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Mein fliegender Teppich des Geistes

Wie sich aus Kindheitserfahrungen eine lebendige Spiritualität weben lässt

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Eigene spirituelle Muster erkennen

In 17 Kapiteln berichtet Marion Küstenmacher von Augenblickserfahrungen, aus denen sich im Verlauf ihres Lebens spirituelle Fäden sponnen, die sich heute fest mit ihrem Bewusstseinsfeld verwoben haben. Jedes Kapitel folgt einem Dreischritt: Die Autorin erzählt von einer besonderen Kindheitserfahrung und fragt dann, wie dieses Basismotiv in der mystisch-theologischen Tradition wahrgenommen und gedeutet wird. In einem dritten Schritt macht sie schließlich deutlich, wie sich das Thema in ihrer Biografie entfaltet hat und wo es sie heute trägt und weiterführt.

Entstanden ist die sehr persönliche Geschichte eines spirituellen Weges, die zugleich eine Einladung ist, die Muster mystischer Spiritualität im eigenen Leben zu entdecken und ihnen nachzugehen.

»Den fliegenden Teppich meines Erwachsenen-Bewusstseins erlebe ich heute als ein fluides, mobiles, immer noch vorläufiges Territorium, ein ›Gefährt‹ des Geistes, auf dem zu reisen ich nicht müde werde.« (Marion Küstenmacher)

  • Von der Autorin für integrale Persönlichkeitsentwicklung

  • Ihr persönlichstes Buch über den Weg ihrer Spiritualität

  • Mit weiterführenden Ideen für eine spirituelle Praxis


eBook epub (epub), 2 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-25953-2
Erschienen am  01. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

In-sprierend im wahrsten Sinn des Wortes

Von: Dipl.-Psych. Hans Neidhardt aus 69493 Hirschberg

25.03.2021

Um es gleich vorneweg zu sagen: ein sympathisches Buch. „Sym-pathisch“ in der wortwörtlichen Bedeutung: Beim Lesen schwinge ich ein in lebendig und detailliert geschilderte Lebenserinnerungen der Autorin, und diese Sym-pathe öffnet mir den Zugang zu eigenen Erinnerungen, so dass zwischen dem Text des Buchs und meinen Resonanzen eine Gewebe aus Bildern, Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen entsteht – ein „fliegender Teppich“. Das Versprechen des Klappentexts wird eingelöst: „…die Muster mystischer Spiritualität im eigenen Leben zu entdecken und ihnen nachzugehen.“ In 17 Kapiteln (knapp 250 Seiten) werde ich eingeladen, jeweils eine Erinnerung der Autorin nachzuvollziehen (z.B. „die gestohlene Murmel“ oder „der Geist in der Buchstabensuppe“), zu reflektieren und Bezüge zu mystisch-theologischen Traditionen (vor allem, aber nicht nur des Christentums) herzustellen. Ich entdecke Parallelen zu einem anderen, mir sympathischen Buch: „Die kleine Sakramentenlehre“ von Leonardo Boff (z.B. „Das Sakrament des Zigarettenstummels“). In einem dritten Schritt werde ich dann eingeladen zu fragen, was all das für eine dem heutigen Bewusstseinsstand entsprechende Spiritualität bedeuten könnte. Auch diese gedankliche Weite und Tiefe macht das Buch mir sympathisch. Das Namensverzeichnis am Ende des Buchs spricht Bände: Von A (wie Adorno, Assagioli, Augustinus) über G (wie Gebser, Goethe) und R (wie Rahner, Rohr, Rilke) bis W (wie Wilber) und Z (wie Zink und Zulehner), ebenso wie die knapp 80 zitierten Bibelstellen plus Passagen aus dem Thomasevangelium und den Johannesakten. Sympathisch also - im Sinn meditativer Erbaulichkeit, aber auch wegen „gedanklichem Futter“ für meinen „inneren Schriftgelehrten“.

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Fliegender Teppich einer „normalen Zeitgenossin mit viel Bodenhaftung“ - zu Marion Küstenmachers neuem Buch

Von: Johannes Schleicher aus 90427 Nürnberg

12.03.2021

Was hat ein Teppich – und auch noch ein „fliegender des Geistes“ – mit lebendiger Spiritualität zu tun? Dies fragte ich mich, als ich das neue Buch der Erfolgsautorin Marion Küstenmacher erstmal in Händen hielt. Und schon nach dem Inhaltsverzeichnis war ich neugierig, sehr neugierig! Die Frage währte nicht lange, denn schon im ersten Kapitel (S.8f) wurde sie ausführlich und originell beantwortet: Drei Teppiche sind gleichsam der erste rote Faden dieser erfreulicherweise sehr persönlichen und vollkommen moralinfreien „spirituellen Biografie“. Besondere Momente der Kindheit (1.Teppich) bilden den Anfang eines jeden Kapitels (Rahner nennt es „Mystik des alltäglichen Lebens“). Im zweiten Teppich knüpft die Autorin weiter, sodass mehr und mehr ihr persönlicher Lebensteppich entsteht. Der dritte Teppich ist der „Teppich der Erkenntnis“, in dem auch die Wissenschaften, die Theologie und die Mystik nicht zu kurz kommen. So ist von Anfang an sicher gestellt, dass jede/r Leser/in etwas für sich selbst findet und davon profitieren kann. Dabei helfen viele praktische Anleitungen zum Meditieren und Imaginationsvorschläge aus dem reichhaltigen Fundus der langjährigen spirituellen Begleiterin und Kursleiterin. . Der zweite rote Faden dieses Buches ist die Tatsache, dass es von Anfang bis Ende durchwebt ist von SEHR persönlichen Erinnerungen, z.B. Tagebucheinträgen, der Erzählung einer Fehlgeburt, vom persönlichen Schutzengel usw. Dies ist m.E. der größte Schatz dieses Werkes, und hier beweist Marion Küstenmacher beeindruckend viel Mut, sich so zu outen. Der dritte rote Faden ist ihre deutlich sichtbare Beheimatung in der integralen Spiritualität, im Geist des Nondualen. Hierzu gehört eine tiefspirituelle persönliche Exegese von Eph3, 16-18,(S.114) eine psychologische Auslegung des Räuber Hotze nplotz (S.124). Sehr beeindruckend und Mut machend, was die Autorin über „Licht“ schreibt, dieses Wort Jesu „Ihr seid das Licht der Welt“: „Man kann über den Menschen nicht höher denken, als Jesus es getan hat“ (S.82). Sehr subtil klagend (aber niemals anklagend) beschreibt Marion Küstenmacher immer wieder den gegenwärtigen Zustand der Ökumene – persönlich erlitten u.a. an der Abendmahls – bzw. Eucharistiepraxis der Kirche (S.213). Alternativvorschläge fehlen natürlich nicht (S. 208 z.B.) Neben all den ernsten Passagen erleben die Lesenden immer mal wieder etwas zum Lachen (S.90ff, „Schallplatteninseln“, S.106ff „Stöckelschuhe aus Teer“) und machen so die Erfahrung, dass bei mystischer Spiritualität der originell gedeutete Humor nie zu kurz kommt. Dass in einer Fußnote (Anm. 50) der Helgoländer Dichter James Krüss zu Wort kommt, hätte ich zuletzt erwartet! Alles in allem: beim Lesen dieses Buches verging mir die Zeit viel zu schnell – ehe ich es erwartete, war ich am Ende angelangt (S.238) und freute mich auch noch über die peinlich genau geführten Verzeichnisse und Anmerkungen, die die Interessierten bei weiteren Entdeckungen begleiten können. So ist die Einladung Marion Küstenmachers (S.233) „Setzen sie sich auf ihren fliegenden Teppich des Geistes. Erzählen sie sich eine Geschichte über sich selbst…. Der Faden wird nicht reißen, auch wenn ihre Geschichte dazwischen Schweres und Leidvolles enthält“ eine unaufdringliche Aufforderung, dieses Buch und damit auch sich selbst zu genießen Dem schließe ich mich sehr gerne an! Dipl. Theol. Johannes Schleicher, Nürnberg

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Vita

Marion Küstenmacher, geboren 1956, evangelische Theologin und Germanistin, war Mitbegründerin und viele Jahre gemeinsam mit ihrem Mann Werner »Tiki« Küstenmacher Chefredakteurin des monatlichen Newsletters »simplify your life«. 2010 erhielt Marion Küstenmacher den Argula-von Grumbach-Preis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Mit ihren zahlreichen Buchveröffentlichungen gehört sie zu den wichtigsten spirituellen Autorinnen der Gegenwart. Im Gütersloher Verlagshaus erschienen von ihr bereits „Gott 9.0. Wohin unsere Gesellschaft spirituell wachsen wird“, „Integrales Christentum. Einübung in eine neue spirituelle Intelligenz“, „Der Seele einen Garten schenken. Vom Zauber der Blumen und einfachen Dinge“.

www.gott90.de

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