Leserstimmen zu
Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten

S. K. Vaughn

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Zur Form: . Der Schreibstil war flüssig und sehr sehr gut zu lesen, wodurch ich schnell durch die einzelnen Kapitel, die zum Glück auch nicht so lang waren, gekommen bin. Ich hatte erst Bedenken, dass ich möglicherweise manche Dinge nicht so gut nachvollziehen kann, da es sich um eine ungewohnte und komplett technische Welt handelt, aber alles war gut verständlich beschrieben, sodass ich es mir auch bildlich vorstellen konnte. . Zur Handlung: . Ich bin was Sci-Fi angeht immer ein bisschen skeptisch, da ich mich mit dem Weltall noch nie richtig anfreunden konnte, aber "Die Astronautin" war wirklich sehr sehr spannend. Zu Beginn muss man sich an die Umgebung gewöhnen, während man gleichzeitig zusammen mit May Stüxk für Stück ihre Erinnerungen zusammen setzt. Auch super war, dass es immer mal wieder Perspektivenwechsel und Zeitwechsel gab. So waren die meisten Kapitel zwar aus Mays aktueller Lage beschrieben, jedoch hat man als Leser immer mal wieder zwischendurch Kapitel aus der Sicht von Stephen, als auch von May und Stephen aus der Vergangenheit, die zur aktuellen Lage mitgeführt haben. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass es (obwohl es sich um Sci-Fi handelt) nicht um Aliens ( wie ich zeitweise angenommen hatte) handelt, sondern alles in einem realistischen und nachvollziehbaren Ramen geblieben ist. Das Ende ist meiner Meinung nach absolut passend gewählt und vor allen kan in den letzten 50 Seiten noch einmal richtig viel Spannung auf. . Fazit: Eine wirklich wunderschöne Liebesgeschichte die ihresgleichen sucht. Von Anfang an hat mich die Handlung gefesselt, ist immer spannender geworden, bis sie am Ende ihren Höhepunkt erreichte und in einem zauberhaften Schluss endete. . Absolut verdiente 5/5🐢 und eine absolute Leseempfehlung von mir!

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Titel: Die Astronautin Autor: S. K. Vaughn Verlag: Goldmann Seitenanzahl: 544 Seiten Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar! ♥ Inhalt/Klappentext: Weihnachten 2067: Auf der Krankenstation eines halb zerstörten Raumschiffs erwacht May Knox aus der Bewusstlosigkeit. Sie scheint die letzte Überlebende einer hoffnungsvollen Mission zu sein, hat aber keine Erinnerungen an einen möglichen Unfall. Ihre einzige Rettung ist die Funkverbindung zur NASA und zu dem Wissenschaftler Stephen. Doch der ist auch Mays Ex-Mann, dessen Herz sie brach. Jetzt ist seine Stimme alles, was ihr noch Hoffnung geben könnte in der Schwärze des Alls. Mein Fazit: Da ich mal ein etwas anderes Genre ausprobieren wollte, kam mir das Buch "Die Astronautin" genau richtig. Wieso nicht einmal etwas aus der Science-Fiction Schiene lesen? Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde glücklicherweise nicht enttäuscht. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Er war angenehm leicht und darüber hinaus sehr detailreich, sodass man sich von Anfang an gut in der Handlung zurechtfinden konnte und der Einstieg super leicht war. Auch die Protagonistin May war mir direkt sympathisch. Ich habe ständig mit ihr mitgefiebert, da mir schon allein die Vorstellung alleine im All zu sein, eine riesengroße Gänsehaut beschert. May ist eine starke und mutige Frau, die ich stets bewunderte und die auch in solch einer Extremsituation sogar noch humorvoll sein konnte. Trotz der Dicke des Buches, ca. 550 Seiten, lässt sich das Buch sehr schnell lesen sodass man die Seitenanzahl gar nicht bemerkt. Alles wurde vom Autor sehr gut ausgearbeitet und recherchiert. Auch durch all die vielen Aufgaben die May bewältigen muss, gibt es keine unnötigen Längen. Ich habe mich stets unterhalten gefühlt und es wurde zu keiner Zeit nur ansatzweise langweilig. Ich bin von diesem Buch auf jeden Fall begeistert und habe es genossen diese abenteuerliche und spannende Geschichte zu lesen. Daher vergebe ich wohlverdiente 5 von 5 Sterne!

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Allein in den Weiten des Alls

Von: milkysilvermoon

01.09.2019

25. Dezember 2067 mitten im Weltall: Auf der Krankenstation des Forschungsraumschiffs Stephen Hawking II erwacht Commander Maryam, genannt May, Knox völlig allein aus der Bewusstlosigkeit. Sie ist dehydriert, körperlich geschwächt und verwirrt. Niemand sonst scheint auf dem Raumschiff zu sein, dessen Funktionen in großen Teilen zerstört sind oder zumindest nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. May kann sich erinnern, dass sie mit ihrer Crew zu einer Mission zum Planeten Europa unterwegs war. Doch eine retrograde Amnesie verhindert, dass sie noch weiß, was sich zuletzt an Bord zugetragen hat. Offenbar ist sie die einzige Überlebende. Doch welche Katastrophe ist ihrem Team widerfahren? Und wie soll sie es jetzt zurück zur Erde schaffen? May muss gegen eine Vielzahl von Gefahren ums Überleben kämpfen. Ihre letzte Hoffnung ist die Funkverbindung zur NASA, vor allem zu dem Wissenschaftler Dr. Stephen Knox, ihrem Noch-Ehemann, dessen Herz sie brach. Kann er sie jetzt retten? „Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten“ ist ein Science-Fiction-Roman von S. K. Vaughn. Meine Meinung: Der Roman besteht aus 96 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird vorwiegend aus der Sicht von May, aber auch aus der von Stephen. Immer wieder gibt es zwischendurch Kapitel, die bereits vor den Geschehnissen im Jahr 2067 spielen. Dabei wechseln die Schauplätze. Dank Orts- und Zeitangaben vor Beginn der Kapitel fällt die Orientierung in der Geschichte dennoch nicht schwer. Der Aufbau wirkt gut durchdacht. Der Schreibstil ist schnörkellos, aber anschaulich und detailliert. Man wird direkt mitten hinein ins Geschehen geworfen. Trotzdem fiel mir der Einstieg in die Geschichte leicht. Im Mittelpunkt des Romans steht unzweifelhaft May, eine kluge und mutige Protagonistin mit Hang zum Sarkasmus und Galgenhumor, die ich nach wenigen Seiten liebgewonnen habe. Nach außen hin scheint sie ziemlich perfekt zu sein, doch sie ist bei genauerem Blick ein realitätsnaher Charakter mit Ecken und Kanten. Ihre Gedanken- und Gefühlswelt wird sehr gut deutlich. Angetan bin ich auch von der künstlichen Intelligenz, die May nach ihrer Mutter Eve benennt. Zudem kommt Stephen eine wichtige Rolle zu, der mir ebenfalls schnell sympathisch war. Die Grundidee der Story verspricht eine Menge Abenteuer und Spannung. Dieser Erwartung wird der Roman gerecht. Mit mehr als 500 Seiten ist er recht umfangreich. Dennoch wird die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langatmig. Das liegt einerseits an den vielen Aufgaben und Hindernissen, die die Protagonistin bewältigen muss. Zum anderen konnte mich die Geschichte emotional berühren, wobei es thematisch um weit mehr als nur die Liebesgeschichte zwischen May und Stephen geht. Darüber hinaus gibt es einige Überraschungen. Gerade im Science-Fiction-Genre hapert es bei einigen Geschichten nicht selten bei den Aspekten Logik und Authentizität. Das ist hier allerdings nicht der Fall. Die Handlung wirkt durchweg schlüssig. Technische Vorgänge und Begriffe sowie der angenommene Entwicklungsstand in dieser Welt der Zukunft sind gut verständlich. Dabei ist dem Roman anzumerken, dass der Autor zuvor gewissenhaft recherchiert hat. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, allerdings erscheint mir der abgebildete Frauenkopf ein wenig zu hellhäutig, um zu Mays beschriebenen Äußeren zu passen. Auch der deutsche Titel weicht vom amerikanischen Original („Across the Void“) ab, wobei mir die sehr freie Übersetzung sogar besser gefällt. Mein Fazit: Mit „Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten“ ist S. K. Vaughn ein gleichsam spannender wie berührender Weltraumroman gelungen, der nicht nur eingefleischte Science-Fiction-Fans überzeugen kann. Da der Schriftsteller auch Drehbuchautor ist, hoffe ich auf eine Verfilmung – am liebsten in nicht ganz so ferner Zukunft.

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Meine Meinung Man startet mitten im Geschehen und diese Art von Story telling mag ich sehr. Denn es ist fesselnd und lässt einen das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen. Gleich zu Beginn lernt man May kennen und ich muss zugeben; ich mochte sie vom ersten Moment an. Sie ist unglaublich sarkastisch, witzig, klug und mutig. Ein ebenso wichtiger Part in der Geschichte ist Eve ihre künstliche Intelligenz an Bord. Eve ist hochentwickelt und brachte mich immer wieder zum Staunen, denn neben wichtigen Analysen und Reparatur Aufgaben kann Eve sogar einen eigenen Charakter entwickeln, Ratschläge geben und ist unglaublich lern- und aufnahmefähig. Auch wenn das ganze teilweise sehr Sci-Fi mässig rüberkam, habe ich mich ganz einfach drauf eingelassen und fand es absolut unterhaltsam. “Das ist es ja gerade: Die Menschen behaupten gern von sich, dass sie sich logisch verhalten, aber die Art, wie wir unser Leben leben, sagt das Gegenteil. Wir sind mehr von Emotionen bestimmt, die ihre ganz eigene Logik haben, aber wahrscheinlich keine, die viel Sinn ergibt. Ergibt das einen Sinn?” S. 150 Ein weiteres und ebenfalls spannendes Element an der Geschichte war nicht nur May und ihre Eve, sondern auch die Tatsache, dass sich May auf einem nahezu defektem Raumschiff befand und sie sich an kaum etwas erinnern konnte. So entdeckte man nur Stück für Stück was vor dem “Black out” geschehen war und durch die vielen Rückblicke entwickelte die Geschichte immer mehr an Tiefe. So kommt es auch, dass man mit der NASA in Berührung kommt und dort Stephen Mays Mann kennen lernt. Ein unglaublich intelligenter Wissenschaftler und Ingenieur, der das ganze von der Erde aus beobachtet. Neben Stephen gibt es da noch Ray, seinen besten Freund und das Genie hinter dem Raumschiff. “Was kommt als Nächstes für die Menschheit? Sind wir dazu bestimmt auszusterben, einfach auszusterben wie andere Tiere, die sich weder anpassen können noch wollen, oder können wir die Architekten unserer eigenen Entwicklung sein?” S. 158 Doch in der Geschichte verbirgt sich mehr, als “nur” eine verlorenen Astronautin im Weltall. So entdeckt sie bald, was mit den anderen Astronauten und Wissenschaftlern an Bord passiert ist, muss nur allzu schnell mit grossen technischen Problemen kämpfen und wird unerwartet von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Das Buch verspricht auf keiner Seite langweilig oder langatmig zu werden. Und trotz der vielen technischen Begriffe und Ausführungen schien mir das ganze weder kompliziert noch anstrengend. Im Gegenteil, das ganze gab der Geschichte nochmals mehr an Charme und wenn man sich komplett darauf einliess, konnte man tatsächlich in eine Nahe und Neue Zukunft eintauchen. “Deine Stimme”, sagte sie zitternd. “Alles war so dunkel. Aber ich habe sie gehört. Ich habe sie gehört.” S. 375 Schreibstil & Cover Der Schreibstil war überaus gelungen, witzig, sarkastisch auf den Punkt und trotz einiger technischen Ausdrücke sehr verständlich. Das Cover ist wunderschön und das obwohl ich Bücher mit “echten Gesichtern” drauf eigentlich nicht mag. Ich finde aber, dass das Bild unglaublich gut die Stimmung der Geschichte einfängt. Fazit Ich bin ein kleiner Weltraum-Fan und war sehr begeistert von diesem Buch, der Geschichte und der Stimmung, die unglaublich gut vermittelt wurde. Hinter dieser Story steckt so viel mehr als man zu Anfangs erwartet. Man findet nicht nur eine Liebesgeschichte darin, sondern auch den Mut einer jungen Astronautin, die über sich hinaus wächst, ein Mutter-Tochter Geschichte sowie eine Story über eine tiefe Freundschaft. Von mir gibt es eine grosse Leseempfehlung. Bewertung Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5) Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5) Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

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25. Dezember 2067: Als May Knox auf der Krankenstation des Forschungsraumschiffes Stephen Hawking II erwacht, stellt sie schnell fest, dass hier nichts ist, wie es sein sollte. Sie hatte offenbar im Koma gelegen. Die Krankenstation ist verwüstet und die künstliche Intelligenz des Raumschiffes nennt sie Commander. Doch sie kann sich an nichts erinnern. Was war passiert? Die KI teilt ihr mit sie sei stark dehydriert, unterernährt und leide scheinbar unter retrograder Amnesie. Relativ schnell kommen erste Erinnerungen zurück: Sie waren auf dem Rückweg vom Planeten Europa zurück zur Erde und sie war definitiv der Commander der Mission, doch was war dann passiert? Mays Hoffnung von ihrer Crew Antworten zu bekommen bekommt schnell einen Dämpfer: es ist niemand mehr da, sie findet nur jede Menge Leichen. Sie ist ganz allein und ein Kontakt zur NASA nicht möglich. Die einzige „Person“ die noch übrig ist, ist die künstliche Intelligenz, die sie Eve nennt, so hieß auch ihre Mutter. Die beiden müssen zusammenarbeiten, wenn May überleben soll. Alles deutet auf Sabotage hin, aber wer sollte so etwas tun? Ein Crewmitglied? May im Fieberwahn oder ähnlichem? Jemand aus dem Kontrollzentrum der NASA? Oder gar Eve? Zeitgleich sucht Eves Noch-Ehemann Stephen nach Hinweisen auf den Verbleib von Mays Schiff. Eines steht für ihn fest: sollte May noch Leben, wird er alles tun, um sie zu retten. Das Buch hat mich stark an „Der Marsianer“ – eines meiner Lieblingsbücher – erinnert, wobei May nicht ganz allein ist, sie hat immerhin die KI, die zwar kein Mensch ist, aber mit der sie dennoch reden kann und die ihr hilft am Leben zu bleiben. Ich fand May, Eve und Stephen sehr sympathisch. Mein Liebling ist aber definitiv Eve. Aber auch die Nebencharaktere sind richtig interessant und toll ausgearbeitet. Ich fühlte mich May sehr nah, auch wenn ich einige ihrer Taten in der Vergangenheit nicht nachvollziehen kann, aber sie sagt ja von sich selbst, dass sie nicht einfach ist und damit hat sie recht. Ich mag ihren Humor und wie sie es immer wieder schafft sich Problemen zu stellen und sie anzugehen. Die Handlung findet auf mehreren Ebenen und aus mehreren Sichtweisen statt: May in der Gegenwart also auf dem Raumschiff, Mays Vergangenheit mit Stephen – hier versucht sie über Erinnerungen die Lücken in ihrem Gedächtnis zu stopfen, Stephen in der Gegenwart und Stephen in der Vergangenheit. Diese Aufteilung in Verbindung mit den relativ kurzen Kapiteln empfand ich als sehr angenehm. Zu Beginn des Buches, weiß man nur das, was May weiß und die Rückblenden erlauben einem Stück für Stück das Puzzle zusammen zu fügen. Trotzdem schafft man es nicht, dem Ende einen Schritt voraus zu sein und bekommt noch einige Überraschungen geliefert. Fazit: Das Buch ist eine Mischung aus Science Fiction, Liebesroman, Thriller und Krimi. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es wurde von Seite zu Seite spannender. Man wird direkt in die Handlung hineingeworfen und taucht auch zwischenzeitlich nicht mehr auf. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass irgendwann absolut jeder verdächtig erschien und man trotz angestrengtem Nachdenken, nicht bei jedem Charakter die Motive oder die wahren Absichten erkennen konnte. Ich liebe es überrascht zu werden und das hat dieses Buch wirklich geschafft – im positiven Sinne. Mir hat das Buch so richtig, richtig gut gefallen! Ich werde es bestimmt noch mehrmals lesen. Jetzt bin ich allerdings emotional ziemlich am Ende – es war einfach so spannend und das so lange. Ich kann das Buch aus vollem Herzen empfehlen! Nicht nur Science Fiction Fans werden hier auf ihre Kosten kommen. Das Buch ist eine perfekte Mischung aus Science Fiction, Liebesroman, Thriller und Krimi.

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nhalt (in meinen Worten): Ausgerechnet Weihnachtsmusik läuft als May Knox aus ihrem Koma erwacht. Wir schreiben das Jahr 2067 und befinden uns auf dem Forschungsschiff Hawking II im Weltall. Knox wundert sich, was sie hier mache. Sie kann sich an nichts erinnern. Sie weiß nicht, warum sie scheinbar krank war und wieso niemand überhaupt noch da ist - bis sie irgendwann die ersten Leichen entdeckt. Erwartungen: Mir hat das Cover gefallen und der Titel. "Die AstronautIN" das spricht an und bleibt. Ich habe mich so gefreut, als die Bestätigung gekommen ist, dass ich es wirklich erhalte. Und als ich, nach dem Urlaub, meine Post gefunden habe und das Buch entdeckt habe, ließ ich alles liegen, um mich dieser Geschichte zu widmen. Charaktere: Schwierig dazu etwas zu sagen. May Knox ist sehr interessant. Sie erinnert sich nicht, aber irgendwann kommen Bruchstücke zurück. Sie hat ihre KI, die sie nach ihrer Mutter benannt hat und mit ihr spricht sie, als wären sie alte Freundinnen. Was gut passt, denn May ist komplett alleine. Der Kontakt ist abgebrochen. Aber halt, irgendwann kann sie doch wieder mit der NASA in Kontakt treten und stellt fest, dass möglicherweise kein Unfall schuld an all dem hat. Es gibt natürlich auch andere Personen. Einige, die diese Geschichte in Fahrt bringen und die Spannung aufrechterhalten. Aber es ist doch anfänglich fast eine One-Woman-Show mit der KI ;-) Stil: Ich kannte S.K. Vaughn vorher nicht. Da große A hat mir verraten, dass er eine Reihe hat, die "Time Runners" heißt und bisher ein Teil erschienen ist. Abgesehen davon ... "Die Astronautin" hat mir wirklich gut vom Stil her gefallen und ich kann mir gut vorstellen, weitere Bücher von diesem Autor zu lesen. Fazit: Eine sehr beeindruckende Geschichte über Versagen, Hoffnung, Zuversicht und Enttäuschung, Überlebensinstinkt und dem großen Ganzen. Es hat mich einfach sehr gefesselt und ich habe mich direkt in die Geschichte fallen lassen können. So schnell habe ich schon lange nicht mehr ein Buch mit über 500 Seiten gelesen.  Außerdem steht natürlich eine Rettungsmission an ...  Wo die Hawking II war und wo sie hin soll, verrate ich nicht. Gesamtbewertung: Cover: Mag ich sehr gerne. Titel: Hat mich angesprochen. Inhalt: Es ist spannend zu lesen, was May alles machen muss, um zu überleben. Welche Risiken sie eingeht und welche Gefahren. Es ist hier klar zu erkennen, dass der Autor bewusst eine Frau gewählt hat, um zu zeigen, dass sie alles schaffen kann.  Sie hat mich von Anfang an beeindruckt und ich habe sie wie einen Film vor meinen Augen gelesen. Es hat großen Spaß gemacht und auch all die Rätsel und Verwirrungen zu verfolgen. Was steckt hinter all dem? Warum konnte sie sich nicht erinnern? Nicht einmal ihre KI konnte das.  Leseempfehlung!

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May erwacht am Zweiten Weihnachtsfeiertag 2067 auf der Krankenstation der Hawking II. Sie ist die letzte Überlebende des Raumschiffes, das unter ihrer Leitung als Commander auf dem Weg vom Planeten Europa zur Erde ist. Unterstützung erfährt sie zunächst nur von der KI, die sie Eve nennt, bis sie die Richtung des Raumschiffes soweit ändern kann, um wieder eine Funkverbindung zur NASA herzustellen. May leider unter retrograder Amnesie und kann sich an die Wochen vor dem Unfall auf dem Raumschiff und unmittelbar davor nicht erinnern. Sie weiß nicht, wie und warum die gesamte Besatzung ihr Leben lassen musste, deren Leichen sie im Hangar findet. Genauso wenig weiß, sie weshalb sie die Scheidung von ihrem Ehemann eingereicht hat. Dr. Stephen Knox ist Wissenschaftler bei der NASA und versucht mit dem gesamten Team, May zu helfen, wieder auf die Erde zu gelangen. Stephens Videobotschaften verstärken Mays Heimweh, schenken ihr gleichzeitig aber auch Hoffnung und Kraft, nicht zu resignieren und weiterzumachen. Der Roman handelt überwiegend im Dezember 2067 nach der Katastrophe auf der Hawking II, während man in Rückblenden zurück in das Jahr 2054, den Beginn der Europa-Mission, sowie das Jahr 2066 versetzt wird, als sich May und Stephen im Februar kennen und lieben lernten und die Vorbereitung der Mission in die finale Phase trat. Durch wechselnde Perspektiven erfährt man, wie es May auf der Hawking II ergeht und was parallel auf der Erde passiert. Die Gegebenheiten auf dem Raumschiff und die zahlreichen Probleme, denen sich May unaufhörlich stellen muss, sind sehr anschaulich und lebendig dargestellt. Trotz aller technischer Details wird der Leser nicht überfordert. Die Handlung bleibt verständlich und zielt stark auf die Gefühlswelt von May ab, so dass man sich sehr gut in ihre Situation hineinversetzen kann. May ist als ausgebildete Astronautin und Commander eines Raumschiffes eine starke Persönlichkeit. Es ist kaum vorstellbar, wie sie - bis auf die KI auf sich allein gestellt - fernab der Zivilisation nicht verzweifelt und trotz der schier ausweglosen Lage nicht aufgibt, tapfer kämpft und den Lebensmut nicht verliert. Der Roman zieht den Leser in den Bann und entwickelt sich zu einem spannenden Thriller, bei dem man um das Überleben von May und eine mögliche Rückkehr auf die Erde bangt. "Die Astronautin" ist ein sehr vielschichtiger Roman mit einem klassischen Ende Gut gegen Böse. Er bietet Emotionen und eine komplizierte Liebesgeschichte, einen Ausblick in die Zukunft und interessante Details über die Raumfahrt, ein unterhaltsames Abenteuer und packende Spannung und damit die perfekte Mischung aus Science Fiction-Abenteuer und Liebesgeschichte. Noch runder wäre die Geschichte für mich geworden, wenn die politischen Hintergründe und die Ansätze einer Kriminalgeschichte noch weiter ausgebaut worden wären.

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Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich finden ist der erste Science Fiction-Roman von S K Vaughn. Das Buch ist im Goldmann-Verlag erschienen und wurde mir vom Bloggerportal kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! May Knox wacht am 26. Dezember 2067 aus dem Koma auf und findet sich alleine auf dem Raumschiff Hawking II. Ihre gesamte Crew ist verschwunden und große Teile des Raumschiffs sind zerstört. Mithilfe des Bordcomputers, einer künstlichen Intelligenz namens Eve, stellt sie sich den Herausforderungen und schafft es, Kontakt zur NASA aufzunehmen. Doch schnell müssen sie und ihr Ex-Mann Stephen, der als Wissenschaftler Teil der Mission ist, dass hinter der Mission mehr steckt und sie findet sich in einem Kampf ums Überleben wieder, der von der NASA eingeleitet wurde... Der Schreibstil des Autors hat mir unsagbar gefallen: Er hat eine komplexe Welt geschaffen mit unvorstellbaren und erschütternden Verbindungen und Handlungsfolgen, die mich in Atem gehalten haben. Stück für Stück werden die Gedächtnislücken der Protagonistin mit Geschichten aus der Vergangenheit gefüllt, und so immer neue Miseren ans Licht bringen. Schnell werden so geschätzte Charaktere zu Tätern, und ich befand mich oft zwischen Unglaube und Verblüffung. Die Protagonistin ist mir schnell ans Herz gewachsen und ich habe mit ihr mitgelitten und gelacht. Sie hat einen tollen Charakter und gemeinsam mit ihrer KI Eve steht sie diese scheinbar ausweglose Zeit durch. Trotz der umfangreichen Beschreibungen des Raumschiffs konnte ich mir seinen Aufbau und die Funktionsweise oft nur schwer vorstellen, was manchmal zu Verwirrungen geführt hat, da meine Vorstellung dadurch doch arg begrenzt wurden. Hier hätte ich mir eine unterstützende Skizze gewünscht. Insgesamt finde ich das Buch einfach grandios, denn es überzeugt mit all seinen Handlungen und Spannungen gleichermaßen wie mit einem pointierten Schreibstil und sympathischen Helden und Bösewichten.

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