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Robert Harris

Königsmörder

Roman

(3)
eBook epubNEU
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England, 1660. König Karl II. erlässt mit einer Akte der Verzeihung ein Generalpardon. Ausgenommen sind die Königsmörder, jene Hochverräter, die das Urteil zur Enthauptung seines Vaters Karl I. unterzeichnet haben. Dazu gehören auch die Oberste Whalley und Goffe, die im Bürgerkrieg auf der Seite Oliver Cromwells kämpften. Sie können rechtzeitig in die neuen Kolonien in Amerika fliehen. Die Flüchtlinge treffen dort auf eine Gesellschaft, die durch einen pietistischen Fanatismus geprägt ist und sich gerade vom Mutterland jenseits des Atlantiks abspaltet. Hier könnten sich die beiden unter Gleichgesinnten in Sicherheit wiegen, wären ihnen nicht ebenso fanatische Häscher auf den Fersen.

»Das neue Buch des britischen Bestsellerautors Robert Harris ist ein Krimi, ein Thriller - und ein Blick in die Geschichte Englands. … Ein Vergnügen, bei dem sich etwas lernen lässt.«

Stefan Schmitz, Stern (10. November 2022)

Aus dem Englischen von Wolfgang Müller
Originaltitel: Act of Oblivion
Originalverlag: Hutchinson Heinemann
eBook epub (epub), ca. 544 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-29161-7
Erschienen am  02. November 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein großartiger historischer Roman

Von: brigitta

10.11.2022

Darum geht es: König Karl I brachte sein Versuch die Kirchen gleichzuschalten sowie das Parlament auszuschalten den Tod ein. Die Menschen allerdings wollten nämlich sowohl das Parlament als auch ihre unterschiedlichen Visionen von christlichen Glauben behalten und beantworteten das Bestreben von Karl I mit einem Bürgerkrieg, der nicht nur den vorübergehenden Verlust der Monarchie einbrachte, sondern auch Karl I den Verlust seines Kopfes. Aber wie heißt es so schön: der König ist tot, lang lebe der König. Von 1649 bis 1660 übte sich England in Republik, aber ließ dann mit König Karl II die Monarchie wiederauferstehen und wieder wurde ein Stuart zum König gesalbt. Karl II kann den Tod seines Vaters nicht ganz stillschweigend hinnehmen und erlässt zwar ein Generalpardon, aber will zumindest die Unterzeichner des Todesurteils von Karl I zur Rechenschaft ziehen. Diese 59 sogenannten Königsmörder werden damit zu Gejagten. Viele von ihnen sind selbst schon verstorben aber Richard Nayler hat es sich zur Aufgabe gemacht jeden einzelnen der Königsmörder aufzuspüren. Ganz besonders hat er es auf Oberst Edward Whalley und seinen Schwiegersohn Oberst Wiliam Goffe abgesehen, denn Nayler hat mit ihnen noch eine alte Rechnung zu begleichen ... Fazit: Robert Harris, Meister der Erzählkunst, hat es mal wieder scheinbar mühelos geschafft mich in seine Geschichte zu saugen und mich viele Lesestunden in fremden Welten und fernen Zeiten verbringen zu lassen. Okay, ich muss vorneweg zugeben, dass ich die Romane von Robert Harris nicht ganz objektiv beurteilen kann, da ich ein riesengroßer Fan seiner Bücher bin und Harris könnte mir wahrscheinlich sogar seinen Einkaufszettel vorlegen, ich würde den Inhalt begeistert inhalieren ;) Trotzdem kann ich ohne Zweifel sagen das "Königsmörder" ein großartiger historischer Roman ist. Zum Lesen inspiriert hat mich zum großen Teil meine Liebe zur Outlander-Serie von Diana Gabbaldon, denn diese Serie lebt auch von dem geschichtlichen Hintergrund um Charles Edward Louis Philip Casimir Stuart, manchmal auch Bonnie Prince Charlie genannt, dem Urenkel von Karl I. Mich hat schon lange brennend interessiert, was denn vor dem Versuch von Charles Edward Louis Philip Casimir Stuart zu König Karl III oder auch King Charles III zu werden, in England und Schottland so los war und was dazu führte, dass Bonnie Prince Charlie kein rechtmäßiger Thronerbe war. "Königsmörder" hat mir so einiges davon erklärt und das auf eine unterhaltsame Weise, die sogar etwas von einen Kriminalroman hatte. Die Figuren sind allesamt so dargestellt, dass ich sie wirklich gut ins 17. Jahrhundert verorten konnte, aber trotzdem so nah an unserer Vorstellung von Persönlichkeit, dass sie nicht fremd waren. Richard Naylers Jagd auf Whalley und Goffe um der Gerechtigkeit genüge zu tun war alleine schon sehr spannend zu lesen, aber der Aspekt, dass Nayler auch einen persönlichen Rachefeldzug gegen die Beiden führt, machte die Sache noch spannender. Gefesselt haben mich hier ganz besonders die Beschreibungen des Lebens in den britischen Kolonien in Amerika des 17. Jahrhunderts. Sie waren total interessant und mancherorts gar nicht so weit weg vom Leben im 21. Jahrhundert. ;) Natürlich musste ich während der Lektüre immer wieder die historischen Fakten nachlesen und auch mit diesem Buch hat mich Harris nicht enttäuscht, er ist nicht nur ein Meister der Erzählkunst, sondern auch ein Meister der Recherche. Sämtliche Fakten habe ich auch so, wie er sie beschreibt, in Geschichtsbüchern gefunden. Harris hält sich an die Fakten und gibt den Menschen aus vergangenen Zeiten ein Gesicht und eine Stimme. Natürlich sind diese Gesichter oder diese Stimmen eine Interpretation der Fakten, aber auch der besten Faktenrecherche muss Leben eingehaucht werden damit daraus ein guter Roman entsteht. Ich bin auf jeden Fall richtig froh "Königsmörder" gelesen zu haben und habe nun einen ganz anderen Draht zum Untergang der Stuarts, obwohl die in "Königsmörder" gar keine große Rolle spielen ... aber ich habe die Zeit, den Zeitgeist, mehr erfasst.

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Königsmörder

Von: gosureviews

06.11.2022

Die Geschichte spielt im Jahr 1660, zur Zeit der Restauration der Monarchie. Die Königsmörder, die das Todesurteil gegen Karl I. unterzeichnet hatten, sind auf der Flucht, nachdem sie des Hochverrats für schuldig befunden wurden. General Edward Whalley und Colonel William Goffe fliehen nach Amerika. Goffe ist der Schwiegersohn von Whalley und mit dessen Tochter verheiratet. Richard Nayler ist Sekretär des Königsmordkomitees des Geheimen Rates, ein Mann, dessen Frau nach seiner Verhaftung in den vorzeitigen Wehen starb. Nayler, verwitwet und kinderlos, nimmt Goffe seine in England zurückgelassene Frau und seine Kinder übel. Mit Karl II. auf dem Thron werden die für den Tod seines Vaters verantwortlichen Männer gejagt, und Nayler macht sich auf den Weg nach Amerika, um den Aufenthaltsort von Whalley und Goffe herauszufinden. Dieses Buch umfasst viele Jahrzehnte. Es zeigt, wie viele Menschen auf beiden Seiten des englischen Bürgerkriegs ihren Glauben verloren und für ihre Loyalität bezahlten. Royalisten, die von dem Karl II. unbeeindruckt waren, und Puritaner, die Oliver Cromwells Ernennung seines Sohnes zu seinem Nachfolger in Frage stellten. Dies ist die Geschichte einer Menschenjagd, die sich über ganz Europa und Amerika erstreckte und jahrzehntelang andauerte. Karl II. suchte Vergeltung und wollte all jene zur Strecke bringen, die das Todesurteil seines Vaters unterschrieben hatten. Nayler ist ein guter Charakter, ein Mann, der wenig zu verlieren hat und ein persönliches Interesse an der Jagd hat. Dennoch war dies für mich keine Fünf-Sterne-Lektüre. Ich war zwar interessiert, hatte aber das Gefühl, dass etwas fehlte. Vielleicht war es schwierig, die Spannung aufrechtzuerhalten, wenn sich die Geschichte so lange hinzog. Dennoch ist es ein interessanter Abschnitt der Geschichte und eine gute Lektüre.

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Vita

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane »Vaterland«, »Enigma«, »Aurora«, »Pompeji«, »Imperium«, »Ghost«, »Titan«, »Angst«, »Intrige«, »Dictator«, »Konklave«, »München«, »Der zweite Schlaf« und zuletzt »Vergeltung« wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polański bei der Verfilmung von »Ghost« (»Der Ghostwriter«) brachte ihm den französischen »César« und den »Europäischen Filmpreis« für das beste Drehbuch ein. Die Verfilmung von »Intrige« – wiederum unter der Regie Polańskis – erhielt auf den Filmfestspielen in Venedig 2019 den großen Preis der Jury, den Silbernen Löwen. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.

Zum Autor

Pressestimmen

»Erstaunlich, wie er das immer wieder hinkriegt. ... mal reingeschaut ... und einfach weitergelesen, weil der Spannungsbogen stimmt, die Fiktionalisierungen überzeugen ...«

Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (06. November 2022)

»In Königsmörder begleitet Robert Harris die Flucht zweier Männer, die das Todesurteil für König Charles I. unterschrieben haben – und legt sein bestes Buch seit Langem vor.«

Erich Kocina, Die Presse am Sonntag (06. November 2022)

»Tiefer als je zuvor taucht Dauerbestsellerautor Harris in die englische Geschichte ein.«

Wieland Freund, Welt am Sonntag (06. November 2022)

»Wie keinem Zweiten gelingt es dem Briten Harris, Geschichte in rasend spannende Geschichten zu verwandeln ...«

Grazia (03. November 2022)

»... dann liest man sich hinein in all die Ränkelspiele im (Neu-) England des 17. Jahrhundert und mag gar nicht wieder aufhören.«

Focus (12. November 2022)

»Es ist Harris‘ Schreibkunst zu verdanken, dass das nie langweilig wird.«

»Sein bester Roman seit ›Vaterland‹.«

The Times (09. September 2022)

»Ein wichtiges Buch gerade für unsere jetzige Zeit.«

The Guardian (09. September 2022)

»Ein meisterhafter Geschichtenerzähler«

The Observer (09. September 2022)

»Die Romane von Robert Harris sind allesamt Pageturner, und ‚Königsmörder‘ setzt noch eins drauf.«

The Sydney Morning Herald (09. September 2022)

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