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Rezensionen zu
Die-drei-Prophezeiungen-Trilogie: - Das Lied der Dämonen / Das Schwert der Drachen / Die Saat der Götter (3in1-Bundle)

Wolfgang Thon

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Als Waisenjunge lebt Lay im abgeschiedenen Monestarium am Weißen Spiegel, doch trotz viel Unterrichts sind seine Fortschritte in der Jagd und in der meditativen Versenkung eher marginal. Als während einer erfolglosen Vogeljagd dunkle Rauchwolken aufziehen, ahnt er Schreckliches. Und tatsächlich wird das Kloster von einer Gruppe Soldaten niedergebrannt, Überlebende gibt es keine. Angetrieben von Rachedurst trifft er kurz darauf auf einen wortkargen Nordländer, mit dem er fortan durch die Gegend zieht. Doch welches Geheimnis verbirgt der muskelbepackte Mann, der von sich in der Mehrzahl spricht…? Mit „Die drei Prophezeiungen“ hat der deutsche Autor Wolfgang Thon eine Romantrilogie geschaffen, die den Kampf zwischen Göttern und Drachen thematisiert, bei dem aber natürlich eine Gruppe ungewöhnlicher Helden die Hauptrolle spielen. Die Geschichte ist im High Fantasy-Segment angesiedelt, die erdachte Welt komplex erdacht, das magische System nicht ganz leicht zu durchschauen und nicht allzu eingängig – und genau das erschwert den Einstieg merklich. Weite Teile des ersten Romans „Das Lied der Dämonen“ hatte ich Schwierigkeiten damit, mich wirklich in die Geschichte einzufinden, zu viele Begriffe, Personen, Orte, Götter, schlicht: Details waren hier eingebaut. Die Perspektive wechselt häufig, viele Motive bleiben lange unklar, im ersten Kapitel wird gar der Name des Protagonisten verschwiegen. Nur langsam kristallisiert sich heraus, wie die einzelnen Szenarien zusammenhängen. In den weiteren Bänden herrscht dabei mehr Licht im Dunkeln, der Weg kristallisiert sich deutlicher heraus, sodass ich dann auch besser in die Welt eintauchen und mit den Figuren mitfiebern konnte. Sprachlich liest sich der Roman teilweise etwas schleppend. Die Gefühlslage der Protagonisten wird immer und immer wieder beschrieben, mit nur einer geringfügig anderen Wortwahl. Ich verstehe, dass der Autor wichtige Aspekte in der Entwicklung betonen wollte, das habe ich aber auch schon spätestens nach den ersten beiden Malen verstanden. Auch wird die Erzählperspektive manchmal irritierenderweise durchbrochen. So ist einer der Charaktere blind, er orientiert sich stark an Geräuschen, der Tonlage seiner Mitmenschen oder Gerüchen, dann wird aber wiederum genauesten beschrieben, wie ein nahestehender Altar aussieht, was widersprüchlich wirkt. Auch brutale Gewalt inklusive der genauen Beschreibung zahlreicher Körpersekrete, Todesarten und Foltermethoden sowie eine teils recht vulgäre Sprache haben mir nicht allzu gut gefallen, andere Ideen wie eben das Lied der Dämonen oder die vielen Geheimnisse haben mich überzeugt, sodass ein eher zwiespältiger Eindruck entstanden ist. Die Romantrilogie über „Die drei Prophezeiungen“ enthält viele gute Elemente und eine durchaus spannende Handlung. Die Charaktere sind reizvoll und komplex, die dargestellte Welt umfassend und düster dargestellt. Der Einstieg ist jedoch recht schwer, wobei über die Bände hinweg eine Steigerung festzustellen ist. Vollkommen gefangen nehmen konnte mich die Trilogie zwar nicht, ich bin aber immer wieder gern zu den Figuren zurückgekehrt und war gespannt, auf welche Art sich die Dinge zusammenfügen.

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