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Rezension zu
Nur ein Schritt

Realistischer Thriller

Von: star.guardian.sarah
16.12.2021

Nach dem Lesen des Klappentextes war ich so neugierig, dass ich den Thriller "𝑵𝒖𝒓 𝒆𝒊𝒏 𝑺𝒄𝒉𝒓𝒊𝒕𝒕" von 𝑆𝑎𝑚𝑎𝑛𝑡ℎ𝑎 𝑀. 𝐵𝑎𝑖𝑙𝑒𝑦 unbedingt komplett lesen musste. Es war das erste Buch, welches ich von der Autorin und aus dem Verlag gelesen habe.  In dem Werk geht es um 𝑀𝑜𝑟𝑔𝑎𝑛, die fassungslos am Bahngleis steht, nachdem eine fremde Frau ihr ein Baby in den Arm drückt und sich vor den Zug stürzt. Als dann auch noch herauskommt, dass die Frau 𝑀𝑜𝑟𝑔𝑎𝑛 in ihrem Testament berücksichtigt hat, beginnt sie selbst nachzuforschen und begibt sich in eine unerwartete Gefahr. Da die Geschichte direkt mit der schockierenden Situation am Bahngleis beginnt, ist man ab der ersten Seite im Geschehen drin. Baileys Schreibstil war durchgehend total flüssig sowie detailliert. Nach jedem Kapitel wechselte die Sichtweise zwischen den beiden Protagonistinnen. Der Leser darf nämlich nicht bloß 𝑀𝑜𝑟𝑔𝑎𝑛 begleiten, sondern ebenfalls 𝑁𝑖𝑐𝑜𝑙𝑒, deren Leben am Gleis endete. Wie es dazu kam und was in 𝑁𝑖𝑐𝑜𝑙𝑒𝑠 Leben vorgefallen ist, kann man als Leser also hautnah erfahren. Trotzdem war 𝑀𝑜𝑟𝑔𝑎𝑛𝑠 Perspektive nicht weniger interessant. Man wollte dringend wissen, was sie herausfindet und wieso 𝑁𝑖𝑐𝑜𝑙𝑒 gerade sie auserwählt hat. Mittels spannender Erzählweise bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Es war ein regelrechter Pageturner, der gerne noch mehr Seiten hätte haben dürfen.  Resümierend war "𝑵𝒖𝒓 𝒆𝒊𝒏 𝑺𝒄𝒉𝒓𝒊𝒕𝒕" eine realitätsnahe und authentische Erzählung, die mit vielen unerwarteten Wendungen sowie sympathischen Hauptfiguren in allen Punkten überzeugen konnte!