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Rezensionen zu
Sleep

Nick Littlehales

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€ 16,00 [D] inkl. MwSt. | € 16,50 [A] | CHF 22,90* (* empf. VK-Preis)

Inhalt (in meinen Worten): Was benötigen Leistungsspieler am dringendsten, neben dem Training? Einen erholsamen Schlaf. In diesem Buch erfährt man, wie Nick Littlehals zu seinem Konzept gekommen ist und welche Mannschaften er damit zum Erfolg führte. Besonders die englischen Teams, wie Manchester United. Wir erfahren, was es mit dem Chronotypen auf sich hat und welche Rolle die Erkenntnis spielt, ob man ein Abendmensch oder ein Morgenmensch ist. Außerdem stellt er dem Leser einen Plan auf, wie er in Zyklen schlafen kann – ganz wie Ronaldo, der 5x 90 Minuten schläft. Stil: Es war ganz gut geschrieben, aber viel ‚um den heißen Brei herum‘. Die ersten 153 Seiten waren auch interessant, doch dann schien es immer mehr abzuschweifen und ich hatte nach und nach das Gefühl eines Werbe-Buches. Nick Littlehales war früher ein Matratzen Verkäufer und er hat selbst eine Art ’sleep kit‘ erstellt, was er immer und immer wieder anpreist. Verkufstrick? Fazit: Ich hab den Test gemacht, zwar hab ich die Seite nicht gefunden, die im Buch erwähnt worden ist, aber hier https://www.fitforfun.de/quiz/chronotypen-test-chronotypen-test.html gibt es auch einen Test. Aber ehrlich gesagt, ist es ziemlicher Quatsch. Drei mal hab ich den Test gemacht und drei verschiedene Ergebnisse erhalten. Natürlich ist es von Vorteil zu wissen, ob man ein Morgen- oder ein Abendtyp ist, aber oftmals und besonders als Mutter, ist es eigentlich gar nicht wirklich von Bedeutung. Man steht immer zur selben Zeit auf, hat vormittags in der Regel so oder so sehr viel zu tun – egal ob im Job oder im Haushalt, Nachmittags holt man das Kind/ die Kinder ab und muss genauso Fit sein, wie am Morgen, um abends das Essen zu kochen und lange genug aufzubleiben, um noch was vom Tag zu haben. Ich finde, es ist eine gute Idee und kann sicherlich hilfreich sein. In 90 Minuten Zyklen zu schlafen, und nachzurechnen, wann man eigentlich schlafen darf, damit der Zyklus nicht gefährdet wird, stelle ich mir ziemlich schwierig vor. Rechnen und das immer zur selben Zeit alles zu machen oder, wenn es mal später ist, dass man die angefangenen 90 Minuten abwarten muss, um danach erst zu schlafen. Ich hab eine ziemlich heftige Schlafstörung und fühle mich oft erschöpft. Deshalb werde ich es als Experiment betrachten und mich darauf einstellen. Aber ich werde am Wochenende nicht um 6 Uhr aufstehen, weil ich diese Zeit tatsächlich brauche. Allerdings hatte ich nicht nur das Gefühl, dass Nick Littlehales etwas verkaufen möchte, sondern auch, dass er sich in den Vordergrund gestellt hat. Wen er alles kennt und wem er alles geholfen hat – puh. Ganz schön viel und schön ausgeschmückt. das ganz drum herum war mir doch etwas zu viel, auch wenn es toll war, am Anfang über meine Lieblingsmannschaft gelesen zu haben. Aber all diese Informationen könnte man auch in weniger verpacken. Ob es bei mir etwas bewirken wird, werde ich auch meinem Blog http://www.jeanyjanesbeautytest.wordpress.com schreiben. Gesamtbewertung: Cover: Schlicht und einfach. 5/5 Titel: Passend. 4.5/5 Inhalt: Mr Littlehales schlägt vor, jeden Tag seine Bettwäsche zu wechseln und auch wenn frische Bettwäsche wundervoll ist, so kann es niemals in einem normalen Haushalt funktionieren. Wie soll das gehen? Wer möchte noch mehr Wäsche haben? Es ist ein interessantes Buch mit vielen tollen Ansätzen. Aber irgendwie hatte ich ab der Hälfte ein komisches Gefühl gehabt.

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Schlaf ist wichtig für unser Wohlbefinden, unsere Leistungsfähigkeit und auch für unsere Gesundheit. Doch oftmals ist es gar nicht so einfach, in der Nacht zur Ruhe zu kommen und vom Tag abschalten zu können. Als Berater für Spitzensportler kennt Nick Littlehales diese Probleme ganz genau und zeigt in diesem Buch, wie man lernt, in bestimmten Zyklen zu schlafen und so die Stunden in der Nacht effektiver für die Erholung nutzen kann... . Nick Littlehales hat hier einen hilfreichen Ratgeber zum Thema Schlaf geschrieben, indem er nicht nur erklärt, wie man besser schläft, sondern auch auf Themen wie die Schlafumgebung und die richtige Matratze eingeht. Für mich waren im Buch viele neue Informationen enthalten, von denen ich so vorher noch nicht gehört habe. So fand ich es sehr interessant, den nächtlichen Schlaf nicht in Stunden, sondern in Zyklen je 90 Minuten einzuteilen, die so variierbar sind. Dabei geht Littlehales noch darauf ein, wie viele Zyklen man pro Woche schlafen sollte und wie man je nach Lebenssituation diese abändern und auch mal eine Einheit auslassen kann. Gut fand ich auch, dass er auf die Zeit vor und nach dem Schlafen eingeht. Er zeigt hier sehr deutlich, wie wichtig es ist, in dieser Zeit schon runterzuschalten, technische Geräte zu meiden und langsam ruhiger zu werden. Nick Littlehales schreibt gut lesbar und schafft es alleine schon, durch kurze Einblicke in seine Arbeit als Schlafcoach bei Manchester United usw. die Aufmerksamkeit des Lesers zu bekommen. Allerdings waren seine Beschreibungen für mich nicht immer gut umsetzbar und verständlich. Er erklärt zum Beispiel, in welcher Schlafposition man am besten liegen soll, aber wie genau diese praktisch aussieht, habe ich weder durch den Text noch durch die Abbildung im Buch richtig verstanden. Insgesamt ist ,,Sleep" ein guter, aber nur zum Teil für mich richtig verständlicher Ratgeber, der allerdings gute Tipps zum Thema Schlafen vermittelt. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

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«Beim Schlaf findet gerade eine Revolution statt. Viel zu lange war er ein Aspekt, unseres Lebens, den wir für selbstverständlich hielten … (Es kam zu) einer erdbebenartigen Veränderung unseres Lebensstils. Internet und E-Mails warfen unsere Art zu kommunizieren, zu konsumieren und zu arbeiten für immer über den Haufen.» (aus der Einleitung) Eine gewisse Scheu befängt mich angesichts solcher Bücher. Ich befürchte – ähnliche wie bei einem Diät-Buch – nun mein ganzes Leben nach einer bestimmten Doktrin führen zu müssen. Dass also das Thema Schlaf alle anderen Themen für eine Zeit zu überstrahlen beginnt, bis der erste Eifer erloschen und die alten Gewohnheiten wieder fest im Sattel sitzen. Diese Befürchtung traf nicht ein. Weder habe ich meine Schlafzimmereinrichtung ausgewechselt, noch ist mein Leben durch die Lektüre dieses Buches ein anderes geworden. Umgekehrt ausgedrückt: Es ist dem Autor gelungen, meine Wahrnehmung auf einem wichtigen Thema, das wohl einen Drittel unseres Tages ausmacht, zu steigern. Keine Schlafdiät, keinen strikten Plan, verspricht der Schreiber, und hält sich an die Abmachung. Die Kapitelanfänge nehmen direkt ins Geschehen. Auch ich kenne die Stunden nachts, in denen sich die Gedanken um den Terminteppich des nächsten Tages zu drehen beginnen. Der Druck, den man sich dadurch aufbaut, ist nicht förderlich zum Wiedereinschlafen. Aber schön der Reihe nach, ich schildere Ihnen doch am besten, wie ich meinen eigenen Schlafzyklus unter die Lupe genommen habe. Zuerst einmal empfiehlt der Autor, nicht in Nächten, sondern in Wochen zu denken. Also kein Stress, wenn die eine oder andere Nacht schlecht war. Auch das Cliché «ich bin nicht auf meine acht Stunden Schlaf gekommen» wird schnell enttarnt. Vielmehr geht es um Schlafzyklen von 90 Minuten. Pro Woche sollten es ungefähr 35 sein, das heisst pro Nacht fünf. Nach einigen Probenächten kann ich sagen: Meine maximale Nacht besteht aus sechs Zyklen, meine «schlechte» aus 2+1 (mit 1-2 Zyklen Unterbruch). Sehr hilfreich ist die Bemerkung: Den Schlaf können wir nicht beeinflussen – jedoch alles, was wir dazwischen in der Wachzeit. Der Autor nimmt die Zeit nach dem Aufstehen und vor dem Ins-Bett-gehen gezielt unter die Lupe. Die zweimal 90 Minuten sind von entscheidender Bedeutung. Künstliches Licht der Computergeräte verhindern die Bildung von Melotonin. Also weg mit den Geräten in diesen Randzeiten. Da gibt es viel Sinnvolleres zu tun, das habe ich schon vorher geahnt. Seine Sorgen schreibt sich der Schlaftrainer auf ein Blatt Papier. Ich nehme mein Tagebuch hierfür. Das Nickerchen von 30 Minuten über Mittag wird – keine Überraschung – wärmstens empfohlen. Auch eine ähnliche Einheit zwischen 17 und 19 Uhr abends. Das erfrischt und steigert Konzentration und Wohlbefinden entscheidend. Und ja, Eile und Stress morgens sind nicht förderlich. Ein geregeltes Morgenritual verbessert nicht nur den Tag, sondern auch die nächste Nacht. Nichts Dümmeres als morgens sich gleich über einen Twitter-Eintrag zu nerven. Der Stresspegel ist am Morgen sowieso schon am höchsten! «Schlaf ist eine der wenigen Privatangelegenheiten, die uns noch geblieben sind.» (15) Richtig. Doch wir machen auch die Nacht zum Tag. Tageslicht ist unübertreffbar. Also lasse ich die Morgensonne ins Zimmer kommen und nehme es einen Rutsch gelassener, als ich es mir in den letzten Jahren gewohnt war. Jetzt habe ich Ihnen einige Aspekte im Vorbeigehen anhand meines eigenen Beispiels weitergegeben. Es geht auch strukturierter. Littlehales listet im Buch nämlich sieben Schlüsselindikatoren für erholsamen Schlaf auf, die jeweils mit sieben Schritten konkretisiert werden. Am Ende des jeweiligen Kapitels werden sie bequem zusammengefasst. Also etwas mehr Kontrolle ja. Beim Schlaf geht es letztlich aber gerade darum, Kontrolle abzugeben. Zu realisieren, dass ich nicht im Zentrum des Universums stehe. Ich nehme mich nochmals etwas anders wahr, ohne in eine krankhafte Introspektion zu verfallen. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Eine konstante Weckzeit auch am Wochenende ist hilfreich. Und Koffein als Leistungssteigerer zum richtigen Zeitpunkt und nicht über 400 Milligramm. Alles Weitere zum Entdecken überlasse ich nun Ihnen. Das Buch lohnt sich!

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