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Nora Imlau

So viel Freude, so viel Wut

Gefühlsstarke Kinder verstehen und begleiten - Mit Einschätzungsbogen

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Wenn Kinder starke Gefühle haben

Gefühlsstarke Kinder – so nennt Nora Imlau Jungen und Mädchen, die von Geburt an anders sind als andere Kinder: wilder, bedürfnisstärker, fordernder. Aber gleichzeitig auch feinfühliger, sensibler, verletzlicher. Jedes siebte Kind kommt mit dieser besonderen Spielart der Persönlichkeitsentwicklung zur Welt. So viele! Und doch fühlen sich viele Eltern sehr allein, wenn ihr Kind als gefühlt einziges als Baby den Kinderwagen hasst und im Rückbildungskurs nicht auf der Matte liegen mag, auch als Kindergartenkind noch nicht alleine einschlafen kann und selbst im Schulalter noch viel Hilfe im Umgang mit seinen heftigen Gefühlsausbrüchen braucht.

Gewohnt fachkundig und einfühlsam leuchtet Nora Imlau aus, warum gefühlsstarke Kinder sich so von Gleichaltrigen unterscheiden und was sie von ihren Eltern brauchen, um einen gesunden Umgang mit ihren intensiven Emotionen zu erlernen. Plus: Ganz praktische Hilfestellungen für typische Stress- und Konfliktsituationen mit gefühlsstarken Kindern – vom Anziehen über den Kindergarten- und Schulbesuch bis zum Zähneputzen.

»Wer die Intensität der Wutanfälle seines Kindes nicht deuten kann, dem hilft So viel Freude, so viel Wut – Gefühlsstarke Kinder verstehen und begleiten von Nora Imlau. «


eBook epub (epub)
Durchgehend vierfarbig
ISBN: 978-3-641-21493-7
Erschienen am  29. May 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Zurück zum normalen Familienleben

Von: Hilal Türe / Hilou

21.10.2021

Zum Inhalt: Nicht jedes Kind ist gleich. Manche sind umgänglich, manche wirken frühreif und manche wiederum sind sehr feinfühlig und sensibel. Nora Imlau nennt die Letzteren 'gefühlsstarke Kinder' und zeigt auf, woran man sie erkennt. Oft brauchen solche Kinder eine andere Herangehensweise, um alltägliche Belastungssituationen zu mindern und ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Mit diesem Buch gibt die Autorin Tipps zur Bewältigung dieser Herausforderungen und klärt auch über die fehlerhafte Haltung der Gesellschaft gegenüber gefühlsstarken Kindern auf. Meine Leseerfahrung: Eltern von gefühlsstarken Kindern werden sich womöglich immerzu in diesem Buch gänzlich wiederfinden. Ich persönlich habe es aus reinem Interesse gelesen, und auch nur kurzweilig, weil hier immens viele Informationen zusammengefasst sind, die ich erstmal für mich Stück für Stück verarbeiten musste. Hier und da gab es einige Punkte, die ich durchaus auch in unserer Alltagssituation wiedergefunden habe. Aber ich könnte nicht mit 100%iger Gewissheit sagen, dass unsere Jungs zu den gefühlsstarken Kindern gezählt werden könnten. Auf der einen Seite war ich erleichtert, weil ich die Belastung betroffener Eltern teilweise nachvollziehen kann. Auf der anderen Seite finde ich, ist das Buch stellenweise zu pauschalisierend, so dass man kaum wirklich sagen kann, ob man selbst betroffen ist oder nicht. Gefühlsstark zu sein, ist ja, wie mehrmals betont, keine abschließende Diagnose. Bei manchen Abschnitten musste ich mich sogar selbst fragen, ob ICH eventuell nicht die gefühlsstarke Person in der Familie bin. Einige Punkte sprechen dafür, einige wiederum dagegen. Die Grenzen sind meines Erachtens zu schwammig, um sie klar ziehen zu können. Nichtsdestotrotz habe ich Einiges an Hilfestellungen aus dem Buch für mich mitnehmen können und festgestellt, dass ich bereits ein paar der vorgeschlagenen Strategien zur Entschärfung von Krisensituationen und der optimalen Begleitung des Kindes selbst praktiziere, wenn bei uns mit zwei wilden Kleinkindern die Fetzen fliegen. Also scheine ich doch nicht alles falsch gemacht zu haben. Und das gibt mir persönlich eine Erleichterung, die Gold wert ist. Gut finde ich übrigens auch die Hilfestellungen für Eltern, wenn die Eingewöhnung in der Kita zum Desaster wird und wie man gefühlsstarke Kinder in das Schulsystem einführt. Solche Tipps sind sicherlich auch gut anwendbar bei Kindern mit womöglich anderen Besonderheiten. Zudem macht die Autorin auch auf das Schubladendenken von manchen Erziehern und Erzieherinnen sowie der Lehrerschaft aufmerksam und hilft, solches zu erkennen. So kann man viel besser darauf reagieren. Fazit: Nora Imlau bringt präzise die Schwierigkeiten in der Erziehung gefühlsstarker Kinder zum Ausdruck und gibt zahlreiche Hilfestellungen zur Bewältigung extrem belastender Alltagssituationen. Dabei geht sie auch oft genug auf die Gefühle und Ängste der betroffenen Eltern ein und nimmt ihnen die Selbstzweifel. Ein wirklich starkes Buch für Eltern mit besonderen Kindern!

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Lebensnahe Tipps zum entspannteren Alltag mit gefühlsstarken Kindern

Von: Lotte

13.10.2021

Wer selbst ein Kind daheim hat, das in gefühlten 0,0 Sekunden von einem Extrem ins andere verfällt, sich leider eher selten unauffällig verhält und einen regelmäßig an den Rand eines Nervenzusammenbruchs bringt, der fragt sich über kurz oder lang doch mal, ob das eigentlich normal ist. Jaja, was "normal" ist, liegt ja immer im Auge des Betrachters und bei Kindern gibt es keine Norm, aber alle Eltern, die sich angesprochen fühle, wissen ziemlich genau, was ich meine. Nora Imlau, die Autorin von "So viel Freude, so viel Wut. Gefühlsstarke Kinder verstehen und begleiten" kennt diese Fragen auf alle Fälle sehr gut. Und lehrt uns erst einmal, dass wir nie in Kategorien denken dürfen, es keine Norm gibt und wir die negativen Adjektive, die uns manchmal im Bezug auf den Nachwuchs einfallen, durch positive ersetzen sollen. Zum Beispiel "mutig" statt "ungestüm", "meinungsstark" statt "stur" oder auch "durchsetzungsfähig" statt "rebellisch". Ja, das sollte ich mir durchaus zu Herzen nehmen, wenn ich meine kleine "Drama Queen" (so soll ich sie natürlich auch nicht nennen ;) ) mal wieder als sehr fordernd und anstrengend bezeichne.  Imlau gibt uns Abgrenzungen zu anderen Begrifflichkeiten wie "hochsensibel" und "high need" und zeigt uns, wo gefühlsstarke Kinder einzuordnen sind und, anhand welcher Eigenschaften man sie erkennt. Da sehe ich durchaus Parallelen zu uns, aber so ganz sicher bin ich  mir nicht. Sie erklärt uns, warum diese Kinder handeln, wie sie handeln und, wie wir ihnen helfen können, sich in ihrer Umwelt sicher zu fühlen. Wir erhalten wissenschaftliche Erklärungen dafür, wieso manche Kinder sich so entwickeln und andere nicht, zugleich aber auch den absolut wichtigen Hinweis, dass es weder ein Fehler am Kind noch in der Erziehung der Eltern ist, sondern schlicht eine Eigenschaft.  Anhand berühmter Persönlichkeiten, die ebenfalls gefühlsstark waren, lernen wir, wo die Stärken dieser Kinder liegen und, wie wir sie fördern können. Und natürlich geht es auch immer wieder um die Rolle der Eltern. Wo stehen diese selbst? Sind sie am Ende ebenfalls gefühlsstark oder doch regulationsstark? Sind wir uns unserer Rolle sicher oder sind wir noch auf der Suche und können wie Authentizität vermitteln? Alles wichtige Fragen, die sich im Verhalten des Kindes widerspiegeln.  Bei vielen Punkten geht es um größere Kinder, mit denen man glaube ich die Punkte etwas besser klären kann als mit einer 32-monatigen, bei der ich mir einfach nicht sicher bin, was schlicht Phasen, Entwicklungsschübe oder eventuell doch besondere Emotionen sind. Zumal sie eben noch nicht so richtig Emotionen zuordnen oder erkennen kann.  Ein zentrales Kapitel im Buch widmet sich dem Umgang mit Reizüberflutungen, also dem, was gefühlsstarke Kinder stresst. Was können die Ursachen sein und wie kann ich mein Kind in Extremsituationen, in denen es in einem Tunnel ist, noch erreichen?  Und für alle, die sich nach der Lektüre sicher sind, dass sie selbst so ein Kind daheim haben, gibt es dann noch mit den letzten kapiteln praktische Tipps für den Alltag. Als da wären: umfangreiche Vorschläge zum Thema "Schlafen gehen", "Essen", "Kleidung", "Umgang mit Medien" usw. Spannend finde ich die sechs Tipps zur richtigen Kommunikation und erkenne bei uns etliche Fehler - da kann ich auf alle Fälle nachbessern.  Auch die Fremdbetreuung bei einer Tagesmutter oder in der Kita wird umfangreich beleuchtet, Tipps werden gegeben und mögliche Fallstricke aufgezeigt, damit man diese umgehen kann.  Und natürlich geht es dann noch darum, wie man einen möglichst entspannten Familienalltag mit gefühlsstarkem Kind gestaltet, bei dem keiner zu kurz und doch jeder auf seine Kosten kommt. So viel Freiheit wie möglich, so viel Grenzen wie nötig. Definitiv ein lesenswertes Buch mit vielen Beispielen aus der Praxis und zahlreichen guten Tipps, die allen Eltern welche das Gefühl haben, hilflos von den Emotionen ihrer Kinder davon gerissen zu werden, helfen können, wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren. 

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Vita

Nora Imlau, 1983 geboren, gilt hierzulande als eine der wichtigsten Expertinnen für Familienthemen. Als Journalistin und Fachautorin schreibt sie unter anderem für die Zeitschrift ELTERN und hat bereits mehrere erfolgreiche Elternratgeber veröffentlicht, darunter die Bestseller »So viel Freude, so viel Wut« und »Du bist anders, du bist gut«. In Vorträgen und Workshops macht sie sich für ein bindungs- und beziehungsreiches Familienleben stark. Durch ihren konsequent bedürfnisorientierten Blick auf Kinder und Eltern haben auch ihre Facebookseite und ihr Blog eine große Fangemeinde. Nora Imlau hat selbst vier Kinder und lebt in Süddeutschland.

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Events

02. Juli 2022

Workshop-Tour mit Nora Imlau und Nina Grimm

14:00 Uhr | Offenburg | Lesungen
Nora Imlau, Nina C. Grimm
So viel Freude, so viel Wut | Hätte, müsste, sollte | Du bist anders, du bist gut

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