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Silvia Zucca

Das italienische Geheimnis

Roman

(1)
eBook epub
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Das Buch zur neuen Netflix-Serie »Astrologischer Leitfaden für gebrochene Herzen«

Ein Brief aus einer vergangenen Zeit, ein idyllischer Ort im Piemont, und ein Geheimnis, das endlich gelüftet wird ...

Als die dreißigjährige Miranda von ihrer Halbschwester Alessia erfährt, dass ihr gemeinsamer Vater spurlos verschwunden ist, hat sie nicht vor, irgendetwas zu unternehmen. Sie hat vor zehn Jahren den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen – aus gutem Grund, wie sie findet. Doch Alessia lässt nicht locker und überredet Miranda, gemeinsam mit ihr nach Anhaltspunkten zu suchen. Dabei stoßen die beiden auf eine Schachtel mit alten Fotos und auf einen geheimnisvollen Brief aus dem Jahr 1944. Als Miranda dann noch entdeckt, dass ihr Vater nach der schnellstmöglichen Route nach Sant‘ Egidio dei Gelsi gesucht hat, einem kleinen Ort im Piemont, ahnt sie, dass der Brief und sein mysteriöses Verschwinden zusammenhängen …


Aus dem Italienischen von Ingrid Ickler
Originaltitel: Il Cielo dopo di noi
Originalverlag: NORD/ Gruppo editoriale Mauri Spagnol, 2018
eBook epub (epub), ca. 512 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-24877-2
Erschienen am  19. April 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Familiengeheimnisse....leider etwas arg konstruiert

Von: Monika Caparelli-Hippert

27.05.2021

Miranda, 30, erfährt von ihrer jüngeren Halbschwester Alessia, dass ihr gemeinsamer Vater Alberto spurlos verschwunden ist. Der 82jährige Literaturprofessor ist seit Tagen nicht aufzutreiben, und Miranda entschliesst sich, nach 10 Jahren das erste Mal wieder nach Hause zu fahren und sich gemeinsam mit Alessia auf die Suche zu begeben. Gemeinsam stossen die beiden auf alte Fotos und Briefe aus 1944, und die Spur führt ins Piemont, in einen Ort, in dem Alberto in den letzten Kriegsmonaten mit seiner Mutter Unterschlupf fand. Miranda setzt sich kurzentschlossen ins Auto und fährt nach Saint‘ Egidio die Gelsi, um weiteren Hinweisen nachzugehen. Dort trifft sie nicht nur auf spannende Spuren der Vergangenheit, sondern auch auf Francesco, den Mann, den sie eigentlich gerade erst aus ihrem Leben gekickt hat…. Dieser knapp 500 Seiten starke Roman spielt auf 2 zeitlichen Ebenen. Einmal sind wir im hier undjetzt, und Miranda erzählt aus der Ich-Perspektive, und immer wieder eingeschoben sind wir im Jahr 1944 und erfahren aus der auktorialen Perspektive heraus, was mit Alberto und seiner Mutter Gemma geschah. Ich fand jetzt den Klappentext und das Cover sehr ansprechend, ich mag historische Romane sehr gerne, finde die Zeit spannend, und die Idee, wenn sich Familiengeheimnisse auf verschiedenen zeitlichen Ebenen entwirren, ist an sich immer interessant. Ich war also sehr gespannt auf dieses Buch, aber hab mich leider etwas durchgequält. Ich versuche, die Gründe dafür zu nennen: Die Ausgangslage hat mich „ge-catched“, aber für mich waren von Anfang an viele Dinge unlogisch. Ein 82jähriger verschwindet, und anstelle Polizei und wen auch immer zu informieren, stöbern die Schwestern auf dem Dachboden herum und folgen Spuren historischer Dokumente? Ok. Kann man machen. Ich würd es nicht tun. Zumindest nicht als allererstes. Dann kommt Miranda im Piemont an, fährt ihr Auto in den Graben, und zieht aber spontan erst mal für die nächsten Tage ins Haus von Francesco ein, und geht mit einem Foto ihres Vaters von Haustür zu Haustür. Besagtes Auto liegt immer noch im Strassengraben. Ist ja nicht so wichtig. Ich sag nochmal – kann man machen. Muss man so nicht. Und so geht es halt munter weiter. Ich spoiler mal kurz: irgendwann taucht der Vater wieder auf, aber anstelle zu fragen, wo er war, lässt man ihm diese Diskussion mit einem Satz abwürgen. Ja nun. Ist ja auch nicht wirklich interessant zu wissen…?!? Abgesehen davon fand ich, dass sehr viele Personen auftauchten, und ich ein wenig Mühe hatte, sie alle auseinander zu halten. Ich musste öfters mal vor- und zurückblättern, um den roten Faden wieder zu finden und zu wissen, wer ist jetzt wer und mit wem wie verwandt. Vom Stil ist das Buch relativ flüssig und gefällig geschrieben, es lies sich gut lesen, und deshalb hab ich auch durchgehalten und das Buch bis zum Ende gelesen, aber ich muss gestehen, ich war das letzte Drittel nicht mehr so wirklich interessiert. Aus o.g. Gründen. Schade. Ich habe echt zu keiner der Figuren eine Beziehung aufbauen können, ich fand vieles strange, und sehr konstruiert. Mich lässt das Buch etwas enttäuscht zurück. Ich hatte eine spannende Familiensaga erwartet, aber mich hat es hier nicht mitgerissen. Danke trotzdem an das Bloggerportal vom Randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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Vita

Silvia Zucca hat englische Literaturwissenschaften studiert und war genau wie ihre Protagonistin jahrelang bei einem kleinen TV-Sender in Mailand angestellt. Heute arbeitet sie als Autorin und Übersetzerin und widmet ihre ganze Zeit dem Schreiben. Die Rechte an ihrem Debüt „Alles eine Frage der Sterne“ haben sich noch vor Erscheinen in 16 Länder verkauft.

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