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Ragnar Jónasson

FROST

Thriller - Hulda-Helgi-Serie

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Ein altes Sanatorium. Ein entschlossener Ermittler. Ein ungelöstes Rätsel: Die Fortsetzung der großen HULDA-Trilogie von Ragnar Jónasson, in der der junge Kommissar Helgi Reykdal in den Fokus rückt - jener junge Mann, für den Kommissarin Hulda Hermannsdóttir in »DUNKEL« ihren Schreibtisch räumen musste. Helgi untersucht eines der größten Rätsel der isländischen Kriminalgeschichte, einen Cold Case: die Todesfälle im Tuberkulose-Sanatorium. 1983 waren dort, im eisigen Norden Islands, eine Krankenschwester und der Chefarzt umgekommen. Was ist 1983 wirklich geschehen? Und wurde die damalige Ermittlerin Hulda zum Schweigen gebracht?


Aus dem Isländischen von Anika Wolff
Originaltitel: Hvítidauði
Originalverlag: Bjartur Veröld
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-27498-6
Erschienen am  09. November 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Der weiße Tod

Von: booksurfer

27.11.2021

Ein altes Sanatorium. Ein entschlossener Ermittler. Ein ungelöstes Rätsel. Ein neues Buch von Ragnar Jonasson und dann auch noch einer Fortsetzung der Hulda Trilogie? Da war natürlich klar, dass ich dieses Buch sofort lesen muss, da der neue Fall sich auch wirklich spannend anhört: Helgi untersucht eines der größten Rätsel der isländischen Kriminalgeschichte, einen Cold Case: die Todesfälle im Tuberkulose-Sanatorium. 1983 waren dort, im eisigen Norden Islands, eine Krankenschwester und der Chefarzt umgekommen. Was ist 1983 wirklich geschehen? Und wurde die damalige Ermittlerin Hulda zum Schweigen gebracht? In Frost lernen wir den Ermittler Helgi kennen, seinetwegen muss Hulda in Dunkel ihren Schreibtisch räumen. Die Geschichte setzt allerdings schon einige Zeit davor ein und läuft dann irgendwann parallel zu der Geschichte in Dunkel ab. Man braucht allerdings keine Vorkenntnisse, um das Buch lesen zu können, einiges wird dadurch aber noch intensiver. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, zum einen 1983 die Morde und die Ermittlungen in der Anstalt und dann Helgis aktuelle Ermittlungen zu dem Fall. Helgi hat mir als Protagonist gut gefallen, vor allem mit seiner Liebe zu Büchern, aber auch seiner Beharrlichkeit und seine ruhige Art mochte ich sehr. Die Einblicke in sein Privatleben fand ich sehr interessant, dadurch lernen wir Helgi noch besser kennen und bekommen einen besseren Eindruck seines Charakters. Im Vergleich mit Hulda zieht Helgi aber ganz klar den Kürzeren, dennoch finde ich ihn als Figur sehr interessant und bin auch gespannt wie seine Geschichte weiter geht. Was ich schade fand, war das Hulda hier nur als Randfigur auftaucht, ich hätte mir hier mehr Interaktion zwischen den beiden Ermittlern erhofft, oder generell eine größere Rolle für sie. Der Schreibstil konnte mich wieder von der ersten Seite an überzeugen, ich mag die Art wie der Autor seine Geschichten erzählt, sehr ruhig und clean, aber es gelingt ihm eine wunderbar düstere Atmosphäre zu erzeugen. Der Fall um die Morde an der Tuberkulose Anstalt hat mir richtig gut gefallen, da sich die Geschichte immer wieder dreht und wendet. Es macht richtig Spaß mitzurätseln, wer denn nun der Täter sein ist und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Enden in Dunkel, Insel und Nebel haben immer nochmal zu einem letzten Schlag in die Magengrube ausgeholt und dieser Schlag erwartet uns auch in Frost. Doch diesmal ist es ein Double Punch denn der Schlag trifft gleich zweimal, einmal für Hulda und einmal für Helgi. Mit Frost ist Ragnar Jonasson eine tolle Fortsetzung der Krimi Reihe gelungen. Neben dem atmosphärischen Schreibstil konnte besonders der Fall überzeugen, aber auch Helgi macht als neuer Ermittler einen guten Job. Das Ende reist einem dann nochmal den Boden unter den Füßen weg und hat mich emotional nochmal richtig getroffen. Ich freu mich auf den nächsten Band. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für Frost, aber auch für die komplette Hulda Reihe. 5 von 5 Sternen

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Frost (Ragnar Jonasson)

Von: Poldi

15.11.2021

Helgi Reykdal steht kurz vor seinem Abschluss in Kriminologie, danach steht ihm eine aussichtsreiche Karriere als Kommissar bevor. Für seine Abschlussarbeit nimmt er sich einen alten Fall vor, als es im Jahr 1983 in einem Sanatorium für Tuberkulose-Patienten zu einer merkwürdigen Mordserie kam. Die Ereignisse wurden nie ganz aufgeklärt, doch nach und nach entdeckt Helgi Hinweise, die bisher nicht ausreichend untersucht wurden. Und dabei findet er auch Fehler, die die damalige Ermittlerin begangen hat: Hulda Hermannsdottir… Die großartige Hulda-Trilogie des isländischen Autors Ragnar Jonasson ist mir nachhaltig in Erinnerung geblieben, sodass „Frost“ auf meiner Wunsch-Leseliste seit der Ankündigung ganz oben stand. Immerhin wird hier eine Fortsetzung der Serie angekündigt – gelöst hat der Autor dies auf seine ganz eigene Weise. Immerhin starb die chronologisch rückwärts erzählte Trilogie Hulda am Ende des ersten Bandes, sodass sie keine Möglichkeit mehr hatte, erneut Fälle aufzuklären. Sie steht auch gar nicht mehr im Mittelpunkt, dieser Band setzt ihren Nachfolger Helgi in den Fokus. Dieser ist zwar nicht ganz so faszinierend und eingängig, hat aber dennoch einige spannende Aspekte zu bieten und hat einen ähnlich kühlen Charme. Auch aus seinem Privatleben gibt es Interessantes zu berichten, was den Roman deutlich aufwertet und ihm eine persönlichere Note gibt. Und dann taucht Hulda eben doch noch an der einen oder anderen Stelle auf, und ohne zu viel verraten zu wollen, lernt der Leser noch ein paar neue Facetten von ihr kennen. Diese Mischung ist sehr gelungen, denn Fans der Reihe bekommen hier reizvolles Neues geboten, während auch Neueinsteiger der Handlung problemlos folgen können. Der Fall wird auf drei Handlungsebenen erzählt. Natürlich stehen die Ermittlungen in der Gegenwart im Mittelpunkt, bei sich Helgi durch den alten Fall arbeitet und ihn neu aufrollt, immer neue Hinweise entdeckt und kombiniert. Dabei entsteht zwar keine Hochdramatik – dafür liegen die Ereignisse zu lange zurück, eine akute Bedrohung ist nicht auszumachen – spannend ist der Fall aber allemal geschildert. Und auch die Zeit der ersten Ermittlungen im Jahr 1983 sowie ein paar Episoden aus den 1950er Jahren werden beleuchtet. Mir gefällt sehr, wie mühelos der Autor mühelos zwischen den Zeitebenen und den verschiedenen Perspektiven wechselt und so ein komplettes Bild preisgegeben wird, natürlich wieder mit einem packenden Finale versehen. „Frost“ hat mich wieder sehr begeistert, nicht nur wegen der gelungenen Anekdoten zu Hulda Hermannsdottir, die für Fans der Serie sehr lesenswert sind. Aber auch der Fall an sich ist sehr spannend erzählt, er baut sich komplex über mehrere Handlungsebenen auf und bietet eine sehr düstere, dichte Atmosphäre. Die Erzählweise ist sehr gelungen und lebendig, die Wendungen überraschend und doch logisch, die Auflösung packend – ein Volltreffer!

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Vita

Ragnar Jónasson, 1976 in Reykjavík geboren, ist Mitglied der britischen Crime Writers‘ Association und Mitbegründer des »Iceland Noir«, dem Reykjavík International Crime Writing Festival.
Seine Bücher werden in 21 Sprachen in über 30 Ländern veröffentlicht und von Zeitungen wie der »New York Times« und »Washington Post« gefeiert.
Ragnar Jónasson lebt und arbeitet als Schriftsteller und Investmentbanker in der isländischen Hauptstadt. An der Universität Reykjavík lehrt er außerdem Rechtswissenschaften. Die preisgekrönte »Hulda-Trilogie« erscheint bei btb erstmals auf Deutsch.

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