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Paul Celan
© Wolfgang Oschatz

Paul Celan

Paul Celan, (1920-1970), eigentlich Paul Antschel, wurde als Sohn deutschsprachiger Juden in Czernowitz/Bukowina geboren. Seine Eltern wurden 1942 während der deutschen Besatzung deportiert und ermordet. Er selbst überlebte den Krieg in einem Arbeitslager. Danach gelangte er über Bukarest und Wien nach Paris, wo er bis zu seinem Tod als Dichter, Übersetzer und Lektor an der École Normale Supérieure lebte und arbeitete. Seine ersten Gedichte erschienen 1947 in Bukarest. 1952 verlegte die DVA den Gedichtband »Mohn und Gedächtnis«, in dem eines seiner wichtigsten Gedichte, »Todesfuge«, enthalten ist. Paul Celan zählt zu den bedeutendsten Lyrikern der deutschen Nachkriegsliteratur und wurde u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

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