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Rezension zu
Das Pups-Tabu

Pupsen ist menschlich

Von: Lunau-Fantasy
20.01.2018

Das Cover ist nicht spezielles, der Titel hingegen macht eher auf sich aufmerksam. Oben rechts in der Ecke befindet sich eine kleine Zeichnung, vermutlich der Magen, und unten recht ist Jan Rein selbst. Im ersten Moment dachte ich, seine Augenbrauen wären künstlich nachgemalt, wie auf einem Werbeposter. Irgendwie macht ihn mir das sympathisch :)Meine Meinung: Was soll ich dazu sagen. Ich habe mich sehr gefreut, als ich das Buch vom Bloggerportal zugesandt bekommen habe. Zumahl ich zu dem Zeitpunkt gerade einen Termin für eine Magen- und Darmspiegelung hatte. Wie passend.Ich habe das Buch dann neben meiner anderen Romane zwischendurch gelesen, denn hier geht es ja um einen Ratgeber und keine Geschichte. Jan Rein spricht hier von einem Thema, was viele Menschen betrifft und nur wenige ansprechen. Umso schöner ist es daher vermutlich für viele, wenn die Tipps in diesem Buch ihnen helfen und sie so gar nicht erst darüber sprechen müssen. Hier mal ein kleiner Überblick, wie das Buch aufgebaut ist.Jan Rein hat das Buch in sechs große Abschnitte geteilt, die nach Einleitung und Einstiegsinformationen folgen:1. Tabus regieren die Welt2. Mein persönliches Pups-Tabu3. Verdauung verstehen4. Die Low FART Diet, was sonst noch gegen Blähungen hilft und was ganz sicher nicht. In 1 Spricht Jan ganz offen über das Thema, worüber die Menschheit lieber schweigt, und erklärt warum es uns so unangenehm ist. Außerdem erfahren wir den Hintergrund zu dem Wort Tabu. In 2 spricht er dann ehrlich und ohne Blatt vor dem Mund von seiner eigenen Höllefahrt des Pupsens, ehe er in 3 erklärt, wie wir Menschen eigentlich verdauuen und warum wir hin und wieder (oder auch immer öffter) pupsen. Unser Körper ist ein Wunderwerkzeug der Verwehrtung und wir sollten ihn nicht einfach so zumüllen. Kein Wunder, das er da manchmal streikt. Hier geht Jan auch auf die Nährwerte Kohlenhydrate, Proteine und Fette ein. Dabei erklärt er jedoch nicht ihre Zusammensetzung und wie viel wir essen sollen, sondern wie wir besagtes Verdauen. Auch die Psyche schlägt sich stark auf unsere Verdauung nieder. In diesem Kapitel habe ich angefangen mir die ein oder anderen Informationen mit Merkzetteln zu markieren, um sie später besser zu finden.Im vierten Abschnitt dann verkündet Jan seine ganz eigene Ernährungsform, die es einem möglich macht seine Blähbäuche zu minimieren und wieder entspannter durchs Leben zu gehen. Dabei geht er auf verschiedene Inhaltsstoffe unserer Nahrung ein, wie wir diese bekömmlicher gestalten können.Teil 5 zeigt bloß zwei Situationen, in denen ein Blähbauch mehr als unangenehm ist, bis wir schließlich bei Abschnitt 6 und damit dem Ende des Buches ankommen. Den Rezepten. Hier hat Jan mit Blähfreien Lebensmitteln einige Rezepte kreiert, die dem Darm helfen sollen sich zu normalisieren um anschließend herauszufinden, welche Lebensmittel Probleme bereiten können. Das Buch ließt sich mehr oder weniger wie eine Hausarbeit. Immer wieder gibt es Fußnoten zu Quellenangaben, Jan Rein hat eigene Erfahrungen gesammelt und teilt diese mit und gibt am Ende einige Tipps für die Praxis. Mir war es ab und an ein wenig zu viel Theorie, dennoch hat mein Buch nun viele Klebezettelchen und ich werde die Rezepte sicherlich ausprobieren und die Praxistipps anwenden. Denn auch wenn meine Untersuchungen ohne Befund waren, kann es nie schaden sich selbst und seinem Darm etwas gutes zu tun.

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