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Jo Angerer

Wenn Widerstand weiblich ist

Die Revolution der Frauen in den postsowjetischen Staaten

(1)
Hardcover
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Die Bilder demonstrierender Frauen in Belarus gingen um die Welt, sie haben die Oppositionsbewegung gegen Alexander Lukaschenko, den »letzten Diktator Europas«, erst stark gemacht. In Russland protestieren sie für Alexeij Nawalny. Und auch in vielen anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion gärt es. Weg sollen die alten verkrusteten Strukturen aus Politik und Alltag. Und immer sind es die Frauen, die den Protest entscheidend voranbringen: Die osteuropäische Revolution ist vorwiegend weiblich. Der Journalist und Moskauer Auslandskorrespondent Jo Angerer erzählt von den dortigen Aufständen, erläutert die prekäre soziale Situation der Frauen anhand persönlicher Geschichten und setzt ihre Lebensrealität in Verhältnis zur Geschichte und Stellung der Frau in der Sowjetunion, deren Staaten die patriarchale Geschlechterstruktur lediglich restaurierten und weibliche Personen bis heute extrem benachteiligen. Nicht zuletzt schildert er, wie der Russland-Ukraine-Krieg diese Bewegungen nachhaltig beeinflusst. Von Belarus über Russland, die Ukraine bis hin nach Kirgisistan und Aserbaidschan, wo die Zeit in gewisser Weise stehengeblieben zu sein scheint, erzählt Angerer über den Widerstand der Frauen und lässt bewegende, manchmal auch schockierende Berichte und viele kleine Beobachtungen einfließen, die sonst nicht Eingang in Fernsehsendungen wie die Tagesthemen finden. Ein erhellender Einblick in das aktuelle politische Geschehen Osteuropas und seiner Protagonistinnen.


ORIGINALAUSGABE
Mit Beiträgen von Carmen Scheide
Hardcover mit Schutzumschlag, 192 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31668-7
Erschienen am  05. October 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Von: Brigitte Richter

15.12.2022

Im hektischen Überschwang las ich wohl in der Zeit den Titel "Wenn Widerstand weiblich ist" und habe sofort in meiner Buchhandlung bestellt. Als ich das Buch abholte, stellte ich erstaunt fest - es war von einem Mann geschrieben - es war über die postsowjetischen Staaten. Ich selbst, eine Frau jenseits der 60 Jahre, mit Studium und 2 Töchtern, größtenteils allein erziehend, mit Demonstrationserfahrung für Frauen und gegen Atomkraftwerke - war einfach über den vollständigen Titel hinweggehuscht. Eine Vita, wie sie viele Frauen haben. Mein Dank gilt dem Autor Herrn Jo Angerer. Es ist ein Buch, das es verdient hat, sehr sehr bekannt zu werden und ich hoffe, dass das gelingen wird. Nicht die Kriege sind das Problem wenn sie begonnen haben, sondern das im Vorfeld es den Männern überlassen bleibt Politik zu machen. Frauen gebären Kinder, Söhne wie Töchter und keine Helden. Das ist unabhängig von Nationalitäten.

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Frauen verändern die Welt

Von: lalaundfluse

24.11.2022

Ob Belarus, Ägypten, Iran. Mutige Frauen waren schon immer die Drahtzieher wenn es um Revolutionen ging. Dieses Buch beschreibt deutlich, was Mut und Wille bewirken kann. Ich bin zutiefst beeindruckt. In Deutschland konnte man ähnliche grundzüge betrachten. Klimawandel. Die treibenden Kräfte sind Frauen.

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Vita

Jo Angerer, geboren 1956, begann seine journalistische Karriere beim Bayerischen Rundfunk in München. Später arbeitete er für das ARD-Magazin MONITOR, war Autor und Redakteur vieler Dokumentationen in der ARD und im WDR-Fernsehen. Investigative Recherche, Friedens- und Sicherheitspolitik sind sein Spezialgebiet. Seit 2019 lebt und arbeitet er als Korrespondent in Moskau. Zunächst für die ARD und heute für die Zeitung DER STANDARD. Dass Widerstand oftmals weiblich ist, konnte Jo Angerer in vielen Ländern der ehemaligen Sowjetunion beobachten, wo gerade die Frauen um grundlegende Menschenrechte kämpfen.

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