Rezension zu
Ein Traum am Kaminfeuer

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Ein altes Cottage verändert das Leben

Von: Nadine B. aus Schaumburg
10.03.2015

Das Ehepaar Jack und Amelia leben in einer kleinen Wohnung im Osten von London. Amelia steht vor ihrem dreißigsten Geburtstag. Beruflich unterrichtet sie seit wenigen Jahren als Lehrerin an einer Sekundärschule. Als in Amelias Schule personelle Veränderungen anstehen, und Amelia sich eigentlich nach einer Luftveränderung sehnt, versuchen Jack und Amelia ein Haus auf dem Lande zu bekommen. Die britische Autorin Abby Clements schrieb einen bildhaften und emotionalen Roman, der die Leserin in das Stadtleben und Landleben Großbritanniens eintauchen lässt. Ihr Sprachstil und ihre Handlungsstränge sind nachvollziehbar. Die Dialoge liegen im Bereich des angenehmen „Sprachschmalz“, so dass die Dialoge nicht mit übertriebenen Liebenswürdigkeiten überbordend wahrgenommen werden. Die Geschichte an sich passt gut in die kalte herbstliche und winterliche Atmosphäre, was letztendlich auch der Handlungszeitraums des Romans dazu beiträgt, denn die Geschichte beginnt im Mai und endet an Weihnachten. Wer hin und wieder leichte nachvollziehbare Lektüre, oder generell gerne Familienromane liest, kann ich diesen Roman weiter empfehlen. Da ich den Vorgänger-Roman „Ein Kuss unter dem Mistelzweig“ gelesen habe, wollte ich diesen Roman unbedingt lesen. Abby Clements Romane kann man, muss man aber nicht, gut in der Vorweihnachtszeit lesen. In der Regel haben ihre Romane romantische Elemente, die in herbstliche bis vorweihnachtliche Atmosphäre vollenden oder zur Weihnachtzeit beendet werden.