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Dante Alighieri

Die göttliche Komödie

Hardcover
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Dantes Meisterwerk in großartiger Neuausstattung - für alle, die es längst schon einmal lesen wollten

Die «Divina Commedia» ist der Klassiker der italienischen Literatur schlechthin und zugleich ihr grandioser Auftakt. Die bei Manesse erschiene, reich kommentierte Übersetzung von Ida und Walther von Wartburg wird von vielen begeisterten Lesern als Referenzausgabe dieses epochalen Wurfs geschätzt. Dank einer klaren, getreuen Textwiedergabe im Deutschen samt erhellenden Erläuterungen erschließen sich Dantes Werk und Welt hier in ihrer ganzen Fülle. Ein Buch, das man gelesen haben muss: Die Neuausgabe in attraktivem Format, augenfreundlichem Satzbild und mit 48 Illustrationen von Gustave Doré ist die ideale Gelegenheit für alle, die sich die Lektüre der «Göttlichen Komödie» seit langem vorgenommen haben.

»Die Neuausgabe des Klassikers bei Manesse ist ein 1200 Seiten umfassender Band mit der sehr guten und sehr gut lesbaren Übersetzung von Ida und Walther von Wartburg, die früher zweibändig in der kleinformatigen Manesse Bibliothek der Weltliteratur erhältlich war. Einführend gibt es 32 Seiten über Dantes Leben und Werk zu lesen. Jeder Gesang wird durch Walther von Wartburg mit einem mehrseitigen Kommentar eingeleitet und enthält am Schluss jeweils Anmerkungen zu einzelnen Versen, was zur Lesefreundlichkeit des Buchs beiträgt. Eingestreut sind 48 schöne schwarz-weiße Illustrationen von Gustave Doré.«


Originaltitel: La Divina Commedia
Hardcover mit Schutzumschlag, ca. 1.200 Seiten, 12,5 x 20,0 cm, 48 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-7175-2460-1
Erschienen am  03. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Durch die Hölle zum Paradies

Von: petraellen

02.01.2023

Autor Dante Alighieri wurde als Sohn einer Familie aus dem niederen Stadtadel im Mai 1265 in Florenz geboren. Dantes Familie, die Alighieri, gehörte zu den ältesten Geschlechtern von Florenz. Schon früh wandte er sich der Kunst zu. Auch politisch war er tätig, verlor aber im Streit um die Macht des Papsttums seinen Einfluss. Er wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Er floh, ließ seine Familie in Armut zurück und führte ein unstetes Leben auf Wanderschaft. Im Jahr 1307 im Exil begann er „Die Göttliche Komödie“ zu schreiben. Er starb 1321 in der norditalienischen Stadt Ravenna. Im selben Jahr hatte er „Die Göttliche Komödie" beendet. „Die göttliche Komödie" ist die erste große Dichtung der italienischen Sprache und gilt bis heute als ihr Hauptwerk. Inhalt Die Göttliche Komödie (itl. La Divina Commedia) schildert die Reise eines Menschen durch die drei Reiche des Jenseits: Hölle, Fegefeuer, Paradies. Der Protagonist steht in der Mitte seines Lebens, als er vom rechten Weg abkommt. Wohl in der Mitte unseres Lebensweges geriet ich tief in einen dunklen Wald, so daß vom graden Pfade ich verirrte. (Inferno I 1-3, S. 47) Das ist der Ausgangspunkt einer ungewöhnlichen Reise, die der mittelalterliche Dichter Dante Alighieri in seinem Werk „Die göttliche Komödie“ beschreibt. Ausgehend, dass Dante selbst, der im Jahr 1265 geboren wurde, der Protagonist ist, hat er seine Lebensmitte in das Jahr 1300 gelegt, da nach Psalm 89, 10 unser Leben 70 Jahre beträgt. Sein Weg durch den mystischen, undurchdringlichen Wald birgt Gefahren, die Angst und Verzweiflung in ihm hervorrufen. Er strebt den Berg der Tugenden an, als drei Tiere ihn abdrängen, die allegorisch drei Laster der Menschen versinnbildlichen: der Luchs, die Sinnenlust, der Löwe den Hochmut und die Wölfe die Habsucht. In höchster Not wird Dante von Vergil gerettet, der wie ein Schatten aus dem Nichts auftaucht. Auf seiner weiteren, beschwerlichen Reise ist der römische Dichter Vergil, dessen Werke Dante intensiv studierte, ist nicht nur sein Vorbild, sondern erweist sich als Kenner der drei Stationen. Von ihm erfährt er, dass er an den drei Tieren niemals vorbeikommen wird, vielmehr muss er einen Umweg nehmen. Vergil führt Dante durch die Kreise der Hölle, geleitet ihn durch das Fegefeuer, bis er eine Wiederbegegnung mit Beatrice hat. Dante betritt gemeinsam mit seiner geliebten Beatrice das himmlische Paradies. Beatrice verkündet Dante nun im Empire zu schweben. Und wie ein Führer, der am Ziel sich sieht, begann sie wieder: «Jetzt sind wir entstiegen der größten Sphäre, sind im reinen Licht.« (Paradiso 33 Vers 37-38, S. 1160) Auf seinen Weg ins Paradies trifft Dante auf Hunderte von berühmten, auf Erlösung wartende Persönlichkeiten aus Politik, Literatur und Mythologie, mit denen er sich unterhält und die dem Reisenden aus ihrem Leben erzählen. Die Hölle steht im größten Fokus, denn hier übt Dante besonders scharfe Kritik mit Anspielungen an noch lebende Berühmtheiten der damaligen Zeit. Am Ende seiner Reise erkennt er, dass nur in der Liebe Gottes der Sinn seiner Existenz liegt. Sprache und Stil Die ersten Verse weisen direkt ohne Zweifel in das Leben Dantes. Er erzählt seine eigene, ganz persönliche Geschichte. Bereits der erste Vers (s. Inhalt (Inferno I 1-3, S. 47)) geht noch einen Schritt weiter, indem Dante zum Ausdruck bringt, nicht nur seine eigene Geschichte zu schreiben, sondern die aller Menschen: „Wohl in der Mitte unseres Lebensweges“. „Die göttliche Komödie“ ist unterteilt in drei Abschnitte: Hölle - Inferno Fegefeuer - Purgatorio Paradis - Paradiso Die Form des Epos umfasst einen Aufbau mit tiefsinniger Zahlensymbolik, ergänzt mit einer außergewöhnlichen sprachlichen Gestaltung und Allegorien. Jede der drei Stationen umfasst 33 Gesänge. In der vorliegenden Fassung wird die Einleitung dem ersten Gesang zugeordnet und besteht aus 34 Gesängen. Insgesamt umfassen die drei Abschnitte 100 Gesänge und etwa 14 000 Verse. Offensichtlich hat Dante seine „Göttliche Komödie“ nach strengen mathematischen Gesichtspunkten aufgebaut. Zum Beispiel die Zahl Drei, sie steht einerseits für die drei Reiche: Hölle - Fegefeuer - Paradies und symbolisiert ebenso die Trinität. Auf jeder der drei Reiche gibt es neun Kreise. Die Strophen bestehen aus Terzinen. Drei Zeilen werden zu einer Einheit zusammengefasst, wobei ein bestimmtes Reimschema die Strophen miteinander verbindet. Das Ende jeden Gesanges wird mit einem Zusatzvers abgeschlossen. Die mir vorliegende Ausgabe ist hervorragend aufgebaut. Der Band beginnt mit einer 32-seitigen Einführung „Dantes Leben und Werk“. Jeder Gesang beginnt mit einer Einführung und endet am Schluss mit Anmerkungen zu den einzelnen Versen. Diese Vorgehensweise macht das Verständnis, insbesondere für Einsteiger in Dantes „Die Göttliche Komödie" leichter. Besonders hervorzuheben sind die im Text eingestreuten 48 schwarz-weißen Illustrationen von Gustave Doré, die das Gelesene bildlich unterstützen. Fazit „Die göttliche Komödie“ ist nicht neu. Zahlreiche Ausgaben, Interpretationen und wissenschaftliche Ausführungen des Werkes sind mit unterschiedlichen Schwerpunkten durchleuchtet worden. Doch immer noch bleibt genügend Raum für eigene Gedanken. Sein Werk behauptet sich unangefochten in der Weltliteratur. „Die Göttliche Komödie“ spiegelt sein Leben, in dem Vergil und Beatrice aus seiner Jugendzeit eine außerordentliche Rolle einnehmen. „Die Weltliteratur kennt kein Werk, das in gleichem Maße die gesamte vorangegangene Weltgeschichte zum Gegenstand hätte wie die «Divina Commedia«. (Einleitung S. 7)

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Mit ein bisschen Durchhaltevermögen und Zeit wird man mit einer einzigartigen Lektüre belohnt.

Von: Bücherangelegenheiten

17.03.2021

Wie bewertet man eigentlich ein literarisch so anspruchsvolles und viel gefeiertes Werk wie die „Göttliche Komödie“ von Dante Alighieri? Bei einem solchen Text ist die objektive Beurteilung immer ein bisschen schwierig, hat sich der Text doch über viele Jahrzehnte gehalten und ist so zum Klassiker geworden. Die „Göttliche Komödie“ erzählt in 100 Vers-Gesängen die Reise Dantes durch das Inferno (Hölle), das Purgatorio (Fegefeuer) und letztlich auch durch das Paradiso (Paradies). Die Bilder und Gefühlswelten, die Dante hier erschafft, sind einfach atemberaubend. Der Text ist voll von intertextuellen Bezügen, Metaphern, Allegorien, Sinnbildern und versteckten Bedeutungen. So kommen etliche Personen aus der Mythologie und der Geschichte vor: Odysseus, Vergil, Cicero und Kleopatra, um nur einige zu nennen. Die „Göttliche Komödie“ ist ein Werk, das unerschöpflich ist und mit jedem weiteren Mal des Lesens öffnen sich neue Türen und Pfade, die man ergründen kann und möchte. Die Übersetzung von Ida und Walther von Wartburgs aus den frühen 60er-Jahren gilt als eine der klassischsten. Der Text ist allen Vermutungen zum Trotz einfach zu lesen, sodass man nicht bei jedem einzeln Vers hängen bleibt, sondern genussvoll durchlesen kann. Was diese Ausgabe in meinen Augen aber so besonders macht, ist der sehr ausführliche Kommentar am Anfang und am Ende jedes einzelnen Gesanges. So wird es dem Lesenden, der z. B. nicht so vertraut ist mit den religiösen Symbolen und Figuren, leicht gemacht, die Intention des einzelnen Gesanges nachzuvollziehen. Zusätzlich beinhaltet die Ausgabe noch 48 wunderschöne Illustrationen, die Holzschnitte von Gustave Doré zeigen, diese reichen den schon sehr schönen Text noch weiter an und verleihen ihm dadurch eine weitere bildliche Ebene. Jeder, der sich dieses monumentale Werk vorgenommen hat zu lesen, dem lege ich diese Ausgabe wärmstens ans Herz. Mit ein bisschen Durchhaltevermögen und Zeit wird man mit einer einzigartigen Lektüre belohnt. Eine klare Leseempfehlung! Note: 1

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Vita

Dante Alighieri

Dante Alighieri wurde 1265 in Florenz geboren. Mit neun Jahren sah er erstmals Beatrice, die er später in seinem Werk verklärt. Sein Engagement im Kampf um die Unabhängigkeit von Florenz führte 1302 zu einem Gerichtsprozess und schließlich zu lebenslänglicher Verbannung. Dante, der seitdem als vogelfrei galt, hielt sich danach vor allem in Verona auf und reiste von dort aus in viele oberitalienische Städte und Landschaften. Ab etwa 1316 ließ er sich in Ravenna nieder, zunächst am Hofe des Cangrande della Scala, später als fürstlicher Sekretär und Lehrer für Poetik und Rhetorik. Er starb dort 1321.

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