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Wenn Töchter erwachsen werden

Was Mädchen in der Pubertät brauchen

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eBook epub
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Mädchen im Teenageralter benehmen sich unvorhersehbar launisch und lassen ihre Eltern oft ratlos zurück. Die Entwicklungspsychologin Lisa Damour gewährt einen Blick hinter die Kulissen weiblicher Pubertät. Sie erklärt, warum dieses Verhalten nicht nur natürlich , sondern auch notwendig ist. Sie beschreibt die sieben speziellen Herausforderungen, die Mädchen in dieser fragilen Phase meistern müssen, und gibt Anregung, wie man sie dabei begleiten kann. Die Autorin bereitet Eltern darauf vor, worauf sie achten können, wie sie im Gespräch bleiben und wann sie tatsächlich eingreifen müssen. Sie hilft, Mädchen in der Pubertät zu verstehen und zu stärken – und das, ohne dabei die Nerven zu verlieren.


Aus dem Amerikanischen von Christina Jacobs
Originaltitel: Untangled: Guiding Teenagers through the Seven Transitions into Adulthood
Originalverlag: Ballantine Books
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-17997-7
Erschienen am  31. October 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Wenn Töchter erwachsen werden

Von: noras_bookishfeature

06.02.2021

Für mich als alleinerziehende Mutter war dieses Buch eine unglaubliche Bereicherung und wichtige Lektüre im Umgang mit meiner 14jährigen Tochter. Viele Ängste und Verunsicherungen habe ich hinter mir gelassen und genieße es nun, meinem „Pubertier“ beim Erwachsenwerden zuzuschauen und die Stütze zu sein, die sie braucht. Es ist kaum zu glauben, wie unglaublich dankbar ich über die Existenz dieses Buches bin. Mitunter hätte ich mir gewünscht, die Erkenntnisse aus diesem Werk schon ein paar Jahre eher gehabt zu haben. Wie viel Stress, Kummer und Frust wäre uns, sprich mir und meiner Tochter, vielleicht erspart geblieben. Aber egal zu welchem Zeitpunkt der Pubertät ihrer Tochter Sie dieses Buch lesen, es wird immer eine Hilfe und Unterstützung sein. Die Autorin und Psychologin Lisa Damour geht mit Ihnen die oben beschriebenen sieben Herausforderungen, die unseren Töchtern in der Pubertät begegnen, ganz behutsam, leicht verständlich und anhand von wunderbaren Beispielen aus Damours eigener Praxiserfahrung an. An einigen Stellen erkennt man sich selbst oder auch das Verhalten der eigenen Tochter ganz klar wieder. Aber nicht mit dem Gefühl des Fingerzeigs oder einer Bewertung. Mir nahm dies ganz viel Spannung und Druck. Gab mir sogar die Erkenntnis, dass das Verhalten meiner Tochter vollkommen normal und sogar gesund ist. Worüber ich mir vorher so unendlich viele Sorgen gemacht habe, ist nun der Gelassenheit gewichen. Ich habe akzeptiert, dass der Wechsel zwischen „Mama, ich brauche dich“ und „Mama, du nervst!“ zu diesen Phasen gehören und sich mit einer Häufigkeit ändern wie das Wetter. Aber ich bin darüber nicht mehr sauer oder gekränkt. Auch habe ich durch dieses Buch viele Dinge an mir selbst geändert. Nun respektiere ich die Privatsphäre meiner Tochter deutlicher als vorher. Ich habe meine Wortwahl verändert und schon aus diesem Grund verlaufen Streitgespräche vollkommen anders und enden nicht mehr mit dem bekannten Augenrollen und Tür knallen. Ich nehme mir nun ganz bewusst Zeit, wenn meine Tochter reden möchte bzw. akzeptiere es, wenn sie dies einmal nicht möchte. Nach all diesen, teils minimalen Änderungen, ist die Entspannung bei mir und meiner Tochter deutlich spürbar. Natürlich haben wir nach wie vor unsere kleinen Reibungspunkte, aber in der Gesamtheit unseres Alltags sind wir wieder glücklich. Fazit: Für mich als alleinerziehende Mutter war dieses Buch eine unglaubliche Bereicherung und wichtige Lektüre im Umgang mit meiner 14jährigen Tochter. Viele Ängste und Verunsicherungen habe ich hinter mir gelassen und genieße es nun, meinem „Pubertier“ beim Erwachsenwerden zuzuschauen und die Stütze zu sein, die sie braucht.

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Fachmännisch gut leserlich eräutert – eine echte Hilfe

Von: Jana Fundner

10.12.2016

Mutter eines Mädchens zu sein ist großartig! Mädchen sind so viele Jahre lang unglaublich putzig und niedlich, tragen süße Kleidung, man kann ihnen die Haare flechten und Zöpfe machen, sie spielen Teeparty mit ihren Kuscheltieren und frisieren ihre Puppen. Natürlich sind Mädchen auch oftmals frech, spielen mit Autos und springen in Pfützen – aber auch das ist niedlich! Und vor allem sind Mädchen kuschelbedürftig, reden über so viel: ihre Ängste, Gefühle, Freunde, Erlebnisse. Ja, auch Jungs tun das sicherlich. Aber heute soll es mal nur um die Mädchen gehen! Also: Mädchen sind großartig. Sie sind die beste Freundin der Mama. Und Mama ist ihre beste Freundin. Alles super. Bis dann eines Tages wie aus heiterem Himmel die Pubertät zuschlägt. Sie schließen sich in ihr Zimmer ein, telefonieren stundenlang mit ihren Freundinnen, während sie den Eltern gar nichts mehr erzählen und auf Fragen nur genervt reagieren. Sie wollen nicht mehr in die Schule gebracht werden und eine Umarmung oder gar ein Küsschen gibt es auf keinen Fall vor den Freunden. Es scheint, als wäre das eigene Kind von einem Tag auf den anderen ein anderer Mensch geworden. Viele Eltern sehen das jedenfalls genauso und verfluchen die Pubertät. In dem Buch „Wenn Töchter erwachsen werden“ geht es um genau diese Problematik. Doch aus einer ganz anderen Perspektive, als viele andere Ratgeber das Thema betrachten. Zwar wird hier genauso erläutert, wie sich das Kind verändert, es wird aber explizit darauf eingegangen, wie Eltern den Kindern durch diese schwere Phase helfen können. Während anderswo also die Eltern im Vordergrund stehen und ihnen Tipps gegeben wird, wie sie selbst besser mit der Situation umgehen sollten, werden sie in diesem Buch darauf gestoßen, was die Tochter braucht und wie man ihr die Lage erleichtern kann. Die Autorin Lisa Damour ist Doktor der klinischen Psychologie und betreibt in den USA eine eigene Praxis. Aus eben diesem Praxis berichtet sie teilweise in ihrem Buch „Wenn Töchter erwachsen werden“, das im Kösel Verlag erschienen ist. Außerdem kommt sie immer wieder auf Anna Freud zu sprechen, die ihrerzeit mal sagte, dass sich der typische Teenager „zu Hause wie ein rücksichtsloser Pensionsgast aufführt“. Ganz nebenbei gibt sie dem Leser ihres Werkes damit übrigens einen wirklich guten Lesetipp. Aber zurück zum vorliegenden Titel. Lisa Damour erläutert in einer sehr gut verständlichen Schreibstil, dass die Pubertät nicht nur für die Eltern, sondern vor allem für die zu einer Frau heranwachsenden Mädchen eine große Herausforderung ist. Sie geht auf die Gefühle und Probleme der Mädchen deutlich ein und macht den Eltern klar, was Kinder in dieser Phase nun am nötigsten brauchen und wie man als Elternteil am besten hilfreich zur Seite steht, wenngleich das Kind einen selbst manchmal in den Wahnsinn treiben könnte. Wie der Titel des Buches es bereits sagt, geht es dabei ausschließlich um Mädchen, die während der Pubertät ganz andere Probleme und Bedürfnisse entwickeln als Jungs. Es geht um die erste Liebe, um Enttäuschungen, um Probleme beim Essen, um den Missbrauch von Alkohol. Es geht um Gefahren, das Internet, Streit und Sex. Kein Thema, das Lisa Damour nicht anspricht! Wenngleich meine Tochter noch lange nicht in dem Alter ist, indem ich mir über die Pubertät Sorgen machen müsste, so fühle ich mich nach dieser Lektüre doch bereits jetzt besser vorbereitet und bestärkt diese Phase so gut es geht zu meistern. Man muss also noch gar keine Tochter in der Pubertät haben, um Lehrreiches aus diesem Buch mitnehmen zu können. Denn lehrreich ist es für Eltern auf alle Fälle!

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Vita

Lisa Damour ist Doktor der klinischen Psychologie in eigener Praxis und Direktorin des Laurel School’s Center for Research on Girls. Sie gehört dem Schubert Center for Child Studies an und lehrt an der Case Western Reserve University. Die Expertin für Erziehung und kindliche Entwicklung hält auf der ganzen Welt Vorträge zu diesen Themen und hat bereits zahlreiche wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. In den USA wurde sie vor allem durch ihren New-York-Times-Blog bekannt. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Töchtern in Shaker Heights, Ohio.

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