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Jenny Erpenbeck

Kairos

Roman

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»Eine ganz und gar epische Erzählerin – eine der kraftvollsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.« NZZ am Sonntag über Jenny Erpenbeck

Die neunzehnjährige Katharina und Hans, ein verheirateter Mann Mitte fünfzig, begegnen sich Ende der achtziger Jahre in Ostberlin, zufällig, und kommen für die nächsten Jahre nicht voneinander los. Vor dem Hintergrund der untergehenden DDR und des Umbruchs nach 1989 erzählt Jenny Erpenbeck in ihrer unverwechselbaren Sprache von den Abgründen des Glücks – vom Weg zweier Liebender im Grenzgebiet zwischen Wahrheit und Lüge, von Obsession und Gewalt, Hass und Hoffnung. Alles in ihrem Leben verwandelt sich noch in derselben Sekunde, in der es geschieht, in etwas Verlorenes. Die Grenze ist immer nur ein Augenblick.

»Ein mitreißender Roman über das Ausgesetztsein in der Liebe und den richtigen Moment im Leben.«


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ISBN: 978-3-641-23871-1
Erschienen am  30. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Der rechte Zeitpunkt……..

Von: Silbernenadel

09.09.2021

Jenny Erpenbeck erzählt in ihrem neuen Roman von Katharina und Hans, die sich vor dem Mauerfall IN OST-Berlin kennenlernen. Hans ist wesentlich älter als Katharina und er ist verheiratet. Ihre Begenung mag Zufall sein unter Betrachtung des Titels gesehen aber dann doch eher nicht. Der rechte Zeitpunkt - Kairos oder doch der falsche? Jenny Erpenbeck erzählt diese Geschichte von Abgründen und Abhängigkeiten, von Gewalt und Hass und von Hoffnung. Ihre Sprache ist klar und schön; man liest diesen Roman einfach sehr gern!

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Ein Buch zum genießen und nachdenken

Von: Linda

08.09.2021

Das Buch fand ich sehr spannend und anspruchsvoll, liest sich sehr leicht. Eine große, einzigartige Liebe zwischen einem Mann der älter ist als der eigene Vater und einem jungen Mädchen in der DDR, wo so vieles anders ist als im Westen Deutschlands. Und dann die „Freiheit“ und der Preis dafür. Ich fand es faszinierend wie die Autorin nur mit ein paar Zeilen nicht nur das große Glück der „Freiheit“, sondern auch die Unsicherheit, den Verlust und vor allem die Nutzlosigkeit dargestellt hat. Das Buch lässt mich nicht mehr los, verleitet zum nachdenken und philosophieren.

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Vita

Jenny Erpenbeck, geboren 1967 in Ost-Berlin, debütierte 1999 mit der Novelle »Geschichte vom alten Kind«. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman »Aller Tage Abend« wurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize. Für »Gehen, ging, gegangen« erhielt sie u. a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

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Pressestimmen

»Jenny Erpenbeck ist ein ungeheuer fesselnder Roman gelungen, der von den Abgründen einer konspirativen Liebe erzählt – und von der Trauer über ein untergehendes Land, dem der Aufbruch in einen antiautoritären Sozialismus nie gelang.«

»Der Roman ist ein Buch über die Geheimhaltungen des Intimen, über Sehnsucht, über das Schlechte und das Gute an Verboten.«

EMMA, Verena Auffermann (26. August 2021)

»Jenny Erpenbeck erzählt in „Kairos“ von der existentiellen Verlorenheit einer ganzen Generation.«

»Ein großer Roman zur Zeitgeschichte.«

»Ein vom Anfang bis zum Ende überzeugender Roman, weil er mit großer Kunstfertigkeit eine Liebesgeschichte zu überschreiten versteht und zum Roman über einen historischen Umbruch wird.«

»Wie es ihr gelingt, einen Moment der Zeitgeschichte in einer so bedrückenden wie faszinierenden Beziehung zu kondensieren, ist das eigentliche Geheimnis dieses Romans.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Elena Witzeck (02. September 2021)

»"Kairos" gehört zu den wichtigsten Büchern in diesem Herbst, ob man damals dabei war oder heute beginnen will zu verstehen.«

Berliner Zeitung, Cornelia Geißler (22. September 2021)

»Liebe weicht der Angst, Behauptung der Enttäuschung. Und alles steht in einem großen Zusammenhang in dieser virtuosen Komposition aus Sprache, Psychologie und Geschichte.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung (16. October 2021)

»Das Buch hat einen Sog, wer es liest, wird es lange in Erinnerung behalten.«

Rhein-Neckar-Zeitung, Roland Mischke (04. September 2021)

»Jenny Erpenbeck ist mit diesem Roman ein sprachliches Meisterstück gelungen.«

MDR Kultur, Claudia Ingenhoven (06. September 2021)

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