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Drew Murray im Interview zu seinem Thriller »Die Quantum-Mission«

Debütautor Drew Murray verbindet seinen Hauptberuf mit seiner Berufung: Nach Jahren in der Tech-Branche veröffentlichte er seinen ersten Thriller.

Drew Murray
© Privat
Erzählen Sie uns die wichtigsten Stationen in Ihrem Leben.
Ich bin in London, Ontario, geboren und aufgewachsen. Schon als Kind habe ich mich fürs Theater interessiert und mich in Technik verliebt. Als ich elf war, kauften meine Eltern mir meinen ersten Computer, einen Commodore 64, und seitdem bin ich ein Technikfreak.
Ich ging auf die University of Western Ontario, wo ich meinen Abschluss in Politologie machte. Als Teenager und junger Erwachsener hatte ich viele Teilzeitjobs, unter anderem als Kassierer in einer Bank. Dieser Job war der Einstieg in eine Karriere in der Informatik-Abteilung der Bank, und danach habe ich viele Jahre als Informatiker für diverse öffentliche und private Organisationen gearbeitet.
Parallel dazu besuchte ich die Ivey Business School, um meinen MBA zu machen.
Schon in jungen Jahren habe ich für mein Leben gern gelesen und Geschichten erzählt, besonders Science-Fiction und Fantasy. Ein Feature, das ich an meinem allerersten Computer besonders toll fand, war das Textverarbeitungsprogramm, mit dem ich schreiben konnte. Über die Jahre habe ich immer mal wieder geschrieben, als Student sogar als Journalist für die Universitätszeitung.
Vor ein paar Jahren beschloss ich, die Geschäftswelt zu verlassen und mich aufs Schreiben und auf die Lehre zu konzentrieren. »Die Quantum-Mission« ist mein erstes Buch und verbindet meine Technikleidenschaft mit meiner Begeisterung für Science-Fiction und Fantasy. Ich habe an vielen Comicmessen teilgenommen!
Ich bin seit über 19 Jahren mit meiner Frau Christine verheiratet. Wir haben zwei Kinder, einen Sohn (13) und eine Tochter (11). Außerdem haben wir eine Hündin aus dem Tierheim namens Luna.

Welche Berufsausbildung haben Sie? Was haben Sie studiert? Üben Sie neben dem Schreiben noch eine andere Tätigkeit aus?
Ich habe einen Bachelor of Arts in Politologie und einen Master in Betriebswirtschaft.
Ich habe über 20 Jahre in der IT-Branche gearbeitet und hatte mehrere Führungspositionen inne. Ich habe in der Finanzdienstleistungsbranche, der Versicherungsbranche, in der Bildung und im Business Process Outsourcing gearbeitet.
Momentan unterrichte ich in Teilzeit Kreatives Schreiben an der Western University im Fachbereich Weiterführende Studiengänge. Daneben unterrichte ich auch in Teilzeit im BWL-Studiengang am Fanshawe College.

Erzählen Sie uns eine Kleinigkeit über sich – Ihre Hobbys, wie Ihr Leben momentan aussieht, was Ihre Ziele sind.
Ich war schon immer technikbegeistert, vor allem wenn es um Apple-Produkte geht. Meine Nichte und mein Neffe ziehen mich damit auf, dass ich je eins von allen Produkten aus dem Apple Store besitze!
Ich liebe Science-Fiction und Fantasy und war schon auf vielen Fandom Events wie die Fan Expo Canada. Meine Frau teilt meine Begeisterung dafür, und seit Kurzem kommen auch unsere Kinder mit. Rollenspiele wie Dungeons & Dragons machen mir einen Riesenspaß, genau wie Escape-Room-Spiele!
Aufgrund meiner Berufserfahrung und Ausbildung interessiere ich mich sehr für die Finanzmärkte. Seit der globalen Finanzkrise 2008 bin ich aktiver Investor. Ich reise sehr gern und habe schon 12 Länder auf vier Kontinenten besucht. (Einschließlich eine kurze Zwischenlandung in München!)
Wie wir alle in dieser weltweiten Pandemie finde ich das Leben in der letzten Zeit sehr merkwürdig. Ich unterrichte jetzt in Sendequalität virtuell aus einem Studio, das ich mir in meinem Büro zu Hause eingerichtet habe. (Da ist sie wieder, meine Technikleidenschaft.) Im vergangenen Jahr habe ich mich, abgesehen von meiner Familie, nur mit einer Handvoll Leuten persönlich getroffen, aber durch Zoom den Kontakt zu vielen anderen gehalten. Ich habe diverse Podcast- und Livestream-Interviews gegeben, um die Markteinführung von »Die Quantum-Mission« in den USA und in Kanada zu unterstützen.
Wie viele Kanadier bin ich sehr naturverbunden. Ich freue mich auf den Frühling, um mit meiner Familie wieder wandern gehen zu können. Eine der wenigen sicheren Aktivitäten während der Pandemie! Nach der Pandemie freue ich mich darauf, mich wieder persönlich mit Freunden zu treffen, meine Studierenden an der Uni zu unterrichten und zu Buchkonferenzen und zum reinen Vergnügen reisen zu können.

Was macht Sie wütend?
Grausamkeit in allen Variationen, egal ob Menschen oder Tieren gegenüber.

Verraten Sie uns fünf Dinge, die wir nicht über Sie wissen:
1. Ich zelte gerne.
2. Berge sind für mich die schönsten Orte auf der Welt. Ich würde wahnsinnig gern die Alpen sehen.
3. Mein Lieblingsort ist die »Big Island« von Hawaii.
4. Meine Vorfahren sind aus Schottland nach Kanada eingewandert.
5. Ich habe als Kind geschauspielert und bin einmal auf dem New York State Theatre Festival in einem Stück aufgetreten.

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus, beschreiben Sie bitte mit wenigen Worten, wie Ihr normaler Arbeitstag aussieht. Haben Sie eine besondere Routine, spezielle Rituale oder Gewohnheiten?
Ich beginne meinen Arbeitstag, indem ich meine Gliederung noch einmal durchgehe und mich orientiere, wo ich mich im Handlungsablauf gerade befinde. Ich suche mir passende Musik für die Stimmung der Szene oder des Kapitels aus. Dann mache ich einen Spaziergang und überlege, was ich schreiben will. Das mache ich, weil ich beim Spazierengehen weniger Ablenkung habe (vor allem durch elektronische Geräte), sodass ich mich auf die Geschichte konzentrieren kann. Nach dem Spaziergang setze ich mich in meinem Arbeitszimmer an meinen Schreibtisch oder in meinen Lesesessel und schreibe, bis das Kapitel fertig ist oder bis mir die Ideen ausgehen, die mir während des Spaziergangs gekommen sind!

Wo machen Sie es sich mit Ihrem Buch gemütlich? Erzählen Sie uns von den Orten, an denen Sie am liebsten lesen!
Einer meiner Lieblingsleseplätze ist ein Sessel an einem Erkerfenster in meinem Arbeitszimmer, wo ich in den Garten oder zum Himmel schauen kann, um den Kopf frei zu kriegen. Neben dem Sessel befindet sich ein kleiner Tisch, auf dem fast immer eine Tasse Kaffee steht.

Wie organisieren Sie Ihre Bücherregale – sortieren Sie nach Farbe, Genre oder Autoren? Vielleicht ordnen Sie Ihre Bücher ja auch gar nicht?
Meine Vorgehensweise beim Organisieren meiner Bücherregale ist ein Mischmasch aus mehreren Methoden!
Zuerst trenne ich die bereits gelesenen Bücher von den ungelesenen. Dann versuche ich, die zwei Abteilungen alphabetisch zu ordnen, aber mein Platz ist begrenzt, sodass sich die Sammlung abhängig von der Regalgröße über mehrere Bücherregale verteilt.
Für meine Lieblingsbücher habe ich spezielle Regale, damit ich sie von meinem Schreibtisch aus problemlos sehen kann.
Alles, was nicht in meine Bücherregale passt, landet in Plastikbehältern, die ich überall im Haus gebunkert habe.
Ab und zu, wenn ich Bücher ausgelesen habe und mir neue anschaffe, muss ich alles neu organisieren. Ich habe immer eine lange Liste mit Büchern, die darauf warten, gelesen zu werden.

Wohin reisen Sie am liebsten?
Hawaii!

Haben Sie ein Haustier, das Ihnen beim Schreiben und auch sonst Gesellschaft leistet? Wenn ja, wie heißt es?
Ja! Ich habe eine Hündin namens Luna. Sie wurde als Welpe im Norden Kanadas in der Nähe der Arktis ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Eine Familie hat sie in einem Wäschekorb gefunden und bei sich aufgenommen. Sie brachten sie zu einer Wohltätigkeitsorganisation im Süden Kanadas, die Hunde an neue Besitzer vermittelt. Luna ist eine herzliche, freundliche und kluge Hündin, die gern auf dem Teppich neben meinem Sessel liegt, während ich schreibe. Wir haben einen Hunde-DNA-Test machen lassen, um mehr über sie zu erfahren. Sie ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Rassen, unter anderem: Amerikanischer Eskimohund, Kanadischer Eskimohund, Sibirischer Husky, Golden Retriever, Labrador Retriever und Boxer.

Warum haben Sie zu schreiben begonnen?
Als Fortsetzung des Geschichtenerzählens. Ich war schon immer fasziniert von Geschichten und von den vielfältigen Möglichkeiten, sie zu erzählen: auf einer Buchseite, auf einer Leinwand oder auf der Bühne.

Was inspiriert Sie? Wie kommen Sie auf Ihre Ideen und Geschichten?
Ich finde überall Inspiration. Als ich noch jünger war, spukten mir ständig Ideen durch den Kopf und kämpften um Beachtung. Heutzutage, als Erwachsener und Vater, muss ich mir Zeit von all den anderen Dingen im Leben abknapsen, die um meine Aufmerksamkeit ringen, um meine Fantasie schweifen zu lassen. Das funktioniert in einer natürlichen Umgebung wie zum Beispiel in einem Wald oder an einem Fluss besonders gut.

Beschreiben Sie mit wenigen Sätzen Ihr aktuelles Buch.
»Die Qunatum-Mission« handelt von Will Parker, dem genialen ehemaligen Geschäftsführer eines Technikunternehmens im Silicon Valley, dessen Leben und Karriere in einer katastrophalen Nacht in die Binsen gehen, nachdem er einen Fehler begangen hat, der eine junge Frau das Leben kostet. Er schwört Wiedergutmachung, indem er beim FBI als Agent in der Abteilung Cybercrime dient. Als am Tatort eines Mordes auf einer Comicmesse Strahlung festgestellt wird, wird Will in ein Wettrennen um den Besitz einer mächtigen neuen Technologie hineingezogen, die seine Firma gerade kaufen wollte, als sie während der Nuklearkatastrophe von Fukushima plötzlich verschwand.
Bei einer Auktion im Dark Web nimmt er den Kampf gegen russische Kriminelle, die für den Kreml arbeiten, einen chinesischen Auftragshacker und einen amerikanischen Unternehmensleiter auf, der verzweifelt einem Skandal zu entgehen versucht. Als die Tochter des Mordopfers als Geisel genommen wird, liegt ein weiteres Leben in Wills Händen.

Haben Sie eine Lieblingsszene?
Der Höhepunkt des Buches. Es passiert so viel gleichzeitig, und alles hängt davon ab, was in diesen fünf bis zehn Minuten geschieht!

Haben Sie eine Lieblingsfigur?
Die Hauptfigur, Will Parker.

Gibt es im Roman Orte, zu denen Sie eine besondere Beziehung haben?
Der Besuch von Comicmessen ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Alle kommen dorthin, um etwas zu feiern, das ihnen Freude bringt, was zu einer sehr herzlichen und positiven Atmosphäre beiträgt. Dort passiert immer irgendetwas Aufregendes oder Unerwartetes.

Hat Ihr aktuelles Buch autobiographische Elemente? Greifen Sie beim Schreiben auf persönliche Erfahrungen zurück? Basiert Ihr Buch auf wahren Begebenheiten?
Da ich einen Großteil meines Arbeitslebens in der IT-Branche verbracht habe, ist die Rolle der Technologie im Roman etwas, das in mir nachklingt. Wenn meine Figuren mit Technologie interagieren, kommt die Inspiration von meinen Erfahrungen im IT-Bereich, aber auch von meinen Lehrerfahrungen und meinen Beobachtungen, wie Menschen Technologie nutzen.

Wie haben Sie für Ihr aktuelles Buch recherchiert?
Während meiner Recherchen über Quantum Computing habe ich viel gegoogelt. Ich wollte, dass der Quantumcomputer im Buch nur ein kleines Bisschen fortgeschrittener ist als das, was heute möglich ist, um ihm eine Aura von Geheimnis und Macht zu verleihen.
Um den Handlungsort zu recherchieren, habe ich mit meiner Frau und Freunden viele Comicmessen besucht. Das war ein Riesenspaß!

Ein kurzer Gruß an Ihre Leserinnen und Leser:
Wenn Sie vor der weltweiten Pandemie gern zu Großereignissen wie Comicmessen gegangen sind, lesen Sie »Die Quantum-Mission«. Wenn Sie noch einen Mord, High-Tech und Intrigen dazugeben, ist es sogar noch aufregender als auf der echten Veranstaltung! Bis wir wieder persönlich an solchen Events teilnehmen können, bereitet es Ihnen hoffentlich Freude, es stellvertretend durch Will Parker mitzuerleben.

Ihr
Drew Murray

Die Quantum-Mission

(3)
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