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Rezensionen zu
Mein Herz ist eine Insel

Anne Sanders

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

"Mein Herz ist eine Insel" ist ein ganz guter Liebesroman, der meine Erwartungen leider nicht erfüllen konnte. Nach Hause zurückkehren? Auf die Insel, auf der sie sich nicht wirklich wohlfühlt? Die ein eigenartiges Gefühl in ihr auslöst? Zu ihrer Familie, die sie schon so lange nicht gesehen hat? Zurück in die Nähe von Finn, ihrer Jugendliebe? Niemals wäre Isla das in den Sinn gekommen, doch ohne Job und ohne Wohnung bleibt ihr fast gar nichts anderes übrig. Also kehrt sie auf die kleine Insel Bailevar zurück, auf der sie aufgewachsen ist. Und mit ihrer Rückkehr kehren auch alte Erinnerungen zurück, die sie zu verdrängen versucht hat. Und es kommt, wie es kommen muss. Die Vergangenheit scheint Isla einzuholen. Einzig und allein Shona, eine alte Dame, die für Isla fast wie ein Familienmitglied ist, kann ihr ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Shona erzählt ihr immer wieder von der Legende der verschwundenen Insel. Und mit jedem Moment, den Isla länger auf der Insel ist, kommt ein tragisches Geheimnis immer näher ans Licht ... Das Cover erweckt auf den ersten Blick direkt ein Urlaubsgefühl in mir. Man sieht eine gemütliche Sitzbank, dekoriert mit Kissen, die vor einem offenen Fenster steht. Im Hintergrund kann man den Strand und das Meer erkennen. Die Dekoration des Fensterbrettes ist maritim und man möchte sich am liebsten auf diese Bank setzen, ein Buch lesen und das Meer rauschen hören. Isla hat es mir von Anfang an nicht wirklich leicht gemacht. In einem Moment mochte ich sie, im nächsten hatte ich irgendwie meine Probleme mit ihr. Natürlich ist die Situation, in der sie steckt, nicht einfach und sie muss sich erst einmal wieder selbst finden, aber ich konnte mit ihr einfach nicht warm werden. Finn ist ein unglaublich sympathischer Protagonist, der mir von Anfang an gut gefallen hat. Er ist charmant, tough und gleichzeitig sensibel, doch kann auch mal richtig aus der Haut fahren. Gerade diese Vielfalt, die er zeigt, macht ihn für mich einfach echt. Shona ist die gute Seele der Insel und ein herzensguter Mensch. Sie konnte mich immer wieder zum Lachen bringen, weil sie einen Dickkopf hat und diesen immer wieder durchsetzen will. Ihre Kommentare, die Spielchen, die sie gerne spielt, das ist einfach erheiternd und auch total süß von ihr, weil sie das nur macht, um den Menschen, die sie liebt, einen kleinen Schubs zu geben. "Mein Herz ist eine Insel" ist kein schlechtes Buch, doch so wirklich überzeugen konnte es mich auch nicht. Das Cover und der Klappentext haben mir sehr gut gefallen, weshalb ich es unbedingt lesen wollte. Doch schon nach den ersten Seiten hatte ich meine Probleme, weil die Geschichte mich einfach nicht mitnehmen konnte. Der Schreibstil war gut, aber für mich hat einfach etwas gefehlt. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass ich mich in die Insel verliebe und die Legende mich mit auf eine Reise nimmt, doch dem war leider nicht so. Ein weiterer Grund, der mir das Lesen auch etwas erschwert hat, sind die vielen Charaktere, die alle eine wichtige Rolle spielen. Aber ich konnte mich mit fast keinem wirklich anfreunden und kam auch ab und an durcheinander. Ich habe mir tatsächlich mehr erhofft und die positiven Dinge konnten mich nicht überzeugen oder umstimmen.

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Meine Meinung zum eBook: Mein Herz ist eine Insel Aufmerksamkeit: Diesen Punkt gibt es auf meinem Blog zu entdecken. Inhalt in meinen Worten: Isla verlor alles. Somit bleibt ihr nur eine einzige Möglichkeit, zurück nach Hause, wo man sie nicht gerade erwartet, denn sie ist fortgegangen und das unter sehr unschönen Bedingungen. Isla versucht sich wieder einzuleben, den Stacheln die ihr begegnen auszuweichen und gleichzeitig wieder neu zu starten,dass das aber mit ihrer Vorgeschichte nicht ganz leicht fallen wird, liegt auf der Hand. Als sie auch noch Finn trifft, mit ihrem besten Freund, wo mehr daraus geworden ist, macht die Situation nicht wirklich einfacher, im Gegenteil, sie muss sich Dingen stellen, vor denen sie lieber weglaufen würde. Wird ihr Neuanfang vielleicht ihr größtes Fiasko? Wie ich das Buch empfand: In dieses Buch kann man leicht hineinfinden, jedoch wird es dann zunehmend schwieriger der Geschichte zu folgen, weil manche Dialog, Gedankengänge und Sätze etwas schwer formuliert waren, so kam ich mir zwischendrin eher wie bei einem Drehbuch vor, als bei einem Buch. Denn Schnalzgeräusche oder anderes mag ich nicht. Die Atmosphäre im Buch ist jedoch gut umgesetzt und ich konnte mich in das Inselleben hineinfühlen. Eine eigene Welt für sich. Isla dagegen hätte ich zehntausend mal gerne an die Wand gepresst und sie gerne von ihrem arroganten Erwartungsstil herunter geholt. Das mit Finn dagegen war ein Eigentor für ihn und hier hätte die Autorin so viel mehr heraus holen können. Charaktere: Neben Finn, Isla und der Familie von Isla gibt es noch einige andere Charaktere, die mir teilweise aber blind vorgekommen sind und selten für anderes offen waren, als für ihre Dinge. Hier fehlte mir einfach wirklich viel mehr Charakterausbildung. Gefühl: Der Roman verspricht Spannung, Romantischen Flair und vieles andere, gehalten hat er nur, dass das Buch düster und schwer zu durchschauen war, am Ende war ich unzufrieden zurückgelassen worden und dachte mir, was will mir diese Geschichte mitteilen, was vor allem will mit die Autorin in dieser Geschichte mitteilen. Autorin: Was ich entdecken durfte, das die Autorin schon Jugendbücher geschrieben hat, welche das sind weiß ich nicht, war mir aber nach dem Buch auch nicht mehr wichtig, eher dachte ich mir, das sie vielleicht lieber bei der Jugendbuchrichtung geblieben wäre, so hätte sie mir persönlich Kummer erspart. Dennoch fand ich manche Gedankengänge im Buch und auch manche Nebenhandlung interessant gestaltet, was mich dann doch wieder etwas neugierig gemacht hat, wer hinter dem Pseudonym stecken mag. Empfehlung: Wenn ihr erwartet, dass das Buch euch Liebe, Spannung und Gefühl schenkt, dann könnte das Buch euch enttäuschen, wenn ihr einfach nur eine wirklich leichte Kost lesen möchtet, dann sag ich ech eines, ihr müsst euch in das Buch hineinfinden und manchen Stil der Autorin schlucken. Es kann sich vielleicht aber lohnen. Bewertung: Das Buch ist bei mir leider nicht so angekommen, wie ich es persönlich erwartete. Der Schreibstil war Mittelgut, die Geschichte fand ich irritierend und weniger spannend und das einzige was mir gut gefallen hat, war die Insel, auf der ich selbst gerne ein paar Schritte gehen würde. Letztlich bewerte ich deswegen diese Buch mit schlechten drei Sternen. Für zwei Sterne war das Buch zu gut, für mehr Sterne langte es jedoch nicht.

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Isla Grant kehrt nach der gerade erst erfolgten Trennung von Ihrem langjährigen Freund an ihren Heimatort zurück. Die kleine schottische Insel Bailevar mit ihren ca. 60 Einwohnern ist kaum bekannt. Auf der Insel selbst aber kennt jeder jeden und weiß über alles Bescheid. Das war auch der Grund weshalb Isla die Insel vor vielen Jahren verlassen hat, nur hat sie dann auch den Kontakt zu ihrem Vater und den beiden Brüdern komplett abgebrochen. Der Empfang durch die Familie fällt daher eher durchwachsen aus. Eine nette alte Dame namens Shona jedoch ist sehr erfreut über Islas Rückkehr. Sie scheint die junge Frau zu mögen, doch erhofft sie sich wohl auch, dass Isla zurück zu ihrer Jugendliebe Finn findet, einem Verwandten von Shona. Finn betreibt auf der Insel einen Pub. Um der Liebe etwas nachzuhelfen ist Shona fast jedes Mittel recht, doch ihr Vorhaben scheint fast zum Scheitern verurteilt als ein Fremder auf Bailevar auftaucht und Isla ihm näherkommt. „Mein Herz ist eine Insel“ ist eine Liebesgeschichte und damit etwas Lockeres für zwischendurch. Das Hörbuch wird hier von Anna Carlsson und Julia Horeyseck gelesen und zwar jeweils aus der Sicht von Isla oder Finn. Das machen die beiden Sprecher wirklich gut. Als Person ist Isla für ihr Alter nicht unbedingt eine gestandene Frau. Mit ihr darf man durchaus so seine Probleme haben, denn sie scheint nicht wirklich zu wissen was sie will und macht auch allzu gerne andere für ihre eigenen Fehler verantwortlich. Daher konnte ich ganz gut verstehen, dass ihr Vater sie nicht gleich mit offenen Armen empfangen hat. Die Geduld von Finn gegenüber Isla und ihren Gefühlsausbrüchen muss man schon als einzigartig werten. So viel Verständnis kann ich persönlich nicht für Isla aufbringen. Die Geschichte birgt natürlich einige Überraschungen und Wendungen, aber im Großen und Ganzen darf der Hörer hier sicher sein worauf es mit der Liebesgeschichte hinauslaufen wird. Dabei muss er Isla und ihre Launen mit Geduld ertragen. Insgesamt ist „Mein Herz ist eine Insel“ ein nettes Hörbuch, das Pluspunkte für seinen Handlungsort und den sympathischen Finn erhält aber Minuspunkte für die Nervensäge Isla. Sie empfindet man einfach als sehr störend und anstrengend und das schmälert den Hörgenuss. Auch wenn man als Leser oder Hörer selbstverständlich nicht immer auf einer Wellenlänge mit den handelnden Personen sein muss, so habe ich die Art von Isla hier einfach nur negativ empfunden. Copyright © 2017 by Iris Gasper

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>>gekürzte Rezension<< . Titel: Mein Herz ist eine Insel Autor: Anne Sanders Verlag: Blanvalet Seitenanzahl: 384 Seiten Preis: 14.99€ Bewertung: 3/5 ⭐ . Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! . Eigene Meinung: 👑 Die Handlung der Geschichte hat mir relativ gut gefallen. Ich mochte es einfach wie sich die Geschichte nach und nach entwickelt hat und man mehr über alles und jeden erfahren hat. Jedoch muss ich sagen, dass die Geschichte für mich an manchen Punkten vorhersehbar war. Die Charaktere haben mir an sich gefallen, vor allen Shona und Finn! Shona war einfach so lustig und liebenswürdig, dass ich mich gerne mal in Wirklichkeit mit ihr unterhalten würde. Sie hatte einfach eine Art an sich die sie besonders machte und Finn war einfach nur umwerfend! Isla, die Hauptprotagonistin, dagegen hat mir nicht zugesagt. Sie hat nur an sich gedacht, hat kaum auf die Gefühle anderer geachtet oder auch nur daran gedacht wie es ihnen gehen könnte und die Spitze von allem war, dass sie immer sofort ihre Koffer packen wollte, sobald mal ein kleiner Gegenwind aufkam.... Für mich war sie einfach nur feige und so wurde sie mir im laufe des Buches unsympathischer.

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Die Geschichte rund um Bailevar, Isla, Finn und natürlich Shona hat sich erst genauso rau und widerspenstig erwiesen wie das schottische Wetter. Isla war erst einmal nur am Jammern und Zetern, was es mir schwer gemacht hat, mir ihr warm zu werden. Erst nach und nach ist sie zum Glück aufgetaut (nach den ersten 100 Seiten…) und wurde etwas umgänglicher. Die anderen Charaktere, vor allem Finn und Shona, sind mir gleich ans Herz gewachsen. Und die Geschichte reißt einen dann doch mit, vor allem in der zweiten Buchhälfte, als es immer spannender wird. Etwas schade finde ich nur, dass einige Unklarheiten im Buch offen bleiben (etwa die Beziehung zu ihrer Mutter und ob da noch etwas passiert), aber für die eigentliche Geschichte ist das nicht weiter wichtig. Insgesamt war es dennoch spannend, diese Reise nach Bailevar zu unternehmen – eine Empfehlung für laue Sommerabende!

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Bei dem Cover bekommt man ein gemütliches Gefühl - finde Ich, der Titel klingt interessant und auch die Inhaltsangabe hat mir gefallen. Isla ist ja eine der Hauptprotagonisten im Buch, ich muss sagen - einerseits hat sie eine nette Art an sich, andererseits war sie mir doch etwas zu launisch, das es zwischenzeitlich auch mal genervt hat. Finn fand ich klasse, grad wie er sich immer um seine Großtante gekümmert hat, hat mir gut gefallen. Von den Nebencharakteren hat mir Shona am besten gefallen, die alte Dame hab ich irgendwie gleich ins Herz geschlossen. Was die Geschichte von Damals betrifft, fand ich es doch etwas zu mysteriös - das waren auch so die Stellen im Buch, mit den ich nicht so richtig viel Anfangen konnte. Die restlichen Handlungen haben mir ganz gut gefallen, wobei ich mir noch einige Höhepunkte gewünscht hätte. Das Ende hat mich schon etwas überrascht. Begeistern konnte mich der Schreibstil der Autorin, dieser war durchaus leicht und flüssig zu lesen.

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Meine Meinung Ich beginne mal mit etwas positivem zu diesem Buch: dem Schreibstil. Ich habe das Buch zwar als Hörbuch genossen, dennoch gefiel mir diese lockere Art und noch dazu haben die Sprecher das sehr gut vertont, weshalb ich gerne der Stimme von Isla und Finn gelauscht habe. Allerdings hatte ich so meine Probleme mit Isla. Sie verhält sich sehr oft wie ein naiver und sturköpfiger Teenager, der immer bei der Wahrheit die Hände auf die Ohren legt, damit sie ja nicht wie ein vernünftiger Mensch mit anderen kommunizieren muss. Dabei ist sie eine 30-jährige erwachsene Frau und sollte wissen, wo sie im Leben steht. Stattdessen trauert sie ihrer ehemaligen Jugendliebe Finn nach und flirtet ganz nebenbei mit einem Fremden. Noch dazu kommt, dass sie nicht aus ihren Fehlern lernt. Ja, jeder macht Fehler, aber nach dem ersten Mal, muss man doch eine Lehre daraus gezogen haben. Kann man zumindest erwarten. Weiterhin stört mich an ihr, dass sie (und das wird im ersten Kapitel schon erwähnt) diejenige war, die sich aus dem Staub gemacht hat, aber dann die ganze Zeit darüber jammert, dass Finn nicht um sie gekämpft hat. Ich hatte das Gefühl, dass sie selber nicht die leiseste Ahnung hatte, wen oder was sie im Leben überhaupt will. Der nächste Kritikpunkt betrifft Shona. Obwohl sie eine liebevolle und nette ältere Dame ist, gefiel mir ihre Rolle als Verkupplerin nicht. Noch dazu kam, dass sie Isla mal mit Finn und das andere mal mit dem Fremden verkuppeln wollte. Und ihre Scheinheiligkeit war der Gipfel. Sie hat sich immer total ahnungslos gegeben, um so ihre Rolle als gebrechliche alte Frau zu bewahren. Dennoch muss ich gestehen, dass sie sich ihren Optimismus bewahrt hat und die Freude in den kleinen Dingen des Lebens immer gesehen hat, auch wenn sie ein schweres Schicksal vor langer Zeit ereilt hatte. Kommen wir zu Finn. Er war mir der liebste und sympathischste Charakter aus dem Buch. Da die Geschichte teils aus Isla's und teils aus seiner Sicht geschrieben war, konnte man ein bisschen in seinen Kopf hineinsehen und tatsächlich mochte ich seine rationale und vernünftige Art und Weise zu denken sehr gern. Auch zu Shona verhält er sich so liebevoll und fürsorglich, dass ich einfach dahin hätte schmelzen können. Der nächste Punkt muss nicht unbedingt negativ sein. Es geht um die Klischees, die hier bedient wurden. Da wäre zunächst einmal die Tatsache wegen der "Fast-" Dreiecksbeziehung. Bin ich eher nicht der Fan von. Was ich allerdings witzig fand, war der schwule Freund von Isla. Er ist total quasselig und ein absoluter Stadtmensch, aber irgendwie fand ich die wenigen Szenen mit ihm etwas erfrischend. Einen riesengroßen Pluspunkt gibt es, wegen dem Setting. Es spielt auf einer kleinen Insel bei Schottland. Und ich konnte es mir so gut vorstellen. Ein einsamer Leuchtturm, sehr viel Grün, das raue Meer und der stürmische Wind... Ach, das lässt mein Herz höher schlagen. Und da ich selbst in einem kleinen Dorf wohne, weiß ich wie das mit Nachbarn ist. Jeder kennt von jedem jedes Geheimnis. Aber das hat mich gar nicht so gestört. Fazit Das Buch ist gut was für zwischendurch, um seinen Kopf mal ausschalten zu können und jeder, der Liebesgeschichten gerne liest, sollte es sich mal anschauen. Ich kann auch nur das Hörbuch empfehlen. Es lässt sich super schnell durchhören.

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"Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft. Liebe ist absolut. Liebe ist, den anderen dafür zu lieben, was er ist. Nicht dafür, war er sein könnte." Zitat Seite 273 Anne Sanders hat mich mit ihrem Debütroman "Sommer in St.Ives" regelrecht verzaubert. Ihr zweiter Roman wurde als neuer witziger Sommer-Wohlfühlroman angepriesen, ich habe ich daraufhin beim Blogger-Portal angefragt und hatte Glück. Auch hier hat die Autorin wieder einen unterhaltsamen Roman geschrieben, der dieses Mal auf die winzige schottische Insel Bailevar geht, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Doch die Schauplätze haben genau den wahren Charakter, den die spezielle schottische Landschaft und deren Bewohner ausmacht. Hier leben Fischer und Schafzüchter ein recht zurückgezogenes und karges Leben. Hier werden noch alte Legenden weiter erzählt und die Menschen sind erst einmal misstrauisch Fremden gegenüber. So präsentiert sich mir auch der Blick auf die Insel im Buch. Es geht auch in diesem Buch um eine Familie, die vorherrschenden Themen sind Liebe, Vertrauen, das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb einer Familie und die unausgesprochenen Wahrheiten. Der flüssige Schreibstil mit den vielen emotionalen Nuancen liest sich unterhaltsam und man taucht in die Familie und deren Probleme ein. Doch dieses Mal erscheint mir die Protagonistin Isla doch etwas unnahbar, ihre Geschichte geht mir nicht so recht nah. Echte romantische Gefühle versagt sie sich teilweise und sie geht auch nicht so sehr auf ihre Familienmitglieder zu. Auch ihre Freundschaft mit Finn zieht sich sehr in die Länge und bei mir konnte kein Interesse für die beiden Figuren aufkommen. Für mich ist eher Shona meine Buchheldin, denn ihr Leben ist geprägt von ihrer Fröhlichkeit, ihrer herzlichen Hilfsbereitschaft und dem tragischen Geheimnis, das sie mit sich trägt. Allgemein hat sich kein Wohlfühlgefühl eingestellt und auch humorvolle Szenen habe ich vermisst. Ein Roman, der in den kargen schottischen Norden führt, eine junge Frau auf ihrem Weg in ihre alte Heimat begleitet und letztendlich ein ungeahntes Familiengeheimnis lüftet. Wer Familienromane liebt und Schottland bereisen möchte, findet hier die richtige Lektüre. ***Herzlichen Dank an das Blogger-portal von Randomhouse und an den Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***

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