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Daniel Gerlach

Die letzten Geheimnisse des Orients

Meine Entdeckungsreise zu den Wurzeln unserer Kultur
Mit zahlreichen Fotos und einer Karte des alten Orients

(2)
HardcoverNEU
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Ein Roadtrip in die faszinierend verwobene Geschichte von Morgen- und Abendland

Wer war Jesus, und wenn ja, wie viele? Wie konnte ein künstlerisch begabter Hippie eine Weltreligion begründen? Was hat »Der Exorzist« mit dem »IS« zu tun? Und warum schweigt man auf den Golan-Höhen lieber, wenn man Schnurrbartträger ist?

Kaum eine Weltregion übt stärkere Faszination auf die Menschen im Abendland aus, als der Orient, die Wiege der drei großen monotheistischen Weltreligionen. Doch überschatten heute Nachrichten von Krieg und Terror zu oft das reiche kulturelle Erbe, das die Region über Jahrhunderte lang zum Paradebeispiel für Vielfalt und Toleranz machte. Es ist an der Zeit, diese wenig beleuchtete Seite der faszinierenden Geschichte des Orients zu erzählen. Auf einer spannenden Entdeckungsreise zwischen Persischem Golf und Bosporus spürt Daniel Gerlach dem kulturellen Reichtum des Orients nach, dessen Erbe unsere Welt bis heute prägt, und lädt uns dazu ein, die großen Gemeinsamkeiten von Orient und Okzident wiederzuentdecken.

»Wenn der charismatische Orientalist [...] 18 Streifzüge zu berühmten Schauplätzen historischer Ereignisse wie zu Geheimtipps unternimmt, Mythen hinterfragt, aktuelle Entwicklungen erklärt – was will man mehr?«

P.M. History (22. November 2022)

Hardcover mit Schutzumschlag, 368 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
Mit zahlreichen Fotos und einer Karte des alten Orients.
ISBN: 978-3-570-10480-4
Erschienen am  14. September 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Detaillreiches Fachwissen

Von: Bücher in meiner Hand

21.10.2022

Mit seinem neuen Buch "Die letzten Geheimnisse des Orients" bereist der Nahostexperte Daniel Gerlach antike Stätten im Orient und bringt durch sein profundes Fachwissen den Lesern diese oft sagenumwobenen Orte näher. Von Tunesien, Kairo, Petra, Jerusalem Babylon, Amara, Harran, Antakya, Ephesus, Istanbul und einigen weiteren Stätten weiss er viel Interessantes zu berichten. Dabei benutzt er viele einprägsame Vergleiche aus heutiger Weltsicht, die den Text auflockern. Detailreich berichtet Gerlach über religiöse Minderheiten wie zum Beispiel die Drusen oder Zoroastrier, aber auch über antike Mysterienkulte wie der des Mondgott Sin. Er holt oft aus, um den Hintergrund der nachfolgenden Begebenheiten zu erläutern, was die Lektüre noch bedeutender macht. Diese Reise zu den Spuren der drei Weltreligionen gefiel mir sehr gut. Am liebsten hätte ich bei jedem Kapitel Sekundärliteratur hinzugezogen, um das neue Wissen zu festigen und anderes zu repetieren. Doch dann wäre ich wohl monatelang dran gesessen. Deshalb meine Empfehlung: einmal durchlesen und danach die einzelnen Kapitel nach Wunsch noch selbst vertiefen. Fazit: Ein empfehlenswertes Buch für alle Archäologie-, Geschichte- und Religionsliebhaber! 4 Punkte.

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Ein bemerkeswertes und tolles Buch!

Von: Andreas

01.10.2022

Gleich vorab: ein wirklich bemerkenswertes und großartiges Buch, das ich kaum beiseitelegen konnte. So interessant, unterhaltsam, informativ, spannend und aufklärend kann Geschichte niedergeschrieben werden! Dabei geht es um ein in vielerlei Hinsicht aktuelles Thema: Wie viel Europa und der Nahe Osten, Orient und Okzident gemeinsam haben, wie sehr die Geschichte der Weltregionen und Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam – und deren jeweiligen Abspaltungen – miteinander verknüpft ist und gemeinsame Wurzeln hat; und wie uns dennoch so viel voneinander trennt. Die Verbindungen und Gemeinsamkeiten finden sich schon an der ersten Station des Buches: der Ort Tataouine im Süden Tunesiens zeigt das in Gegenwart und Vergangenheit. Gegenwart, das sind die Drehorte für die Filmreihe „Krieg der Sterne“, deren Wüstenszenen hier entstanden und deren Kulissen als Sehenswürdigkeit für Touristenzustrom sorgen. Vergangenheit, das sind die Gräber der sieben Heiligen, deren Legende sich durch alle Weltreligionen zieht und die uns auch heute noch als Namensgeber des „Siebenschläfertages“ ein Begriff sind. Der Journalist und Orientalist Daniel Gerlach ist der Reiseführer durch Nordafrika, den Nahen Osten bis in die Türkei, wo die Reise endet und er ist ein famoser Reiseführer, der mit Leidenschaft und Wissen seine ReisebergleiterInnen mitreißt. Kairo, Petra, Jerusalem, Babylon, Antakya, Ephesos und Istanbul sind einige der Stationen. An jeder der Stationen werden alte Sagen, bekannte und weniger bekannte historische Ereignisse und Berichte der Gegenwart zu spannenden Erzählungen zusammengefasst. Vieles Neues und Erstaunliches lässt sich erfahren und vor allem gewinnt man Einblicke in Orte und Regionen, die wahrscheinlich den meisten von uns, mich eingeschlossen, bislang weitgehend oder gänzlich unbekannt waren. Kommt man den Menschen dort näher, erfährt etwas über ihre Traditionen und Lebensläufe, dann – wie so oft – findet man heraus, wie viel man mit diesen zuvor so Fremden gemeinsam hat. Über das Verbindende schreibt Daniel Gerlach in den Berichten von den 19 Stationen, die er besuchte. Es ist auch eine Reise durch die Provinzen des alten römischen Imperiums und zu frühen Christenhochburgen, zu den Einflussgebieten aller antiken Reiche von Alexanders dem Großen bis Byzanz, von Persien bis Ägypten und zu den alten Mesopotamischen Reichen. Auch das Trennende beschreibt Daniel Gerlach und davon gibt es ja bekanntlich übermäßig viel – denn für die Menschen im Westen kommen von dort die Terroristen und Fundamentalisten. Das ist natürlich auch Teil der Wahrheit über diese Weltregion (doch sollten wir hier bei uns dabei nicht vergessen, dass unsere eigene Vergangenheit nicht weniger gewalttätig ist und dass wir es in der Gegenwart selbst auch mit Terroristen, und Fundamentalisten zu tun haben, die aus unserer Gesellschaft kommen – wie Rechtsextremisten, Rassisten oder Evangelikale Hassprediger). Der kulturelle und wissenschaftliche Austausch, wie anhand von vielen Beispielen und Anekdoten beschrieben, dauert schon über Jahrtausende an. Vieles von dem, was für uns selbstverständlich ist, stammt aus dem arabischen Raum (Unsere Zahlen, die Brille, …), umgekehrt beeinflussen unsere Lebensweise und Technik die Menschen im Orient. Das Buch ist – auch – eine großartige Sammlung von Legenden und Sagen und bei deren Lektüre versteht man, wie einige der heute dominierenden Dogmen der Religionen entstanden. Vieles davon entstand aus dubiosen Quellen, vieles basiert auf erfundenen oder verfälschten Überlieferungen. Wie bei der Bibel, so ist die Entstehung des Koran eine Folge von persönlichen Interessen derjenigen, die ihn niederschrieben; genauso wie die Interpretation des Koran auch heute noch eine Frage persönlicher Interessen und Machtansprüchen ist. Da wie dort ergeben diese Überlieferungen einen wesentlichen Teil des Fundaments der Geisteswelt, wobei es nicht auf den Wahrheitsgehalt so einer Überlieferung ankommt. Dazu kommt, dass es ist allen Religionen eine beliebte Übung ist, Erzählungen aus anderen Weltgegenden oder Kulturen zu vereinnahmen und modifiziert in die eigene Glaubensgeschichte einzuarbeiten. Die Sintflut und die Vertreibung aus dem Paradies mögen darunter die bekanntesten Sagen sein, aber es gibt eine kaum überblickbare Zahl solcher uralter Sagen aus der Antike, die in unterschiedlichen Gewändern quasi überall auftauchen und Teil der jeweiligen Religions-Mythen wurden; gerne auch mit dem Anspruch, selbst das Original zu sein. Das besondere, das, was der Daniel Gerlach hier so großartig bewerkstelligt, ist die Zusammenführung von historischen Fakten mit überlieferten Mythen – erst beides zusammen macht die Welt des Orients aus und verständlich. Ob es wirklich die „letzten Geheimnisse“ sind, über die man liest, weiß ich nicht – es sind jedenfalls unglaublich viele davon. Es lässt sich enorm viel Neues erfahren und Wissen über Bekanntes vertiefen, darunter beispielsweise auch eine Menge über die Ursprünge einiger Riten des Christentums. Ein tolles Buch, das eine Gesellschaft, die uns oft fremd erscheint und die zu großen Teilen einen ganz anderen Lebensstil pflegt als wir in Europa, sehr anschaulich darstellt und sehr begreifbar macht. Als Erzählung im literarischen Sinn dazu noch unglaublich packend, amüsant und kurzweilig geschrieben. Sehr empfehlenswert und definitiv eines meiner persönlichen Buch-Highlights des Jahres 2022!

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Vita

Daniel Gerlach (geb. 1977) studierte Geschichte und Orientalistik an den Universitäten Hamburg und Paris IV Sorbonne. Er ist Autor und Herausgeber mehrere Sachbücher zu Geschichte und Gegenwart der arabisch-islamischen Welt und tritt regelmäßig als Nahost-Experte in deutschen und internationalen Medien auf. Gerlach ist Mitgründer und Chefredakteur des Nahost-Magazins »zenith« und Direktor des Think-Tanks Candid Foundation in Berlin. Zudem ist er derzeit beratend an Dialogrunden und Friedensinitiativen in Syrien und dem Irak beteiligt.

Zum Autor

Pressestimmen

»Der Orientalist und Autor Daniel Gerlach hat eine persönliche Entdeckungsreise durch den Nahen Osten unternommen. Eine spannende Suche nach dem gemeinsamen Erbe der Religionen und Kulturen.«

NU – Jüdisches Magazin für Politik und Kultur (25. November 2022)

»Gerlach ist ein guter Erzähler.«

Der Standard (26. November 2022)