Zitat 1 Wim Hof big

Der Weg zu ungeahnter Kraft, Gesundheit und innerer Freiheit

Er hielt knapp zwei Stunden in einem Eisbad aus und lief bei minus 20 Grad einen Halbmarathon barfuß durch arktische Eisfelder: Wim Hof, weltweit bekannt als der »Iceman, ist davon überzeugt, dass er kein Ausnahmefall ist – jeder Mensch kann das scheinbar Unmögliche schaffen!
Mit diesem Buch teilt Wim Hof seine faszinierende Lebensgeschichte und präsentiert seine revolutionäre Methode, die auf den drei Säulen Kälte, Atmung und Mindset beruht.
Erfahren auch Sie, wie Sie die Wim-Hof-Methode anwenden können – um Ihre Gesundheit entscheidend zu fördern, ungeahnte Energiequellen zu erschließen und innere Grenzen zu sprengen.

Bestellen Sie das Buch:

Paperback
eBook
€ 18,00 [D] inkl. MwSt. | € 18,50 [A] | CHF 25,90* (* empf. VK-Preis)
€ 13,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,99 [A] | CHF 17,00* (* empf. VK-Preis)

Leserstimmen

Geniales Buch

Von: Bücherwurm
09.06.2021

Keine Frage, den Eismann kennen bestimmt einige. Ich hab Ihn erst durch dieses Buch kennen und schätzten gelernt. Er erzählt sehr lebhaft und detailliert sein Lebensmotto und wie er zu diesem gefunden hat. Seine Techniken aus Atmung, Kälte und Mindset sind auf jeden Fall nachahmenswert. Zur Stärkung unserer Gesundheit, Leistung und Spiritualität sollte das jeder ausprobieren.
Den einen Stern hab ich abgezogen, da er sich oft in Wiederholungen und sehr weit ausholenden Geschichten verfängt. Ansonsten sehr lesens- und nachahmenswert.

Lesen Sie weiter

Interessante Lektüre.

Von: Andrea Franke
07.06.2021

Ich war voller Vorfreude auf das Buch, da ich immer wieder gerne neues Lerne. Dabei haben mich die Punkte mit dem bewusst Atmen mehr angesprochen, als die der Kälte. Ich habe mir das mit dem kalten Wasser etwas leichter vorgestellt und es kostete mich einiges an Überwindung, es auszuprobieren. Aber auch nach mehreren Versuchen, kam bei mir keine Freude auf. Interessanter fand ich die Kapitel mit der bewussten Atmung. Schon alleine der Test, dass ich 3 x so lange die Luft anhalten kann, wenn ich zuvor 30 mal tief eingeatmet hatte, brachten mich zum Staunen. Die Sauerstoffsättigung erhöhte sich dabei auf 100 % und auch beim Luft anhalten, verringerte sich der Sauerstoffgehalt nur geringfügig.
Ich fand es auch ziemlich lange, bis es an die Übungen geht, zuvor wird viel über die Person Wim Hof berichtet.
Für sportbegeisterte und abgehärtete Menschen ist das Buch sicherlich hilfreich. Leider konnte ich mir der Kälte nichts abgewinnen.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen Rezension schreiben

Über »Iceman« Wim Hof

Seinen Spitznamen »Eismann« (»The Iceman«) verdankt Wim Hof seinen zahlreichen Weltrekorden auf dem Gebiet der Kälteexposition. Zu seinen Leistungen gehören unter anderem die Besteigung des Kilimandscharos in kurzen Hosen, ein Halbmarathon barfuß nördlich des Polarkreises und der über 120-minütige Aufenthalt in einem Behälter voller Eiswürfel.
Nachdem er die majestätische Kraft der Natur für sich entdeckt hatte, beschloss er, seine Erkenntnisse mit der ganzen Welt zu teilen. Wim Hof ist davon überzeugt, dass jeder dieses Potenzial ausschöpfen kann, ohne wie er jahrzehntelang studieren, reisen und Wagnisse eingehen zu müssen. Deshalb entwickelte er die nach ihm benannte Methode als natürlichen Weg in den optimalen Seinszustand von Körper und Geist.
Hof unterrichtet seine Techniken in Seminaren überall auf der Welt und führt regelmäßige Trainingscamps im polnischen Przesieka durch. Mit seiner Familie wohnt er in Stroe, Niederlande.
Infos zur Anmeldung für einen seiner Kurse oder zum Herunterladen der kostenlosen Wim Hof Method-App finden sich auf wimhofmethod.com.

Zitat 2 Wim Hof big

Eine kalte Dusche am Tag erspart den Arztbesuch

In unserer heutigen Gesellschaft sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache. Aber das müsste nicht so sein. Im Körper verlaufen knapp 100 000 Kilometer Venen, Arterien und Kapillaren. Nach Jahrmillionen der Evolution verfügt das Gefäßsystem über eine Unzahl kleiner Muskeln, die je nach Temperatur die Gefäße unter der Haut zusammenziehen oder erweitern. Die Körperkerntemperatur muss unabhängig von den Außenbedingungen zwischen 36 °C und 37 °C liegen. Sinkt sie unter 35 °C, spricht man von Untertemperatur (Hypothermie), und die kann schlimmstenfalls irreversibel sein. Tödlich. So. Da hatten wir nun also dieses ausgesprochen fein verästelte System von Gefäßen, die sich erweitern und verengen, um uns zum einen vor Hitze und zum anderen vor Kälte zu schützen.

Warum weniger Kleidung mehr ist

Und was haben wir Menschen getan? Uns dick angezogen. Und nun lieben wir unsere Klamotten wie kaum etwas anderes, all die schicken Kleidchen und Anzüge und adretten Schals. Herrlich! Gucci, Versace, Vanderbilt, die ganzen Marken, an denen wir einen Narren gefressen haben. Dabei wird durch Bekleidung das empfindliche Gefäßsystem, das den ganzen Körper mit Blut versorgt, nur abgestumpft. Können dagegen die Elemente auf das Gefäßsystem einwirken, werden die Gefäße durch das abwechselnde Erweitern und Verengen trainiert. Haben wir jedoch stets viel an, sind also von oben bis unten mollig eingemummelt, reagiert der Körper irgendwann nicht mehr auf Kältereize. Und weißt du, wer den Preis dafür bezahlen muss? Unser Herz. Wenn die Blutgefäße nämlich nicht in Form sind und nur suboptimal arbeiten, ist das Herz gezwungen, intensiver zu pumpen und sowohl häufiger als auch stärker zu schlagen, um den Blutfluss aufrechtzuerhalten. Und das setzt das Herz chronisch vermehrtem Stress aus. In Verbindung mit ungesunder Ernährung und fehlender Bewegung ist das der Grund, warum Herz-Kreislauf-Erkrankungen heute die häufigste Todesursache sind. Wie wir diesem Nummer-eins-Killer das Handwerk legen können? Ganz einfach nach dem Motto: Eine kalte Dusche am Tag erspart den Arztbesuch. Doch da es heutzutage im Gesundheitssystem statt um Heilung immer mehr um pharmazeutische Lösungen geht, hat diese Methode leider nur wenige Fürsprecher. Dabei liegen ihre Vorteile doch auf der Hand: Sie ist einfach, wirksam und nahezu kostenlos.
Um den gewünschten Muskeltonus zu erreichen, muss das Gefäßsystem stimuliert werden. Ein wirkliches Training braucht es dazu nicht, es muss nur aktiviert werden. Ist dies einmal der Fall und hat es sich innerhalb von vielleicht zehn Tagen verbessert, sind eine ganze Reihe kleiner Wunder im Körper die Folge. (…)

Was bei einer kalten Dusche im Körper passiert

Bei jeder kalten Dusche werden Millionen kleiner Muskeln in deinem Gefäßsystem aktiviert und trainiert. Ziehst du das zehn Tage am Stück durch, wirst du bemerken, dass sich deine Herzfrequenz erheblich senkt, und zwar um bis zu 15 oder sogar 30 Schläge pro Minute, und so bleibt es dann die nächsten 24 Stunden über. Für den Herzmuskel ist das eine enorme Entlastung. Du musst dir klarmachen, dass sich dein Pulsschlag bei Stress erhöht. Das signalisiert dem Körper, die Produktion von Adrenalin und Cortisol zu erhöhen. Dadurch werden eine Reihe biochemischer Prozesse in Gang gesetzt, die deine Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden- Achse (Stressachse) überbeanspruchen und Energie verbrauchen, wenn es schlecht um deine Gefäße bestellt ist. Dein Herz muss sich deshalb viel mehr anstrengen. Und obwohl du kaum noch Energie hast, scheucht dich auch noch der Chef herum, dein Partner stellt Ansprüche an dich, und die Kinder tun, was Kinder eben so tun. Dadurch erhöht sich das Stresslevel natürlich noch weiter. Staus auf der Straße und Verspätungen der öffentlichen Verkehrsmittel verbessern die Situation auch nicht gerade. Das alles summiert sich – mit dem Ergebnis, dass das Herz immer mehr pumpen muss, ohne zur Ruhe zu kommen und sich erholen zu können.

Fitness für unser Gefäßssystem

Diesem Stress kannst du effektiv entgegenwirken, wenn du dein Gefäßsystem trainierst – ich nenne es »Gefäßfitness«. Hast du dich erst einmal an die Kälteexposition gewöhnt, kannst du mit »Snowga«, Schnee-Yoga, anfangen. Mach deine Übungen draußen in der Kälte, barfuß und nur in leichter Sportbekleidung. Nach einer Viertelstunde spürst du die Kälte nicht mehr – ein Zeichen dafür, dass sich dein Gefäßsystem der Außentemperatur angepasst hat. Das ist eine angeborene Fähigkeit des menschlichen Körpers. Sie steht uns von Natur aus zur Verfügung. Sie war immer vorhanden, aber weil wir ständig auf Komfort aus sind, haben wir uns weit von dieser natürlichen, optimalen Verfassung unseres Gefäßsystems entfernt. Was man nur bedauern kann, denn schließlich ist es ja seine Aufgabe, unsere Zellen mit Blut und auf diesem Wege mit Sauerstoff und allen Nährstoffen und Vitaminen zu vorsorgen, die der Körper braucht, um top in Form zu sein.

Sobald du dein Gefäßsystem und seine Anpassungsfähigkeit neu stärkst, reduziert sich auch deine Herzfrequenz wieder, ein probates Gegenmittel gegen Stress. Und am Anfang von allem stehen kalte Duschen.
Sie machen den Weg frei für Flow, Energie und inneren Frieden. Und das ist keine Übertreibung. Sie eröffnen dir die Möglichkeit, die Macht des Geistes über den Körper kennenzulernen. Wenn du zehn Tage lang deine regelmäßigen warmen Duschen mit etwa einer Minute kaltem Wasser beendest, kannst du deinem Gefäßsystem befehlen, sich zu schließen, wenn du in die Kälte gehst.
Schon irre, wie dein Körper gesteuert werden kann, und du brauchst bei dieser Methode nur zehn Tage, um deinen optimalen Gefäßtonus wiederzuerlangen und zu beeinflussen. Wenn dein Gefäßsystem erwacht und die Spannkraft der Muskeln wieder stärker wird, baut es eine Verbindung auf zu deinem Gehirn, deinem Willen.

ÜBUNG: KÄLTEEXPOSITION FÜR ANFÄNGER

Der Schritt ins Eiswasser kann ein Schock sein, deshalb solltest du deinen Körper gut darauf vorbereiten. Schließlich sind wir ja ständig von Kopf bis Fuß bekleidet, sodass der Körper kaum mehr durch wechselnde Temperaturen stimuliert wird und es zu einer Vernachlässigung des Gefäßsystems kommt.
Was also können wir tun, um den Kälteschock des Wassers zu lindern und stattdessen dafür zu sorgen, dass das Herz-Kreislauf- System gestärkt wird? Hier im Westen duschen die meisten von uns täglich mit warmem oder heißem Wasser, weil wir die Kälte nicht besonders mögen. Doch schon, wenn du anschließend jedes Mal noch 30 Sekunden – bloß eine halbe Minute lang – kalt duschst, wirst du bald die ersten Resultate beobachten können. Jeder Mensch ist in der Lage, 30 Sekunden lang kalt zu duschen, nachdem sich der Körper unter dem heißen Wasser minutenlang erwärmt hat. Das warme Wasser öffnet die Venen, verbessert die Durchblutung. Das kalte Wasser mag zunächst etwas unangenehm sein, lässt sich aber gut aushalten.
Sobald du die Wassertemperatur von warum auf kalt umstellst, weckst du all die kleinen Muskeln in deinem Gefäßsystem. Sie verengen und erweitern sich fortlaufend, und durch die permanente Wiederholung verbessert sich der Tonus der Gefäßmuskulatur kontinuierlich, bis er schließlich optimal ist. Fang am besten ganz langsam an, mit nicht mehr als 15 Sekunden kaltem Wasser im Anschluss an deine tägliche warme Dusche. Nach einer Woche wirst du es dann schon eine halbe Minute lang aushalten oder vielleicht sogar noch länger. Das liegt am Training deiner Gefäßmuskulatur. Die Körperkerntemperatur verändert sich dabei nicht. Deine Durchblutung bleibt den ganzen Tag über top und versorgt dich mit ausreichend Energie.
Sobald du es länger als 30 Sekunden unter dem kalten Wasser aushältst, lernst du auch, dem kurzen Schockmoment, den dir die Kälte im ersten Moment versetzt, bewusst standzuhalten. Du zitterst nicht mehr und musst auch nicht nach Luft schnappen. Irgendwann empfindest du das Wasser gar nicht mehr als kalt, sondern als eine Kraft, der du deine eigene Kraft entgegensetzt. Du hast die Kontrolle. Du bist für die physiologische und neuronale Aktivität deines Körpers erwacht. MEGA!

Woche 1: 30 Sekunden kaltes Wasser im Anschluss an deine warme Dusche.

Woche 2: Eine Minute kaltes Wasser im Anschluss an deine warme Dusche.

Woche 3: Anderthalb Minuten kaltes Wasser im Anschluss an deine warme Dusche.

Woche 4: Zwei Minuten kaltes Wasser im Anschluss an deine warme Dusche.

Geh das Ganze behutsam an, und arbeite dich an mindestens fünf Tagen pro Woche langsam an dein Ziel heran. Orientiere dich dabei an deinem Bauchgefühl, und erzwinge nichts. Du kannst genauso gut mit 15 Sekunden kaltem Wasser anfangen und dich langsamer steigern, wie wir es auch in unserer 20-tägigen »Kalt-Duschen«-Challenge tun.
Einige Vorteile des Kaltwassertrainings stellen sich bereits bei einer Temperatur von etwa 15,5 °C ein. Die Temperatur der kalten Dusche ist also meist schon ausreichend, um etwas zu bewirken.
In dem Maße, wie sich der Muskeltonus deines Gefäßsystems verändert, ist es besser in der Lage, den Schock der Kälte abzufedern – bis sie schließlich gar keinen Schock mehr darstellt. Das Gefäßsystem verengt sich auf Befehl, um die lebenswichtigen Organe zu schützen. Den Rest des Tages schlägt dein Herz mit einer niedrigeren Frequenz, was deinen Stresslevel reduziert. Du fühlst dich energiegeladener. Und weil sich die Durchblutung verbessert, werden auch die Zellen effektiver mit Nährstoffen versorgt. Du wirst feststellen, dass du kaum mehr krank wirst, weil dein Körper nicht mehr so empfindlich reagiert und du widerstandsfähiger bist.
Gegen Ende der vierten Woche dürfte sich der Gefäßtonus so weit verändert haben, dass der Geist die Vorherrschaft über den Körper übernimmt. Du drehst den Wasserhahn auf »kalt«, und dein Körper zeigt keine Schockreaktion mehr. Das ist aber erst der Anfang. Die Kraft des Geistes wird sich dir noch intensiver zeigen. Sobald du erst einmal in der Lage bist, das Gefäßsystem zu steuern, kannst du auch jeden anderen Bereich deines Körpers bewusst kontrollieren. Du bist der Boss. Und das alles beginnt mit 30 Sekunden kaltem Wasser.

Unser Service-Angebot für Sie:

Jetzt ein Buch Buy local Für das Wort und die Freiheit #FreeWordsTurkey