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Rezension zu
Eleanor

Sehr düsterer, melancholischer und emotionaler Jugendroman mit einigen Schwächen!

Von: Barbaras Paradies
30.01.2017

Das Buch ist die ganze Zeit über düster, melancholisch und geheimnisvoll. Jeder der Charaktere hat sein Schicksal zu tragen und manche werden nicht damit fertig. Eleanor versucht nach dem Tod ihrer Schwester Esmerelda weiterzumachen. Ihre Mutter Agnes wird zur Alkoholikerin, weswegen der Vater die Familie verlässt. Obwohl Agnes Eleanor die Schuld an dem Tod von Esme gibt und sich nicht um sie kümmert, kann Eleanor ihre Mutter nicht verlassen. Sie kümmert sich um den Haushalt und alles andere und wird viel zu schnell erwachsen. Eleanor versucht ihren Schmerz zu verstecken, sogar vor ihrem besten Freund Jack, der unter einem alkoholkranken Vater leidet und damit diesen Teil ihres Schicksals teilt. Nach dem Prolog, der neugierig auf die Geschichte macht, aber auch ein bisschen verwirrt, weil man mit etwas anderem gerechnet hat, gibt es mehrere Zeitsprünge. Man erlebt die Zwillinge als Kleinkinder, dann den Unfall und dann wird die Geschichte fortgesetzt, als Eleanor 14 Jahre alt ist. Da beginnt Eleanor aus der Zeit zu fallen, wie sie es nennt. Wenn Eleanor aus der Zeit fällt, erlebt sie manchmal Momente aus ihrer Vergangenheit noch einmal. Dann gibt es Kapitel, die sehr mysteriös sind und nicht so wirklich zum Buch zu passen scheinen. Mit der Zeit kommt der Leser dann aber drauf, was es damit auf sich hat. Leider dauert das ziemlich lange und irgendwann wird die Rätselei dann langweilig, weil man als Leser wirklich keine Ahnung hat, was es mit den Kapiteln auf sich hat und lange im Dunkeln tappt. Da war ich dann knapp davor, das Buch abzubrechen. Erst im letzten Viertel nimmt die Geschichte Fahrt auf. Das hat für mich viel zu lange gedauert. Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht von Eleanor in der dritten Person erzählt. Zwischendurch kommen auch ihre Eltern und andere Personen (zu viel will ich hier nicht verraten, das wäre sonst ein Spoiler) zu Wort. Ich konnte mich gut in Eleanor hineinversetzen. Am liebsten wollte ich Eleanor umarmen und trösten. Der Schreibstil ist sehr ernst und melancholisch. Jason Gurley schreibt sehr emotional. Der Leser wird von der Geschichte mitgerissen. Das Buch ist flüssig zu lesen. Die Geschichte ist nicht vorhersehbar. Ich hatte zwar dann schon mehrere Vermutungen, aber das Ende war dann anders als erwartet, sehr traurig, aber auch sehr schön. Die Geschichte konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Aber ich freue mich auf weitere Bücher von Jason Gurley, denn sein Schreibstil hat mich überzeugt. Die Zeit ist ein Fluss, der im Kreis fließt. 1994 - Mea Fazit: Sehr düsterer, melancholischer und emotionaler Jugendroman mit einigen Schwächen!

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