant, mehr über die Gegebenheiten des Mars zu erfahren und wieviel Technik benötigt wird, um zu überleben. Auch wenn Watney der Protagonist natürlich im Zentrum steht, werden auch die Nebencharaktere vom Autor gut dargestellt mir ihren Eigenheiten und Macken. Denn irgendwann merken die auch auf der Erde, dass Watney noch lebt und stehen vor scheinbar unlösbaren Problemen. Die verschiedenen Interessen innerhalb der NASA werden durch die Charaktere nachvollziehbar beschrieben. Dennoch bleiben die technischen Lösungen im Vordergrund. Die Beziehungen untereinander werden nur am Rand abgehandelt, was mir persönlich sehr gefiel. Die Stimme von Richard Barenberg und seine ausgezeichnete Betonung vor allem des Humors von Watney machen das Hören des Buches zu einem Genuss. Hier passt alles sehr zusammen. Ich bin begeistert. Ich habe im Übrigen danach den Film gesehen. Er ist wirklich gut gemacht, aber mir fehlte eindeutig das Hintergrundwissen, von den wissenschaftlichen Details, die mich im Roman so begeistert haben, werden im Film nur zu einem Bruchteil genannt. Also auch wer den Film kennt, kann durch das Buch noch viel erfahren.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mit seinem Roman Der Marsianer einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und der Geschichte der bemannten Raumfahrt – Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt Der Marsianer wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.

Zur Autor*innenseite

Richard Barenberg

Richard Barenberg studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Anschließend führten ihn Engagements u. a. ans Nationaltheater Weimar, ans Maxim Gorki Theater Berlin, ans Theater Oberhausen, ans Volkstheater Rostock und an die Komödie am Ku'damm. Als Hörbuchsprecher ist er besonders durch seine Lesungen der Bestseller von Jeffrey Archer bekannt.

Zur Sprecher*innenseite

Videos

Weitere Hörbücher des Autors