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Ella Cornelsen

Was uns bleibt, ist jetzt

Roman

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Ein wunderbarer Familienroman und eine warmherzig-humorvoll erzählte Geschichte über das Vergessen und Erinnern.

Vier ungleiche Geschwister finden nach langer Zeit wieder in ihrem Elternhaus zusammen: Sie müssen sich um ihre demente Mutter kümmern, während der Vater nach einem Sturz im Krankenhaus liegt. Fünf Tage nähern sie sich einander an und graben in Erinnerungen, wobei Familiengeheimnisse ans Licht kommen, die jahrzehntelang verschwiegen wurden. Was zum Beispiel hat es auf sich, mit dem Satz „man muss vergessen können", den das Geschwisterquartett schon während der Kindheit ständig von der Mutter hörte? Und was ist damals, 1976, als das Familienleben aus den Fugen geriet, wirklich passiert?


eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-27867-0
Erschienen am  18. April 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Wunderschöner, berührender Familienroman

Von: Tanja Listl

27.04.2022

Die vier ungleichen Geschwister Severin, Ate, Ita und Vinzenz treffen in ihrem Elternhaus aufeinander, um sich vorübergehend um ihre demente Mutter (genannt Maman) zu kümmern, da ihr Vater im Krankenhaus liegt. Eines Tages verschwindet Maman spurlos und den Geschwistern gelingt es ein Familiengeheimnis aufzudecken. Dieser Familienroman hat mich besonders berührt. Paps und Maman erinnern mich an meine Großeltern, die etwa gleich alt sein dürften und als Kinder ebenfalls das Dritte Reich mit erlebt haben. Die Familienkonstellation war für die Zeit der 60er/70er Jahre typisch: Der Mann geht arbeiten und die Frau kümmert sich um Haushalt und Kinder. Ida, die mittlere der Geschwister und Ich-Erzählerin des Romans erinnert sich an die gemeinsame Kindheit zurück. Vor allem der Sommer 1976, der aus den Fugen gerät belastet sie bis heute. "Man muss vergessen können" - ein Satz den Ida oft gehört hat. Mich beeindruckt, wie die Autorin die an Demenz erkrankte Mutter so authentisch schildert. Manchmal könnte man schier wahnsinnig werden, aufgrund der Monologe, die Maman führt. Ella Cornelsen beschreibt eindrucksvoll wie aufreibend und gleichzeitig auch schön und lustig das Familienleben und die Pflege eines demenzkranken Menschen sein kann. Das Buch habe ich innerhalb von 2 Tagen gelesen, da ich unbedingt erfahren wollte, was genau in jenem Sommer 1976 passiert ist. Eines kann ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ella Cornelsen schafft es, dass man sich als Teil der Familie fühlt und sich an seine eigene Kindheit zurück erinnert. Sehr schöner Roman, den ich ganz klar weiterempfehlen kann.

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Familienroman um Vergessen und Erinnern

Von: Birgit C.

20.04.2022

"Was uns bleibt, ist jetzt" ist ein wunderschöner Familienroman. Er erzählt auf bildhafte, warmherzige und humorvolle Weise vom Vergessen und Erinnern. Es geht um den Zusammenhalt in der Familie angesichts der schweren Herausforderungen durch Demenz. Vier Geschwister verbringen nach vielen Jahren wieder mehrere Tage gemeinsam in ihrem Elternhaus. Ihr Vater, der während ihrer Kindheit der Pascha im Haus war, kümmert sich nun allein um seine demente Frau, ihre Mutter. Da er jedoch nach einem Oberschenkelhalsbruch im Krankenhaus liegt, müssen die Geschwister kurzfristig einspringen. In dieser Zeit nähern sich die ungleichen Geschwister einander wieder an, dabei werden alte Gemeinsamkeiten und einige Familiengeheimnisse aufgedeckt. Die Idee zum Roman beruhte auf persönlichen Erfahrungen der Autorin. Sie hat selbst erlebt, wie das Leben mit einem dementen Menschen ist, dass es aber nicht nur schwer und traurig ist. Das Thema des Buches und der Schreibstil sprachen mich gleich beim ersten Blick ins Buch und Lesen der ersten Seiten an. Auch meine Mutter war an Demenz erkrankt. Auf sehr einfühlsame Weise werden die Auswirkungen der Erkrankung der Mutter auf die Familie beschrieben. Erst jetzt realisieren die Geschwister, mit welchen Problemen ihr Vater in der letzten Zeit konfrontiert wurde, wieviel Unterstützung ihre Mutter inzwischen tatsächlich benötigt, z.B. im Haushalt, den der Vater inzwischen komplett übernommen hat, oder bei der Körperpflege. Sehr gefallen haben mir die Dialoge mit der Mutter. Sehr liebevoll wird erzählt, wie die Mutter nach den richtigen Worten sucht. Zu viel möche ich hier jedoch nicht verraten. Von meiner Seite gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Vita

Ella Cornelsen, geboren 1958, ist mit mehreren Geschwistern aufgewachsen und hat in Tübingen studiert. Sie hat einen erwachsenen Sohn und lebt heute mit ihrer Familie in Stuttgart, wo sie auch in Sachen Kultur als Botschafterin unterwegs ist. Sie schreibt von Kind auf aus Leidenschaft, malt, singt und macht Musik. Ella Cornelsen ist gern in der Natur unterwegs, liebt alte Bäume, weite Landschaften, tropische Regenwälder und bunte Vögel. »Was uns bleibt, ist jetzt« ist ihr erster Roman im Limes Verlag.

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