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Rezensionen zu
Der Mädchensucher

Paula Daly

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Titel: "Der Mädchensucher" Autor: Paula Daly Verlag: Goldmann Seitenzahl: 349 Cover: Die Gestaltung des Softcovers ist sehr unscheinbar, man sieht ein weißes Haus in mitten eines Feldes…dennoch hat man das Gefühl es lesen zu müssen, weil gerade die Dinge die uninteressant wirken meist die sind, die es in sich haben. Schreibstil: Frau Daly hat einen sehr leichten und flüssigen Stil. Hat man einmal begonnen hat man das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Die Dinge, Personen, Gegenstände usw. sind sehr gut beschrieben und besondere Gegebenheiten, wie Tathergänge und dergleichen sind sehr gut beschrieben. Der Spannungsaufbau ist wirklich grandios, gerade denkt man sich noch seinen Teil und bang…kommt eine Überraschung nach der anderen. Inhalt: Lisa Kallisto, heillos überforderte Mutter dreier Kinder, ist verzweifelt: Lucinda, eine Freundin ihrer Tochter, ist spurlos verschwunden – dabei hätte sie in Lisas Obhut sein sollen, denn es war geplant, dass das Mädchen die Nacht bei den Kallistos verbringt. Da kurz zuvor bereits eine andere Schülerin entführt und vergewaltigt wurde, vermutet die Polizei, dass Lucinda demselben Täter in die Hände fiel. Um ihr Versagen wiedergutzumachen, begibt sich Lisa auf die verzweifelte Suche nach Lucinda. Ohne zu ahnen, welch gut gehüteten Geheimnissen ihrer englischen Kleinstadtidylle sie dabei auf die Spur kommt ... Der Roman erschien ursprünglich unter dem Titel "Die Schuld einer Mutter" als gebundenes Buch im Manhattan Verlag. Meinung: Ich weiß gar nicht was mir mehr Angst macht, das Szenario das mein Kind spurlos verschwindet oder das ich daran schuld sein könnte das eines verschwindet…ich glaube, wenn Kinder im Spiel sind beide Szenarien furchtbar. Dieser Psychothriller ist von der ersten bis zur letzten Seiten spannend. Kurz zur Geschichte…. In einem kleinen Dorf in England verschwindet ein Mädchen spurlos, was furchtbar schlimm ist…aber das schlimmste für Lisa, das verschwundene Kind hätte bei ihr sein sollen. Wie es passierte, die Freundinnen Sally und Lucinda wollte sich nach der Schule treffen und ein Referat ausarbeiten und Lucinda sollte bei ihr schlafen, aber Sally wurde krank und Lisa hat versäumt bei Lucindas Mutti anzurufen…und Sally lediglich gebeten ihr eine SMS zu schreiben…und dann begann das Schlamassel. Es kommen Geheimnisse ans Tages licht, und nach und nach fügt sich das Puzzle zusammen und am Ende kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Ich werde den Teufel tun euch irgendetwas zu verraten…dies ist für alle Thriller Fans ein Muss, glaubt mir.

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Bei diesem Buch handelte es sich mal wieder um eine Empfehlung von einem Kollegen. Er hat das Buch gelesen, als es noch "Die Schuld einer Mutter" hieß. Bei "Der Mädchensucher" handelt es sich um eine neue Auflage dieses Buches, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den alten Titel nicht doch passender gefunden hätte. Auf jeden Fall klang aber der Inhalt ganz gut, weshalb ich es auch gerne lesen wollte. Außerdem hatte ich gerade wieder richtig Lust auf einen Thriller! :D Der Einstieg in das Buch war direkt interessant, denn es beginnt aus der Sicht eines Mannes, der sich über seine Gelüste bewusst zu werden versucht. Er beobachtet Schüler, auf ihrem Heimweg und möchte herausfinden, ob sich bei ihm etwas regt – er erkundet seine pädophile Neigung. An sich ist das absolut abartig, aber ich mag die Sichten von Tätern lesen, weil ich so weiß, was in ihnen vor sich geht, wie sie denken und auch ein wenig verstehe, wie sie so geworden sind, wie sie sind. Und gerade hier verfolgt man diesen Mann, wie er überhaupt erst zu einem Pädophilen wird. Allerdings verursacht es wirklich eine Gänsehaut! Die Geschichte wechselt dann zu Lisa Kallisto, die einfach absolut vom Familienleben überfordert ist und einige Sachen vergisst. So beginnt das Drama... Lucinda, die Tochter von Lisas Freundin, sollte eigentlich bei ihnen übernachten, doch Lisa hat es vergessen und Lucinda nachmittags nicht von der Schule abgeholt. Und dann ist Lucinda verschwunden... Das allein wäre schon schlimm genug, doch im Ort geht ein Kinderschänder um, weshalb die Polizei direkt alles in die Suche des jungen Mädchens steckt. Lisa gibt sich natürlich direkt die Schuld für den Verlust ihrer Freundin und ich kann sie absolut nachvollziehen. Zwar denke ich nicht, dass sie wirklich Schuld hat, da eine unglückliche Verkettung von Ereignissen zu dem Verschwinden von Lucinda gesorgt hat, aber natürlich fühlt sie sich dennoch schuldig. Und auch andere geben ihr die Schuld. Ich finde das so ungerecht, aber die Menschen suchen sich immer einen Schuldigen, an dem sie ihre Wut auslassen können. Doch ich habe Lisa wie gesagt nie als Schuldige angesehen. Mir hat sie einfach nur leid getan, denn ich konnte mich ein Stück in sie hineinversetzen. Ich weiß manchmal auch nicht, wo mir der Kopf steht, weil ich so viel zu erledigen habe. Nur habe ich keine Kinder, die darunter leiden könnten... Na ja, wirklich leiden tun sie ja auch nicht, aber Kinder sind nun einmal zu einem großen Teil von ihren Eltern abhängig. Zum Glück wird Lisa aber von ihrem Mann Joe unterstützt. Auch wenn er ein typischer Mann ist – die Frau schmeißt den Haushalt – merkt man ihm an, wie sehr er seine Frau liebt. Ich war so begeistert von ihm als Mann und war froh, dass Lisa ihn hatte. Paula Daly hat mit diesem Buch wirklich ein interessantes Szenario geschaffen. Ich wollte unbedingt wissen, wo Lucinda steckt und gerade die Kapitel aus der Sicht des Pädophilen waren ein absoluter Nervenkitzel. Nicht so begeistert war ich dagegen von den Kapiteln über DC Joanne, die in dem Fall ermittelt, und mit ihrer großen Oberweite kämpft. Für mich war diese Thematik in dem Buch etwas unpassend und auch unnötig – diese Szenen haben mich sogar etwas genervt. Ich wollte wissen, wie es in dem Fall weitergeht und nicht, welche persönlichen Probleme die Polizistin hat! Das Ende hat mich dann leider auch nicht vollends zufrieden gestellt. Oh, es war wirklich spannend und echt krass, aber die Auflösung des Ganzen kam mir dann irgendwie zu überraschend und eher zufällig. Da hätte mir noch etwas mehr Pepp gefehlt und eine logische Schlussfolgerung, um zum Täter zu kommen. [FAZIT] Ein guter Psychothriller, der mich in vielen Punkten überzeugen konnte. Paula Daly hat einen interessanten Fall erschaffen, der mich packen konnte und die Sicht des Täters hat mich extrem gefesselt. Doch einige unnötige Szenen und das abrupte Ende haben dann doch für ein paar Punkte Abzug gesorgt. Insgesamt erhält das Buch von mir 3,5 Herzen, die ich auf 4 Herzen aufrunde.

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"Die Schuld einer Mutter" ist für mich kein richtiger Psychothriller - also eigentlich schon, nur fehlt hin und wieder die Spannung. Dennoch habe ich mich in dem Hörbuch bzw der Geschichte an sich relativ wohl gefühlt, denn die Autorin hat schon so Spannungsmomente aufgebaut, Hinweise und (falsche) Fährten eingestreut und fast bis zum Schluss habe ich auch wissen wollen, was denn nun passiert ist. Es beginnt alles langsam und eher verhalten, baut dann aber nach und nach auf. Da man hier drei Handlungsstränge geboten bekommt, hat man auch (erstmal) drei Sichtweisen. Nicht von ein und derselben Handlung, sondern von ganz verschiedenen Punkten aus. Die Sprecherin der Lisa Kallisto fand ich leider etwas nervig, denn für mich hat sie die Protagonistin irgendwie verzerrt. Zum einen hat sie beim Sprechen manche Sachen zusammengezogen, die man so nie selbst lesen würde. Zum anderen hat sie eine nervige Stimme aufgesetzt, die meines Erachtens nicht zu der Mutter gepasst hat. Die anderen zwei Stimmen waren ok. (ich möchte nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern) Alle Personen haben wirklich glaubhaft agiert und auch die ein oder andere Lösung eines Problems fand ich ok, wenn auch nicht sonderlich spektakulär. Was mich ganz arg gestört hat, ist ein Strang in der Geschichte, der für den hier genannten Titel vielleicht nicht sonderlich relevant ist, bei dem der Hörer aber komplett auf eine Auflösung verzichten muss. Kein wieso, weshalb, warum. In der Neuauflage hat das Buch den Titel "Der Mädchensucher". Diesen finde ich absolut nicht passend, denn über genau den bleibt, wie oben schon erwähnt, alles einfach im Unklaren. Warum Paula Daly diesen Strang nicht ausgearbeitet hat, bleibt wohl ihr Geheimnis.. Dafür bekommt "Die Schuld einer Mutter" in der Geschichte gleich mehrere Bedeutungen und daher finde ich den auch gut gewählt. Die Thematik, die hier ausgearbeitet wurde, trifft einen mitten ins Herz und lässt mich einfach nur kopfschüttelnd zurück. Eine generelle Leseempfehlung kann ich nicht aussprechen, aber wer Psychothriller mag, bei dem der Part "Psycho" hervorgehoben wird, der kann es ruhig einmal hören. ©2016

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Dieses Buch spielt in einer kleinen Stadt in England. Vor einiger Zeit wurde ein Mädchen vergewaltigt und verwirrt aufgefunden. Eines Tages als die kleine Lucinda eigentlich bei ihrer Freundin übernachten sollte verschwindet sie plötzlich spurlos. Und alle geben Lisa Kallisto, die Mutter der Freundin bei der Lucinda übernachten sollte, die Schuld. Doch was ist wirklich passiert? Neben der Polizistin Joanne beginnt auch Lisa zu ermittelt. Und am Schluss ist nichts so wie es scheint ... Mir hat dieser Psychothriller sehr gut gefallen. Ich war gleich zu Beginn in der Geschichte drin. Das Buch beginnt damit, dass man Lisa Kallisto und die Familie besser kennen lernt. Man hat dann auch gleich das Gefühl Lisa zu kennen und sie zu verstehen. Die Charaktere sind sowieso alle sehr gut ausgearbeitet und man kann sie sich super vorstellen. Sie haben alle ihr Ecken und Kanten und sind wie aus dem Alltag gegriffen. Der Fall an sich war spannend aber nichts neuen. Und auch das Ende war zwar wirklich überraschend für mich, allerdings denk ich das Leute, die viele Thriller lesen vielleicht schneller drauf kommen. Außerdem behandelt es eine Thematik, über die ich vor kurzem schon mal etwas gelesen hab. Was verrat ich aber nicht weil ich euch sonst spoilern würde. ;) Insgesamt war es wirklich ein super Thriller der sehr real gewirkt hat und wirklich auf die Psyche eingegangen ist.

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Lucinda ist weg. Und du bist Schuld. Denn bei deiner Tochter hätte sie übernachten sollen. Niemand von euch hat Lucindas Eltern informiert, dass sie nicht aufgetaucht ist. Niemand von euch hat sich Gedanken gemacht. Und jetzt seid ihr hilflos. Fühlt euch schuldig. Setzt alles daran, das Mädchen wiederzufinden. Hofft, dass sie nicht dem Vergewaltiger in die Hände gefallen ist, der seit einigen Tage sein Unwesen in eurer Gegend treibt. Der es auf Mädchen zwischen zwölf und dreizehn abgesehen hat. Knabenhafte Mädchen, die noch nichts Frauliches haben. Und plötzlich bist du schuld Lisa Kallisto ist die beste Freundin von Lucindas Mutter und sie gibt sich die Schuld, dass das Mädchen verschwunden ist. Wäre sie nicht immer so chaotisch, hätte ihr auffallen müssen, dass mit den Übernachtungsplänen von Sally, ihrer eigenen Tochter und Lucinda etwas schief läuft. Verzweifelt versucht sie, ihren vermeintlichen Fehler wieder gut zu machen. Nicht ahnend, dass sie Opfer eines kaltblütigen Planes geworden ist. Paula Daly hat in ihrem Buch “Der Mädchensucher” bewegendes Thema aufgenommen. Für Eltern ist das plötzliche Verschwinden ihres Kindes eine grausame Vorstellung. Doch wie schlimm muss es für jemanden sein, der/die selbst Mutter oder Vater ist und glaubt, für das Verschwinden des Kindes von anderen verantwortlich zu sein? Um diese Situation zu überstehen, muss man sehr stark sein, denn zu den Schuldgefühlen kommen noch die Anfeindungen Außenstehender. Lisa Kallisto zieht diese Stärke aus der Liebe zu ihrer Familie. Mit ihrer Hilfe schafft sie es nicht nur, der Polizei die entscheidenden Hinweise zum Auffinden von Lucinda zu geben. Nein, sie übersteht auch die hinterhältige Intrige, in die sie geraden ist. Spannende Story, dramatische Wendung “Der Mädchensammler” ist wirklich ein spannender Thriller geworden. Allerdings war ich weit von dem Hypnosezustand entfernt, den Tess Gerritsen in der Beurteilung des Buches ankündigt. Teilweise liegt das sicher auch daran, dass ich keine eigenen Kinder habe, mich also in viele Situationen hineindenken aber nicht hineinfühlen kann. An manchen Stellen hätte das Buch für mich aber mehr Tempo haben dürfen. Fasziniert hat mich die dramatische Wendung zum Schluss, die mir aber noch viel besser gefallen hätte, wenn sie sich früher subtil angekündigt und mich als Leserin ins Zweifeln hätte kommen lassen. Von mir gibt es für “Der Mädchensucher” eine klare Leseempfehlung. Ein außergewöhnliches Thema mit dramatischer Wendung!

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Was für eine Mutter bist du eigentlich?

Von: Melanie aus Leopoldshöhe

16.07.2015

"Der Mädchensucher" erschien mir schon sehr attraktiv vom Klappentext her, als es als gebundenes Buch und anderem Titel erschien. Ehrlich gesagt, passt "Die Schuld einer Mutter" um einiges besser als der nun auserwählte Titel des Buches. Noch besser hätte ich den Originaltiel gefunden "Was für eine Mutter bist du eigentlich?" Wie schon erwähnt, fiel mir der Psychothriller schon vorher auf und als ich ihn nun neu entdeckte, war klar, dass ich ihn nun endlich lesen werde.Ich bin immer noch schockiert über die Auflösung der Geschehnisse und frage mich tatsächlich "Was für eine Mutter bist du eigentlich?" Als Mutter traf mich das Buch mitten ins Herz, denn ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass ............. Nun wird es schwierig, denn das ist, was der Thriller am Ende aussagt und mich damit sehr treffen konnte. Nun ohne Spoiler ein Buch zu bewerten, fällt wirklich schwer, aber wenn ich die Hauptaussage des Psychothrillers vorwegnehme, würde niemand mehr Interesse zeigen und das wäre Schade, denn es ist zum Ende hin wirklich gewaltig, was sich entlädt. Natürlich hat man als Leser/in den einen oder anderen Verdachtsmoment, aber als sich einer dieser bestätigt, war es für mich der blanke Horror. Psychische Erkrankungen sind vorhanden und sind wunderbar ausgearbeitet. Was sich anfänglich wie ein Roman liest, baut nach und nach Spannung auf. In Rückblenden erzählt uns die Autorin von einer beginnenden Freundschaft zweier Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten, was nicht nur den finanziellen Status betrifft, sondern auch die Charaktere der jeweiligen Personen. Als Lucinda verschwindet, bricht für Lisa eine Welt zusammen, denn Lucinda hätte in dieser Nacht in ihrer Obhut sein sollen. Die Suche nach dem Mädchen beginnt und Schuldzuweisungen und Schuldgefühle rauben Lisa den Atem und sorgen dafür, dass sie sich seelisch zu verändern beginnt. Nicht förderlich für ihr eigenes Muttersein und ihre Ehe. Eine Ehe, die schon zuvor einen Knacks hatte. "Der Mädchensucher" erscheint anfänglich blass und auch die Protagonisten können nicht sofort überzeugen. Es braucht einige Seiten um miteinander warm zu werden. Sehr gut empfand ich die sich langsam aufbauende Spannung. Nicht wissend, wohin mich der Psychothriller letztendlich führt, durfte ich eintauchen in eine psychische Erkrankung, die eben nicht die der Pädophilie war wie erwartet, sondern etwas ganz anderes, was ebenso beängstigend erscheint. Gerne möchte ich eine Leseempfehlung für "Der Mädchensucher"aussprechen. Es klingt komisch, wenn man einem Psychothriller nachsagt, man hätte sich beim Lesen wohlgefühlt, aber so war es letztendlich wirklich. Die letzten Seiten des Buches las ich wie gebannt, da ich einfach nur schockiert war über die Handlung und immer noch nicht begreifen kann, wie weit manche Menschen gehen um andere an sich zu binden oder ihre Ziele zu erreichen. Diese Erfahrung rettete die Meinung über den Thriller, den ich zuvor nicht hätte einordnen können, da sich die Story erst nach und nach entfaltet und erst im letzten Drittel an Fahrt aufnimmt. Völlig unblutig, aber durch psychische Erkrankungen wirklich hochwertig und daher lesenswert! Der neue Titel erscheint mir nun nach Beenden des Buches als völlig unpassend, obwohl wir als Leser natürlich auch mit einem Mädchensucher zu tun hatten. Dieser ist aber eher eine Finte, um uns komplett zu verwirren, denn die Kernaussage des Buches ist eine völlig andere. Lasst euch einfach überraschen ☺

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Als Genre wird „Psychothriller“ angegeben, ich weiß nicht ob mir der Mutterinstinkt fehlt oder ob ich einfach schon zu abgebrüht bin, für mich war es weder Psycho noch Thriller. Das Buch beginnt schleppend und bleibt leider auch so, was mir gut gefallen hat, war das man sich wirklich bis fast zum Schluss nicht denken konnte, wer jetzt für die Entführungen verantwortlich ist. Das Thema ist gut gewählt und bestimmt auch nicht einfach zu schreiben, nur hätte man wesentlich mehr daraus machen können, zum Beispiel wird aus der Sicht des Vergewaltigers erzählt, dies hätte auch von anderen Personen passieren können, dann wäre das Buch vielleicht ein wenig Psychomäßiger gewesen, nichts destotrotz ist eine solide Geschichte die gut geschrieben ist, ich denke ich werde noch einen weiteren Thriller von Paula Daly lesen denn wie gesagt wie Sie schreibt gefällt mir doch sehr gut. Des Weiteren liebste Eva Bonné es gibt keine Autobahn A6 in England und auch so einige andere Begriffe wurden doch so ziemlich „Eingedeutscht“, was ich persönlich sehr schade finde, denn wenn ich ein Buch lese, welches in England spielt dann muss und will ich auch die dazugehörigen Begriffe haben aber das nennt man dann wohl schimpfen auf hohem Niveau ;)

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Rezension: "Der Mädchensucher" von Paula Daly Vielen Dank an den Goldmann Verlag (Random House) für die Möglichkeit dieses Buch zu rezensieren! Kurz vorab ein paar Infos zu diesem Buch Autorin: Paula Daly Titel: Der Mädchensucher Verlag: Goldmann Verlag Genre: Psychothriller Seitenzahl: 352 S Erscheinungsdatum: 22.06.2015 Preis: 9,99 Euro Der Roman erschien ursprünglich in Deutschland unter dem Titel „Die Schuld einer Mutter“ als gebundenes Buch im Manhattan Verlag. Autorin Paula Daly wurde in Lancashire geboren und lebt heute mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und Hund Skippy im englischen Lake District. Sie arbeitete als freiberufliche Physiotherapeutin, lebte für kurze Zeit in Frankreich, vermisste aber bald den gewohnten Trubel und kehrte nach Großbritannien zurück. Inhalt Lisa Kallisto, heillos überforderte Mutter dreier Kinder, ist verzweifelt: Lucinda, eine Freundin ihrer Tochter, ist spurlos verschwunden – dabei hätte sie in Lisas Obhut sein sollen, denn es war geplant, dass das Mädchen die Nacht bei den Kallistos verbringt. Da kurz zuvor bereits eine andere Schülerin entführt und vergewaltigt wurde, vermutet die Polizei, dass Lucinda demselben Täter in die Hände fiel. Um ihr Versagen wiedergutzumachen, begibt sich Lisa auf die verzweifelte Suche nach Lucinda. Ohne zu ahnen, welch gut gehüteten Geheimnissen ihrer englischen Kleinstadtidylle sie dabei auf die Spur kommt. Story & Spannung Der Alpträume aller Eltern wird in diesem Thriller wahr !!! Das eigene Kind wird entführt und man ist vollkommen hilflos ! Lucinda's Verschwinden betrifft viele Menschen, nicht nur ihre Familie ist davon betroffen sondern auch Kate und ihre Familie, denn Kate's Tochter Sally ist Lucinda's beste Freundin, Kate war während ihres Verschwindens für sie verantwortlich. Die Schuld zerfrisst sie und obwohl sie alles versucht,um sich zu entschuldigen und Lucinda's Familie Hilfe zukommen zu lassen,wachsen ihre Schuldgefühle unendlich. So nach und nach passieren Dinge, die Kate stutzig macht, die zunächst ganz verständlich sind und doch nicht ins Gesamtbild passen. Das Buch geht 4 Tage, in denen Emotionen Achterbahn fahren und Ängste unendlich wachsen. 4 Tage voller Bangen, Hoffnung und absoluter Verzweiflung und Wut. Emotionen die der Leser miterlebt, selbst empfindet und dabei mehr und mehr Fragen auftreten! Aber Antworten einfach nicht zu finden sind ! Schreibstil Die Story wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, der von Kate, die auf Lucinda hätte aufpassen sollen, der von der Ermittlerin Joanne und der des Entführers. Der Schreibstil ist flüssig und macht das Buch leicht lesbar ! Fazit Die Autorin schafft es hervorragend denn Spannungspegel in diesem Buch zu erzeugen. Vielleicht auch weil aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt wird ! Wer sich nun selber ein Bild, von dem Buch und der Autorin machen möchte, darf dies unter folgenden Link gerne tun ! http://www.randomhouse.de Leseprobe Ich gebe diesem Buch 5 von 5 Sterne

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