Rezensionen zu
Ein Traum am Kaminfeuer

Abby Clements

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Inhalt: Amelia, die kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag steht und immer von einem Haus auf dem Land träumte, lebt gemeinsam mit ihrem Mann Jack und dem Kater Dexter in einer kleinen Londoner Wohnung. Schon länger denken sie über einen Umzug in eine ruhigere Gegend nach und als Amelia sich wieder an ihre Liste mit Dingen erinnert, die sie vor ihrem dreißigsten Geburtstag getan haben will, überredet sie ihren Mann Jack sich gemeinsam ein Haus außerhalb Londons anzusehen. Sie wagen es und kaufen etwas überstürzt ein in die Jahre gekommenes Cottage in einem kleinen Ort, in dem auch Amelias Mutter lebt. Nach dem Hauskauf ist ihr Budget für die Renovierung ziemlich gering und an dem Haus muss mehr gemacht werden als zunächst vermutet. Meine Meinung zum Buch: Mich lässt dieses Buch sehr zwiegespalten zurück. Einerseits finde ich die Grundidee gut und ich war gespannt, wie sich Amelia auf dem Land einlebt. Andererseits war das Buch absolut nicht das, was ich anhand des Klappentextes und vor allem des Covers vermutet hatte. Die Protagonistin Amelia, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist, fand ich nett, aber so richtig warm wurde ich einfach nicht mit ihr. Da gab es zu viele Sachen, die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Einerseits möchte sie unbedingt ein Cottage kaufen und andererseits kündigt sie plötzlich kurz nachdem der Kredit bewilligt wird ihren Job, und überhaupt ihr ganzer Umgang mit dem wenigen Geld, das ihnen zur Verfügung steht, fand ich merkwürdig. Über Amelias Ehemann Jack erfährt man nur wenig und ich konnte ihn nur schwer einschätzen. Er arbeitet beinahe rund um die Uhr und so muss Amelia fasst alles alleine renovieren und einrichten. Letzten Endes war es nur eine Frage der Zeit, dass darunter die Beziehung leidet. Sehr gut gefallen hat mir jedoch der leichte und bildhafte Schreibstil. Ich konnte mir den Garten und die einzelnen Räume, die Amelia nach und nach einrichtet sehr gut vorstellen und auch die Ideensammlung am Anfang jedes Kapitels war dabei sehr hilfreich. Dennoch fand ich die Handlung dann auf Dauer einfach etwas fad. Es ging seitenweise nur um die Renovierung und wie welcher Raum eingerichtet wurde und ich hatte oftmals das Gefühl eine Reportage aus einem Einrichtungs-Magazin zu lesen. Außerdem kam so gut wie nichts zum Thema Weihnachten in dieser Geschichte vor und das fand ich in Bezug auf das Cover doch sehr verwirrend. Etwas positiver hat mich dann jedoch das Ende der Geschichte gestimmt und gerne hätte ich da im Nachhinein noch viel mehr über die Vorbesitzerin des Hauses, Eleanor erfahren. Mein Fazit: "Ein Traum am Kaminfeuer" ist eine lockere und leichte Lektüre für zwischendurch, von dem man sich jedoch nicht zu viel versprechen sollte. Meiner Meinung nach, sollte jeder selber herausfinden, ob das Buch passend ist oder nicht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es besonders für Einrichtungsliebhaber die richtige Lektüre ist.

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Ich muss gestehen, dass ich etwas enttäuscht bin von diesem Buch, denn mit Weihnachten hat die Geschichte leider nicht viel zu tun. Amelia erzählt davon wie sie mit ihrem Mann Jake ein Cottage herrichtet. Sie legt sich richtig ins Zeug und versucht es möglichst heimisch zu gestalten. Manchmal kam mir Amelia aber sehr naiv und unrealitisch vor. Sie macht einfach wie sie denkt, ohne an die Konsequenzen zu denken. Gerade wenn es darum geht wichtige Entscheidungen zu treffen, verschließt sie die Augen und zieht es durch. Dennoch haben mir einige Reaktionen von ihr sehr gut gefallen, wo sie dann auch wirklich Herz zeigte. Sie geht sehr liebevoll mit ihren Mitmenschen um und bekommt das natürlich zurück. Sie ist hilfsbereit und scheut sich nicht, ihre Hände dreckig zu machen. Zwischendurch lässt sie sich aber leicht ausnutzen und kann nicht nein sagen. Jake wusste ich ehrlich gesagt nicht, wie ich ihn einschätzen soll. Sein Charakter ist ziemlich im Hintergrund gelieben und sowohl bei Amelia als auch bei ihm, hatte ich den Eindruck das sie um einiges jünger sind. Sein Verhalten konnte ich zum Teil nicht nachvollziehen und war mir zu kindisch. Die weiteren Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Da ist z. B Amelias Mutter, die ich auf Anhieb mochte, weil sie sehr herzlich ist. Auch die Menschen im Dorf, haben sich von ihrer guten Seite gezeigt. Die Umgebungsbeschreibungen passen zwar zur der Geschichte aber wie schon erwähnt, hat es sehr wenig mit Weihnachten zu tun, was ich natürlich sehr schade finde. Es wurde genau erzählt wie das Grundstück von Amelia und Jake aussieht und an Details wurde in dieser Hinsicht nichts ausgelassen. Das Buch lässt sich leicht lesen und ist sehr einfach geschrieben. Es geht nicht besonders in die Tiefe und im Grunde passiert auch nicht viel. Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen, weil man sich gerade in das Cottage hineinträumen kann und mit Amelia Ideen ausarbeitet. Fazit: Eine kurzweilige und eher oberflächliche Geschichte, die sich sehr gut lesen lässt und entspannend für zwischendurch ist. Das Thema Weihnachten kommt leider zu kurz, dennoch strahlt es einen gewissen Charme aus.

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