Leserstimme zu
Schuld war Elvis

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Eine etwas andere Familiengeschichte!

Von: Atelier Maikind
18.06.2015

Willkommen im Leben von Hebron Pech! Hinter ihrem außergewöhnlichen Namen steckt eine noch außergewöhnlichere Familie. Kaum beginnt man das Buch zu lesen wird man mitten hineingerissen ins Familienleben der Familie Pech und all ihren Mitgliedern. Anfangs dachte ich noch, dass es in diesem Roman einzig und allein um Hebron geht, naja, falsch gedacht. In den ersten circa 100 Seiten geht es nur um die Familienmitglieder und die Liebhaber der Mutter als um Hebron selbst. Wobei ich zugeben muss, dass die Mutter wirklich großes Pech mit ihren Männern hatte. Ich habe wirklich noch niemals eine Familiengeschichte gelesen, die ist wie „Schuld war Elvis“. Es ging nicht nur um diesen einen Charakter, nein, eigentlich ging es um alle und das am besten gleichzeitig. War man gerade mit der Namensgebung von Hebrons Onkel und dessen Zwilling beschäftig, dann wird man mir nichts, dir nichts einfach ins nächste Kapitel geworfen, in dem es wiederum um ein vollkommen anderes Familienmitglied geht. Zugegeben, es war manchmal einfach zu viel Information auf einmal. Zu viele Informationen hat die Autorin auch über die Umgebung geliefert. Sie hat wirklich alles so detailreich beschrieben, dass ich mich ab und an gewundert habe, wie das Buch nur 500 Seiten haben kann. Es war schon mehr als realistisch. Alle Gerüche, Gefühle und Geräusche sind wirklich sehr genau beschrieben und umschrieben wurden. Leider war das für mich ein großes Problem, da ich über den umfangreichen Beschreibungen gerne den eigentlichen Inhalt vergessen habe. Außerdem wurde das Buch dadurch wahnsinnig langatmig. Zuletzt schauen wir uns das Cover an. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich dieses Design wirklich sehr schön finde. Mir viel dieses hübsche Cover als auch allererstes ins Auge. Es ist einfach perfekt für diesen Roman. Mir gefällt der Kleidungstil der Frau, der zur Zeit der 60er Jahre passt. Eine Familiengeschichte der etwas anderen Art. Hebron und ihre gesamte Verwandtschaft bekommen gute 4 von 5 Sterne. ★★★★☆