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Jean Ziegler

Was ist so schlimm am Kapitalismus?

Antworten auf die Fragen meiner Enkelin

(5)
eBook epub
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Eine ermutigende Streitschrift des bekannten Kapitalismus- und Globalisierungskritikers!

Leben wir mit dem Kapitalismus in der besten aller Welten? Dass Jean Ziegler dieser Ansicht entschieden widerspricht, wissen seine Leser. Jetzt erklärt er seiner Enkeltochter Zohra und ihrer Generation, welchen unmenschlichen Preis wir für dieses System zahlen, warum es „radikal zerstört“ werden muss und mit dem weltweiten Erstarken der Zivilgesellschaft eine neue Antwort der Geschichte heraufzieht.

Wie in all seinen provokanten Analysen stellt sich Ziegler in unmissverständlicher Klarheit den Fragen von Zohra: Der Kapitalismus ist als „kannibalische Weltordnung“ unreformierbar. Und er zeigt sich überzeugt, dass dessen Abschaffung eine kraftvolle Utopie ist, an deren Verwirklichung bereits Millionen Menschen arbeiten und sich als breite Widerstandsfront formieren.

Eine ermutigende Streitschrift des bekannten Kapitalismus- und Globalisierungskritikers.

»Sein Enkelbuch ist ein authentisches Zeugnis eines von keinerlei Ernüchterung getrübten linken Denkens.«

NZZ am Sonntag (28. April 2019)

Aus dem Französischen von Hainer Kober
Originaltitel: LE CAPITALISME EXPLIQUE A MA PETITE-FILLE
Originalverlag: Éditions du Seuil, Paris 2018
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23602-1
Erschienen am  18. March 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Gut für Einsteiger ins Thema

Von: books.books.travel

31.10.2021

Jean Zeigler ist Soziologe und Politiker und war u.a. acht Jahre UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. In diesem fiktiven, 125-seitigen Gespräch mit seiner Enkelin erklärt er, wieso aus seiner Sicht der Kapitalismus „radikal zerstört“ werden muss. Bücher zur Kapitalismuskritik standen bei mir noch auf der To-Read-Liste, bisher habe ich mich damit nur im Kontext mit anderen Themen wie Klassismus beschäftigt. Für Einsteiger wie mich ist „Was ist so schlimm am Kapitalismus“ sehr gut geeignet, da es einen Rundumschlag liefert: die historische Entstehung, die Beteiligten, die Auswirkungen auf der ganzen Welt. Dabei springt er leider ziemlich wild hin und her, aber trotzdem hat er mir in einigen Bereichen durchaus die Augen geöffnet. Das fiktiv Gespräch habe ich eher als wenig authentisch empfunden, hier hätte ich mir einen anderen Aufbau gewünscht, der dann auch mehr Struktur reingebracht hätte. Es ist ganz klar, dass Zeigler hier seine eigene Meinung vertritt und kein wissenschaftliches Werk angestrebt hat. Es fiel mir dabei schwer, den Text kritisch zu lesen, da ich, was Kapitalismus angeht, noch nicht das passende Handwerk bzw. Wissen besitze. Keine Ahnung, ob seine Aussagen so streitbar sind, wie ein Blurb behauptet - für mich klang das meiste sehr plausibel und gleichzeitig erschreckend, wie wenig wir (oder sagen wir: viele von uns) über dieses ausbeutende System wissen, in dem wir Leben.

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Eine andere Sicht der Dinge

Von: lalaundfluse

20.05.2021

Ich bin bekanntlich ein Verteidiger des Kapitalismus und befasse mich seit meinem Studium mit dem Thema. Selbstverständlich teile ich nicht die Meinung des Autors, jedoch lebt unser gesellschaftliches Leben von der Diskussion und eben auch von anderen Meinungen. An dieser übersichtlichen Lektüre, reizt mich die Art der Darstellung. Eine ruhige und sachliche Darstellung gegenüber der eigenen Enkelin. Jedes System hat seine Fehler und durch die subjektive Darstellung bekommt man freundliche Kritik, einfach mitgeteilt. Ein Tipp für die jüngere Generation!

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Vita

Jean Ziegler, geboren 1934 im schweizerischen Thun, lehrte bis zu seiner 2002 erfolgten Emeritierung Soziologie an der Universität Genf und als ständiger Gastprofessor an der Sorbonne/Paris, er war von 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und von 2009 bis 2019 Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats, als dessen Berater er heute noch tätig ist.

Jean Ziegler wurde in jungen Jahren geprägt von seiner Freundschaft zu Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir sowie durch einen zweijährigen Afrika-Aufenthalt als UN-Experte nach der Ermordung Patrice Lumumbas („Ich habe mir geschworen, nie wieder, auch nicht zufällig, auf der Seite der Henker zu stehen.“). Bis 1999 war Jean Ziegler Nationalrat im Parlament der Schweizer Eidgenossenschaft. Seine Publikationen wie »Die Schweiz wäscht weißer« und »Die Schweiz, das Gold und die Toten« haben erbitterte Kontroversen ausgelöst und ihm internationales Ansehen. Zuletzt erschien der Weltbesteller »Das Imperium der Schande«“ im C. Bertelsmann Verlag. Ziegler gehört zu den international profiliertesten und charismatischsten Kritikern weltweiter Profitgier und ist derzeit Mitglied des UN-Menschenrechtsrates.

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Pressestimmen

»Dieses Buch vermittelt eine Leidenschaft, die den Mut zur Veränderung weckt.«

rbb-"zibb" (07. October 2019)

»Unermüdlich prangert Jean Ziegler (84) Hunger, Armut und Ungerechtigkeit an.«

Nürnberger Nachrichten (28. March 2019)

»Ein Intellektueller, dessen Ideen man sich vielleicht nicht alle zu eigen machen muss, der aber wichtige Anstöße zum Nachdenken und Handeln gibt.«

Der Neue Tag (20. March 2019)

»Ein streitbares Buch aber lesenswert!«

Kleine Zeitung (A) (05. August 2019)

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