Rezension zu
Der dunkle Grund des Sees

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Spannende Sogwirkung!

Von: Anna Salvatore
28.07.2016

MEINUNG Ich muss sagen, der Beginn fiel mir unheimlich schwer. Leider ist das öfters bei ihren Büchern so, muss man sich erstmal an die Personen, Orte und Botschaften gewöhnen. Die Zeitsprünge erleichterten es nun auch nicht grad. Doch wie immer kriegt man bald ein Gefühl für die Charaktere und die Ortschaften, und man kann sich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren. Erstmal fand ich die Charaktere gleich sehr vertraut. Isabel ist an sich eine nette junge Frau, die an einer psychischen Krankheit litt/leidet. Mir hat gefallen, dass dadurch ein 'unabhängiger' Aspekt noch hinzu gekommen ist, was ich so gar nicht erwartete. Quicin, Tom und Elisa sind sehr herzlich. Auch die anderen Nebenfiguren passten zur Geschichte. Schon nach kurzer Zeit begann sich ein Sog zu entfalten, ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht. Ich kam dann auch richtig gut mit den Zeitsprüngen klar, und war überrascht, wie packend es wurde. Man tappt echt im Dunkeln, vor allem da es auch öfters 'falsche' Enthüllungen gab. Trotzdem geht es nicht nur um die Geschehnisse von damals, auch das Privatleben von Isabel und ihren Mitmenschen wird nicht vernachlässigt. Durch diesen Sog habe ich das Buch fast an einem Abend beendet, nur weil mir schon die Augen zufielen, verschob ich die letzten Seiten auf heute morgen. Der Schreibstil liest sich trotz Zeit- und Perspektivenwechsel sehr flüssig und schnell. Die Kapitel sind recht kurz. Das Ende bescherte mir sogar Gänsehaut. FAZIT Ein packender Mystery-Roman. Jediglich der Anfang fiel schwer, ansonsten spannende Sogwirkung. - 4 von 5 Feenfaltern - © Anna Salvatore's Bücherreich