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Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.

An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden.

In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen.


Aus dem Schwedischen von Wibke Kuhn
Originaltitel: Män Som Hatar Kvinnor (Millennium 1)
Originalverlag: Heyne HC
Redaktion: Knut Krüger
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20334-4
Erschienen am  11. March 2009
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Packender Auftakt der Reihe

Von: Kerstin Wörterkatze

24.08.2021

Das Buch mag nicht jedermanns Sache sein, einem wird es zu langatmig sein, anderen zu brutal. Jedes Mal stand ich in der Buchhandlung mit dem Buch in der Hand da und habe es dann doch wieder zurückgelegt. Ich war mir nach den vielen Kritiken gut und auch schlechte einfach nicht sicher. Dann hat mir aber eine liebe Büchertrefflerin zu Weihnachten, dieses Buch als Wichtelgeschenk, gemacht. Und es war einfach die beste Wahl, die sie treffen konnte. Mir hat die ganze Erzählweise von Larsson sehr gut gefallen. Die vielen verschiedenen Handlungsstränge. Zunächst der Prolog mit Vanger, dann die Geschichte um Blomkvist mit der Verurteilung, dann Salander mit ihren Problemen und letztlich auch die gesamte Aufklärung des Falls. Erstaunlich fand ich das die beiden Hauptprotagonisten erst sehr spät aufeinandergetroffen sind und so zwei Handlungsstränge parallel gelaufen sind. Sehr gut hat mir auch die Verknüpfung von Wirtschaftsangelegenheiten und der Recherche nach Harriet Vanger gefallen. Ich fand diesen Part in keinsterweise langweilig oder langatmig, sondern sehr erhellend. Besonders Lisbeth Salander ist mir mit der Zeit ans Herz gewachsen. Sie ist schon erstaunlich mit ihren mangelnden sozialen Fähigkeiten und dann der analytischen Denkweise. Ein wahres Genie am Computer, vor der keinste kleinste Dateneinheit sicher ist. Ein rundrum gelungenes Buch, dass einen, wie auf der Rückseite der Taschenbuchausgabe „ein Thriller mit sehr hohem Suchtfaktor“. Ich bin süchtig geworden nach diesem Buch und freue mich schon auf die beiden anderen Thriller von Larsson „Verdammnis“ und „Vergebung“. Schade, dass es keine weiteren Bücher von dem Autor geben wird, da er schon vor der Erscheinung seiner Bücher einem Herzinfarkt erlag. Die Bücher sind dann posthum erschienen.

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Verblendung

Von: Nicole Plath

03.10.2017

Während eines Familientreffens verschwindet 1966 Harriet Vanger spurlos. Jahrzehnte später bittet ihr Onkel Hendrik Vanger den Journalisten Mikael Blomkvist um Hilfe. Gemeinsam mit der Privatermittlerin Lisbeth Salander versucht Mikael das Familiengeheimnis zu lüften. Klingt nach einem spannenden Buch, war es aber leider für mich nicht. Viel zu lange liegt der Fokus der Geschichte auf Mikael und Lisbeth. Dadurch bekommt der Leser allerdings auch einen sehr genauen Einblick in deren Denken und Handeln. Die Probleme, welche Mikael mit seiner Arbeit und Lisbeth mit ihrer Vergangenheit haben, bietet bereits genug Stoff für eigene Geschichten – insbesondere die von Lisbeth. Nach vielen, fast schon endlos langen Seiten, nimmt die Suche nach dem Verschwinden von Harriet endlich eine größere Rolle in der Geschichte ein. Spannung baut sich auf und verliert sich dann doch wieder nach kurzer Zeit. Die Auflösung ist schnell und kompakt. Anschließend dreht sich wieder alles um die Personen Blomkvist und Salander. Im Grunde ist der Fall um Harriet die Würze in einem ansonsten eher durchschnittlichem Buch. Selbst der Schreibstil konnte nicht über die langatmigen Passagen weiterhelfen. Eine straffere Geschichte, welche mehr den Fokus auf Harriet Vanger gelegt hätte, wäre hier besser gewesen. „Verblendung“ von Stieg Larsson ist kein schlechter Roman, aber er sticht auch nicht aus der Masse heraus. Da es der erste Teil einer Triologie ist, wird sich zeigen, ob der zweite Teil eine Steigerung zu bieten hat.

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Vita

Stieg Larsson, 1954 geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum mit dem Skandinavischen Krimipreis als bester Krimiautor Skandinaviens geehrt.

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Wibke Kuhn

Wibke Kuhn, Jahrgang 1972, arbeitete nach dem Studium der Skandinavistik und Italianistik zunächst im Verlag. 2004 machte sie sich als Übersetzerin selbstständig. Sie überträgt skandinavische, englischsprachige und niederländische Romane und Sachbücher ins Deutsche (u. a. Stieg Larsson, Hendrik Groen und Nell Leyshon) und lebt in München.

Zur Übersetzer*innenseite

Knut Krüger, geboren 1966, arbeitete nach seinem Germanistik-Studium im Buchhandel und Verlagswesen. Er ist heute freier Autor, Lektor und Übersetzer für englische und skandinavische Literatur. Lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München.

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