Leserstimmen zu
Power-Smoothies

Rose Marie Donhauser

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Mein Fazit: Das Buch ist an sich ganz gut, leider bin ich von dem Smoothies etwas enttäuscht. Eigentlich alle Smoothies klingen seltsam. Immer ist irgendeine merkwürdige Zutat dabei, die das ganze eher ab-schreckend klingen lassen. Mango-Papaya hört sich zum Beispiel klasse an. Jedoch kam da dann noch ergänzend „Grünkohl“ hinzu, was es eher gruselig klingen lässt. Jedoch muss ich zugeben (ich habe ja einige getestet), dass es manchmal doch ganz gut ist. Himbeer-Erdbeer-Kopfsalat zum Bei-spiel ist gar nicht schlecht. Nach einigem Suchen findet man schon einige ganz gute Smoothies im Buch. Der Aufbau hingegen ist sehr gut gelungen. Es gibt einen coolen Saisonkalender von Obst und Gemüse und der Aufbau nach Jahreszeiten gefällt mir gut. Es sind auch tolle Bilder im Buch – jedoch leider nicht für alle Smoothies. Zudem muss man alle (meist exotischen) Zutaten extra besorgen, was manchmal gar nicht so einfach ist. Einige musste ich erst einmal googlen. Oder kennt ihr Boysenbeeren? An sich nettes Buch mit einigen guten Smoothies. Jedoch teilweise merkwürdig. Ich vergebe 3 von 5 Sternen. Meine Meinung zum Buch: Der Aufbau und das Design sind gut gelungen. Es sieht sehr schön und hochwertig aus und alle Smoothies sind schön in Szene gesetzt. Jedoch gibt es nicht zu allen Rezepten Bilder, was ich schade finde. Die Saisonkalender und die Einleitung zu Smoothies sind übrigens super gut gemacht. Das gefällt mich richtig gut! Und auch das Cover (Bis auf die Plastikstrohhalme!). Die Aufteilung nach Jahreszeiten (Frühling, Sommer, Herbst & Winter) ist super und auch die Charakterisierung der Smoothies mit 3 Adjektiven (Scharf, grün, säuerlich; Peppig, scharf, exotisch; Süß, fruchtig, beerig usw.). An sich alles super, wären da nicht die teilweise gruseligen Rezepte. Einige Zutaten passen so gar nicht dazu (meiner Meinung nach). Trotzdem finden sich für alle einige Rezepte, die gut passen. Der „bunte Sommermix mit Möhre“ oder der „Traubenmix mit Apfel“ haben mir sehr gut geschmeckt. Was ich etwas schade finde, ist, dass man meistens die Sachen nicht typischerweise zu Hause hat und man speziell dafür einkaufen muss. Und teilweise sind die Zutaten auch schwer zu finden. Zum Beispiel habe ich keine Ahnung, wo ich Boysenbeeren herbekommen soll. Bzw. ich musste erst einmal googeln was das ist. Und teilweise sahen sie Smoothies nicht wie im Buch aus. Der „Sellerie-Paprika mir Orange“-Smoothie sah ganz gut aus im Buch. Unserer hate eine Farbe wie ausgekotzt. Und geschmeckt hat es mir absolut gar nicht! Gruselig… Dafür war der „Möhre-Orange mit Sesamkick“ richtig lecker! Trotzdem war ich etwas enttäuscht von den teilweise komischen Rezepten, bzw. exotischen Zutaten. Ich denke jeder kann so seine 4-5 persönlichen Lieblingssmoothies aus dem Buch raussuchen und es eignet sich auch sehr gut als Geschenk oder Mitbringsel. Seine Lieblingsrezepte kann man sich ja in ein eigenes Kochbuch schreiben und einige eignen sich auch als Inspiration. Rezepte sind ja schließlich Vorschläge und man kann sie für sich selber abändern, wie es passt. Viel Spaß mit den fruchtigen und interessanten Smoothie wünscht euch eure MermaidKathi

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Kaum habe ich das Buch aufgeschlagen, ist mir gleich der erste positive Aspekte des Buches ausgefallen, der mich sehr gefreut hat: Im Innern des Umschlags befindet sich nämlich ein Obst-Saisonkalender. Das finde ich eine super Idee, denn mich ärgert es immer sehr, wenn Leute im Winter beispielsweise Erdbeeren kaufen und sich keinerlei Gedanken darüber machen, was ihr Kaufverhalten für negative Auswirkungen auf unseren Planeten haben. Begünstigt wird ein solches Kaufverhalten dann oftmals leider noch durch Rezepte, die ebenfalls keine Rücksicht auf saisonale Produkte nehmen. In diesem Buch ist das anders, denn neben dem Saisonkalender hat die Autorin ihre Rezepte auch gleich mal saisongerecht nach den 4 Jahreszeiten eingeteilt, so dass ich direkt zum Winter hingeblättert habe, um Smoothie-Rezepte rauszusuchen, die ich ausprobieren wollte. Meine Wahl fiel schliesslich auf "Apfel-Sanddorn mit Möhren" und "Grüner Eisberg-Smoothie mit Goji-Beeren". Beide Ergebnisse könnt ihr wie immer auf den Bildern betrachten. Sie sind farblich leider sehr ähnlich ausgefallen, haben dafür aber ganz unterschiedlich geschmeckt. Die Rezepte sind allesamt sehr übersichtlich gestaltet und werden mit Adjektiven ergänzt, so dass man sich vorstellen kann, wie der Smoothie schmecken wird. Zusätzlich sind die Rezepte jeweils mit sehr hilfreichen Tipps ausgestattet, in denen die Autorin verrät, welche Zutaten durch andere ersetzt werden können. So hiess es beim Apfel-Sanddorn Smoothie beispielsweise, dass die Zutat "Vanilleeis" im kühlen Winter auch durch Naturjoghurt ersetzt werden kann, was ich auch sogleich gemacht habe. Das Rezept wird als "fruchtig, herb und cremig" bezeichnet, für mich war das Ergebnis allerdings eher säuerlich und leider sehr dickflüssig, was ich bei Smoothies nicht sonderlich mag - die Konsistenz ist dann zu dickflüssig um sie zu trinken, aber zu flüssig, um sie zu kaufen. Im Endeffekt habe ich es bereut, nicht das Vanilleeis genommen zu haben, denn das hätte dem Smoothie vermutlich noch ein wenig Süsse verliehen, wohingegen das Naturjoghurt wenig am eher säuerlichen Geschmack des Apfels verändert. Der zweite Smoothie war hingegen nicht nur sehr schnell zubereitet, sondern auch sehr lecker. Da der Smoothie dieses Mal mit 250ml Wasser verdünnt werden sollte, war er sehr gut trinkbar und war damit genau nach meinem Geschmack. Es war das erste Mal, das ich Goji-Beeren gekauft habe und sie haben dem Smoothie noch das gewisse Extra verliehen und waren sehr lecker. Fazit: Eine sehr übersichtliche Sammlung von Smoothie-Rezepten, die abwechslungsreich sind und gut schmecken. Besonders positiv ist der Umstand hervorzuheben, dass die Autorin Rücksicht auf saisonale Produkte nimmt und ihre Rezepte nach den verschiedenen Jahreszeiten einteilt, so dass man unserem Planeten nicht unnötig Schaden zufügen muss und auch im Winter Smoothies geniessen kann. Da mich eines meiner ausprobierten Rezepte geschmacklich und von der Konsistenz nicht so ganz überzeugen konnte, muss ich allerdings einen Stern abziehen. Dennoch kann ich das Buch sehr weiterempfehlen, denn selbst wenn einem mal ein Rezept nicht schmeckt, gibt es noch genügend Alternativen zur Auswahl.

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