Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Ai Weiwei

1000 Jahre Freud und Leid

Erinnerungen

1000 Jahre Freud und Leid
HardcoverNEU
38,00 [D] inkl. MwSt.
39,10 [A] | CHF 49,90 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Einer der größten Künstler unserer Zeit erzählt sein Leben vor dem Hintergrund der Geschichte Chinas

Ai Weiwei gehört zu den bekanntesten Künstlern unserer Zeit. In »1000 Jahre Freud und Leid« schildert er erstmals seinen außerordentlichen künstlerischen Werdegang vor dem Hintergrund der Geschichte seiner Familie in China. Schon als Junge erlebte er die Verbannung und Demütigung seines Vaters Ai Qing, einst ein Vertrauter Maos und Chinas einflussreichster Dichter, der im Zuge der Kulturrevolution als »Rechtsabweichler« gebrandmarkt wurde. Diese Erfahrungen prägten Ai Weiweis Schaffen und seine politischen Überzeugungen. Er beschreibt die schwierige Entscheidung, seine Familie zu verlassen, um für ein Kunststudium in die USA zu gehen, wo er sich u. a. mit Allen Ginsberg anfreundete und künstlerische Inspiration fand. Offen erzählt er von seinem Aufstieg zu einem Star der internationalen Kunstwelt, der aufgrund seiner Menschenrechtsaktivitäten jedoch immer stärker ins Visier des chinesischen Regimes geriet, das ihn schließlich 2011 mehrere Monate inhaftierte. Die sehr persönlichen und vom Künstler selbst reich illustrierten Erinnerungen geben nicht nur einen fesselnden Einblick in Ai Weiweis Leben und Arbeiten, sie sind zugleich Mahnung, die Meinungsfreiheit immer wieder neu zu verteidigen.

Zeitgleich erscheint eine deutsche Ausgabe von Gedichten seines Vaters Ai Qing, »Schnee fällt auf Chinas Erde«, ISBN 978-3-328-60242-2.

»Ai Weiwei ist einer der größten lebenden Künstler der Welt. Er ist ein Meister der verschiedenen Medien. Seine Arbeit ist immer zum Nachdenken anregend, unvorhersehbar und ungemein persönlich.«

Elton John (19. August 2021)

Aus dem Englischen von Norbert Juraschitz, Elke Link
Originaltitel: 1000 Years of Joys and Sorrows: A Memoir
Originalverlag: Crown
Hardcover mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
mit vielen Abbildungen und Farbbildteil
ISBN: 978-3-328-60231-6
Erscheint am 02. November 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist in Auslieferung.

Buchtipps für deine Ferien
pin
Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: Volksrepublik China

Rezensionen

Sie kennen das Buch bereits?

Dann machen Sie den Anfang und verfassen Sie hier Ihre Leserstimme.

Vita

Ai Weiwei, geboren 1957 in Peking, gehört zu den bekanntesten und bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Seinen internationalen Durchbruch erlebte er 2007 mit seiner Teilnahme an der Documenta 12. Der Menschenrechtsaktivist und Regimekritiker nahm 2015 nach der Aufhebung eines Reiseverbots eine Gastprofessur an der Akademie der Künste in Berlin an, wo er danach mehrere Jahre lebte. 2019 zog er mit seiner Familie nach Cambridge in England.

Zur Autor*innenseite

Norbert Juraschitz

Norbert Juraschitz, geboren 1963 in Bergenweiler, hat in Tübingen und Wien Osteuropäische Geschichte und Slawistik studiert. Er lebt in Tübingen und übersetzt historische und politische Sachbücher aus dem Englischen und Russischen, u. a. von Christopher Clark, Henry Kissinger, Kristina Spohr, Jung Chang und Ai Weiwei.

Zur Übersetzer*innenseite

Elke Link

Elke Link, geboren 1962 in Erlangen, hat in München und Canterbury studiert. Sie lebt in Berg am Starnberger See, wo sie zeitgenössische und klassische Literatur aus dem Englischen und Amerikanischen übersetzt. Für ihre Übersetzung des Romans „Silas Marner“ von George Eliot erhielt sie gemeinsam mit Sabine Roth 1997 den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur.

Zur Übersetzer*innenseite

Pressestimmen

»Ai Weiweis sehr persönliche, unbeirrbare Memoiren sind ein Klassiker der Literatur über Chinas Aufstieg, ein Protest gegen die Zerstörung der Erinnerung und ein glorreiches Zeugnis für die Macht der freien Meinungsäußerung.«

Evan Osnos, Autor von "Große Ambitionen – Chinas grenzenloser Traum" (19. August 2021)

»Dies ist die seltene Art von Memoiren, die sich über den Bogen der Geschichte erheben, um die Grenzen der Seele zu erfassen. Ai Weiweis Werk ist ein bemerkenswertes Zeugnis für die ewige Kraft der einfachen, kühnen Wahrheit und unterstreicht, dass ein Künstler ohne den Mut, sie auszusprechen, nur ein Dekorateur ist – und ein Bürger ohne Wahrheit ein Untertan.«

Edward Snowden (05. October 2021)

»Diese Erinnerungen sind persönlich und umfassend, eine Befragung der Kunst und der Freiheit.«

Time Magazine (30. August 2021)