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Die Erben von Gut Lerchengrund

Roman

Taschenbuch
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Das bewegende Schicksal zweier Familien und ein Geheimnis, das beide für immer verbindet

Norddeutschland, 1898: Heinrich von Grootenlohe lebt glücklich mit seiner jungen Frau auf Gut Lerchengrund. Doch als er zufällig ein Geheimnis seines Nachbarn Wilhelm Brodersen entdeckt, trifft er eine folgenschwere Entscheidung, die das Leben beider Familien für immer verändert.

1921: Heinrichs Sohn Jonas erbt den Gutshof. Er verliebt sich unsterblich in Wilhelms Tochter Elise, mit der er die Leidenschaft für Pferde teilt. Aber das Geheimnis der Väter und die Familienfehde scheinen ihre Liebe für immer zu zerstören.

1952: Jonas’ Tochter Sinje übernimmt die Leitung des Gutshofes. Als die Pferde erkranken, sucht sie Hilfe bei Tierarzt und Nachbarssohn Tim Brodersen. Sinje und Tim fühlen sich zueinander hingezogen und das Glück scheint diesmal zum Greifen nahe. Doch wieder versucht jemand mit aller Macht, eine Verbindung zwischen den beiden Familien zu verhindern.


ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 432 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42386-2
Erschienen am  14. September 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Spannung, Liebe und Leidenschaft....

Von: Claudis Gedankenwelt

26.05.2021

In diesem Buch dreht sich alles um die Bewohner von Gut Lerchengrund und ihre Nachbarn die Brodersens. Die Geschichte beginnt im Jahr 1898 als Heinrich von Grootenlohe einem Geheimnis auf die Spur kommt. Denn Wilhelm Brodersen verbirgt etwas vor aller Welt und auch vor seiner Frau. Doch er entscheidet sich dieses Geheimnis gegen Wilhelm einzusetzen und so setzt er eine Kette unglücklicher Ereignisse in Gang, die das Leben beider Familien für immer verändern soll.... Ich mochte den Erzählstrang von Heinrich und seiner Frau sehr gerne. Man erfährt somit recht früh um welches Geheimnis es sich handelt und was kurz darauf alles schon geschieht. Man ahnt hier als Leser bereits, dass es beide Familien nachhaltig beeinflusst hat und es nach dieser Entdeckung kein Zurück mehr gibt. Im Jahr 1921 erbt Heinrichs Sohn den Gutshof. Nun verliebt er sich in Wilhelms Tochter Elise. Doch das alte Familien-Geheimnis von Elises Vater scheint auch dieses Glück für immer zu zerstören. Jonas ist ein wirklich netter Mensch. Er ist offen und ehrlich und gedenkt alle Unklarheiten zügig zu beseitigen. Doch er wagt es nicht Elise direkt offen seine Gefühle zu gestehen. Ob den beiden das später in Kombination mit dem Geheimnis von Elises Vater zum Verhängnis werden könnte? Selbst im Jahr 1952 sind die Komplikationen weiterhin zu spüren. Sinje erbt den Gutshof von ihrem Vater Jonas und es gibt immer noch Spannungen zwischen den beiden Familien. Doch können solche Dinge wirklich so viele Jahre Bestand haben? Oder werden beide Familien ihren Frieden mit der Vergangenheit von Wilhelm und den daraus resultierenden Ereignissen machen? Susanne Rubin hat einen wundervollen und eingängigen Schreibstil. Er passt ganz wunderbar zu einem solchen Roman rund um ein Familiengeheimnis. Dadurch bleibt dem Roman eine Leichtigkeit erhalten, die mich perfekt unterhalten konnte. Dennoch habe ich recht schnell eine Ahnung gehabt worauf es am Ende hinauslaufen würde. Doch das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Die historischen Hintergründe beider Gutshäuser bedienen sich des einen oder anderen Klischees, doch diese fügen sich so gelungen in die Geschichte ein, dass es mich nicht irritiert hat. Jede Familien-Episode wird in sich erzählt und lässt natürlich noch Spielraum für später offen. So werden einige der Ereignisse zu Ende erzählt und der Ball bei anderen Geschehnissen ein paar Jahre später wieder aufgenommen. Die Zeitebenen werden also nacheinander weg erzählt wie drei aufeinander folgende Romane einer Reihe. Ein Roman voller Spannung, Liebe und Leidenschaft. Wunderbar und mit Leichtigkeit erzählt, wie ich es von Susanne Rubin kenne. Mir hat der Ausflug nach Gut Lerchengrund sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Roman aus Frau Rubins Feder.

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Zwei Familien, die genauso viel eint wie trennt...

Von: Eva G. von Evas Lesezeit

24.03.2021

Norddeutschland 1898: Die zwei Familien von Grootenlohe und Brodersen leben in friedlicher Nachbarschaft und betreiben beide eine Pferdezucht. Doch dieser Friede wird zerstört, als der Baron Heinrich von Grootenlohe seinen Nachbarn Wilhelm Brodersen in einer kompromitierenden Situation mit seinem Stallburschen erwischt. Da Wilhelm auch noch Spielschulden bei seinem Nachbarn hat, nimmt das Unglück seinen Lauf. Denn durch das alles hat er sich angreifbar gemacht und Heinrich nutzt seine Chance und lässt sich den Wald, eine Koppel und den, von ihm leider nicht bei der Auktion ersteigerten, Hengst geben als Rückzahlung der Schulden und für sein Schweigen. Da schwört ihm Wilhelm, dass er ihn immer hassen wird.... Viele Jahre später führt Rieke den Hof ihres Vaters Wilhelm weiter und auch sie hasst die von Grootenlohes immer noch und tut alles dafür, dass sie keinen Kontakt zu ihnen haben muss - obwohl ihre Mutter und Gerlinde von Grootenlohe die besten Freundinnen sind. Als nun 1952 Gerlindes Enkelin Sinje den Hof übernommen hat und den Enkel der Brodersens näher kennen- und schätzen lernt, wird die angespannte Situation wieder deutlich, denn Rieke kann ihren Hass nicht unterdrücken und überlegt schon, wie sie die beiden wieder trennen kann... Kann das unter diesen Umständen gut gehen? Susanne Rubin hat einen tollen Schreibstil, der sich schnell, flüssig und einfach lesen lässt. Die Einteilung in die drei Teile ist sehr gelungen, denn so können einige Jahre übersprungen werden und trotzdem ist der Leser nie gelangweilt und das Buch wird nicht langatmig. Das Buch hat mir gut gefallen und ich habe es sehr gerne gelesen. Die Handlung ist spannend und immer interessant. Allerdings hätte ich mir an einigen Stellen mehr Details gewünscht, vorallem der Liebe zwischen den einzelnen Paaren hätte ich mehr Zeit gewünscht, denn es geht oft unrealistisch schnell. Ansonsten kann ich das Buch nur weiterempfehlen, denn es war eine wirklich schöne Geschichte für zwischendurch.

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Vita

Susanne Rubin ist eine waschechte »Hamburger Deern«. Zusammen mit ihrem Mann, einem pensionierten Kriminalbeamten, lebt sie in ihrer geliebten Heimatstadt. Nach eigener Aussage ist ihr Mann ihr persönlicher Held, und ihre inzwischen erwachsenen Söhne sind die wunderbarsten der ganzen Welt. Sie liebt das Schreiben und Spieleabende mit ihrer Familie. »Die Erben von Gut Lerchengrund« ist ihr zweiter Roman bei Heyne.

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