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Die Autobiografie eines der herausragendsten und streitbarsten Schriftstellers der Nachkriegsliteratur

Stefan Heym (1913–2001) ist eine Jahrhundertfigur. Sein Leben war aufs Engste mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts verwoben: Er floh vor den Nationalsozialisten, wurde in die USA eingebürgert, unterstützte die amerikanischen Invasionstruppen bei der psychologischen Kriegsführung, übersiedelte 1953 in die DDR und leistete trotzdem Widerstand gegen die SED. »Nachruf« ist die mitreißende Lebenserzählung eines deutschen Juden und linken Utopisten und das bewegende Dokument eines der streitbarsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur.

Stefan Heyms autobiografisches Meisterwerk bei C. Bertelsmann erstmals erschienen 1988, nun auch Teil der digitalen Werkausgabe.


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ISBN: 978-3-641-27821-2
Erschienen am  10. May 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Stefan-Heym-Werkausgabe, Autobiografisches, Gespräche, Reden, Essays, Publizistik

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Vita

Stefan Heym, 1913 in Chemnitz geboren, floh vor der Nazidiktatur nach Amerika, verließ das Land in der McCarthy-Ära und lebte von 1952 an in der DDR. Sein kritischer, unbeugsamer Geist machte ihn zur Symbolfigur. Als Romancier und Publizist wurde er international bekannt. 1994 eröffnete er mit einem engagierten Plädoyer für Toleranz als Alterspräsident den Deutschen Bundestag. 2001 starb er auf einer Vortragsreise in Israel.

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