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Klaras Schweigen

Roman

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Freiburg im Breisgau, 2018: Nach einem Schlaganfall spricht Miriams hochbetagte Großmutter plötzlich französische Worte – eine Sprache, die sie angeblich nie gelernt hat. Miriam erkennt schnell, dass Klara weit mehr verbirgt, doch alle Nachfragen finden kein Gehör. Was genau passierte im Leben ihrer Großmutter? Warum verließ sie Freiburg und ging im Dezember 1949 überstürzt nach Konstanz? Miriams Suche nach Antworten führt sie bis in die Bretagne, immer auf der Spur eines jahrzehntelang gehüteten Familiengeheimnisses …

»Bettina Storks fesselt mit ihrer Geschichte den Leser, packt ihn und nimmt ihn mit.«

Waiblinger Zeitung (08. März 2021)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24437-8
Erschienen am  08. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Frankreich :-)

Von: LisaM

12.04.2021

Mein erster Roman von Bettina Storks und er hat mich überzeugt! Die Hauptfiguren Klara und ihre Enkelin Miriam stehen sich sehr nah. Als die sonst noch so fitte Oma Klara einen Schlaganfall bekommt und nicht mehr spricht leidet Miriam sehr darunter. Plötzlich jedoch findet Klara die Worte wieder, jedoch auf Französisch. Miriam versucht herauszufinden wieso ihre Großmutter fließend französisch spricht und wird nach und nach in ein lange behütetes Familiengeheimnis hineingezogen. Das Buch bleibt bis zum Ende spannend und überraschend. Die Figuren sind sympathisch und man kann sich vollkommen in die Geschichte einfinden. Für jemanden, der oft Romane mit Familiengeschichten liest, ist dies sicherlich kein gänzlich neu ausgedachte Geschichte, aber dennoch ist dieser Roman lesenswert und birgt die ein oder andere unvorhergesehene Wendung. Die Kapitel wechseln zwischen der heutigen Zeit (2018) und der Vergangenheit (hauptsächlich 40er und 50er). Zwischendurch erfolgt der Wechsel meiner Meinung nach etwas zu schnell und manche Inhalte werden nur sehr kurz angesprochen, das ist etwas schade. Aber insgesamt eine gelungene und spannende Familiengeschichte, die einem den Lockdown versüßt.

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Familiengeheimnisse und ein Recht auf Schweigen

Von: Barbara T.

11.04.2021

Miriam sorgt sich um ihre Großmutter Klara, die vor kurzem einen Schlaganfall erlitten hat. Denn seitdem konnte die 89-jährige Dame nicht mehr sprechen. Miriams Freude ist dementsprechend groß, als sie erfährt, dass die Großmutter nach 6 Wochen Reha-Klinik wieder einzelne Wörter sprechen kann. Verwirrend ist es aber, dass Klara plötzlich Französisch spricht. Seit langem besteht eine besondere Beziehung zwischen Klara und ihrer Enkelin. Denn im Alter von 2 Jahren hat Miriam ihre Eltern verloren und wuchs seitdem bei den Großeltern auf. Miriam hilft der Großmutter bei den Sprachübungen und erfährt nach und nach Einzelheiten über Klaras Vergangenheit. Auf Wunsch der Großmutter beginnt Miriam mit der Suche nach Klaras ersten großen Liebe. So kommen lange verschwiegene Familiengeheimnisse ans Tageslicht und dabei viele alte Wunden aufgerissen wurden. _„Unsere Mütter und Väter, Großväter und Großmütter haben ein Recht auf die Lücken in ihren Biografien. Sie schulden uns keine Auskunft.“_ (107) Sehr emotional ist der neueste Roman von Bettina Storks. Die Autorin erzählt hier die Geschichte einer sehr starken Frau, die ziemlich früh Verantwortung für ihr Leben übernehmen musste. Um ihre Familie finanziell zu unterstützen unterbrach Klara ihre Schneiderlehre und begann im Herbst 1948 in einem französischen Laden zu arbeiten. Dort traf sie ihre erste Liebe, einen in Freiburg stationierten Französen Pascal. Doch diese Liebe war von Anfang an zum Scheitern verurteilt; den weder das Gesetz noch ihre Familie haben solche Beziehungen erlaubt. Kurze Zeit später ist Klara gezwungen Freiburg zu verlassen. Sie bekommt Unterstützung ihres Patenonkels in Konstanz, kann ihre Schneiderlehre beenden und heiratet – gegen den Willen ihrer Familie - den Justizschreiber Eduard. Klara hatte viel Glück im Leben, aber sie musste auch viele Schicksalsschläge annehmen, an denen sie leicht zerbrechen könnte. Sie war bestimmt ein gutes Vorbild für ihre Enkelin Miriam, die ihr jetzt treu zu Seite steht. Auf Klaras Wunsch begibt sich Miriam auf Spuren der Vergangenheit, doch ihre Großtante Lotte reagiert mit Ärger: _„Nichts war…. Jedenfalls nichts, was für deine Ohren bestimmt wäre. Es ist einfach geschehen. Und nach all den Jahren kommst du mit deinen Fragen. Lass es gut sein, Miriam, lass es gut sein. Ich warne dich – du bringst sie ins Grab – das schwöre ich dir! Es hängt zu viel dran.“ _ (106) Bei ihrer Recherche stößt Miriam auf Lügen, die vor fast siebzig Jahren gesponnen wurden und das Leben der ganzen Familie verändert haben. Auch Miriam muss die entdeckten Wahrheiten verkraften. Bettina Storks platziert die Geschichte mit Miriam ins Jahr 2018, Klaras Geschichte erfasst die Nachkriegsjahre bis Jahr 2018. Beide Geschichten wurden abwechselnd erzählt und beide sind unheimlich spannend. Bildhaft hat die Autorin das Leben der deutschen Familien in der Nachkriegszeit, insbesondere in der französischen Besatzungszone, dargestellt. Interessant und authentisch hat sie über die Rolle der Frau in der Familie und in der Gesellschaft geschrieben. Der Erzählstil ist sehr ansprechend, extrem anschaulich, emotional und tiefgehend. „Klaras Schweigen“ ist eine berührende Geschichte, die ich regelrecht verschlungen habe. Sehr empfehlenswert!

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Vita

Bettina Storks, geboren bei Stuttgart, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und Autorin. Sie war viele Jahre als Redakteurin tätig, bevor sie ihr erstes Buch veröffentlichte. Die Leidenschaft für Familiengeheimnisse und die Faszination für die deutsch-französische Geschichte vereint Bettina Storks immer wieder in ihren vielschichtigen Romanen. Die Autorin lebt und arbeitet am Bodensee.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Bettina Storks zeigt uns das Leben im Nachkriegsdeutschland. Die Gedanken der Menschen in dieser schwierigen Zeit hat sie sehr gut mit verarbeitet.«

news.de (10. März 2021)

»‘Klaras Schweigen‘ ist ein wundervoller und tiefgründiger Roman über Geheimnisse, Lügen,Liebe, Verlust und Missgunst. Ich habe die ganze Zeit mitgezittert und mitgehofft.«

Annett Sternberg, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde (25. März 2021)

»Diesen Buchschatz kann ich jedem nur ans Herz legen.«

»Ein berührender, zu Herzen gehender Roman, der beeindruckt, der zeigt, was Literatur kann, der pures Lesevergnügen verbreitet.«

Friederikesbücherblog (09. März 2021)

»"Klaras Schweigen" ist eine sehr ergreifende Lebens- und Liebesgeschichte.«

nichtohnebuch (09. März 2021)

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