Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Andy Weir

Der Astronaut

Roman

Der Astronaut
TaschenbuchDEMNÄCHST
12,00 [D] inkl. MwSt.
12,40 [A] | CHF 16,90 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier vorbestellen

Als Ryland Grace erwacht, muss er feststellen, dass er ganz allein ist. Er ist anscheinend der einzige Überlebende einer Raumfahrtmission, Millionen Kilometer von zu Hause entfernt, auf einem Flug ins Tau-Ceti-Sternsystem. Aber was erwartet ihn dort? Und warum sind alle anderen Besatzungsmitglieder tot? Nach und nach dämmert es Grace, dass von seinem Überleben nicht nur die Mission, sondern die Zukunft der gesamten Erdbevölkerung abhängt.

»Ich konnte Andy Weirs ›Der Marsianer‹ einfach nicht aus der Hand legen: einfallsreich, packend und erschreckend realistisch!«

Chris Hadfield, Astronaut und Autor von "Die Apollo-Morde"

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: The Project Hail Mary
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Broschur, 560 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-32283-7
Erscheint am 15. March 2023
Gewinnspiel zu "Der Astronaut" von Andy Weir

Rezensionen

Bedrohung durch Astrophagen

Von: Tobias Kallfell

10.05.2022

Was passiert, wenn man ohne Erinnerungen an seine Mission auf einem Raumschiff aufwacht und nach und nach herausfindet, dass sogenannte Astrophagen das Leben auf der Erde bedrohen, weil sie das Sonnenlicht verzehren, so dass die Erde immer weniger davon erhält? Und was wäre, wenn die Menschheit nicht die einzige Spezies ist, die das Problem der Astrophagen lösen will? Klingt abgedreht? Ist es tatsächlich auch, aber um diese Fragen geht es in dem Roman „Der Astronaut“ von Andy Weir, der vor allem durch sein Werk „Der Marsianer“ bekannt geworden ist. Das Ganze wird mit einer großen Portion Selbstironie und Humor aus der Ich-Perspektive von Ryland Grace, einem Naturwissenschafts-Ass im Stil eines MacGyver, erzählt und die Handlung strotzt nur so vor kreativen Ideen, technischen Details und theoretischen Hintergründen zur Raumfahrt. Neben der gegenwärtigen Zeitebene werden auch immer wieder Rückblenden in Form von Erinnerungsfetzen eingebaut. Die Charakterzeichnung der Hauptfigur ist gelungen, wir bleiben als Leser die ganze Zeit dicht an Grace und erleben unmittelbar dessen Gefühle und Gedanken. Toll ist auch die Schilderung der naturwissenschaftlichen Kenntnisse der Figur, die sie auch stets praktisch anwendet, um immer wieder neu auftretende Probleme auf der Mission zu lösen. Hier demonstriert der Autor eine gute Recherchearbeit und offenbar sein Talent, komplizierte Sachverhalte nachvollziehbar auszudrücken. [AB HIER SPOILERWARNUNG] Begeistert hat mich aber natürlich das Aufeinandertreffen von Ryland Grace mit einem Vertreter einer außerirdischen Spezies, der seine eigene Heimatwelt ebenfalls retten will, und der von Grace „Rocky“ genannt wird. Sowohl die Darstellung der Herstellung des Erstkontakts als auch die Schilderung der Schaffung einer gemeinsamen Kommunikationsbasis hat mich überzeugt. Beide Figuren nähern sich im Laufe der Handlung immer mehr einander an, wachsen zu einem Team zusammen, arbeiten gemeinsam an der Lösung des Problems und entwickeln dabei einen von gegenseitiger Toleranz geprägten Umgang (bei mir kam es zu Assoziationen mit dem Film „Enemy Mine“). Was mir ebenfalls zugesagt hat, war die Beschreibung der Alientechnologie und der außerirdischen Lebensform in ihren Eigenheiten. Der Autor beweist erneut viel Kreativität, wenn es darum geht, Andersartigkeit auszuschmücken und zu gestalten. Besonders die Vergleiche zwischen den beiden Spezies und ihrer unterschiedlichen evolutionären Entwicklung fand ich lesenswert. Für fünf Sterne reicht es allerdings trotzdem nicht, denn dieses Buch hat in meinen Augen zwei Schwachstellen: 1. Vieles läuft für mich zu reibungslos, so dass die Handlung stellenweise doch etwas unrealistisch erscheint. 2. Das Spannungsniveau ist nur mittelmäßig, teilweise sind die Darstellungen einfach zu detailverliebt und die eine oder andere Länge hat das Buch dann doch. Auch das Ende war anders als erwartet, irgendwie ungewöhnlich, wenn auch versöhnlich. Fazit: Ein Science-Fiction-Roman mit einer sehr gut gestalteten Hauptfigur, mit vielen kreativen Ideen und interessanten technischen und theoretischen Hintergründen, die stellenweise aber auch sehr detailverliebt daherkommen, so dass das Buch auch die eine oder andere Länge hat. Dennoch sehr lesenswert

Lesen Sie weiter

Sci-Fi Highlight!

Von: sabi.reads

08.04.2022

Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, aber das Buch hat mich absolut umgehauen. Es war immerzu spannend und obwohl nur wenige Figuren auftauchen, waren sie sehr charakterstark und ich habe eine Bindung zu allen aufbauen können. Am Ende tat es sogar etwas weh, sie gehenzulassen 🥺 Der Schreibstil war echt toll. Sehr bildhaft und humorvoll, allerdings muss man beachten, dass es nun mal ein Sci-Fi-Roman und damit ziemlich wissenschaftlich ist. Allerdings wird auch alles erklärt, von demher muss man weder ein Physik- noch Technikexperte sein, um der Geschichte folgen zu können! Erzählt wird aus der Gegenwart mit Rückblenden, die nach und nach die unklare Vergangenheit aufdröseln. Es war erst etwas gewöhnungsbedürftig, aber auf jeden Fall besser als info-dumping 🤌🏻 Und die Handlung erst. Ich werde nichts spoilern, aber mich hat jedes Kapitel aufs Neue überrascht und ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Übrigens: Es soll ein Film daraus gemacht werden, mit 𝗥𝘆𝗮𝗻 𝗙*𝗰𝗸𝗶𝗻𝗴 𝗚𝗼𝘀𝗹𝗶𝗻𝗴 in der Hauptrolle 😩✋🏻❤️‍🩹 Bewertung: Ich habe »Der Astronaut« geliebt und schon sowohl meinem Papa (Physiker), meinem Bruder (Ingenieur für Raumfahrttechnik) und einigen Freunden geschenkt und sie haben es alle geliebt. Verdiente 5 / 5 ⭐️! Kategorie 𝐇𝐈𝐆𝐇𝐋𝐈𝐆𝐇𝐓! Danke an den Heyne Verlg für das Rezensionsexemplar! Wie immer gilt: das ist meine persönliche Meinung und wird dadurch nicht beeinflusst ♡

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.

Alle anzeigen

Vita

Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mit seinem Roman Der Marsianer einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und der Geschichte der bemannten Raumfahrt – Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt Der Marsianer wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.

Zum Autor

Pressestimmen

„Einer der faszinierendsten Science-Fiction-Romane, die je geschrieben wurden. Einfach genial!“

The Wall Street Journal über »Der Marsianer«

»Es ist die Art von Buch, bei der man spät nachts schon halb im Schlaf die letzte Seite liest, am nächsten Morgen leicht benebelt aufwacht – und sich auf die Verfilmung von ›Der Astronaut‹ freut.«

bild der wissenschaft (15. February 2022)

Weitere Bücher des Autors