Sie haben sich erfolgreich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
Mit jedem neuen Tag

Marc Levy

(3)
(16)
(9)
(2)
(0)
€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 8,99 [A] | CHF 11,00* (* empf. VK-Preis)

Wie soll ich lernen zu leben, ohne zu wissen, wie es Dir geht? aus: Mit jedem neuen Tag von Marc Levy, Seite 76 (Zitatrechte: Blanvalet) Ein klein wenig zum Inhalt: Andrew Stilman, investigativer Journalist der New York Times, trifft eines Abends durch Zufall auf seine Jugendliebe Valérie und verliebt sich prompt wieder in sie. Die beiden finden nach Jahren wieder zueinander und Andrew bittet Valérie, ihn zu heiraten. Das Märchen könnte perfekt sein, hätte Andrew nicht wenige Tage vor ihrer Hochzeit eine Unbekannte in einer Bar kennengelernt, die ihm seither nicht mehr aus dem Kopf geht. Er trifft eine falsche Entscheidung nach der anderen. Als er dies begreift und sein Leben wieder in die richtigen Bahnen lenken möchte, wird er beim morgendlichen Joggen erstochen… und wacht zwei Monate zuvor wieder auf. Während er zunächst denkt, den Verstand verloren zu haben, begreift er schließlich, dass ihm eine zweite Chance gegeben wurde. Alle seine Fehler sind nie geschehen, er hat wieder eine reine Weste – und die Möglichkeit, nun andere Entscheidungen zu treffen. Idee: Ein Mann begeht den größten Fehler seines Lebens, stirbt, und erhält eine zweite Chance. Klingt spannend? Ist es auch! Diese Liebesgeschichte mit fantastischem Touch dient als Rahmenhandlung, welche verflochten ist mit der Recherche Andrews über das grausame Schicksal von argentinischen Regimegegnern und deren verschleppter Kinder in den 1970ern. Umsetzung: Sowohl Andrews Recherche in Argentinien als auch seine „Zeitreise“ sind unglaublich spannend durchdacht. Miteinander verwoben ergeben sie einen sehr komplexen Roman, der das Zeug gehabt hätte, ein weiteres Herzensbuch von Marc Levy zu werden. Doch leider sprang der Funke nicht über, denn die Charaktere (mit Ausnahme von Andrews Freund Simon), vor allem aber der Protagonist Andrew, lassen den für Marc Levys Figuren üblichen spritzig-kecken und liebevollen Charme vermissen und laden nicht dazu ein, sie ins Herz zu schließen. Andrew ist einer jener Menschen, die meinen, die Welt würde um sie kreisen. Er ist egozentrisch, rücksichtslos und vollkommen unfähig aus seinen Fehlern zu lernen. Leider konnte ich mich für den Protagonisten nicht wirklich erwärmen. Was mir jedoch ausnehmend gut gefallen hat, waren die „Easter Eggs“. Immer wieder versteckte der Autor kleine Anspielungen auf andere seiner Romane und verknüpfte so Nebenfiguren mit Figuren, aus gänzlich anderen Geschichten (wie beispielsweise Solange du da bist), was natürlich nur für eingefleischte Marc Levy-LeserInnen ersichtlich ist. Eine tolle Idee, deren geschickte Umsetzung mich zum Schmunzeln brachte. Gestaltung: Das Cover ist wunderschön und gut durchdacht. Ein Frauenportrait im Profil, das fast gezeichnet wirkt; erst auf den zweiten Blick ersichtlich ist eine Brücke, deren Bild mit dem der Frau verschmilzt. Schwarzweiß spielt mit Schatten und kräftigen Farbkontrasten in Blau und Rot. Gelungen, wenn auch nicht einzigartig außergewöhnlich. Er sah auf seine Uhr, zögerte, ging zum Telefon und rief Simon an. „Störe ich?“ „Natürlich nicht. Ich habe gerade William Faulkners Als ich im Sterben lag gelesen und nur darauf gewartet, dass du mich morgens um zwei anrufst.“ „Das fügt sich ja wunderbar.“ aus: Mit jedem neuen Tag von Marc Levy, Seite 204 (Zitatrechte: Blanvalet) Fazit: Wer mich kennt oder meinen Blog schon ein Weilchen verfolgt, der weiß, dass ich ein begeisterter Fan der Romane von Marc Levy bin. Ich liebe seinen Wortwitz, schätze seinen pointierten Ausdruck, mag die Keckheit, der Charaktere, die er schafft und genieße den Tiefgang seiner Erzählungen. Tragische Familiengeschichten, heitere Liebesromane, humorvolle Fantasy: all das kann man von Marc Levy bekommen, denn Genregrenzen scheinen diesen Autor nur wenig zu kümmern. Ich habe bisher jedes Buch dieses Autors mit großem Vergnügen gelesen und auch weiterempfohlen. Letzteres würde ich im Fall seines jüngsten Romans Mit jedem neuen Tag leider nicht tun. Zwar ist dieser Roman ein kurzweiliger, perfekt recherchierter Pageturner mit solidem Spannungsbogen, doch das typische „Ich lese hier das genialste Buch aller Zeiten“-Gefühl, das mich normalerweise immer beschleicht, wenn ich ein Buch dieses Autors in Händen halte, wollte sich nicht einstellen. Die Idee ist brillant, die Umsetzung allerdings verhindert jegliches Warmwerden mit dem Protagonisten, ließ mich Haare raufend verzweifeln und schlussendlich die Lektüre mit einem leicht enttäuschten Gefühl beenden. Wenn man das Gelesene allerdings ein wenig nachwirken lässt, dann ist die Message, die es transportiert, dennoch eine sehr wertvolle, wenn auch gut versteckte: Und die Moral von der Geschichte? Nicht alles, was nach einer zweiten Chance aussieht, ist auch eine. Manchmal kann man Geschehenes nicht ändern, Worte, die gesagt sind, kann man nicht ungehört machen und die Zeit lässt sich nicht einfach zurückdrehen. Auch, wenn wir uns manchmal nichts sehnlicher wünschen. Ich vergebe 2,5 von 5 Gerrys an Mit jedem neuen Tag von Marc Levy und freue mich – obwohl dieser Roman mein Herz leider nicht für sich gewinnen konnte – auf das nächste Buch des Autors. Mit jedem neuen Tag von Marc Levy | Originaltitel: Si c'était à refaire | Übersetzung: Eliane Hagedorn, Bettina Runge | Blanvalet, 2015 | Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 368 Seiten | ISBN: 978-3-7645-0529-5 Ich bedanke mich von ♥en beim Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar.

Lesen Sie weiter

Der Journalist Andrew wird auf seiner morgendlichen Joggingrunde von einer unbekannten Person angegriffen. Ein vorsätzlich geführter, geübter Messerstich lässt ihm wenig Zeit ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Doch Andrew erhält wunderbarerweise vom Leben eine zweite Chance und wacht nach einer Bewusstlosigkeit zwei Monate vor dem Angriff, in seiner Vergangenheit wieder auf. Am Beginn seines Buchs „Mit jedem neuen Tag“ schildert Marc Levy zunächst den Überfall. Die eigentliche Erzählung beginnt dann damit, dass Andrew eine Freundin aus Jugendzeiten wiedertrifft. Valery ist zwar in einer Beziehung, aber beide zieht es zueinander hin, so dass Andrew beschließt, ihr einen Heiratsantrag zu machen. Noch vor der Hochzeit lernt er eine andere Frau kennen, in die er sich verliebt. Seine Gefühle kann er nicht gänzlich unterdrücken und so gesteht er sie seiner Frau am Abend der Heirat, woraufhin sie ihn verlässt. Während sein Privatleben im Aufruhr ist, recherchiert Andrew für einen neuen großen Artikel über eine unglaubliche Geschichte, die sich in Argentinien in den 70er Jahren zugetragen hat. Erst kurz vorher hat er einen Skandal aufgedeckt, der ihn nach China führte. Besonders ein Kollege neidet ihm seinen Erfolg. Mit seiner zweiten Chance erhält er nun die Gelegenheit in seinem Privatleben zu vermeiden, Valerys Gefühle zu verletzen und gleichzeitig bei seinen Recherchen zu verhindern dem Gegner ins Visier zu geraten, denn in diesem Bereich vermutet er seinen Attentäter. Valery, seine Freunde und Kollegen hält er für ungeeignet, die Tat vollbracht zu haben oder täuscht er sich in dieser Ansicht? „Mit jedem neuen Tag“ schreibt Andrew auf sein Notizheft in dem er Rechercheergebnisse festhält, als ihm die zweite Chance gegeben wird. Denn ihm wird bald klar, dass er durch wenige Abweichungen in seinem eigenen Verhalten durchaus eine Änderung in seinem Umfeld hervorrufen kann und so kommt er mit jedem neuen Tag der Lösung des Falls näher. Im vorliegenden Roman steht die Liebe weniger im Vordergrund, sondern die Aufklärung des Überfalls. Dabei konfrontiert der Autor den Leser mit zwei ungeheuerlichen Ereignissen der Geschichte. Mit den Charakteren des Romans konnte ich mich im Laufe der Erzählung nicht anfreunden. Andrew war mir als Figur zu flattrig in Bezug auf seine Liebe, zu schnell wendete er sich von Valery ab nachdem er die andere Frau kennengelernt hatte, zu bedacht ist er darauf, Karriere zu machen. Aber auch Valery konnte mir nicht sympathisch werden, vielleicht war ihr Verhalten während ihrer Jugendzeit Andrew gegenüber dabei ausschlaggebend. Die Gestaltung des Covers finde ich zu allgemein, es führte mich weder zum Titel noch zum Inhalt. Der Schreibstil von Marc Levy war leicht und flüssig zu lesen. Gerade auf den ersten Seiten entwickelte sich die Geschichte rasch weiter und wartete mit einer überraschenden Lösung auf. Ich war von den Themen im Buch betroffen. Sie machen den Leser nachdenklich und werden mir sicher in Erinnerung bleiben. Ich empfehle dieses Buch Lesern, die gerne Thriller mit Liebesgeschichte im Hintergrund lesen.

Lesen Sie weiter

Hier gehts zu meiner Rezension: https://www.youtube.com/watch?v=1akVbbyqVtc

Lesen Sie weiter

Der Journalist Andrew wird auf seiner morgendlichen Joggingrunde von einer unbekannten Person angegriffen. Ein vorsätzlich geführter, geübter Messerstich lässt ihm wenig Zeit ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Doch Andrew erhält wunderbarerweise vom Leben eine zweite Chance und wacht nach einer Bewusstlosigkeit zwei Monate vor dem Angriff, in seiner Vergangenheit wieder auf. Am Beginn seines Buchs „Mit jedem neuen Tag“ schildert Marc Levy zunächst den Überfall. Die eigentliche Erzählung beginnt dann damit, dass Andrew eine Freundin aus Jugendzeiten wiedertrifft. Valery ist zwar in einer Beziehung, aber beide zieht es zueinander hin, so dass Andrew beschließt, ihr einen Heiratsantrag zu machen. Noch vor der Hochzeit lernt er eine andere Frau kennen, in die er sich verliebt. Seine Gefühle kann er nicht gänzlich unterdrücken und so gesteht er sie seiner Frau am Abend der Heirat, woraufhin sie ihn verlässt. Während sein Privatleben im Aufruhr ist, recherchiert Andrew für einen neuen großen Artikel über eine unglaubliche Geschichte, die sich in Argentinien in den 70er Jahren zugetragen hat. Erst kurz vorher hat er einen Skandal aufgedeckt, der ihn nach China führte. Besonders ein Kollege neidet ihm seinen Erfolg. Mit seiner zweiten Chance erhält er nun die Gelegenheit in seinem Privatleben zu vermeiden, Valerys Gefühle zu verletzen und gleichzeitig bei seinen Recherchen zu verhindern dem Gegner ins Visier zu geraten, denn in diesem Bereich vermutet er seinen Attentäter. Valery, seine Freunde und Kollegen hält er für ungeeignet, die Tat vollbracht zu haben oder täuscht er sich in dieser Ansicht? „Mit jedem neuen Tag“ schreibt Andrew auf sein Notizheft in dem er Rechercheergebnisse festhält, als ihm die zweite Chance gegeben wird. Denn ihm wird bald klar, dass er durch wenige Abweichungen in seinem eigenen Verhalten durchaus eine Änderung in seinem Umfeld hervorrufen kann und so kommt er mit jedem neuen Tag der Lösung des Falls näher. Im vorliegenden Roman steht die Liebe weniger im Vordergrund, sondern die Aufklärung des Überfalls. Dabei konfrontiert der Autor den Leser mit zwei ungeheuerlichen Ereignissen der Geschichte. Mit den Charakteren des Romans konnte ich mich im Laufe der Erzählung nicht anfreunden. Andrew war mir als Figur zu flattrig in Bezug auf seine Liebe, zu schnell wendete er sich von Valery ab nachdem er die andere Frau kennengelernt hatte, zu bedacht ist er darauf, Karriere zu machen. Aber auch Valery konnte mir nicht sympathisch werden, vielleicht war ihr Verhalten während ihrer Jugendzeit Andrew gegenüber dabei ausschlaggebend. Die Gestaltung des Covers finde ich zu allgemein, es führte mich weder zum Titel noch zum Inhalt. Der Schreibstil von Marc Levy war leicht und flüssig zu lesen. Gerade auf den ersten Seiten entwickelte sich die Geschichte rasch weiter und wartete mit einer überraschenden Lösung auf. Ich war von den Themen im Buch betroffen. Sie machen den Leser nachdenklich und werden mir sicher in Erinnerung bleiben. Ich empfehle dieses Buch Lesern, die gerne Thriller mit Liebesgeschichte im Hintergrund lesen.

Lesen Sie weiter

Inhalt: <<... sein Schneider hatte ihm einst gesagt, das Leben sei nicht wie einer jener Apparate, bei denen man nur auf einen Knopf drücken müsse, um das ausgewählte Stück noch einmal zu spielen. Ein Zurück sei nicht möglich. Offenbar hatte sich Mr. Zanetti getäuscht. Irgendwo hat jemand anscheinend auf einen mysteriösen Knopf gedrückt, denn das Leben von Andrew Stilman war Zweiundsechzig Tage zurückgespult worden...>> Zitat Seite 86 ... Nicht jeder bekommt eine zweite Chance im Leben um alles gerade zu biegen und neu zu starten. Andrew Stilman, hochgradiger und erfolgreicher Journalist, muss erst einmal alles verdauen, denn auf Umwegen bekommt er genau solch eine Chance! Als er am 09. Juli 2012 auf dem Weg seiner allmorgendlichen Joggingtour Opfer eines heimtückischen Überfalls wird, hat er für sich mit seinem Leben abgeschlossen. Doch dann geschieht das unfassbare, denn schockiert muss er feststellen, dass als er erneut die Augen öffnet, sich 62 Tage vor der Tat wiederfindet. 2 Monate, die er nutzen kann um sein Leben in die richtige Bahn zu lenken, geschehenes zu vermeiden und vor allem denjenigen zu finden, der ihm nach seinem Leben trachtet! Meine Meinung: Marc Levi ist ein begnadeter Autor, der spielerisch mit einer ganzen Palette an Genres und Emotionen den Leser in seinen Bann zu ziehen weiß. Romantik, Spannung und Humor sind seine Elemente, die seine Werke zu einem absoluten Must Read verzaubern. So findet man auch genau Diese in seinem aktuellen Roman " Mit jedem neuen Tag " wieder. " Mit jedem neuen Tag " vermittelt neben einer dramatischen Liebesgeschichte, einer spannenden Ermittlungsarbeit und Intrigen & Neid am Arbeitsplatz, auch das Thema Zeitreisen und welche Chance es geben kann, aber auch wie man vielleicht dazu tendiert solch eine Chance zu vermasseln. Andrew Stilman ist nicht gerade ein vorzeige Kollege, Freund und Ehemann, dennoch hat er so viel sympathische Züge an sich, die erst nach seinem Erlebnis zum Vorschein kommen. Vielleicht auch gerade deswegen, weil er realisiert, welche Ergebnisse seine bisherige Lebensweise mit sich bringen. Oft habe ich mich gefragt während des Lesens, wie ich mich an Stelle des Hauptprotagonisten fühlen würde und so hatte ich neben einem gelungenen Lesevergnügen, auch eine Achterbahnfahrt meiner Gedanken, was eine sehr interessante und abwechslungsreiche Kombination darstellte. ;) Marc Levi hat einen unglaublich fesselnden, flüssigen und magischen Schreibstil. Er schafft es mit nur wenigen Worten den Leser zum Lachen, zum Weinen und zum mitfiebern zu bringen. Man möchte gar nicht mehr aufhören an der Seite von Andrew durch die Handlung zu gleiten und die Wahrheit ans Licht zu bringen, aber auch zu erfahren wie er seine zweite Chance in anderen Bereichen zu nutzen vermag. Das Cover ist mitunter eine Augenweide. Sein schlichtes und dennoch aussagekräftiges Auftreten hat mich sofort wie magisch angezogen. Es hat etwas Verträumtes und geheimnisvolles an sich, und genau diese Elemente findet man anschließend auch in der Handlung wieder! Fazit: Eine zweite Chance im Leben wünscht sich jeder einmal und Marc Levi schafft es den Leser verspielt, humorvoll und spannende genau solch eine Zeitreise mit seinem Protagonisten zu erleben, zu fühlen und erträumen! Absoluter Lese-Geheimtipp!

Lesen Sie weiter

Andrew steht kurz vor der Hochzeit, als er einer anderen Frau begegnet. Irgendetwas Besonderes hat sie an sich, weshalb er sie auch nicht vergessen kann. Kann eine Fremde tatsächlich sein bisheriges Leben auf den Kopf stellen? Doch seiner Verlobten hat er Ehrlichkeit versprochen, selbst wenn ihr das das Herz bricht... Und als wäre das nicht schon schlimm genug, bricht Andrew bei Joggen mit stechenden Schmerzen zusammen. Hat man versucht ihn umzubringen, bzw ist er gestorben? Irgendetwas stimmt nicht, denn er wacht 2Monate zuvor wieder auf. Bekommt er eine zweite Chance um seine Ehe, und auch sein Leben, zu retten? Wer noch kein Buch von Marc Levy gelesen hat, der kennt vielleicht den Film "Solange Du da bist" mit Reese Whiterspoon!? Auch in "Mit jedem neuen Tag" spielt das Übersinnlihe wieder eine große Rolle. Andrew bekommt eine 2. Chance, um über die Gefühle zu seiner Verlobten nachzudenken. Und während dieser 2 Monate muss er außerdem herausfinden wer ihn versucht hat umzubringen, und weshalb. Kann er diese Tat verhindern? Ich war gespannt welche Handlung die Überhand nimmt, und es war meiner Meinung nach die Suche nach dem Mörder. Andrews Beziehung kam mir von Anfang an etwas merkwürdig vor. Erst möchte er seine Verlobte blitzschnell heiraten, und dann bringt ihn eine Fremde in einer bar so aus der Fassung, das er alles was ich bisher wichtig war, aufgibt. Dieses Verhalten konnte ich nicht nachvollziehen, und empfand es als sehr unrealitisch. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch am Zweigeln und wusste nicht ob mir das Buch gefallen wird. Erst als der Attentäter zuschlug bzw. zustach wurde die Geschichte spannend! Von da an war ich an dem Punkt, an dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich mag den Stil von Marc Lev, und auch die außergewöhnliche Idee zur Geschichte. Geau wie bei "Solange Du da bist" stellte ich mir immer wieder beim Lesen die Frage: "Wie würd ich mich verhalten in dieser Situation?" Es ist nicht in erster Linie eine Lovestory, wie eigentlich angenommen habe. Die Suche nach dem Mörder ist der interessantere Teil. Die Mischung zwischen Übersinnlichem, Krimi, und Lovestory, hat der Autor gut zusammen gebracht. Und auch wenn mir die Protagonisten nicht wirklich nahe gegangen sind, so empfehle ich dieses Buch jedem der gerne beim lesen über "Überirdisches" nachdenkt. Die Mischung zwischen Übersinnlichem, Krimi, und Lovestory, hat der Autor gut zusammen gebracht. Und auch wenn mir die Protagonisten nicht wirklich nahe gegangen sind, so empfehle ich dieses Buch jedem der gerne beim Lesen über "Überirdisches" nachdenkt. Meine Bewertung: 4 von 5 Sterne!!!

Lesen Sie weiter

Andrew Stilman ist Journalist mit Leib und Seele, privat steht er kurz vor seiner Hochzeit doch dann zerstört er selbst sein Liebesleben. Eines Abends trifft er in einer Bar eine wunderschöne Fremde, Andrew ist sich sicher, dass er die Liebe seines Leben getroffen hat, doch er irrt sich. Das merkt er aber erst als er nach der Hochzeit seiner Frau von der schönen Fremden erzählt und sie ihn verlässt. Kurz darauf wird er erstochen und stirbt, zwei Monate vor diesem Attentat wacht er allerdings wieder auf, von nun an hat er zwei Monate Zeit sein Schicksal zu verändern.. Gestaltung: Das Cover zieht mich unheimlich an, mir gefällt es, dass es schlicht von den Farben ist und dann diese leuchtene Brücke zeigt, es ist einfach sehr harmonisch, mir gefällt es sehr! :) Meinung: Ich bin ein bekennender Marc Levy Fan und hab mich unheimlich auf diese Geschichte gefreut, vor allem weil ich die Thematik einfach sehr spannend finde. Den Aspekt, dass jemand eine zweite Chance bekommt um sein Schicksal zu verändern ist ja prinzipiell nicht neu, kann mich aber immer wieder aufs neue faszinieren. Dennoch war ich von seinem neusten Werk zumindest in einigen Punkten enttäuscht, nicht weil die Geschichte nicht gut wäre, sondern vor allem weil ich mit völlig anderen Erwartungen an sie heran getreten war. Laut Klappentext merkt man schon, dass es in diesem Buch auch darum geht ein Verbrechen aufzudecken, denn Andrew muss und möchte seinen Mörder finden, dennoch hatte ich erwartet, dass sich das eher im Hintergrund abspielen würde und die Liebesgeschichte zwischen Andrew und Valery den eigentlichen Raum einnehmen würden, aber dem war leider nicht so.. Michhat der Klappentext in der Hinsict ganz schön in die Irre geleitet und das ist etwas was ich immer sehr schade finde. Wenn der Krimiaspekt wesentlich mehr in den Vordergrund gerückt wäre, dann wären diese falschen Erwartungen nicht entstanden und ich hätte mich vollkommen auf die Krimigeschichte einlassen können, so tat ich mich echt schwer daran Fuß zu fassen. Dabei ist die Geschichte wirklich nicht schlecht, es ist ein tolle Verwirrspiel, das Marc Levy hier inszeniert und auch ein sehr interessantes Setting bietet. Ich war schon immer sehr versucht herauszufinden warum Andrew attackiert wurde und vor allem auch wer es war, aber das war ein nahezu unmögliches Unterfangen. Es ist eine komplexe und undurchsichtige Geschichte die sich dahinter verbirgt und dessen Fäden sich erst nach und nach zusammenknüpfen lassen, wie tief und schwerwiegend das alles ist, hat mich wirklich schockiert und auch atemlos zurück lassen können. Das Konstrukt der Geschichte war also mal wieder außergewöhnlch gut, aber ich bin sowieso der Meinung, dass Marc Levy in der Hinsicht einfach außergewöhnlich gut ist. Es gab nur zwei kleine Aspekte die ich habe kommen sehen, aber die hatten nur am Rande etwas mit dem großen Ganzen zu tun. Die Liebesgeschichte hat sich dann auch nur am Rande abgespielt, Andrew hat sich in der Zeit ziemlich paranois verhalten und auch sein Vertrauen zu Valery war nicht mehr zu 100% gegeben, weshalb er sich auch gar nicht mehr so herzlich ihr gegenüber Verhalten konnte etc. Die Charaktere konnten mich leider nicht zu 100& überzeugen, zu einem waren sie nicht sonderlich sympathisch und zum anderen waren sie auch eher undurchsichtig gezeichnet. Mag sein, dass es gute Gründe gab und es waren auch ziemlich viele Charaktere vorhanden, aber ich fand es schade, dass wirklich alle so schwer zu greifen waren. Selbst Andrew war für mich eine Figur die eher blass daherkam und dessen Persönlichkeit mir zu oberflächlich blieb. Das Ende hingegen fand ich wirklich gut, es hat mich überraschen können und hat mich insgesamt auch sehr versöhnlich mit dem Buch stimmen können. Es war einfach das perfekte Ende für die gesamte Geschichte, so habe ich es zumindest empfunden. Fazit: Aufgrund dessen, dass ich eine Liebesgeschichte erwartet habe, hab ich mich insgesamt ein bisschen schwer getan mit dem Buch. Dennoch konnte sie mich inhaltlich überzeugen und wer Krimis mag und gerne liest, findet hier eine ungewöhnliche und gut konstruierte Geschichte vor, die durchaus überraschen kann - für mich war es nicht das was ich wollte, aber dennoch hab ich mich am Ende dem ganzen gut hingeben können. :)

Lesen Sie weiter

„An einem Montag im Juli um 7.15 Uhr verlosch das Licht. Und Andrew Stilman verstand, dass er im Begriff war, zu sterben“. Dacht er zumindest. Aber etwas ist anders. Stilman atmet. Spürt sich. Geht nach Hause zu seiner Verlobten, der Jugendliebe, die er durch Zufall wiedergetroffen hat und bei der denkt, diese niemals wieder loslassen zu wollen. Und dann „… dachte Andrew über das Unvorstellbare nach und begriff, dass er zweiundsechzig Tage Zeit hatte, um herauszufinden, wer ihn umgebracht hatte und warum. Eine Zeitreise, ein Loch im Raum-Zeit Gefüge, Andrew ist es fast egal, Hauptsache, er erhält diese Chance, Fehler zu beheben und vor allem seiner Verlobten gegenüber nun alles richtig zu machen. Natürlich auch, herauszufinden (und bestenfalls zu verhindern), wer ihm da ans Fell will. Ein nicht leichtes Unterfangen, bedenkt man, dass Andrew überhaupt keine Anhaltspunkte hat. Als Journalist, gut, die eine, große Reportage über China und, direkt danach, dieses Wühlen im Sumpf der politischen Verfolgung in Argentinien. Aber das eine hat für wenig Aufschrei gesorgt und bei der argentinischen Sache hat er Recherchen zu Ereignissen angestellt, die weit in der Vergangenheit liegen. Was also könnte passiert sein? Wer hat etwas gegen ihn? Oder ist seine Verlobte ein verkappter Psychopath (ganz astrein hat sich Andrew nun wirklich nicht verhalten am Tag der Hochzeit). Fragen über Fragen, die Marc Levy in bildreicher, munterer, flüssiger und wie ein Sog zu lesender Sprache Seite für Seite erzählt. Und den Leser, lange, lange Zeit genauso im Unklaren lässt, wie Marc. Liegt die Lösung nah oder fern? Hat es mit seinem privaten Leben in New York oder mit seiner Arbeit als Journalist zu tun? Wer ist Freund und wer ist Feind, wo doch Feinde scheinbar auf weiter Flur nicht zu erkennen sind. Es wird dauern, bis Andrew erkennt, in welch ungutem Geflecht er sich verstrickt hat und wie die Dinge zusammenhängen. Dauern und in einem Finale einer (hier und da geahnten) sehr unverhofften Wendung mit großer Überraschung enden. Flüssig, spannend, mit erkennbar profiliert gestalteten Charakteren und einer Aufarbeitung von historischen Ereignissen, die den Leser ohne große Mühe mitten hinein in die Lektüre führen und dort durchweg auch zu halten verstehen.

Lesen Sie weiter