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Carsten Jochum-Bortfeld

Paulus in Ephesus

Eine Expedition in die Entstehungszeit des Neuen Testaments

Paulus in Ephesus
eBook epub
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Auf Spurensuche in Ephesus

Ephesus – die antike Metropole in der heutigen Türkei war drei Jahre lang das Basislager, von dem aus Paulus seine Mission organisierte. Hier schrieb er Briefe an die Gemeinden in Korinth und Philippi. Der lange Aufenthalt in Ephesus wirkte sich auch auf weitere Briefe aus. Was machte diese Stadt mit dem Apostel?

Dieses Buch nimmt seine LeserInnen mit auf die Straßen und die Plätze, in die Häuser, Tempel und Werkstätten des alten Ephesus.

Carsten Jochum-Bortfeld lädt auf eine Zeit- und Entdeckungsreise ein, die zeigt, wie Sprache und Denken, Bildwelt und theologische Motive bei Paulus geprägt sind von der verrückten Welt, die ihn umgab.

  • Eine biblische Tour durch die Ruinen von Ephesus

  • Die Entstehung des Christentums – spannend wie nie

  • Paulus durch die Brille der Archäologie betrachtet

»Insgesamt ein sehr empfehlendes Werk, sowohl für Theologinnen und Theologen, [...] als auch für alle anderen Interessierten.«

bbs 4/2021 (27. April 2021)

eBook epub (epub)
mit zahlreichen Abbildungen
ISBN: 978-3-641-26345-4
Erschienen am  22. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Die Paulus-Briefe im historischen Kontext interpretiert

Von: Test_LR

11.06.2021

Cover: --------- Das Titelbild zeigt die Ruinen des alten Ephesus, in dem Paulus einst für eine bestimmte Zeit lebte und wirkte und stimmt damit optimal auf den Inhalt ein. Es wirkt wie der Eingang in die alte Welt und sehr ansprechend. Inhalt: --------- Es gibt viele religiöse Untersuchungen, wie man die Texte der Paulus-Briefe im Neuen Testament deuten und einordnen kann. Der Autor dieses Buches wählt einen anderen Ansatz. Er versucht aus der Geschichte und damaligen Kultur heraus Paulus' Motivation und die seiner Anhänger, der ersten Messiasleute, zu interpretieren. Dabei bedient er sich einer Entdeckungstour durch die antike Stadt Ephesus. Mein Eindruck: --------- In der Einleitung steht: "Lange Zeit konzentrierte sich die Auslegung der Paulusbriefe auf die zentralen Glaubensaussagen in den Texten. Sie wurden isoliert für sich betrachtet. Die konkreten Lebensbedingungen der Menschen in den antiken Städten, die diese Briefe geschrieben und gelesen haben, waren nicht im Fokus der Auslegung. Die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen des römischen Reichs sah man für die Interpretation der Bibeltexte als völlige Nebensächlichkeit an." Im Kern steht dabei die Frage: "Wie lassen sich diese Texte lesen und verstehen, wenn man sie in eine antike Großstadt wie Ephesus hineinstellt?" Dies ist m. E. dem Autor hier sehr gut gelungen. Er untersucht hierbei verschiedene Bereiche des kulturellen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Lebens. Obwohl ich mich mit der Antike bereits befasst habe, habe ich in diesem Buch auch viele neue Aspekte erfahren und bekam neue Erkenntnisse über das Leben in dieser Zeit. Noch wichtiger aber waren mir hier die Rückschlüsse, die man im Bezug auf den christlichen Glauben und das Ausleben des Glaubens hieraus ziehen konnte. Schon in der Vergangenheit hatte ich mich öfter gefragt, wie bestimmte Glaubens-Aspekte mit der damaligen Kultur in Einklang zu bringen sind, wie sich "die ersten Christen" gefühlt haben mögen und welchen Gefahren sie dabei möglicherweise ausgesetzt waren. Zur Einstimmung dienen zwei Karten auf den ersten Seiten, die Ephesus' Ruinen als Lageplan und eine Karte des heutigen Ephesus zeigen. Der Autor begleitet dann Paulus und seine Anhänger in Gedanken beim Verweilen bestimmter Orte innerhalb der Stadt und verknüpft dabei in jedem Kapitel einen bestimmten Aspekt des antiken Lebens mit bestimmten Botschaften aus den Paulus-Briefen. So erfährt der Leser unter anderem, wie schwer es war, neben dem gesellschaftlich fast schon überlebensnotwendigen Kult um die Göttin Artemis, den Glauben und die Anbetung eines Gottes auszuleben. Oder warum die christlich angestrebte Geschwisterliebe im Kontrast zum griechischen und römischen Hierarchiedenken stand. Diese Aspekte fand ich sehr spannend, denn sie verdeutlichen, wie revolutionär und schwierig es damals für Paulus und die Messiasleute war. Und dennoch konnte sich diese Bewegung bis in die heutige Zeit durchsetzen und etablieren. Herr Jochum-Bortfeld versteht es, Geschichte lebendig werden zu lassen und einzelne Aspekte des christlichen Glaubens von einer anderen Seite zu beleuchten und mit entsprechenden Quellen zu untermauern. Durch einige Bilder der Ruinen in jedem Kapitel wird das Geschilderte für dem Leser noch anschaulicher. Abgesehen von einigen Wiederholungen sowie Ausschweifungen, bei denen ich zwischenzeitlich den roten Faden verlor, ist das Buch sehr gut verständlich und eindrucksvoll geschrieben. Auch für nicht religiöse Menschen zu empfehlen, die mehr über den Alltag in der Antike erfahren möchten. Fazit: --------- Eine interessante Reise durch das antike Alltagsleben und seine Auswirkung auf Paulus' Botschaft und das Leben der ersten Messiasleute

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Interessantes Buch, aber........

Von: Susanne

18.03.2021

Wer sich für Archäologie und frühe Geschichte zur Zeit des Neuen Testaments interessiert, ist hier bestens aufgehoben. Die Kapitel beginnen meist sehr anschaulich, sei es durch Geschichten oder durch Beschreibungen von archäologischen Plätzen. Was mir gar nicht gefallen hat, war der spätere Übergang zu Vergleichen bzw. Hinweisen auf Psalme, Apostelbriefe etc. des Neuen Testaments. Ich bin leider nicht bibelfest, so konnte ich mit diesen gehäuften Abkürzungen überhaupt nichts anfangen; im Gegenteil: es hat mich in meinem Lesefluss sehr gestört.

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Vita

Dr. Carsten Jochum-Bortfeld, geboren 1968, apl. Professor für Neues Testament am Institut für Ev. Theologie der Universität Hildesheim. 1987 - 1995 Studium der Ev. Theologie in Wuppertal und Bochum, Promotion (1999) und Habilitation (2006) im Fach Neues Testament an der Ruhr-Universität Bochum.

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Pressestimmen

»Wir lesen, wie Menschen aus den unteren sozialen Schichten ihren Alltag im römischen Reich bestreiten. [...] Das ist fast wie Kino - zum Lesen.«

Konradsblatt (02. May 2021)

»Carsten Jochum-Bortfeld blickt neu auf Paulus und eröffnet interessante und ungewohnte Sichtweisen.«

Christian Döring auf www.amazon.de (30. March 2021)

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