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Hanne Hippe

Die Geschichte einer unerhörten Frau

Hardcover
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Das faszinierende Porträt einer jungen Frau, die bereit ist, für ihre Würde alle Sicherheiten preiszugeben.

Verheiratet, zwei wohlgeratene Kinder, perfekte Ehefrau und Mutter: Gussy Fink führt ein Leben, wie man es in den Fünfzigerjahren von einer Frau erwartet. Doch das ändert sich, als sie feststellt, dass ihr Mann in dubiose Geschäfte verwickelt ist und sie hintergangen hat. Für Gussy liegt nicht nur ihre Ehe, sondern auch ihre Zukunft in Scherben. In ihrer Verzweiflung wagt die eigentlich schüchterne Frau einen kühnen Schritt – sie reicht die Scheidung ein. Aus der angepassten Mustergattin wird eine von der Gesellschaft argwöhnisch beobachtete Außenseiterin. Doch Gussy ist entschlossen, für ein neues und selbstbestimmtes Leben zu kämpfen – ohne jeden Kompromiss.

»Ein feiner humoristischer Unterton durchzieht die atmosphärisch ungemein authentische Geschichte...«

Ver.di Publik (10. May 2021)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31563-5
Erschienen am  08. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein lohnenswerter Blick auf Flucht und Nachkriegsjahre in Deutschland!

Von: easymarkt3 aus Falkenberg 77, 42113 Wuppertal

30.06.2021

Den Titel dieses Buches finde ich in Bezug auf das Adjektiv ‚unerhört‘ etwas irritierend: aus dem Spätmittelhochdeutschen stammend meint es eigentlich: nie gehört, beispiellos, zu: erhœren = hören. Der Duden merkt weiteres an: 'nicht erhört, nicht gebilligt, erstaunlich, empörend'. Frei interpretiert könnte es auch ‚nicht erfüllte‘ Frau meinen. Wie die Autorin Hanne Hippe bin ich 1948 in Köln geboren, in dieser Zeit nach dem Krieg dort aufgewachsen, mit Eltern und Großeltern durch 1 bzw. 2 Weltkriege im Leben x-mal entwurzelt worden waren. Ich bewundere die Autorin für die vielen eingeflochtenen, auch autobiografischen Informationen zu ihrer Familiengeschichte. Leider wurde in unserer Familie nicht viel über Flucht, Verlust, ursprünglicher Heimat im Detail gesprochen. Wahrscheinlich waren Erinnerungen daran zu schlimm, um weitergegeben zu werden als Mahnung. In diesem Stück Zeitgeschichte bis in die 60er Jahre mit Blick auf die Emanzipation der Frau wechseln die Kapitel nicht nur zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sondern auch zwischen den erzählenden Hauptpersonen, was den Spannungsbogen insgesamt zu oft unterbricht und lähmt.

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Lesevergnuegen!!!!

Von: ginster plantagenet aus Stuttgart

07.04.2021

Nun habe ich die Geschichte von Gussy und Eva zu Ende gelesen!!! Ab einem gewissen Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Die Eva ist wirklich wunderbar gelungen und gibt Gussy die noetige Kontur. Der Herrmann ist ebenfalls gut gelungen. Man kann ihn so richtig nicht moegen. Gut eingefangen sind die Moralvorstellungen in den 50er Jahren, diese elende Art mit Frauen umzugehen. Die Ueberheblichkeit, mit der alle sich als Richter aufspielen, die Scheinheiligkeit und Heuchelei mit der sie die Frauen beschaedigten. Auch Gussy in ihrer Sozialisierung ist gut gezeichnet als auch der Frauenhass unter den Familienfrauen. Ich denke, dass Leserinnen, die die Zeit miterlebt haben, jede Menge Geschichten mit erzaehlen koennen und die Aehnlichkeit dieser Erfahrungen sind gut getroffen. Die leichte ironische Ton der Erzaehlerin Eva laesst keinerlei Sentimentalitaet zu. Sehr gut gelungen. Lesevergnuegen!!!!

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Vita

Hanne Hippe veröffentlichte als Schriftstellerin bisher zehn Romane. Als freie Autorin und Journalistin arbeitete sie für die ARD, besonders im Bereich des Hörfunk Features. Sie schreibt Hörspiele und Kurzgeschichten und lebte lange in Irland und England. Unter dem Pseudonym Hannah O'Brien veröffentlicht sie eine erfolgreiche Krimi-Reihe um die Ermittlerin Grace O'Malley. Hanne Hippe lebt heute in Köln und an der Mosel.

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Events

01. Juli 2022

Lesung mit Hanne Hippe aus "Die Geschichte einer unerhörten Frau"

19:00 Uhr | Cochem | Lesungen
Hanne Hippe
Die Geschichte einer unerhörten Frau

Pressestimmen

»›Die Geschichte einer unerhörten Frau‹ erzählt ein Stück Zeitgeschichte der 50er und 60er Jahre, aber vor allem auch die Geschichte einer Emanzipation.«

Kölner Stadt-Anzeiger (10. April 2021)

»Genau dieser Blick auf die Details macht ›Die Geschichte einer unerhörten Frau‹ spannend.«

Kölnische Rundschau (16. March 2021)

»Hanne Hippe setzt mit ihrem Roman... ihrer Mutter ein Denkmal – und wirft ein Licht auf die Nachkriegsjahre.«

Frankfurter Neue Presse (08. March 2021)