Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
DU und ICH und WIR

Alison Hammer

(0)
(0)
(2)
(0)
(0)
€ 11,00 [D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Der Klappentext klang sehr vielversprechend. Ich hatte mich auf eine bewegende und emotionale Geschichte gefreut. Leider konnte mich dieses Buch jedoch nicht wie erwartet mitreißen. Zwar ist das Buch ganz gut geschrieben, so dass ich recht schnell durch die Seiten kam, jedoch musste ich mich zum Lesen oftmals aufraffen. Es fehlt zur gesamten Zeit an Spannung, so dass es fast schon langweilig wurde, dass Buch zu lesen. Meiner Meinung nach rückte das Thema Krebsdiagnose aus dem Blick und die Mutter-Tochter-Beziehung war für mich nicht verständlich/greifbar. Außerdem hatte ich mit den Charakteren innerhalb des Romanes meine Probleme. Zum Beispiel mit Alexis wurde ich gar nicht warm und habe durch sie oftmals die Augen rollen müssen. Fazit: Netter Schreibstil, jedoch keine emotionale Geschichte.

Lesen Sie weiter

Meinung: Alison Hammer veröffentlicht mit "DU und ICH und WIR" ihr Debütroman, der die Geschichte einer kleinen Familie erzählt über Liebe, Trauer und Abschied. Der Klappentext erzählt eigentlich schon alles, was einen beim Lesen erwartet und verspricht eine emotionale Geschichte. Leider konnte mich die Umsetzung nicht so mitreißen wie erhofft. Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen. Mit dem Thema der Krebsdiagnose findet sich schon eine sehr emotionale Grundlage und diese Richtung wird sehr schnell eingeschlagen. Dabei hat sich der Fokus für mich aber schnell wieder verloren. Tommy begleitet die Geschichte noch sehr lange, aber trotzdem gibt es nicht allzu viele Szenen mit ihm zusammen und durch die zeitlichen Sprünge ist sein Krankheitsverlauf wenig greifbar. Das ist aber nicht der Ausschlag für meine Bewertung. Bis zum Schluss bin ich mit Alexis einfach nicht richtig warm geworden, denn es gibt zwei Punkt, die für mich nicht nachvollziehbar waren. Alexis fährt mit ihrer Familia nach Florida, in den Heimatort von Tommy und ihr. Dort treffen sie auch auf die Ex-Frau von Tommy und dadurch wird die Eifersucht Alexis sehr deutlich, obwohl auf den Seiten nicht ein wirklicher Grund dafür zu finden ist. Ich fand die Eifersucht zunehmend störend und sehr überzogen. Neben dieser Eifersucht habe ich Alexis Einstellung Beau gegenüber, dem Sohn ihrer Freundin der im Hinblick auf Cece eine große Rolle spielt, nicht verstanden. Sie schmeißt Beau mit dessen Vater in ein eine Schublade und ist in ihren Vorurteilen und Vorwürfen so festgefahren, frei nach dem Motto: "Wie der Vater so der Sohn". Wie die erwähnte Eifersucht, finde ich auch diesen Punkt überzogen und sehr störend. Die Geschichte wird aus der Sicht von Alexis und Cece geschrieben, wodurch es deutliche Abwechslung gibt, die mir gut gefallen hat. Cece ist mit ihrem Charaktere so wie man eine 14 Jährige eben erwartet, wodurch die Autorin ein wenig Punkten kann. Wie schon erwähnt liegt nicht wirklich der Krebsverlauf von Tommy im Vordergrund, sondern eher die Beziehung zwischen Alexis und Cece. Leider hat mir in vielen Szenen die Ernsthaftigkeit der Geschichte gefehlt, denn sie verliert sich eher in Banalitäten und wirkt dabei Oberflächlich und ohne klare Linie. Die Szenen sind locker, was das flotte voran kommen erleichtert, aber dafür an Emotion einbüßt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, aber dafür war die Umsetzung und die Gestaltung für mich am Inhalt vorbei. Fazit: Ich bin flott durch das Buch gekommen und habe das Buch schnell durchgehab, was an den lockeren Szenen liegt. Leider verliert sich das Thema um die Krebsdiagnose etwas und der Schwerpunkt findet sich auch nicht klar in der Mutter-und-Tochter-Beziehung zwischen Alexis und Cece. Der Charaktere von Alexis war mir bis zum Schluss eher unsympatisch und ich konnte sie bei der Eifersucht der Ex-Frau von Tommy gegenüber, aber auch der Einstellung dem Sohn ihrer Freundin gegenüber nicht nachvollziehen. Trotz meiner Kritik ist das Buch nicht gänzlich schlecht und verdient für mich trotzdem noch 3 Sterne. Wer jedoch eine emotionale Geschichte sucht, sollte aber eher zu einem anderen Buch greifen.

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.