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Rezensionen zu
Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Genki Kawamura

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Skurill und anders, aber toll!

Von: bookworm.karin

03.03.2021

Ein junger Briefträger erfährt das er nicht mehr lange zu leben hat. Er ist natürlich erschüttert und fragt sich was er noch alles vor seinem Tod erleben möchte. Da taucht plötzlich der Teufel bei ihm auf und schlägt ihm einen Pakt vor. Für jeden Tag den er weiter leben darf soll etwas von der Welt verschwinden. Er lässt sich auf den Pakt ein und so verschwinden erst die Telefone, die Uhren doch als der Teufel die Katzen verschwinden lassen will gebietet der Briefträger Einhalt und macht etwas völlig Überraschendes. .. Ich bin schon ewig um dieses Buch herum geschlichen, seit ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe wollte ich es haben und jetzt endlich war es so weit. Kaum lag es bei mir im Postkasten habe ich es auch schon verschlungen. Ich habe mich in das Büchlein fallen lassen ohne mir groß Gedanken zu machen und es in kürzester Zeit durch gelesen. Klar es ist ein kurzes Büchlein, eher eine Novelle und die ist auch noch in großer Schrift verfasst aber nicht nur deswegen fliegt man durch die Seiten. Es ist eine etwas skurrile Geschichte mit unsem Briefträger und dem Teufel, aber ich mochte diese sehr gerne. Den eigentliche ist es ein Buch das zum Nachdenken anregt, wenn man sich den darauf einlassen möchte und auch kann. Was passiert wenn beispielsweise die Telefone oder Uhren oder Katzen von der Welt verschwinden? Was passiert wenn man selber von der Welt verschwindet? Es regt also sehr zum grübeln an. Noch dazu ist ein eine Geschichte die viel mit Trauer und Verarbeitung der Trauer zu tun hat. Nicht nur in Bezug auf seinen eigenen Tod. Von mir bekommt dieses Büchlein 4 von 5 Sternen eben weil es etwas anderes ist und skurril und wiederum gleichzeitig tiefgründig!

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Liebe hat viele Gesichter!

Von: Buchmoment

26.01.2021

Was ist ist eigentlich Liebe? Wo fängt sie an? Wo hört sie auf? Gibt es nur diese 'eine' Liebe oder hat sie nicht viel mehr so viele Gesichter, wie es Menschen auf Erden gibt? 🤍⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Inhalt: Nishino ist der perfekte Liebhaber, der die geheimen Wünsche jeder Frau errät. Warum hat keine seiner Lieben Bestand? Es beginnt schon in der Schule. „Warum ist die Welt so unendlich?“ fragt Nishino seine Freundin, um sie gleich mit der nächsten zu betrügen. Ein Mädchen spricht ihn auf der Straße an und will sofort Sex mit ihm. Seine Chefin hat sich geschworen, nichts mit ihm anzufangen, bis er sie aus heiterem Himmel verführt. In seinen Fünfzigern möchte er zusammen mit einer jungen Geliebten sterben, doch so weit will sie nicht mit ihm gehen. Die zehn Lieben des Nishino erzählt nicht nur von diesen zehn Beziehungen, sondern – poetisch und genau – vom Verhältnis zwischen Mann und Frau. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Für mich ging dieses Buch vielmehr um die Frauen, die Nishino für eine kurze oder auch mal längere Zeit begleitet haben, als um ihn selbst. Es zeigt die vielen Facetten der Liebe oder auch die Momente, wo man sich fragt, ob man liebt oder ob man überhaupt lieben will oder muss. Oft lieben die Frauen mehr, als sie zurückgeliebt werden, aber ist das schlimm? Mal geht es um die Eroberung, mal darum nicht allein zu sein und wieder ein anderes Mal einfach um die Unfähigkeit zur Bindung & Liebe. 🎈 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Es geht um Einsamkeit, vielleicht auch gerade dann, wenn man sich in einer Beziehung befindet. Melancholisch. Leicht. Ruhig. Wertungsfrei. Sich selbst nicht so ernst nehmend. Die einzelnen Stories sind nicht chronologisch. Kreuz und quer kriegen wir episodenhafte Einblicke in Nishinos Begegnungen mit seinen diversen Gefährtinnen. Und doch ist da ein roter Faden: Nishino. Ein Buch für Zwischendurch mit einer Prise Poesie. Mir hat’s gefallen - ein typisch bildreicher & leiser japanischer Schreibstil 😋 ⠀

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Ein Mann, der sich eigentlich noch viel zu jung glaubt, um sich mit solchen Themen zu beschäftigen, erfährt, dass er sterben muss. In wenigen Tagen. Doch noch ehe er dazu kommt, daran zu verzweifeln, erscheint ihm der Teufel. Und macht ihm ein Angebot, das er kaum abschlagen kann. Für jede Sache, die er bereit ist, von der Welt verschwinden zu lassen, darf er einen Tag länger leben. Doch unter diesen Sachen stellt sich der Teufel keineswegs Dinge vor wie einzelne Socken, Papiermüll oder ausgeleierte Haargummis. Sondern um Sachen wie beispielsweise Schokolade, Telefone, Filme oder Uhren. Doch mit jeder Sache, die der Icherzähler bereit ist, von dieser Welt verschwinden zu lassen, muss dieser sich nicht nur damit auseinandersetzen, wie die Welt ohne diese Sache aussähe. Sondern, welche Bedeutung sie in seinem Leben bisher gehabt hat. An die Personen, die er damit verbindet. »[…] dennoch hatte ich das Gefühl, dass mir noch einiges zu tun blieb. Aufgaben, die nur ich auf dieser Welt erfüllen konnte. Die musste es doch geben.« Ob der Teufel im Hawaiihemd dem Icherzähler nun wirklich begegnet oder eine Ausgeburt seiner fortschreitenden Erkrankung ist, bleibt unbedacht. Denn die Dinge, die der bald Sterbende an seinen erkauften Tagen tun will, sind nicht die, die er schon immer mal tun wollte. Keine Extreme wie Sprünge aus einem Flugzeug oder den Mount Everest besteigen. Es sind jede, die er schon längst hätte tun wollen oder sollen. Mit einer bedrückenden Leichtigkeit, die an vielen Stellen wehtun kann, führt Kawamura durch die letzten Tage des Icherzählers. In ein Gedankenchaos, in dem sich täglich die Frage stellt, was man bereit wäre, aufzugeben, um noch etwas länger an sich selbst festhalten zu können. Genki Kawamura gelingt es, in seinem Roman ›Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden‹ die Schwere des eigenen Todes und jener, die man liebt, mit Themen zu verweben, die im Alltag als selbstverständlich erscheinen. Wie wäre es, wenn alltägliche Dinge, wie Telefone, Uhren oder Katzen nicht mehr da wären? Wie wäre das eigene Leben dann verlaufen? Was für Momente wurden dadurch ermöglicht, die das Leben ausmachen? Begleitet von der Frage, wo die Grenze liegt. Wann wäre man bereit, Dinge, die auf den ersten Blick vielleicht nebensächlich erscheinen, nicht mehr gegen das eigene Weiterleben einzutauschen? Eine Reise in die letzten Lebenstage eines Sterbenden, die trotz oder vielleicht auch wegen ihrer Alltagsmotivik berührt. Ein Buch zum Nachdenken.

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Dieses Buch macht etwas unglaubliches für den Leser: es lässt duch durch eine absurde Frage über dein ganzes Leben reflektieren. Einfach nur zu empfehlen! Auf meinem Blog gibt es die ausführlichere und spoilerfreie Version! Ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar!

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Obwohl diese Geschichte sehr philosophisch und traurig ist, liest sie sich leicht und lässt uns anschließend dankbarer durchs Leben gehen.

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Lohnenswert

Von: Fave.books

10.02.2020

Ich finde "Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden" war ein sehr inspirierender Roman und hatte viele Lebensweisheiten in sich. Den Roman habe ich an einem Abend verschlungen, da er sich sehr flüssig lesen ließ. Mit dem Protagonisten konnte ich mich sofort anfreunden und die Geschichten, die er über sein Leben erzählt hat, konnte ich auch sehr gut auf mein eigenes Leben reflektieren. Super Geschichte, kann ich nur weiterempfehlen! Im Allgemeinen gebe ich diesem Buch 5 von 5 Sternen 🌟🌟🌟🌟🌟 Sehr schöner Roman für Zwischendurch und um etwas für die Sicht auf das Leben mitzunehmen!

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Es gibt zu viele Sachen. Überall liegen sie herum. Manchmal fragt man sich, wie sie eigentlich alle dorthin gekommen sind, wo sie jetzt sind – und wer um alles in der Welt gesagt hat, dass wir sie wirklich brauchen. WENN man dann mal eine Sache wirklich braucht, ist sie oft unter so vielen anderen Sachen begraben, dass man sie nicht mehr findet. Selbst verloren gehen einem Sachen noch auf die Nerven. Wie wäre es wohl, wenn alle diese Sachen verschwänden? Oder besser: die, die uns allen den Blick auf das Wichtige versperren, auf das Leben oder auf uns selbst? Das wäre ein ziemlich guter Deal. Nur leider ist dies nicht wirklich der Deal, den der junge Briefträger in Genki Kawamuras zauberhaftem Buch WENN ALLE KATZEN VON DER WELT VERSCHWÄNDEN mit dem Teufel macht. Als ein japanischer Briefträger mit Dreißig erfährt, dass er nicht mehr lange zu leben hat, lässt er sich auf einen ungewöhnlichen Pakt mit dem Teufel ein: Für jeden geschenkten Tag, den der Briefträger länger leben kann, darf der Teufel etwas aus der Welt verschwinden lassen. Bedenkt man, wie viele unnütze Dinge es auf der Welt gibt, klingt das erst einmal nach einem Dienst an der Menschheit und einem langen, glücklichen Leben. Vielleicht wären wir ja alle wirklich ohne Mobiltelefone, Armbanduhren und Hollywoodschnulzen besser dran. Die Sache hat nur leider einen Haken: Der Teufel entscheidet, was als Nächstes verschwindet. Und das sind schon mal nicht die Hawaii-Hemden und Badeshorts, die er im Buch so gerne trägt. Was soll’s, mag der geschätzte Leser trotzdem denken. Bevor ihm einfällt, dass es auf der Welt nicht nur Schimmelpilze, Brokkoli und Steuererklärungen gibt, sondern auch Schokolade, Waschmaschinen und … Katzen. Die ersten Tage geht alles gut, bis es einer Katze namens Weißkohl an den Kragen gehen soll, die zufällig sowas wie der beste Katzenkumpel des todkranken Postboten ist. Und mit Weißkohl wären dann die anderen Vertreter ihrer Art direkt auch alle weg. Katze oder Leben? Während ein ungewöhnlich jovialer Teufel noch Bedenkzeit gewährt, dämmert es dem Postboten (und dem Leser) langsam, dass wir selbst den Dingen eine Bedeutung verleihen, nicht umgekehrt. Der kleinste Gegenstand kann mit der Erinnerung an die größte Liebe verknüpft sein, das Mobiltelefon eine Möglichkeit, sich näher zu kommen. Der Kieselstein in der Kiste unserer Kindheit der größte Schatz. Ganz große, kleine Erzählung. Das Büchlein ist mit viel Witz und sprachlichem Geschick erzählt und sehr inspirierend. Ich mag es auch deshalb, weil es in einer Zeit des Minimalismus die Dinge von einer ganz anderen Seite betrachtet. Fazit: Ohne WENN ALLE KATZEN VON DER WELT VERSCHWÄNDEN wäre die Welt ein Stück ärmer. Unbedingt lesen!

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"Um etwas zu bekommen, muss man auf etwas anderes verzichten” hat die Mutter des Briefträgers, dessen Geschichte hier erzählt wird immer gesagt. Doch was wäre wenn man für jeden weiteren Tag auf der Erde etwas hergeben muss? Hier erzählt der Autor von einem jungen Briefträger, welcher schon sehr bald sterben soll. Doch der Teufel bietet ihm einen verlockenden Deal an. Für jeden weiteren Lebenstag muss etwas von der Erde verschwinden. Am ersten Tag verschwinden die Telefone, am zweiten Tag die Filme usw. Als am vierten Tag die Katzen verschwinden sollen, gebietet er dem Teufel Einhalt. Das Buch hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Man überlegt sich danach wirklich was im Leben wirklich wichtig ist, bzw. mit welchen Nichtigkeiten man sich jeden Tag beschäftigt. Meine Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen.

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